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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In Tübingen hatte ich "QM2" im dritten Semester und im vierten dann "QM1", somit habe ich außer der Begrüßung des Profs auch nie was verstanden :ugly:
Folglich hab ich auch die Klausur nicht bestanden, war aber ein wenig selber Schuld weil ich meinen Studienplan straffen wollte.

Jetzt ist das Gegenteil der Fall, ich zögere meine letzten Prüfungen viel zu sehr hinaus, erst in den letzten Tagen habe ich mich wieder aufgerafft mich in die Bib zu setzen und richtig weiter zu lernen :I
 
Regelstudienzeit? :ugly:
Die schafft hier so gut wie niemand... 1 oder 2 Semester drüber sind die Schnellen, der "normale" Student braucht min. 3 Semester mehr als die Prüfungsordnung empfiehlt...
Schon allein die bescheuerte Regelung, dass man für das halbjährige Pflichtpraktikum kein Urlaubssemester nehmen darf, außer man geht ins Ausland, beschert so gut wie Jedem ein Zusatzsemester in dem man eingeschrieben ist, aber nicht an die Uni kann. Man könnte die Praktikumszeit zwar häppchenweise nach den Klausuren machen, aber erstens ist das imo ziemlich sinnlos, da man so garantiert nicht gescheit in nem Unternehmen arbeiten kann. Und zweitens hat man mit technischen Nebenfächern/Vertiefern eh die komplette vorlesungsfreie Zeit die Ohren voll, teilweise Prüfungen bis ins neue Semester rein...

Bin bis jetzt übrigens stolz auf mich :D Hab jeden Tag Vorlesungen nachgearbeitet und Unterlagen gelesen. Sind zwar erst 3 Tage rum, aber egal :D
 
ich hatte heute das beste seminar der welt. thema "empirische wahlforschung", ich dachte im vorneherein so "super interessantes thema, das wird bestimmt richtig voll", ich hatte mich auch vorher - weils ich einfach vergessen hatte - nicht im entsprechenden sekretariat angemeldet. ich also auf gut glück dahin, in der hoffnung irgendwie noch da rein zu kommen.

ich betrete also den seminarraum (bzw hat es ja in einem der pc-säle stattgefunden), da sitzen zwei leute drin. ich denke mir "naja ist ja noch relativ zeitig", waren noch fast 15 minuten bis zum beginn. dozent kommt rein, macht beamer an etc, geht wieder raus. ich tacker im handy rum und vergesse irgendwie alles um mich rum und schaue mich zwei minuten vor seminarbeginn um und bin plötzlich der einzige in dem ganzen raum.

dozent kommt wieder rein, schaut sich um, lacht und meint "das wird ja eine dekadente veranstaltung". hab ich quasi eine privatvorlesung bekommen heute, ich hoffe nur echt, dass da noch ein paar leute auftauchen, sonst wird das ja extrem langweilig, aber ich brauche mir zumindest keine sorgen machen bzgl aktiver teilnahme am seminar. :ugly:
 
Ich bin ins beste Seminar der Welt nicht mehr reingekommen, da die Liste schon voll war :heul:
Das Ding heißt "Digitale Gesellschaft - Medienpsychologie" und behandelt u.a. auch die Auswirkungen von Gewalt in Medien. Und Videospiele wurden im Course Outline explizit als Thema genannt, das hätte ich so gerne bearbeitet... Da hätte ich mit meinem Hintergrundwissen über Games glänzen können beim Votrag und Fakten über das Thema lernen können anstelle von Halbwissen aus dem Netz...
Hoffentlich gibts das nächstes Jahr noch...
 
Kali schrieb:
Ich weiß nicht was und wo du studierst aber bei mir ist es z.B. zeitmäßig der Horror wenn man es in der Regelstudienzeit packen will. :heul:
Same here.

