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Uni und so (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wer später nen Job will, der kriegt auch einen Job. Bei den Naturwissenschaftlern wird das sicherlich einfacher, aber dafür sich mindestens 5 Jahre durchquälen? Ich mache Kommunikationswissenschaft mit Ergänzungsbereich Politik und bin sehr zufrieden, vor allem weil mich die Themen immer wieder interessieren und so Motivation bieten.
 
Über mindestens die Hälfte deiner Kollegen kannst du dann lachen, wenn sie zum dritten Mal vor der Thermodynamik-Klausur hocken und bangen müssen zu fliegen. Wichtig ist, mit einer sehr guten Note aus dem Studium zu gehen und das auch am besten in der kürzest möglichen Zeit. Dann klappts auch mit ein paar wenigen Bewerbungen später. :)
 
Jo, schließe mich an. Ein Vernunftstudium ist das schlechteste, was man machen kann. An Bewerbern mangelt es später nicht und wer sich nur durchquält, wird einfach nur schwierig die Leistung und Begeisterung bringen.

Es ist mir inzwischen ein Rätsel, warum das Studium inzwischen von den Studenten als eine Art von Berufsausbildung verstanden wird. Imo dient es eher dazu die Themen zu finden, die einen interessieren, man lernt sich diese selbst zu erarbeiten und dann kann man sich auch gerne irgendwo hin spezialisieren. Aber das weiß man doch vorher nicht.
 
Ich beginne jetzt im Oktober ne Art "Vernunftstudium". Ich hab jetzt schon über 10 Jahre gearbeitet und in meinem Bereich sehr qualifiziert und prinzipiell auch gefragt. Leider hab ich die Jahre deutlich qualifiziertere Sachen gemacht als mein Lehrberuf eigentlich hergibt. Von daher würden mich viele gerne einstellen... leider fehlt mir die Qualifikation auf dem Blatt Papier. Und diese hole ich jetzt nach... ich studiere quasi 3 Jahre etwas was ich schon 10 Jahre lang gemacht habe nur dass ich es dann auch offiziell machen kann bzw. mich für Stellen bewerben kann für die ich jetzt auf dem Papier nicht qualifiziert bin.
Das lustige an der Geschichte: Genau jetzt könnte ich sogar ne Stelle im öffentlichen Dienst haben und echt super verdienen... aber ich denke mir: Was ist in ein paar Jahren wenn mir die Stelle evtl. nicht mehr taugt? Dann hab ich wieder das Problem dass ich rein technisch nicht qualifiziert bin... von daher verzichte ich auf die Stelle und beginne ein "Vernunftstudium" das mich erstmal mehrere Tausend Euro in die Miesen treibt... klasse oder? :waah:
 
Naja, dann kann es aber kein besonders schwieriges Studium sein, wenn man sich die Inhalte während der Arbeit quasi selbst beibringen kann. Beispielsweise bei vielen technischen Studien, Jura, Medizin ist sowas quasi unmöglich. Von daher zieh es halt so schnell wie möglich durch, was immer es ist.
 
Ich beginne jetzt im Oktober ne Art "Vernunftstudium". Ich hab jetzt schon über 10 Jahre gearbeitet und in meinem Bereich sehr qualifiziert und prinzipiell auch gefragt. Leider hab ich die Jahre deutlich qualifiziertere Sachen gemacht als mein Lehrberuf eigentlich hergibt. Von daher würden mich viele gerne einstellen... leider fehlt mir die Qualifikation auf dem Blatt Papier. Und diese hole ich jetzt nach... ich studiere quasi 3 Jahre etwas was ich schon 10 Jahre lang gemacht habe nur dass ich es dann auch offiziell machen kann bzw. mich für Stellen bewerben kann für die ich jetzt auf dem Papier nicht qualifiziert bin.
Das lustige an der Geschichte: Genau jetzt könnte ich sogar ne Stelle im öffentlichen Dienst haben und echt super verdienen... aber ich denke mir: Was ist in ein paar Jahren wenn mir die Stelle evtl. nicht mehr taugt? Dann hab ich wieder das Problem dass ich rein technisch nicht qualifiziert bin... von daher verzichte ich auf die Stelle und beginne ein "Vernunftstudium" das mich erstmal mehrere Tausend Euro in die Miesen treibt... klasse oder? :waah:

Naja, das ist ja ein Sonderfall. Du weißt ja schon, dass dir der Beruf Spaß machst und das du darin gerne arbeiten willst. Von daher kannst du eben die Qualifikation nachholen. Für Studienanfänger gilt dies aber nicht.
 
