Sir N schrieb:
Hat mich schon gewundert, dass das Eckzahn-Argument nicht schon früher gebracht wurde. Du fragst, was ist hiermit, was ist damit, ich hab geschrieben, was ist hiermit, was ist damit, das haben wir schon zum hundertsten Mal gemacht. Ich hab das Gefühl, dass du dich da auf fragwürdige Erkenntnisse berufst, aber egal, jeder, wie er meint.
Am Ende werden wir sehen, wer Recht hatte. Muahahaha ...
Und was machst du? Probierst deine Theorie mit Zitaten von lange toten Leuten zu stützen, die keinerlei Aussagekraft haben abseits der persönlichen Einstellung desjenigen Menschen zum Fleischkonsum
Ich hab übrigens auch in Dissertationen im Netz nachgeschaut, und jedesmal (!!) findet man, dass der Mensch weder eindeutig herbivor noch eindeutig carnivor ist...
In richtiger Fachliteratur besteht nicht der Hauch eines Zweifels, dass der Mensch alles in allem zu den Omnivoren zu zählen ist, auch wenn er eine kleine Sonderstellung hat, indem er auch komplett ohne Fleisch auskommen kann.
Und wenn Dissertationen nicht fachkompetent sind, was dann?
Die entsprechenden Fachbücher, die ich von meiner Freundin über Evolution, Tieranatomie/-physiologie etc kenne, sagen auch allesamt aus, dass der Mensch omnivor ist.
Klar, man findet auch Mediziner im Netz die einen Gegenstandpunkt vertreten, aber wenn man lang genug sucht, findet man sicher auch nen Astrophysiker, der sagt, dass die Erde eine Scheibe ist
Was ich sagen will: Man sollte sich bei seine Meinungsbildung nicht auf das Internet verlassen, und wenn doch, alles sehr kritisch hinterfragen und nachprüfen, was da steht.
EDIT: Zu der Darmkrebs-Theorie: Erstens zeig mir bitte mal ne Quelle dazu...
Zweitens will ich mal das Untersuchungsdesign sehen, das bei so einem Thema alle externen Effekte wie voranschreitende Industrialisierung und ihre Vorstufen sowie Umweltbeeinflussungen ausblendet und so zweifelsfrei ne Korrelation zwischen Darmkrebs und Fleischkonsum (noch dazu über einen Zeitraum von über 100.000 Jahren) herstellen kann.
Ich würd eher sagen, der Zusammenhang ist so wie zwischen Killerspielkonsum und Aggressionspotenzial. Wenn man in die entsprechende Richtung gehen will und andere Faktoren außer acht lässt, kann man einen vermeintlich wasserdichten Zusammenhang herleiten, der aber bei genauer Betrachtung nix wert ist.