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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

odb 7777 schrieb:
Richtig! Master ist mehr wert als ein Diplom.

Es sollte so sein, ist es aber de facto oft (noch) nicht.
Schaut euch z.B. mal Stellenangebote an, Diplom- und Master-Absolventen werden immer im selben Atemzug genannt...
Ich denk mal, dass sich die Stimmung in der Wirtschaft noch ändern wird, aber atm sind beide Abschlüsse vom Prestige her gleichberechtigt.
Aber eigentlich ists nur gerecht, wenn ein Master mehr wert ist, die Regelstudienzeit ist ja i.A. länger und es werden mehr Inhalte vermittelt...

Meiner Meinung nach ist Master aussagekräftiger als Diplom. Was zum Diplom für Noten zählen ist echt lächerlich. Bei Bachelor/Master kommt jede verdammte Prüfung mit rein.
Das unterscheidet sich aber auch je nach Studiengang...
Bei mir zählt jede einzelne Prüfung im Hauptstudium im meine Diplomnote (kumuliert machen sie ca. 55% der Note aus, die Diplomarbeit macht 45% aus), ebenso wie jede Prüfung im Grundstudium ins Vordiplom gezählt hat. Und ich schreibe in jeder einzelnen Vorlesung, die ich besuche, ne Prüfung...
Scheine gibts bei mir nicht
 
Jo, bei mir im Magisterstudiengang zählen die Veranstaltungen in meinem 2. Hauptfach ein Drittel der Gesamtnote, ein weiteres Drittel ist die Magisterarbeit und das letzte Drittel die mündliche Prüfung in meinem ersten Hauptfach.
 
Meiner Meinung nach ist Master aussagekräftiger als Diplom. Was zum Diplom für Noten zählen ist echt lächerlich. Bei Bachelor/Master kommt jede verdammte Prüfung mit rein.

Da stimm ich dir vollkommen zu.

el_barto schrieb:
Das unterscheidet sich aber auch je nach Studiengang...
Bei mir zählt jede einzelne Prüfung im Hauptstudium im meine Diplomnote (kumuliert machen sie ca. 55% der Note aus, die Diplomarbeit macht 45% aus), ebenso wie jede Prüfung im Grundstudium ins Vordiplom gezählt hat. Und ich schreibe in jeder einzelnen Vorlesung, die ich besuche, ne Prüfung...
Scheine gibts bei mir nicht

Klar ist es von Studigang zu Studigang unterschiedlich. Aber ich glaube das besonders die Leute die Ingenieurwissenschaften studieren mitm Bachelor klar verloren haben.

Grad im Maschbau und bei er Etechnik ist das Grundstudium dermaßen übel das bestimmt 70-80% der Leute mit Fächern wie Technische Mechanik 1-3, Mathe 1-3 und Physik 1-2 rausfliegen..... für den größten anderen Teil zählt "4 gewinnt".

Klar die Diplomer mussten die Fächer auch machen, allerdings wurden die Noten am Ende nicht berücksichtigt. Im Hauptstudium hat man quasi bei 0 angefangen notenmäßig.

Durch die Tatsache das bei den Bachelors jede Note zählt und die Fächer zumindestens bei uns (FH Koblenz) im Grundstudium maßig ECTS haben, werden sie IMMER nen schlechteren Notenabschluss haben.

Sehr krass find ich auch das deine Endnote zu 45% aus der Diplomarbeit besteht. Bei mir sinds 12 ECTS für die Bachelor Thesis was ungefähr 8% sind....... ACHT fucking Prozent. Im gesamten Studium schreibt ich an die 45 Prüfungen die alle bestanden werden müssen und in die Endnote eingehen. Wenn ich dann von Kollegen höre das sie in Ihrem BWL Diplomstudium 15 Klausuren hatten läufts mir eiskalt den Rücken runter :nein::traurig:

Generel geht mir auch die Diskussion über die Wertigkeit der Abschlüsse auf den Senkel. Momentan ist es bei uns so dass jeder Diplom Ing der was auf sich hält der Meinung er gehört ner höheren Gesellschaftsschicht an und Bachelor sind allenfalls zum Kaffee kochen gut sind.

Was die Leute aber nicht bedenken ist das in 1-2 jahren nur noch Bachelor/Master die Unis verlassen. Spätestens dann wird sich die Wirtschaft mit den Abschlüssen auseinandersetzen müssen und sie gescheit einordnen.
 