Ist aber doch immer das gleiche. Geisteswissenschaften vs. Naturwissenschaften und Technik.
Die einen bekommen ihre Punkte geschenkt, die anderen verdienen dann später halt mal Geld.
(Darf sich jetzt jeder aussuchen was was ist)
 
döschensam schrieb:
ich könnte ein seminar mit dem klangvollen namen "Hooligans, Gewalt im Fußball" machen. auch sehr nett. aber bestimmt schnell ausgebucht..
Und du studierst was, wenn man fragen darf?:)
Dieses Jahr gehts auch nach dem Zivildienst endlich an die Uni, wo, ist noch total offen. Mal sehen, was sich so ergibt.:D Möchte gerne Kommunikationswissenschaft studieren, macht das vielleicht einer von euch auch und kann kurz ein paar Erfahrungen dazu aufschreiben?:)
 
da hier so viele BWL (und ähnliches) studieren, frage ich hier einfach mal:
ich muss einen (kurzen) Vortag machen über den Einsatz der "Balanced Scorecard" und (jetzt kommt die Frage) eines weitere strategischen Führungssystems. Irgenwelche Tipps, welches weitere strategische Führungssystem sich dazu eignet (oder eine kurze erklärung, was ein strategisches Führungsystem genau ist :))

(ich lese gerade ein paar seiten in "Strategic Management - creating competitiv advantages" McGraw Hill Verlag. ich nehme an, das Buch passt zum Thema. immerhin wird darin die Balanced Scorecard kurz erklärt...)

[zur Erklärung: ich bin medizinstudent. in diesem semester darf (und muss) jeder von uns ein interdisziplinäres Modul besuchen. meines ist (Spital-)Management. Deswegen darf ich mich mit dieser für mich sehr fremden Thematik auseinadersetzen.]
 
kuhbesamer schrieb:
döschensam schrieb:
ich könnte ein seminar mit dem klangvollen namen "Hooligans, Gewalt im Fußball" machen. auch sehr nett. aber bestimmt schnell ausgebucht..
Und du studierst was, wenn man fragen darf?:)

soziologie mit nebenfach wirtschafts- und sozialpsychologie. aber das ist unabhängig davon, für das seminar kann sich jeder anmelden..darum denke ich auch, dass es voll sein wird.
 
nick goat schrieb:
da hier so viele BWL (und ähnliches) studieren, frage ich hier einfach mal:
ich muss einen (kurzen) Vortag machen über den Einsatz der "Balanced Scorecard" und (jetzt kommt die Frage) eines weitere strategischen Führungssystems. Irgenwelche Tipps, welches weitere strategische Führungssystem sich dazu eignet (oder eine kurze erklärung, was ein strategisches Führungsystem genau ist :))

(ich lese gerade ein paar seiten in "Strategic Management - creating competitiv advantages" McGraw Hill Verlag. ich nehme an, das Buch passt zum Thema. immerhin wird darin die Balanced Scorecard kurz erklärt...)

[zur Erklärung: ich bin medizinstudent. in diesem semester darf (und muss) jeder von uns ein interdisziplinäres Modul besuchen. meines ist (Spital-)Management. Deswegen darf ich mich mit dieser für mich sehr fremden Thematik auseinadersetzen.]

Könntest ein klassisches Kennzahlensystem wie das Du-Pont erläutern und dann auf die Unterschiede eingehen. Alternativ machst dich mal allgemein schlau zum Thema Wertorientiertes Management, da ist der Einstieg relativ trivial, ist aber trotzdem aktuell und wichtig.
 
Das wichtigste ist imo, dass man was studiert, was einen auch interessiert.
Es bringt nix, wenn man sich immer zum Lernen quälen muss und nen Widerwillen gegen jede Vorlesung hat, weil einen der Mist eigentlich nicht interessiert.
Mit Interesse und Spaß an der Sache geht vieles doch ziemlich leicht von der Hand. Natürlich gibts immer wieder Fächer, die man am liebsten auf den Mond schießen würde, aber das muss sich in Grenzen halten.

Ich z.B. hab verdammt viel zu tun im Studium, aber ich finds in 95% der Zeit überhaupt nicht schlimm, weil ich das Zeug eben lernen WILL.
 
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