Naja, dann kann es aber kein besonders schwieriges Studium sein, wenn man sich die Inhalte während der Arbeit quasi selbst beibringen kann. Beispielsweise bei vielen technischen Studien, Jura, Medizin ist sowas quasi unmöglich. Von daher zieh es halt so schnell wie möglich durch, was immer es ist.

Im Studium gibt es natürlich weitaus mehr Inhalte als die die ich für meinen Bereich brauche... das ist schon klar. Von daher wird das Studium auch nicht wirklich einfach (vor allem mit 32 :D ). Aber ich bin jetzt mal so verwegen zu behaupten dass ich alle Fähigkeiten die ich (in meinen Bereich) brauche schon habe. Leider ist das eben nur ein kleiner Teil des Studiums.
EDIT: Es handelt sich um soziale Arbeit. Also nix technisches, Jura oder Medizin. ;)

Naja, das ist ja ein Sonderfall. Du weißt ja schon, dass dir der Beruf Spaß machst und das du darin gerne arbeiten willst. Von daher kannst du eben die Qualifikation nachholen. Für Studienanfänger gilt dies aber nicht.

Jep... drum hab ich das Vernunftstudium auch in Anführungszeichen gesetzt. Dass das ganze nicht in die zuvor besprochene Thematik fällt ist mir klar. Aber aus meiner sicht ist es trotzdem ein "Vernunftstudium" :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mittlerweile mehr als froh darüber mein Erststudium nicht geschafft zu haben. Das jetzige macht wesentlich mehr Spass und ist genau das was ich mir vorgestellt hab.
 
Endlich ne Wohnung in salzburg gefunden. Am 19.9 geht es da los. Nun mein Jackpot ich habe am 16.9 erst mein Kolloquium weil mein Zweitprüfer nocht eher kann, yay!

Wird alles nervig aber naja, muss man durch.

Freue mich einfach auf 2 Jahre salzburg!
 
Maschinenbauingenieur, Wirtschaftsingenieur, Verfahrenstechnik. Das was mich halt wundert ist, dass das auch viele machen, die in Mathe/Physik/Chemie ziemlich schlecht sind und jedes Jahr gekämpft und gebangt haben, ob sie das Jahr schaffen.

Ich geb dir Brief und Siegel drauf, dass von denen locker die Hälfte nach 2-3 Semestern nicht mehr an der Uni weilt oder den Studiengang gewechselt hat.

Ein Studium mit guten Noten (und damit Berufsaussichten) durchzuziehen, erfordert nicht gerade wenig Aufopferung und Disziplin. Wer in der Schule schon in diesen Kernfächern des späteren Studiums schlecht war, muss da NOCHMAL ne Schippe drauflegen, ansonsten verzweifelt man an den Grundlagenvorlesungen in Mathe und den NatWiss.
Bei mir waren z.B. die Durchfallerquoten in Höherer Mathe fast immer zwischen 70 und 85%, da hab ich viele, viele Leute gehen sehen. Ähnliches bei Sachen wie Organischer Chemie oder Thermodynamik (die ich beide zum Glück nicht hatte).

Studieren ohne Interesse ist imo schon fast im Voraus zum Scheitern verurteilt, daher mach, auf was du Bock hast.
 
Ich geb dir Brief und Siegel drauf, dass von denen locker die Hälfte nach 2-3 Semestern nicht mehr an der Uni weilt oder den Studiengang gewechselt hat.

Ein Studium mit guten Noten (und damit Berufsaussichten) durchzuziehen, erfordert nicht gerade wenig Aufopferung und Disziplin. Wer in der Schule schon in diesen Kernfächern des späteren Studiums schlecht war, muss da NOCHMAL ne Schippe drauflegen, ansonsten verzweifelt man an den Grundlagenvorlesungen in Mathe und den NatWiss.
Bei mir waren z.B. die Durchfallerquoten in Höherer Mathe fast immer zwischen 70 und 85%, da hab ich viele, viele Leute gehen sehen. Ähnliches bei Sachen wie Organischer Chemie oder Thermodynamik (die ich beide zum Glück nicht hatte).

