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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ob die Vorlesungen nützlich sind oder nicht, hängt auch stark vom Studienfach ab, meiner Meinung nach.

So wie in Informatik, wo oft Mathematik und abstraktere Dinge gelehrt werden, ist es eher selten, dass jemand schon in der Vorlesung das meiste versteht. Da geht man eher in die VO, um (beispielsweise in Mathe-Fächern) eine eigene, ordentliche Mitschrift zu haben, so dass schon mal ein wenig im Unterbewußtsein hängen bleibt und da man zuhause (meiner Ansicht nach) von der eigenen Mitschrift am besten lernt.
Hier geht man (der Großteil würde ich sagen) also hin, um eine saubere Mitschrift ergänzt mit eigenen Kommentaren und Anmerkungen zu haben.

In BWL-Fächern hingegen habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass ich durchaus vieles ad hoc in der VO erlernen und verstehen konnte, da der Stoff bei den von mir besuchten BWL-Fächern nicht so sehr abstrakt oder ähnliches war.
Vor allem sind die Beispiele, die die Vorlesenen bringen, sehr nützlich um sich beispielsweise effizient auf eine Klausur vorbereiten zu können.
 
Es hängt vor allem auch vom Dozenten ab. Man kann ja ziemlich schnell abschätzen, ob die Vorlesung was taugt oder nicht. Schlechte Vorlesungen habe ich mir jedenfalls nicht angetan. Dann lieber ein gutes Buch. ;)
 
Kommt drauf an. In meinen Vorlesungen sind alle Folien und Beispiele auch online abrufbar. Theoretisch kann man also zu Hause bleiben und die Sachen direkt aus dem Netz notieren. Allerdings mache ich das nicht, da ich nich den ganzen Tag zu Hause hocken will.
 
Nasreddin schrieb:
Es hängt vor allem auch vom Dozenten ab. Man kann ja ziemlich schnell abschätzen, ob die Vorlesung was taugt oder nicht. Schlechte Vorlesungen habe ich mir jedenfalls nicht angetan. Dann lieber ein gutes Buch. ;)

Ich bin bis jetzt zu jeder Vorlesung gegangen, sofern es keine Überschneidungen gab und ich selektieren musste.
Verschafft mir irgendwie ein beruhigendes Gefühl bzw. glaube ich dann zu wissen, dass ich nichts versäumt habe. :D
 
tomixxx schrieb:
Nasreddin schrieb:
Es hängt vor allem auch vom Dozenten ab. Man kann ja ziemlich schnell abschätzen, ob die Vorlesung was taugt oder nicht. Schlechte Vorlesungen habe ich mir jedenfalls nicht angetan. Dann lieber ein gutes Buch. ;)

Ich bin bis jetzt zu jeder Vorlesung gegangen, sofern es keine Überschneidungen gab und ich selektieren musste.
Verschafft mir irgendwie ein beruhigendes Gefühl bzw. glaube ich dann zu wissen, dass ich nichts versäumt habe. :D

...nur, um dann zu merken, dass du nichts versäumt hättest :grins:
 
Hmm, Perfect Dark, dir könnte möglicherweise folgender "archetypischer" Vorschlag zur Absolvierung des Studiums von "big mim", zitiert aus dem Areagames-Forum, helfen:

Also ich habe VWL in Heidelberg studiert, bin durch keine Prüfung gerasselt und kann dir versichern, dass Du, wenn Du es geschickt machst, massig Freizeiht haben wirst.

Meine Vorgehensweise war die:
suche dir 2 nette Mädels (ja, dürfen hübsch sein, sollten aber auch zielstrebig sein). Die beiden Mädels musst Du für dich gewinnen. Die sollen alles mitschreiben, dir sagen, wenn wichtige Termine anstehen, usw. Zuverlässig müssen sie sein.

Die ersten 2 Wochen jedes Semesters gehst Du in die Uni. Schaust dir alles an. Wenn dir die Vorlesung wichtig erscheint (es gibt Vorlesungen, die sehr wichtig sind und die es lohnt zu besuchen) --> weiter reingehen. Es gibt allerdings auch massig Vorlesungen, bei denen nur vom Skript abgelesen wird oder es steht alles 1:1 im Buch des Profs. Oder aber es hat mit den eigentlichen Klausuren nix zu tun. Dann geh nicht rein, sondern schlaf dich aus und zock daheim.