Dafür zählen beim Master auch völlig belanglose Dinge mit in die Note, so wie beim Abitur damals Fächer wie Sport ;)

Thema Diplomarbeit: Meine wird auch so ca. die Hälfte meiner Note ausmachen. Das liegt aber daran, dass es sehr viel mehr Aufwand ist als so eine kleine Bachelor-Thesis. Bei mir sind nur für die Diplomprüfung 12 Monate veranschlagt im Studienführer, einen dreizehnten kann man beantragen. Und dass ein Jahr wissenschaftliche Arbeit einfach mehr zählen muss als das Zusammenschreiben dreier Bücher ist ja wohl auch klar ;)
 
Das weiß ich nicht, studiere das ja nicht ;) Ich denke einfach, dass es sowas immer geben wird. Ich will mich da aber nicht so einmischen, da ich selbst ja nur einen Einblick in meinen eigenen Studiengang habe.

Bei den Maschinenbauern dauert der Master doch aber auch ein Jahr länger als das Diplom, oder? Ein Freund von mir machte das Diplom an der FH und hat nur 4 Jahre gebraucht. In meinem Studiengang dauern Master und Diplom gleich lange, wodurch ich einfach davon ausgehe dass die beiden Abschlüsse bei mir dann einfach gleichzusetzen sind.
 
el_barto schrieb:
odb 7777 schrieb:
Richtig! Master ist mehr wert als ein Diplom.

Es sollte so sein, ist es aber de facto oft (noch) nicht.
Schaut euch z.B. mal Stellenangebote an, Diplom- und Master-Absolventen werden immer im selben Atemzug genannt...
Ich denk mal, dass sich die Stimmung in der Wirtschaft noch ändern wird, aber atm sind beide Abschlüsse vom Prestige her gleichberechtigt.
Aber eigentlich ists nur gerecht, wenn ein Master mehr wert ist, die Regelstudienzeit ist ja i.A. länger und es werden mehr Inhalte vermittelt...

Kommt auf den Arbeitgeber drauf an. Bei uns in der Firma zumindest wird unterschieden, sowie man das mitbekommt.
 
Man muss aber auch sagen, dass eine Diplomarbeit wichtiger, schwerer und umfangreicher ist als die Bachelorarbeit...

Die Master-Thesis hingegen müsste wieder stark in die Master-Note einfließen, zumindest ist das hier an der Uni so.
 
Naja.... ich weiß nicht wie es in BWL ist aber die Abschlussarbeiten von Industrieunternehmen die bei uns aushängen (Maschbau) haben fast alle als Überschrift "Bachelor,Diplom,Masterarbeit" und dann das Thema....... man hat nur unterschiedlich viel Zeit einen ähnlichen Aufwand an Arbeit abzuleisten :ugly:
 
MouseMan schrieb:
Dafür zählen beim Master auch völlig belanglose Dinge mit in die Note, so wie beim Abitur damals Fächer wie Sport ;)

Thema Diplomarbeit: Meine wird auch so ca. die Hälfte meiner Note ausmachen. Das liegt aber daran, dass es sehr viel mehr Aufwand ist als so eine kleine Bachelor-Thesis. Bei mir sind nur für die Diplomprüfung 12 Monate veranschlagt im Studienführer, einen dreizehnten kann man beantragen. Und dass ein Jahr wissenschaftliche Arbeit einfach mehr zählen muss als das Zusammenschreiben dreier Bücher ist ja wohl auch klar ;)
wenn du auf fachfremde Prüfungsleistungen anspielst, da kann man sich nicht alles anrechnen lassen und alles muss mit einer Note bestätigt sein, also 08/15 wie Sport wäre nicht möglich. Je nach Wahl kann das sogar ziemlich stressig sein.
Die Abschlussnoten sprechen jedenfalls für das Diplom. Allgemein würd ich gern tauschen ^^

Bei uns geht der Ba und Ma Arbeit jeweils auch ein einjähriges Projekt vorraus über dessen Thema oder einem Ähnlichen, man dann seine Arbeit schreibt. So ganz billig ist das jetzt auch nicht ;) Von 3 Büchern zusammenschreiben kann jedenfalls nicht die Rede sein.
 
Ok, ich hatte bisher eben nur von solchen Mini-Bachelorarbeiten gehört, und das aus vielen verschiedenen Fachbereichen. Dann sind aber vom 3-jährigen Bachelor ein Jahr nur für die Ba-Arbeit geplant, das ist auch bescheuert da es das Studium im Bereich "Stoffmenge reinpauken" doch massiv kürzt :vogel:
Oder aber der Bachelor dauert mehr als drei Jahre, womit das Ziel der Verkürzung des Studiums verfehlt wurde :vogle:

Wie man sieht, halte ich nicht viel von dem neuen Bachelor/Master-System^^
 
B1G Danny schrieb:
Naja.... ich weiß nicht wie es in BWL ist aber die Abschlussarbeiten von Industrieunternehmen die bei uns aushängen (Maschbau) haben fast alle als Überschrift "Bachelor,Diplom,Masterarbeit" und dann das Thema....... man hat nur unterschiedlich viel Zeit einen ähnlichen Aufwand an Arbeit abzuleisten :ugly:

Bei uns ist das teilweise auch so.
Aber es wird halt ein anderer Umfang und ein höherer Tiefgang erwartet, wenn man sich das Thema als Diplomarbeit ausushändigen lässt.
Und Themen, die man als Bachelor- oder Studienarbeit nicht sinnvoll bearbeiten kann, weil sie zu ausschweifend sind, werden nur als Diplom angeboten.
Oft kann man ein für Diplom ausgeschriebenes Thema sogar als kleine Studienarbeit bekommen, da werden die Ansprüche ans Ergebnis halt gewaltig runtergeschraubt...