Studieren ohne Interesse ist imo schon fast im Voraus zum Scheitern verurteilt, daher mach, auf was du Bock hast.
War und ist bei meinem Maschinenbaustudium auch...
Leider habe ich einen Schwerpunkt gewählt, wo der Durschnitt bei 3.0 oder schlechter ist. Dementsprechend sieht das bei meinen Noten aus. Aber sag mal bei einen Bewerbungsgespräch, dass von den 100 Leuten, die mitgeschrieben haben 70% durchgefallen bist und du mit deiner 3.0 einer der 30ig besten bist. Auch wenn es ein paar wenige 2er gab, vielleicht auch 1-2 1.

Hinzu kommen bei mir diese auswendiglernklausuren...war ich nie gut drin. Viele haben dadurch einen guten Schnitt, aber null Plan davon...
 
Du machst es dir mit der Rechtfertigung aber auch etwas einfach. Nur weil der Durchschnitt bei 3,0 liegt, heißt das noch lange nicht, dass man selbst im Durchschnitt oder darunter liegen muss. Zumal es ja immer noch welche gibt, die mit einer 5 durchfallen oder mit einer 4 gerade so noch die Kurve kriegen. D.h. da wird es auch nicht wenige 1en und 2en geben.
 
Du machst es dir mit der Rechtfertigung aber auch etwas einfach. Nur weil der Durchschnitt bei 3,0 liegt, heißt das noch lange nicht, dass man selbst im Durchschnitt oder darunter liegen muss. Zumal es ja immer noch welche gibt, die mit einer 5 durchfallen oder mit einer 4 gerade so noch die Kurve kriegen. D.h. da wird es auch nicht wenige 1en und 2en geben.
Ist mir auch klar. Gab hier auch einige Klausuren wo der Schnitt bei 4,07 lag.
Schlimm fand ich die Klausur "Flugtriebwerke". Wahlfach...10 Leute mitgeschrieben, Schnitt 3,7.
Dafür das ich mich sehr gut vorbereitet sah, kam ich da echt noch gut weg.


Bzw. bei 70% durchfallen, liegt der Schnitt natürlich nicht bei 3.0 :)
 
manchmal sind die klausuren aber auch extremst unfair gestellt, wenn die profs sich was beweisen müssen oder nen ruf aufrecht erhalten. irgendwas muss ja falsch laufen wenn so viele durchfallen.
 
Es gab bei mir zwei Klausuren die so daneben lagen neben dem, was angekündigt war, dass ich die dann einfach durchgestrichen hab und mich auf die Nachklausuren entsprechend vorbereitet hab. Kann echt manchmal etwas assi sein. Aber gerade in den Mathevorlesungen war der Schnitt auch immer schlecht und die Durchfallquoten abartig hoch. Dennoch sahen die Notenspiegel oft wie umgekehrte Gaussglocken aus. Weil wenn man es denn endlich mal kapiert hatte, stand einer 1-2 nichts mehr im Wege. Ansonsten ist man halt durchgerasselt oder man wurde irgendwie auf ne 4 aufgewertet (was kein Geschenk ist) :D.
 
Ich kenne ja die Lehrpläne nicht, aber kann mir mal einer kurz sagen, was Ihr alle in Thermodynamik macht?

Ich kenne, wahrlich, wenn überhaupt nur die Grundlagen, aber liefert die Quantenphysik inzwischen nicht genauerer Ergebnisse?

Wie gesagt, ich interessiere mich schon dafür, würde aber nicht sagen, dass ich davon viel verstehe.
 
Ich kenne ja die Lehrpläne nicht, aber kann mir mal einer kurz sagen, was Ihr alle in Thermodynamik macht?

Ich kenne, wahrlich, wenn überhaupt nur die Grundlagen, aber liefert die Quantenphysik inzwischen nicht genauerer Ergebnisse?

Wie gesagt, ich interessiere mich schon dafür, würde aber nicht sagen, dass ich davon viel verstehe.
Also bei uns wurde es in Thermo 1 und 2 aufgeteilt.

Thermo1: Im Prinzip erster Hauptsatz. Drücke, Wärme berechnung. War und ist eigentlich sehr interessant.
Termo2: zweiter Hauptsatz...Entropie etc...
 
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