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Vegetarier oder nicht, das ist hier die Frage!

Vegetarier oder was?

  • Ja, ich bin vegetarier!

    Stimmen: 13 5,4%
  • Ich bin sogar Veganer!

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich bin Situationsvegetarier, gewisse Fleischsorten esse ich nicht (zb weil Tier XY zu knuffig ist)

    Stimmen: 14 5,8%
  • Ich war mal vegetarier

    Stimmen: 4 1,7%
  • Ich glaub ich werde vegetarier

    Stimmen: 3 1,2%
  • Das käme für mich niemals in Frage, ich brauche Fleisch.

    Stimmen: 123 50,8%
  • Ich würde am liebsten nur Fleisch essen.

    Stimmen: 39 16,1%
  • Nein aber ich kann gut auf fleisch verzichten.

    Stimmen: 38 15,7%
  • Ich weiss nicht so genau.

    Stimmen: 1 0,4%
  • Etwas völlig anderes, ich bin was besonderes.

    Stimmen: 7 2,9%

  • Umfrageteilnehmer
    242

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

n9ne.0h.4our schrieb:
du hingegen willst ja ums verrecken nich einsehn, dass du nich wirklich besser oder wichtiger bist, als des schwein, dass auf deinem weckla liegt... :nein:
Naja ums verrecken ist jetzt übertrieben :p

Aber wenn ein Haus brennt und ich zwischen einem Kind und einem Schwein wählen müsste, dass zu retten ist, würde ich bestimmt das Kind wählen. Daher hat für mich der Mensch auch einen höheren Stellenwert. :)
 
Mal rein von der Tierhaltung her betrachtet wäre ich am liebsten Vegetarier.
Fleisch mag ich aber sehr gerne ob warm oder als Aufschnitt. Es ist ausserdem immer die Basis für das ganze drumherum bei meinem Einkauf.

Geflügel-Reis, kurzgebratenes-Kartoffeln, Gehacktes-Nudeln als grobes Beispiel. Gemüse dann nach Jahreszeit.

Wenn ich das umstellen sollte so das es mir auch richtig gut schmeckt bräuchte ich warscheinlich erstmal einen Kochkurs über mehrere Monate.
 
:lol: Geil, das Piratenschaubild hab ich schon wieder komplett vergessen :lol: Is aber ein klasse Beispiel, wie man augenscheinlich Zusammenhänge fabrizieren kann, die aber keinen Kausalzusammenhang haben.
Und genau das ist wichtig. Erst mal ist es egal, ob mit fortschreitendem Fleischkonsum auch die Krebsraten steigen, wichtig ist es einen Kausalzusammenhang zu beweisen. Ist genau das selbe wie mit den krankmachenden Killerspielen.
Wieso ich einen solchen Zusammenhang pauschal ablehne? Nun ja, wir dürften ja jetzt gut genug bewiesen haben, dass der Mensch Allesfresser ist, also einen für Fleisch geeigneten Verdauungstrakt hat. Und damit wäre es ziemlich merkwürdig, wenn natürliche Nahrungsquelle per se gesundheitsschädlich ist.
Was ich überhaupt nicht bezweifeln will, ist dass extreme Fleischesser evtl. höheres Krebsrisiko haben, aber das wird angesichts hoher Blutfettwerte und damit einem wahrscheinlichen frühen Herztod sowie vielen anderen Folgen (Gicht, schlechte Leberwerte,...) deren kleineres Problem sein...

Ich stimme dir zu, dass es schon ein wenig paradox ist: Ich könnte niemals ein Tier schlachten, allein bei der Vorstellung dreht sich mein Magen um. Aber ich mag halt den Fleischgeschmack und will nicht drauf verzichten, daher bin ich froh, dass es andere Menschen gibt, die diese Aufgabe erledigen. Fleisch gehört halt zu meiner Lebensqualität dazu.
Im Moment kann ich halt wegen dem lieben Geld auch nicht sonderlich drauf achten, ob die Tierchen ein gutes Leben hatten, aber wenn ich mal fertig studiert hab, werd ich mein Fleisch vom Erzeuger kaufen, damit ich sicher sein kann, dass da alles mit rechten Dingen zugeht.
 
