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MULTI The Witcher 3: Wild Hunt

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Daran merkt man aber halt auch wieder wie sehr es ein hohes Gambling ist, wenn der primäre Fokus eines Spiels auf Storytelling mit einem festen Charakter ist. Sobald einem der Charakter nicht 100%ig liegt, bricht das ganze Spiel darunter zusammen.
Wo ich bei einem Spiel mit selbst erstelltem Charakter noch roleplaying begehen kann und meine eigene Rolle finden kann, muss mir bei einem Witcher, Uncharted, Tomb Raider und co. der Charakter zusagen, sonst hat das ganze Spiel als Erfahrung so ziemlich gar nix an sich.

Nun hatte ich bei Witcher immerhin das Glück, dass wenn es schon ein vorgefertigter Charakter sein muss, Geralt da genau alle Punkte trifft, die ich cool finde und mir gefallen, aber wenn jemand anders da schon nicht voll dahinter stehen kann, man dadurch keinen großen Bezugspunkt zu anderen Charakteren und Spielwelt findet, mindert das die Spielerfahrung schon enorm, da ist man unter anderem, aber nicht nur, bei Bethesda Spielen, insbesondere bei F4 mit vertontem eigenen Charakter, schon mehr auf der sicheren Seite...
 
kenne ehrlich gesagt kein einziges rpg, welches außerhalb von zwischensequenzen gut inszeniert ist.

auch witcher 3 ist da keine ausnahme. die paar zäune und fässer, welche man per druckwelle umpuste kann, sind das höchste der gefühle. ansonsten wirkt die welt recht statisch.

unter gut inszeniert stelle ich mir einen drachenangriff auf novigrad vor. ingame. mit aufmarschieren der verteidigung, panik in den straßen und einstürzenden gebäuden.
 
Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich am Anfang auch wegen des Hypes von den ersten 2-3 Stunden auch nicht so begeistert war. Lag wohl auch daran, dass mir da irgendiwe noch ein bisschen der rote Faden gefehlt hat und es am Anfang irgendwie ein bisschen schleppend losgeht. Aber jetzt ist es Top - zum Glück bin ich dran geblieben!

Mich hatte es anfangs auch etwas irritiert, dass ich für keine Quest die empfohlene Stufe hatte (halt 1-2 darunter, was ich damals idiotischerweise für zu krass hielt) und dann erstmal auf der Suche nach Quests zum Hochleveln rumgetigert bin.
 
Tolles Review @Flips im anderen Thread. So ähnlich ging mir das letztes Jahr auch. War etwas im - nicht mehr richtig Bock aufs zocken Modus, und wenn dann besser was kurzes. Zumal mir die Witcherserie bisher nicht übermäßig gut gefallen hat. Aber dann war plötzlich alles anders. So ein tolles Spiel, dass mich monatelang beschäftigt hat.

Aktuell hätte ich nach diversen Ballergames eigentlich mal wieder Lust auf ein Rollenspiel. Aber wirklich was im Köcher hab ich aktuell nicht. Eventuell kaufe ich mir dann doch den DLC uns tauche nochmal in der Welt des Witchers ab. Vielleicht überlege ich mir dann auch langsam mal Fallout 4 anzuschauen. Aber ich glaube der Witcher hat mich nachhaltig so geprägt, dass es jedes RPG der Zukunft bei mir schwer haben wird.
 
Daran merkt man aber halt auch wieder wie sehr es ein hohes Gambling ist, wenn der primäre Fokus eines Spiels auf Storytelling mit einem festen Charakter ist. Sobald einem der Charakter nicht 100%ig liegt, bricht das ganze Spiel darunter zusammen.
Wo ich bei einem Spiel mit selbst erstelltem Charakter noch roleplaying begehen kann und meine eigene Rolle finden kann, muss mir bei einem Witcher, Uncharted, Tomb Raider und co. der Charakter zusagen, sonst hat das ganze Spiel als Erfahrung so ziemlich gar nix an sich.