Wichtig!! Du musst alle Übungen kapieren! Gerade Fächer wie Mikro, Theorie der Finanzmärkte, Spieltheorie, usw. Hier musst Du die Übungsaufgaben vorwärts und rückwärts rechnen können! Dann sind Klausuren sehr locker. Deshalb: Geh in die Übungen. Die sind das A und O des Studiums.

Praxistipps:
- Geh gleich zu Beginn ins Sekretariat des Lehrstuhls und kopier dir alte Klausuren (oder geh zum dozenten). Dann hast Du es erledigt und Du siehst, wie hoch der Theorie-Anteil ist.
- halte dich mit dem Dozenten gut, dann gibt er dir vor den Klausuren Tipps und sagt dir ehrlich, ob die Vorlesung relevant ist. (Frag hier nach, da die erste Antwort immer die ist: "Ja, Vorlesung ist wichtig.")
- Übertreibs mit den 2 Mädchen nicht. Du musst denen irgendwas als Gegenwert geben können, dass sie dich immer mit Infos füttern, dir immer alles sagen und dich die Sachen kopieren lassen!! (Ich hatte ne Freundin, daher hab ich ihnen im Gegenzug die mathematischen Dinge erklärt. Ansonsten kannst Du es ja anders zurück zahlen. )
- Faustregel: je mehr Mathe in den Klausuren, desto weniger ist die Vorlesung relevant (Statistik, Mikro, Spieltheorie, Finanzmarkttheorie, usw)
- Je dicker das Skript, desto weniger ist die Vorlesung relevant (Marketing, Produktionsmanagement z.B.)
- je mehr VWL drin ist, desto wichtiger wird die Vorlesung (Makro, Einführung in die WiWi)
- bei uns gab es immer 2 Termine zum Klausuren schreiben. Ich wollte immer 4 Scheine pro Semester machen (=> nach 9 Semestern scheinfrei). Meine Taktik war die: nie durchfallen und daher nur einmal lernen müssen. Also hab ich 2 zum ersten Termin und 2 zum zweiten Termin geschrieben. Dann hast Du weniger Aufwand und schreibst bessere Noten. Andere haben 4 zum ersten geschrieben. Sind durch 1-2 Prüfungen gefallen und die bestandenen waren nicht besonders gut. In meinen Augen schwachsinnig.

Kurzum: wenn Du in die Uni gehst: hör zu und konzentrier dich, fang nicht zu spät an zu lernen (ich habe pro Klausur ca. 3 Wochen gelernt), informier dich anfangs über den Prof (Buch geschrieben, was kaam in alten Klausuren dran), spar dir unnötige Vorlesungen, geh nur zu Tutorien, wenn Du wirklich keinen Plan hast (ich war nie in einem), lerne maximal aus einem Buch und nicht aus 5.

Viel Erfolg
 
:lachweg:

Naja das is aber auch von uni zu uni unterschiedlich. mit büchern lerne ich z.b. gar nicht, weil ich alles relevante in den vorlesungen und folien habe. kopieren brauche ich nix, weil ich es online abrufen kann, tutorien sind pflicht, übungen sind wirklich ratsam.

das mit den zwei weibern is echt geil :lol:
 
Ab Tag der Antragsstellung normalerweise.

Mich würde mal die Note von "big mim" interessieren. Mein Kumpel hat auch VWL studiert und letzte Woche sein Studium beendet. Mit 1,0.

Der würde wohl den Kopf schütteln beim Lesen des oben zitierten Beitrags.
 
robat schrieb:
Ab Tag der Antragsstellung normalerweise.

Mich würde mal die Note von "big mim" interessieren. Mein Kumpel hat auch VWL studiert und letzte Woche sein Studium beendet. Mit 1,0.

Der würde wohl den Kopf schütteln beim Lesen des oben zitierten Beitrags.

