Ich geb dir Brief und Siegel drauf, dass von denen locker die Hälfte nach 2-3 Semestern nicht mehr an der Uni weilt oder den Studiengang gewechselt hat.
Ein Studium mit guten Noten (und damit Berufsaussichten) durchzuziehen, erfordert nicht gerade wenig Aufopferung und Disziplin. Wer in der Schule schon in diesen Kernfächern des späteren Studiums schlecht war, muss da NOCHMAL ne Schippe drauflegen, ansonsten verzweifelt man an den Grundlagenvorlesungen in Mathe und den NatWiss.
Bei mir waren z.B. die Durchfallerquoten in Höherer Mathe fast immer zwischen 70 und 85%, da hab ich viele, viele Leute gehen sehen. Ähnliches bei Sachen wie Organischer Chemie oder Thermodynamik (die ich beide zum Glück nicht hatte).
Studieren ohne Interesse ist imo schon fast im Voraus zum Scheitern verurteilt, daher mach, auf was du Bock hast.