Joa-ich will aber kein Fleischersatz sondern halt eigenständige Gerichte die mir dann so von der Hand gehen.
Beim letzten Grillen hab ich eine Tofu "Wurst " probiert :lol:
die hat gestaubt als ich reingebissen habe. Ohne Scherz

Und irgendein Soja Teil das die Form eines Schnitzels oder den Anschein von Hack macht nur um mich selbst zu betrügen kann es ja auch nicht sein.
 
el_barto schrieb:
Nun ja, wir dürften ja jetzt gut genug bewiesen haben, dass der Mensch Allesfresser ist, also einen für Fleisch geeigneten Verdauungstrakt hat. Und damit wäre es ziemlich merkwürdig, wenn natürliche Nahrungsquelle per se gesundheitsschädlich ist.

Natürlich können wir Fleisch essen, ohne total abzukacken, ich wollte auch nicht sagen, dass wir nur pflanzliches vertragen. Aber ich denke nicht, dass es weit hergeholt ist, zu behaupten, mit zunehmendem Fleischkonsum steige das Krebsrisiko, für mich ist das eher logisch, da kann auch kein Piratenschaubild was dran ändern.

Ich hab auf jeden Fall die Erfahrung gemacht, dass das Verdauen, der Kreislauf und die Durchblutung weitaus besser funktionieren, wenn man sich fleischlos ernährt. Schließlich hab ich den Vergleichswert, da ich früher auch viel Fleisch gegessen habe.
 
n9ne.0h.4our schrieb:
dweezzu schrieb:
Schon mal gesagt:

Wenn es die oberste Prämisse für dich ist, die Natur geringstmöglich zu beeinflussen, gibt es genau eine optimale Lösung.

Do it.

You must be the change in the world.

euch zu beseitigen? wäre nur ne kurzfristige lösung un hätte für mich mehr nach-, als vorteile ;)

Ne, damit wärst du ja genau mit uns Mördern auf einer Stufe.

Und du würdest mit deinem modernen Lebensstil immer noch die Umwelt vergewaltigen.

Und was macht dich eig. zu was Besserem als den Blumenkohl, den du aufm Brot hast?
 
Irgendwie bin ich froh, dass ich heute Mittag weg musste. Ich hab hier zwar nichts verpasst, aber ich hätte mich live voll aufgeregt, weil ich nicht mit dem Schreiben nachkomme ^^
 
Also wir essen auch gerne Fleisch warum auch nicht. Was ich bei solchen Diskusionen Immer wieder feststellen muss ist das Leute die dem Fleisch abgesagt haben anderen immer irgendwie einreden wollen wie schlecht es doch ist Fleisch zu essen. Ist immer das selbe. Fleischesser regen sich selten über Leute auf die kein Fleisch esse. Und wollen ihnen auch nichts einreden oder aufzwengen.

Soll doch jeder so Verfahren wie er will.
 
Die Krebsraten steigen doch unter anderem, weil der Mensch selber älter wird. Anfangsstadien wurden ja schon bei unseren Vorfahren entdeckt, nur wurden sie eben nicht alt genug, daß sie auch daran gestorben wären.
Quelle: Irgendeine ÖR Reportage vor einigen Jahren
 
Thitor schrieb:
Also wir essen auch gerne Fleisch warum auch nicht. Was ich bei solchen Diskusionen Immer wieder feststellen muss ist das Leute die dem Fleisch abgesagt haben anderen immer irgendwie einreden wollen wie schlecht es doch ist Fleisch zu essen. Ist immer das selbe. Fleischesser regen sich selten über Leute auf die kein Fleisch esse. Und wollen ihnen auch nichts einreden oder aufzwengen.

Soll doch jeder so Verfahren wie er will.

das ist das selbe wie mit rauchern...kein Raucher hat sich jemals an einem nichtraucher gestört..nur umgekehrt...