Davon, dass man als Ba mit dem selben Thema den gleichen Aufwand abarbeiten muss wie als Diplomer, kann keine Rede sein...
Bachelor-Arbeiten sollen so 30-50 Seiten lang sein (6 Wochen Zeit), Diplomarbeiten auf jeden Fall über 50, sie sollten aber eher an den 100 Seiten kratzen(je nach FB 3 oder 6 Monate)...
Ist ja auch nur logisch, als Diplomer hat man in seinem Studium um einiges mehr gemacht als ein Student, der grade mal an seinem Bachelor ist (zumindest hier an der Uni, aber quer über alle Fachbereiche)
 
Spielor schrieb:
Trotzdem ist das ein wenig komisch verteilt...
doppelt so viele Seiten aber 4 mal so viel Zeit...?

Man muss halt auch tiefgängiger und "besser" schreiben für ne gescheite Note.

Die Schwierigkeit ner Arbeit misst sich ja nicht nur an der Seitenzahl, sondern auch daran was einem abverlangt wird. Und da man davon ausgeht, dass Diplomer mehr wissen sollten als Bachelor (da sie mehr Vorlesungen gehört haben), wird eben auch mehr verlangt.
 
Ich hoffe doch dass hier nur der Master mit dem Diplom verglichen wird. Das ist sehr wohl möglich. Doch sich den Bachelor schönzureden und auf Diplomniveau zu heben, halte ich für stark übertrieben und falsch.
In den Naturwissenschaften ist es so, dass man mit dem Master das Äquivalent zum Diplom erwerben kann.
 
So wars ja auch geplant.
Der Bachelor soll keineswegs ein Diplom-Äquivalent sein. Er soll vielmehr einen grundlegenden akademischen Abschluss darstellen, der auf die praktischen Anforderungen in der Wirtschaft vorbereitet.
Den wirklichen wissenschaftlichen Tiefgang, der auch im Diplom beinhaltet ist, soll erst im Master vermittelt werden.
 
ja so soll es auch sein, in Wahrheit sind es aber verkappte Diplomstudiengänge, zumindest in einigen Fällen. Bei uns sind zB 6 Semester Regelstudienzeit, die Durchschnittsdauer liegt aber zwischen 8.2(WS06) - 8.8(WS05) Semestern (laut offizieller Statistik). Im Gespräch war auch schon den Ba auf 8 Semester zu erhöhen und den Ma dann innerhalb von 2 Semestern zu erwerben.
Wer gut ist soll dann mit dem Ba wohl auch promovieren können. Die PO wurde mittlerweile auch umgestellt, man ist da echt Versuchskaninchen.

Ich finde die Idee mit den 8 Semestern jedenfalls gut, zumindest ehrlich. Die Psychos haben das jetzt als erster Studiengang auf 8 umgestellt. Allerdings muss man sich wirklich fragen was dann dieser Ba/Ma Scheiß soll? Entweder kriegt man den Ba entsprechend runtergeregelt, dass er auch in 6 Semestern schaffbar ist oder man muss sich was anderes einfallen lassen... und vergleichbar ist das System überhaupt nicht, null. Der Aufwand für ECTS ist in jedem Fachbereich total anders und wenn das Uni Intern schon so ist, wie soll das innerhalb Deutschlands oder gar Europa funktionieren?

Spielor schrieb:
B1G Danny schrieb:
Sehr krass find ich auch das deine Endnote zu 45% aus der Diplomarbeit besteht. Bei mir sinds 12 ECTS für die Bachelor Thesis was ungefähr 8% sind....... ACHT fucking Prozent.

Bei mir sinds sogar nur 10 ECTS :ugly:
bei mir sinds 25% und 25% die Prüfung

edit: ich gönns den Diplomern ja, ich war damals einfach dumm :wand:
 
Die Bachelors an der Uni, an der ich gerade den Master mache werden nach aktueller PO nach dem 8. Semester zwangsexmatrikuliert. Tatsächlich zeichnet sich dort in puncto Studiendauer aber genau das Bild ab, dass du beschrieben hast. Ich bin mal sehr gespannt wie das Prüfungsamt es handhabt, wenn dann im WS 10/11 zwischen 20 und 40% des jeweiligen jahrgangs entfernt werden sollen :D
 
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