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Uni und so

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Respekt! Da kann man wirklich Stolz sein.

Wie macht ihr das überhaupt alle? Wie bereitet ihr euch auf die Prüfungen vor? Ich versuche durch das Semester durch immer nachzuarbeiten und ca. 6-8 Wochen vor den Prüfungen fängt dann das Lernen an, aber trotzdem befindet sich mein Schnitt zwischen 2,5-3,3 bei den Noten.
Ich versuche auch meistens von zu Hause raus, in die Bibliothek zu gehen, damit ich nicht von irgendwelchen Sachen (Bett, PS4, Fenster) abgelenkt werde, aber dann sitze ich in der Bib. 2-3 Stunden und schon überkommt mich ein Gefühl der Müdigkeit.

:kaffee:

Naja, kommt drauf an, was man macht. Ich will nicht sagen, dass Geisteswissenschaften in der Regel einfacher sind, aber die Art und Weise so zu denken, ist mir inzwischen nicht mehr fremd. Dafür mache ich das jetzt schon zu lange. Ich muss in dem Sinne keine Fakten büffeln.

Zweitens brauche ich für so eine Arbeit 100-120h. Deshalb dauert es Wochen und Monate vom ersten Satz bis zur Endnote. Die Dozenten empfehlen einem, dass man während der Prüfung mit ihnen mal darüber spricht, denn es ist thematisch schon verdammt präzise und die Gefahr auf Murks ist verdammt hoch. Führt auch dazu, dass man komplett neu anfängt.

Und bei den 3 Mündlichen Prüfungen habe ich mir einfach ein Thema genommen, indem ich mich gut auskenne. Das ist dann aber so umfangreich gewesen, dass ich vorher auch nicht einfach eine Vorlesung hätte aufarbeiten können. Thematisch habe ich meine 2-3 Themen über die letzten 7 Jahre schon gruppiert und immer nur dazu gearbeitet, deshalb kenne ich auch nur die Sprachphilosophie beginnend mit Frege. Und der Rest dampft im Off irgendwo rum. Dazu könnte ich nie eine Prüfung schreiben.

In die Bib muss ich auch, sonst zocke ich hier zu viel. Und wenn ich da am Tag 3x 90min anständig was lese, oder schreibe, ist das sehr gut. Mehr geht nicht.

Warum mich mein Prof aber extra anruft, um mir die Note zu sagen, weiß ich nicht. Ich nehme das als nette Geste und es war eben die schnellste Übermittlung der Information. Normalerweise geht sowas über sein eigenes Sekretariat. Aber gut, nehm ich gerne mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
ist das gut oder muss man da schon 1er schreiben um zwischen den 1,x herauszustechen ? das ist bei den gesellschaftswissenschaften immer so undurchsichtig

Naja, gibt meiner Erfahrung nach immer eine kleine Gruppe, die locker 1er mitnimmt und dann gibt es die große Masse, die überhaupt nicht rafft, worum es geht. Viele wechseln aber oder brechen irgendwann ab, so dass ich da keine genauen Werte habe. Aber alle meine engeren Vertrauten hier sind schon echt gut, da muss man schon 1,0 schreiben, um da noch mal wirklich besser zu sein (auf dem Papier natürlich).
 
Der Junge muss erst mal wieder auftauchen, hat wahrscheinlich Urlaub aber hat sich noch nicht mal vernünftig abgemeldet. :klopf: Mit machen kann er nur wenn er sich nen Pc kauft oder das Game für die Ps4 erscheint.

Achso. Naja, wenn alle Stricke reißen, spiele ich das Game eben auf mittleren Einstellungen. Aber das werde ich nicht für die PS3 kaufen. Da habe ich wirklich keinen, der das mit mir spielt.
 
So, gerade erfahren, dass die Abschlussnote von meinem Projekt da ist. Damit habe ich derzeit einen Schnitt von knapp 1,7. Die Regelstudienzeit hinter mir. Ein Semester mit 2 Klausuren + 1 Seminar noch vor mir. In dem werde ich dann auch schon die BA anfangen (die ich aber offiziell erst nach dem 7. Semester anmelden kann). Aber es ist, trotz Krankheitssemester, ein Ende in Sicht, das wohl auch besser ausgeht als ich vermutet hatte.
 
Hat von euch jemand Erfahrungen zu dem Nutzen von UNIcert Zertifikaten?
Ich hatte mir überlegt, dass es ja an sich ganz praktisch wäre, wenn man seine Sprachkenntnisse auch irgendwie nachweisen könnte, und mir deswegen überlegt ggf. bei dem Spaß mitzumachen.
Leider braucht man bei uns aber mindestens 4 Kurse mit je 2 SWS, bevor man sich zur Prüfung anmelden kann. Ich bin mir daher nicht wirklich sicher, ob sich der Aufwand, im Vergleich zu dem Nutzen (vor allem im Bezug auf spätere Bewerbungen für Jobs im In-/Ausland, weniger für die weitere Uni-Ausbildung) eines solchen Zertifikates lohnt.
 
Während ich in zwei Wochen für ein paar Monate ins Ausland gehe, fangen einige Freunde von mir jetzt mit dem Studium an. Nur bin ich jetzt bisschen verunsichert, was meine mögliche Studienwahl angeht. Alle studieren irgendwas, was "klug" ist zu studieren. Maschinenbauingenieur, Wirtschaftsingenieur, Verfahrenstechnik. Das was mich halt wundert ist, dass das auch viele machen, die in Mathe/Physik/Chemie ziemlich schlecht sind und jedes Jahr gekämpft und gebangt haben, ob sie das Jahr schaffen.

Und ich jetzt mit nem ganz guten Abi (für meine Ansprüche), möchte eher in Richtung Politikwissenschaft studieren. Das Ziel wäre damit vielleicht mal bei einer NGO zu landen oder so etwas. Jetzt belächeln mich schon einige und fragen was ich damit will. Aber ist es nicht besser etwas zu studieren, was einen interessiert und dabei gut ist, als etwas, dass man nur macht, um später mal Karriere zu machen, aber sich das ganze Studium über durchquält und nur mit Ach und Krach schafft?

Ich hab zwar noch ein Jahr Zeit, bis das Studium bei mir beginnen soll, und da kann sich ja noch einiges ändern. Aber irgendwie verunsichert mich das doch. Ich meine, Biologie oder sowas wie Wildlife Management würden mich auch reizen, aber Politik interessiert mich da doch am meisten.
 
Als jemand der WIng selbst studiert hat, kann ich dir wirklich nur raten, mach das was du willst und nicht das was "klug" wäre.

Hatte direkt nach der Schule mit dem Studium angefangen und auch kein Plan gehabt. WIng war da einfach ne "sichere" Wahl, dachte ich, da die Richtung ja noch im Studium angepasst werden kann. Naja, war jetzt eher suboptimal aber was soll's.

Heute hätte ich lieber Bio-Chemie studieren wollen, aber der Zug ist für mich abgefahren. Ein Jahr Bedenkzeit wäre wirklich gut gewesen. Also genieße jetzt die Zeit. Zum Überlegen sollte das Jahr denke ich auch reichen.
 
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