Nun hatte ich bei Witcher immerhin das Glück, dass wenn es schon ein vorgefertigter Charakter sein muss, Geralt da genau alle Punkte trifft, die ich cool finde und mir gefallen, aber wenn jemand anders da schon nicht voll dahinter stehen kann, man dadurch keinen großen Bezugspunkt zu anderen Charakteren und Spielwelt findet, mindert das die Spielerfahrung schon enorm, da ist man unter anderem, aber nicht nur, bei Bethesda Spielen, insbesondere bei F4 mit vertontem eigenen Charakter, schon mehr auf der sicheren Seite...

Die Schwächen des einen sind halt die Stärken des anderen. Das gilt aber auch umgekehrt. Editierbare Charaktere wirken dafür meist weniger glaubwürdig. Gerade wenn es z.B. um Gesichtsanimationen geht. Oder sie wirken nur noch lächerlich, wenn man sich nen hässlichen Honk erstellt.
 
Jup, das hängt dann davon ab, wie viel Zeit man bereit ist in so was reinzustecken. Gibt natürlich genügend Leute, die ungeduldig sind und dann schnell irgendwas machen, Hauptsache erstmal zocken, für mich hat das immer einen unvorstellbaren Wert, wenn es einen Character Creator gibt, da ich nur dann richtig in einer Welt versinken kann, wenn ich in der Rolle, die ich einnehmen will, voll aufgehen kann ohne Limitationen vom Entwickler.
Deshalb macht mir das auch unglaublich viel Spaß in nem Skyrim mich nach Tageszeit entsprechend zu verhalten, abends die Taverne zu besuchen, etc., oder in nem GTA Online mich der Spielwelt entsprechend zu verhalten und mit der Spielwelt zu verschmelzen.

Die Ambitionen hatte ich in Witcher 3 nie, obwohl die Spielwelt schön ist und Geralt ein cooler Charakter ist...
 
Ging mir auch so. TES macht mir in Sachen Immersion doch noch mehr Spaß, weil ich einfach "meinen" Charakter spiele bzw. erlebe. Gerald ist zwar cool, aber ist eben nicht mein Charakter dessen Rolle ich spiele. Dadurch aber ist die Story vom Witcher und sein Wirken in der Welt dann aber auch so viel besser visuell und Storymäßig umgesetzt.
 
hab das Spiel glaub so ca zu 3/4 durchgespielt gehabt, ehe bei mir die Luft raus war.
Kann auch viele Punkte nachvollziehen, die hier schon genannt wurden. Eben z.B. dass man sich nicht 100% mit dem Charakter identifizieren kann. Also nicht jeder.
Grandios sind auf jeden Fall viele Queststränge. Die Charaktere sind glaubhaft und nicht immer Schema F. Die Landschaften sehen auch grandios aus. Das Spiel macht verdammt viel richtig.

Aber bei mir kam irgendwann der Punkt, wo ich gemerkt habe, wie sinnlos es in den meisten Fällen ist, die Welt zu erkunden. Überall wirst du mit Fragezeichen bombardiert, von denen 90% irgendwelche "Schätze" sind, die dir nix bringen. Ist der erste Kampf gegen den Greif noch richtig cool, merkt man aber mit der Zeit auch, wie sehr sich Gegnertypen wiederholen und das Kampfsystem glänzt nicht gerade durch wahnsinnige Abwechslung. Die Steuerung ist jetzt auch nicht das Maß aller Dinge.
Ok hab ich mir gedacht, ziehst du halt jetzt mal straight die Hauptquest durch. Da hab ich dann allerdings gemerkt, wie sehr dich das Game von Cutscene zu Cutscene und Dialog zu Dialog schickt. Selbst da will ich den Entwicklern keinen Vorwurf machen, denn die sind hervorragend implementiert, aber das ist halt etwas, was mich bei einem Rollenspiel dermaßen rauswirft. Da will ich meinen Charakter zocken und nicht auf vorgefertigte Dialogoptionen klicken und mir minutenlang angucken was passiert.