Ist natürlich nur Spekulation, aber ich vermute, dass "big mim" eine sehr gute Durchschnittsnote haben wird. ;) Der Haken an seiner Theorie ist ja nur, dass er offenbar für sein Studium viel mehr Zeit benötigte, da er ja nur 4 Scheine pro Semester gemacht hat, mit seiner Taktik da...
 
Moin Leute, ich habe ein Problem.

Meine Bachelor Arbeit steht an im Bereich Politikwissenschaft, und ich komme einfach nicht auf mein Thema.

Hatte eigentlich vor "Asymmetrische Kriegsführung zu Beginn des 21. jahrhunderts am Fallbeispiel Afghanistan" zu schreiben. Das Thema wurde mir rechts und links um die Ohren gehauen....von wegen zu oberflächlich, wo ist die Fragestellung, wo wird da was rausgefunden, sie zitieren Münkler, vergleichen und verkaufen das dann als Bachelorarbeit.....blabla

Als Beispiel wurde mir vorgeschlagen Umsetzung der Bundeswehrstrategie in Afghanistan, Wahrheit und Propaganda, da müsste ich dann Bundeswehrangehörige interviewen, und als Gegenseite Typen von NGO's, Terre des hommes würde sich anbieten, mit dem Pressesprecher habe ich schon mal zu tun gehabt.

Gut gefällt mir das aber alles nicht, vor allem habe ich Angst zu wenig Quellen zu finden.

Im Moment liebäugle ich mit dem Thema "NATO - putzmunter oder am Ende?", wobei ich den Titel natürlich noch seriöser gestalten würde :D

Allerdings glaube ich mittlerweile, dass mir dieses Thema wieder um die Ohren gehauen wird.... :(

Es befinden sich ja einzelne Soziologen, SoWis oder gar PoWis unter euch, habt ihr noch ein paar Einfälle für mich? Ich wälz mich schon seit Tagen durch die Bibliotheken, Bücher und Zeitschriften, um auf irgendein Thema zu kommen :(
 
tomixxx schrieb:
Hmm, Perfect Dark, dir könnte möglicherweise folgender "archetypischer" Vorschlag zur Absolvierung des Studiums von "big mim", zitiert aus dem Areagames-Forum, helfen:

Also ich habe VWL in Heidelberg studiert, bin durch keine Prüfung gerasselt und kann dir versichern, dass Du, wenn Du es geschickt machst, massig Freizeiht haben wirst.

Meine Vorgehensweise war die:
suche dir 2 nette Mädels (ja, dürfen hübsch sein, sollten aber auch zielstrebig sein). Die beiden Mädels musst Du für dich gewinnen. Die sollen alles mitschreiben, dir sagen, wenn wichtige Termine anstehen, usw. Zuverlässig müssen sie sein.

Die ersten 2 Wochen jedes Semesters gehst Du in die Uni. Schaust dir alles an. Wenn dir die Vorlesung wichtig erscheint (es gibt Vorlesungen, die sehr wichtig sind und die es lohnt zu besuchen) --> weiter reingehen. Es gibt allerdings auch massig Vorlesungen, bei denen nur vom Skript abgelesen wird oder es steht alles 1:1 im Buch des Profs. Oder aber es hat mit den eigentlichen Klausuren nix zu tun. Dann geh nicht rein, sondern schlaf dich aus und zock daheim.

Wichtig!! Du musst alle Übungen kapieren! Gerade Fächer wie Mikro, Theorie der Finanzmärkte, Spieltheorie, usw. Hier musst Du die Übungsaufgaben vorwärts und rückwärts rechnen können! Dann sind Klausuren sehr locker. Deshalb: Geh in die Übungen. Die sind das A und O des Studiums.