Wenns nach mir ginge...
 
ich esse fleisch und es schmeckt mir, aber ich hab auch schon oft überlegt vegetarier zu werden, oder veganer. halte ich persönlich für gesünder irgendwie und außerdem habe ich schon die ersten 15-16 jahre meines lebens komplett ohne fleisch und eiweißprodukte (also auch kein käse, milch etc.) gelebt, weil ich ne stoffwechselkrankheit hatte (bzw habe, aber sie wirkt sich nicht mehr negativ auf mich aus soweit ich weiß) und ich mich also auch eigentlich wieder problemlos umstellen könnte schätze ich. aber zurück ist immer schwerer. wenn man einmal bei salami, steak und was weiß ich nicht allem bei war, dann kommt man schwer wieder weg...

ps. die bisherigen zwei millionen seiten in diesem thread lese ich morgen, ihr scheint ja wieder reichhaltig diskutiert zu haben, wenn ich mir die seitenzahl hier unten angucke ;)
 
SirHorst schrieb:
Also fändest du es angenehmer wenn leute die sich falsch verhalten einfach getötet werden?...ok....

Was genau spricht dagegen? Mit Tieren machen wir das ja. Ein Fehltritt => Bang! Einschläfern, Abknallen, Ausstopfen.

Und man müsste die ganze zeit in angst leben zu sterben anstatt ein knöllchen zu bekommen juchei! Radikal sein ist so befreiend!

I got bad news for ya: Wir müssen ALLE irgendwann sterben. Lässt sich leider nicht vermeiden. Die Angst davor setzt sich aus unserem natürlichen Überlebensinstinkt (wichtig für den Fortbestand der Art, weil es Lemminge nicht allzu weit bringen würden) und unseren Hirngespinsten zusammen ("Oh, was kommt nur nach dem Tod? Himmel, Hölle, gar nix *schauder*..." ). Und wir leben diese Angst auch ständig. Wir benutzen überall Helme und Sicherheitsgurte (Todays kids have to wear helmets for everthing but jerking off - George Carlin), schauen zuerst, bevor wir über die Straße gehen, werden fast hysterisch, wenn irgendein Nahrungsmittel etc. im Verdacht steht Krebs auszulösen usw. - Sicherheitsbestimmungen und Gesundheitsnormen wohin das Auge blickt
Wenn es mit einem von uns zu Ende geht, werden wir dann völlig irrational. Wir kippen Mittelchen vom Wert eines Kleinwagens in einen Menschen und schließen ihn an Geräte an, von deren Geld man ein afrikanisches Dorf 5 Jahre lang ernähren könnte, nur damit derjenige noch 3 Wochen länger dahin siechen kann. Wir versuchen uns in Organtransplantationen, sammeln und lagern unser Blut, träumen davon, für unsere Körper Ersatzteillager zu züchten, falls wir mal was brauchen.
Und warum all das? Damit wir ewig alt werden und dann trotzdem sterben. Die pure Angst vor dem Tod treibt uns zu all dem und wir verdrängen dabei, dass er so oder so kommt und dabei benutzt er meistens einen Kansas City Shuffle und wir stehen wieder dumm da.
Wo also genau liegt der Unterschied zwischen der Angst vor dem Sterben in unserem ach so tollen Leben und der Angst vor dem Sterben, die - sagen wir mal irgendein weitgehend sorgenfreier Ureinwohner auf einer kleinen pazifischen Insel hat, wenn er mit seinem zerbrechlichen Schilfboot zum Angeln rausfährt? Der wird vielleicht nicht die Freude haben mit 95 und unfähig sich an irgendwen in seinem Leben zu erinnern, zu sterben. Evtl. macht er es nur bis 50 oder so. Aber er musste wenigstens nie am Arbeitsamt anstehen, sich um Zahnersatz Sorgen machen oder darüber, ob er in seinen neuen Jeans fett aussieht.

Menschen sind alleine totale weicheier aber wir jagen nunmal in gruppen und sind intelligent. Wir ziehen einfach tiere aus der herde locken sie in eine falle und lassen sie die menschliche total ownage spüren.

Gibt genügend andere Raubtiere, die das auch so machen. Angefangen hat es bei den Dinosauriern und heutzutage kriegt man das auch in genügend Dokus geboten. Ist wahrlich nichts, was uns auszeichnet.