Das ist halt alles Geschmacksache. Der Witcher ist mehr wie ein gutes Buch, das du dir vornimmst und über mehrere Tage hinweg versetzt du dich jedes Mal in diese Welt hinein, verschmilzt gedanklich und erzählst dir selbst die epische Geschichte von deinem persönlichen Geralt.
Du kannst dich aber auch am Nachmittag mit deinen Kumpels im Wald treffen, dir aus ein paar Stöcken Schwerter bauen und auf Schnitzeljagd gehen, bis du abends ausgelaugt wieder nach Hause kommst. Der Typ bin wohl eher ich.
 
Seltsam soviele Kritikpunkte zu lesen, die eigentlich für klassische RPGs Markenzeichen waren, aber ich schätze einmal Bethesda hat seine Spuren hinterlassen.

Witcher hat für mich jedenfalls BG2 vom Thron gestoßen.
 
Jau, das kann ich gut verstehen. Ich bin kein Rollenspielfan, sondern ein Action-Adventure-Fan. Und für mich ist The Witcher ein großer Schritt in Richtung episches Action-Adventure. Das was Rollenspieler an RPGs so schätzen, wird hier zum Teil direkt verweigert. Dafür hat man ne Story, die so lebendig und authentisch erzählt wird, wie man es selten bis nie in Rollenspielen hat.
 
Ein positives Beispiel war für mich da immer die Charaktererstellung von Mass Effect. Das war ein guter Spagatt zwischen Glaubwürdigkeit und Personalisierung des Charakters...
 
Witcher 3 macht sehr viel richtig, aber es hat auch seine Macken.
Ist ja auch völlig OK, so hat CD Projekt Red immer noch etwas was sie im nächsten Spiel verbessern können :D
 
Die Mission

mit dem toten Baby (wie hieß es, Wünschling? oder so) war so Hammer, wie es da Nachts vor einem her geflogen ist.
 
Hoffentlich kommt Ende Mai das neue DLC :sabber: :tip:

Ich hatte im Spiel nen bösen Bug, wo die Hexe in der Tür steckte, net mehr rausring etc.

Aber das Spiel legt ja ständig Autosaves an, also unterm Strich kein Beinbruch.
 
Was genau kann einen eigentlich an Geralt stören?
Imo einer der besten Videospielcharaktere ever!

oh, you!

geraltsexymotherfucker.jpg
 
Bringt es denn was, wenn man alle Fragezeichen macht?
In Velen habe ich fast alle, aber auf Skellige ist mir das einfach zu krass, was da auf dem Wasser an Fragezeichen zu finden ist. Und das sind alles nur Schmugglerverstecke, das haben die IMO übertrieben. Habe da mal versucht, einige abzuarbeiten. Aber nach einer Weile schleppe ich mich eh immer überlastet zum nächsten Händler um den meisten Kram zu verticken. Das bringts jetzt nicht wirklich, denn um Gold brauche ich mir keine Sorgen machen, davon habe ich 46.000 :D
 
Bringt es denn was, wenn man alle Fragezeichen macht?
In Velen habe ich fast alle, aber auf Skellige ist mir das einfach zu krass, was da auf dem Wasser an Fragezeichen zu finden ist. Und das sind alles nur Schmugglerverstecke, das haben die IMO übertrieben. Habe da mal versucht, einige abzuarbeiten. Aber nach einer Weile schleppe ich mich eh immer überlastet zum nächsten Händler um den meisten Kram zu verticken. Das bringts jetzt nicht wirklich, denn um Gold brauche ich mir keine Sorgen machen, davon habe ich 46.000 :D
Auf Skellige hab ich die meisten auch ignoriert. War deutlich zu viel und vor allem wertlos.
 
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