Praxistipps:
- Geh gleich zu Beginn ins Sekretariat des Lehrstuhls und kopier dir alte Klausuren (oder geh zum dozenten). Dann hast Du es erledigt und Du siehst, wie hoch der Theorie-Anteil ist.
- halte dich mit dem Dozenten gut, dann gibt er dir vor den Klausuren Tipps und sagt dir ehrlich, ob die Vorlesung relevant ist. (Frag hier nach, da die erste Antwort immer die ist: "Ja, Vorlesung ist wichtig.")
- Übertreibs mit den 2 Mädchen nicht. Du musst denen irgendwas als Gegenwert geben können, dass sie dich immer mit Infos füttern, dir immer alles sagen und dich die Sachen kopieren lassen!! (Ich hatte ne Freundin, daher hab ich ihnen im Gegenzug die mathematischen Dinge erklärt. Ansonsten kannst Du es ja anders zurück zahlen. )
- Faustregel: je mehr Mathe in den Klausuren, desto weniger ist die Vorlesung relevant (Statistik, Mikro, Spieltheorie, Finanzmarkttheorie, usw)
- Je dicker das Skript, desto weniger ist die Vorlesung relevant (Marketing, Produktionsmanagement z.B.)
- je mehr VWL drin ist, desto wichtiger wird die Vorlesung (Makro, Einführung in die WiWi)
- bei uns gab es immer 2 Termine zum Klausuren schreiben. Ich wollte immer 4 Scheine pro Semester machen (=> nach 9 Semestern scheinfrei). Meine Taktik war die: nie durchfallen und daher nur einmal lernen müssen. Also hab ich 2 zum ersten Termin und 2 zum zweiten Termin geschrieben. Dann hast Du weniger Aufwand und schreibst bessere Noten. Andere haben 4 zum ersten geschrieben. Sind durch 1-2 Prüfungen gefallen und die bestandenen waren nicht besonders gut. In meinen Augen schwachsinnig.

Kurzum: wenn Du in die Uni gehst: hör zu und konzentrier dich, fang nicht zu spät an zu lernen (ich habe pro Klausur ca. 3 Wochen gelernt), informier dich anfangs über den Prof (Buch geschrieben, was kaam in alten Klausuren dran), spar dir unnötige Vorlesungen, geh nur zu Tutorien, wenn Du wirklich keinen Plan hast (ich war nie in einem), lerne maximal aus einem Buch und nicht aus 5.

Viel Erfolg

:lol::dhoch: der hat aber auch sowas von recht ey. das Problem bei Maschinenbau ist, dass da viele Vorlesungen wichtig sind. Nur zu Mathe- und Materialkundevorlesungen bin ich nie gegangen. Und tutorials sind extrem wichtig.
 
Mantis schrieb:
Moin Leute, ich habe ein Problem.

Meine Bachelor Arbeit steht an im Bereich Politikwissenschaft, und ich komme einfach nicht auf mein Thema.

Ich hab noch 1 1/2 Monate bis Abgabe und noch kein Wort geschrieben, DAS ist ein Problem :lol: . Wobei ich zuversichtlich bin, dass 2 Wochen reichen.

Dein neuer Themenvorschlag bezüglich der Nato hört sich in der Tat wieder recht oberflächlich bzw. allgemein an. Ich würde an deiner Stelle ja über das dir vorgeschlagene Thema schreiben, spass machen muss das imho ned.
 
@Mantis: Ich hab zwar keinen Plan von Politikwissenschaft, aber die Themen hören sich wirklich recht oberflächlich an. Asymmetrische Kriegsführung ist einfach ein riesiges Feld, da kannste wahrscheinlich Jahre dran rumtüfteln, genau wie am Fallbeispiel Afghanistan, das ja noch zusätzliche Komplexität in das ohnehin schon komplexe Thema bringt.
Ziel der Arbeit kann es ja nicht sein, das komplette Feld "asymmetrische Kriegsführung am Fallbeispiel Afghanistan" aufzuarbeiten, das wäre ja unschaffbar. Daher fehlt der Arbeit dementsprechend die konkrete Zielsetzung.
Überleg dir, was genau du rausfinden willst und formulier das als Thema.
Sowas wie "Vergleich deutscher und amerikanischer Konfliktlösungsstrategien am Fallbeispiel Afghanistan" klingt imho einfach griffiger, weil klar ist, welche Antworten die Arbeit am Ende liefern soll (soll jetzt nur nen Beispiel für die Formulierung, nicht für ein zu bearbeitendes Thema sein).

Und übrigens: Bundeswehrtypen interviewen kannste knicken, denke ich mal. Da müsste nen Presseoffizier beisitzen und gucken, dass nichts herauskommt, was die Bundeswehr in einem ansatzweise schlechten Licht erscheinen lassen würde.
 
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