Wenn wir nicht ganz oben in der kette stünden wären wir nicht mehr hier. Wir stehen nicht aussen. Unsere dominanz äussert sich nicht durch rohe gewalt die gottgegeben ist sondern durch intelligenz und selbstgebaute gewalt :cool:

Wir sind noch hier, weil wir eine Nische gefunden haben. Nehmen wir noch am natürlichen Überlebenskampf teil? Gilt bei uns "Survival of the fittest?". Anpassung spielt für uns gar keine Rolle mehr. Wir können an den Nordpol ziehen, dort ein Zelt aufschlagen und 2 Wochen Urlaub machen. Anschließend gehen wir in die Wüste und machen dort das Gleiche. Wir sind kein Teil des Ökosystems mehr. Wir gestalten das Ökosystem selber. Und wenn man etwas beeinflusst, dann ist man nicht mehr Teil davon, so wenig wie Viren Teil unseres Körpers sind.
 
Glod schrieb:
Wir sind noch hier, weil wir eine Nische gefunden haben.
Das musst du mir jetzt aber mal genauer erläutern. Ich dachte immer, wir hätten uns z.B. gegenüber dem Neandertaler aufgrund unserer körperlichen Überlegenheit durchgesetzt. Aber nicht nicht deswegen… Auch der Begriff Nomade ruft Erinnerungen in meinem Kopf hervor. ;)
 
Richtig , wir müßen uns nichtmehr großartig anpassen da wir unsere Umwelt soweit anpassen können das wir überleben können .
Eben weil wir es können und wir genauso wie jede ander Spezies versuchen neue Lebensräume zu erobern .
Und wir versuchen wie jede andere Art auch zuallererst selber einen vorteil zu haben , das "problem" ist dabei nur das wir dank unserer intelligenz so stark im vorteil sind das kein wirklicher konkurenzkampf mehr stattfindet .
Wo also genau liegt der Unterschied zwischen der Angst vor dem Sterben in unserem ach so tollen Leben und der Angst vor dem Sterben, die - sagen wir mal irgendein weitgehend sorgenfreier Ureinwohner auf einer kleinen pazifischen Insel hat, wenn er mit seinem zerbrechlichen Schilfboot zum Angeln rausfährt? Der wird vielleicht nicht die Freude haben mit 95 und unfähig sich an irgendwen in seinem Leben zu erinnern, zu sterben. Evtl. macht er es nur bis 50 oder so. Aber er musste wenigstens nie am Arbeitsamt anstehen, sich um Zahnersatz Sorgen machen oder darüber, ob er in seinen neuen Jeans fett aussieht.

Da hast du natürlich recht , alles hat seine kehrseiten . Wir haben unser eher ruhiges ( aber tendenziell kurzes ) Leben gegen ein langes , aber oftmals stressiges , getauscht .
Es gibt so Tage da wünsche ich mir auch sowas ruhiges , aber meistens kann ich mich doch sehr gut an den errungenschafften der moderne erfreuen .

Was genau spricht dagegen? Mit Tieren machen wir das ja. Ein Fehltritt => Bang! Einschläfern, Abknallen, Ausstopfen.

Ja , es gibt Menschen die das so machen . Aber das sind doch längst nicht alle und langsam aber sicher kommen wir ja auch zur vernumpft . Der sache mit dem Bär leztens war zwar mal wieder richtig blöde , aber man geht trotzdem davon aus das Bären und Wälfe in den näste Jahrzehnten wiederkommen werden . Nur das sie dann unter Naturschutz stehen und nicht als böse gelten .
Wie gesagt , wir lernen . Zwar langsamer als wir eigentlich könnten , aber immerhin gehts überhaupt vorran .
Teilweise haben wir aber halt schon so einen mist gebaut das wir das nichtmehr ausbügeln können . Das verständniss für das Ökosystem kommt erst langsam wieder , da wir das einfach verlernt haben ( da wir nichtmehr im Ökosystem leben , sondern eher daneben ) .


Was das ganze nun mit dem thema zu tun hat weis ich aber auch nicht , ich wollte meine ( wirren ) gedankengänge aber mal kundtun ! :D
 
Abgesehen davon sind die Schäden am Ökosystem imo nicht wieder zu beheben. Schön, dass die Vernunft langsam kommt, aber der Zug ist abgefahren.

Tiere unter Naturschutz werden ja auch so noch gejagt. Oftmals weil sie in einigen Ländern unter Naturschutz stehen und in anderen wird munter freigegeben und gesperrt, wie es grade passt. So scheint es mir zumindest.
 
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