Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

PS4 The Last of Us (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Grafik ist wirklich Top das ist zum ersten mal seit Half Life 2 das es eine post-apokalyptische Welt gibt die trotzdem natürlich aussieht.
Bei Fallout und New Vegas hat mich immer der Grüne bzw Orange Hintergrundton gestört
Auch grandios wenn man mit der Taschenlampe schwenkt und dann die Würmer schnell aus dem Lichtkegel davonkrabbeln :dhoch:
FU hätte mir auch mal einer sagen können das die Klicker klettern können :ugly:
 
Wie machten die Leute in Last of Us eigentlich die Lichter in den Häusern an? Oder haben ihre Smartphones geladen? So viele Details überall und eine Firma, in der tausende von PCs laufen dürften, glaubt nicht, dass Häuser Stromanschlüsse haben sollten.
 
Man muss mit den Messern aber auch echt haushalten, hatte gestern mein Letztes für einen Clicker verbraten, der noch nicht mal wirklich wichtig war und ein paar Schritte weiter stand ich dann vor 'ner Tür bei der mir ein Messer fehlte...
 
KaKun schrieb:
Man muss mit den Messern aber auch echt haushalten, hatte gestern mein Letztes für einen Clicker verbraten, der noch nicht mal wirklich wichtig war und ein paar Schritte weiter stand ich dann vor 'ner Tür bei der mir ein Messer fehlte...

Jop, so isset. SO isset!
 
Kann man denn jetzt sagen das die demo einfach scheiße gewählt war und nicht auf das endprodukt schließen lässt? Dann könnte last of us mein letztes ps3 spiel werden. Wobei ich 60€ zu teurr finde derzeit
 
Ja, die Demo war scheiße und zu kurz. Brauch mal kurz Hilfe. Zur Einordnung: Es ist Winter.

Was war mit David? Erst war er hilfreich und aufeinmal richtet Ellie eine Waffe auf ihn. Ich war kurz durch eine SMS abgelenkt und hab das nicht mitbekommen. In der Cutszene, in der sie die Antibiotika kriegt.
 
Bart Wux schrieb:
Ja, die Demo war scheiße und zu kurz. Brauch mal kurz Hilfe. Zur Einordnung: Es ist Winter.

Was war mit David? Erst war er hilfreich und aufeinmal richtet Ellie eine Waffe auf ihn. Ich war kurz durch eine SMS abgelenkt und hab das nicht mitbekommen. In der Cutszene, in der sie die Antibiotika kriegt.

Ist der Anführer der Typen, die das Duo im Labor angegriffen haben.

Ich bin jetzt übrigens bei 89% und könnte weinen, dass es bald schon vorüber ist. Mich hat schon lange kein Spiel mehr so gepackt. :traurig:
 
Das Spiel ist wirklich nochmal ein Highlight dieser Konsolengeneration und sicherer GotY Gewinner :dhoch:
Manchmal ist die Story vorhersehbar aber das kann auch an mir liegen da ich schon zuviele Filme geschaut habe.
Aber was da abgeht ist wirklich klasse und ein weiterer Grund die PS 4 zu kaufen da solche Perlen wie Last of Us oder Beyond nicht auf der Xbox und auch nicht auf dem Pc erscheinen.
Kann schon kaum die nächsten Games von Naughty Dog und Quantic Dream erwarten :D
 
Hier noch mal eine negative Kritik von Spiegel online :ugly: (zumindest haben sie dem auch eine positive gegenüber gestellt).

Sollte man aber nur lesen, wenn man schon recht weit gespielt hat, der Typ spoilert auch noch derbe...

Contra: Das Letzte für uns

Das gefeierte "The Last of Us" ist in Wahrheit ein Reinfall: Es setzt keine Trends, es enttäuscht, es ist sinnlos brutal. Und das Schlimmste: Es macht nicht einmal Spaß.

Von Thomas Lindemann

Natürlich, eine Frau. Natürlich, sie ist ruppig. Natürlich, ich muss mich ihr unterordnen. Da sind sie, alle Klischees dessen, was Spieleentwickler für modern halten. Als erstes muss der Spieler bei "The Last of Us" bei Tess mitlaufen, dem Non-Player-Character mit der kalten Schnauze. Leider geht's dann widerlich weiter: Wir treffen auf einen Gangster, mit dem irgendwelche Geschäfte schiefgelaufen sind. Da wir seine Armee schon ausgelöscht haben, steht er dumm da. Meine Begleiterin spielt kurz cool und knallt den hilflos am Boden Liegenden dann einfach ab.

Joel, der einsame Texaner, den ich hier widerwillig als Protagonist durch das Spiel führen muss, protestiert nicht einmal. Offenbar ist so etwas okay. Ich lebe in der Postapokalypse. Ein Pilz (wie originell: diesmal kein Virus!) hat die Menschheit befallen und die meisten zu Zombies gemacht. Die muss ich töten, töten, töten. Die Bullen des Schweinesystems auch, denn dieses Spiel kann sich nicht entscheiden, ob es eine Zombie-Geschichte erzählen will oder eine Dystopie aus einem totalitären Regime.

250 Genicke brechen, um durchzukommen

Man denke einmal an Michael Haneke, den Regisseur von "Funny Games" oder "Das weiße Band". Sein Filmschaffen dreht sich darum, dass es keine gute Gewalt gibt. Wer tötet, ist immer schuldig. Auch wenn Tarantino das nie begriffen hat. Solche wichtigen Debatten hat das Kino. Die Spielebranche hat Unsinn wie "The Last of Us". Hochklassige Spiele, in denen man 250 Genicke brechen muss, um durchzukommen.

Und das ist nicht einmal das einzige Problem. Das Spiel versagt auch vor der Ästhetik des Genres. Postapokalypsen- und Zombie-Spiele haben es schwer. Sie müssen sich gegen gute Vorbilder behaupten: "Resident Evil" (eher schwach), "I am Legend" (mittelmäßig aber mit Idee) oder "The Walking Dead" (trotz der öden Spielmechanik: phantastisch). Es reicht einfach nicht mehr, dass eine Gruppe durch die verwüstete Welt wandern muss.
In diesem Spiel muss man ein junges Mädchen bis in ein Camp mit Medizinern und Wissenschaftlern bringen; ein Mädchen, das trotz Zombiebiss überlebt. Sie ist der Schlüssel für einen Impfstoff - so will es die Vulgärmedizin. Das Setting dahinter aber, in einem totalitären Staat als Widerstandskämpfer überleben zu müssen, ist von "Half-Life 2" geklaut, dem besten Videospiel der Geschichte, neun Jahre alt.

Das Spiel versteht seine eigene Knöpfchensprache nicht

Bloß laufen hier Gegner seltsam stockend in der Gegend herum, selbst, wenn sie keine Zombies sind. Sie verstecken sich nicht und wirken unecht. Niemals stellt sich Atmosphäre ein. Die Steuerung ist nicht flüssig. Sie wirkt qualvoll. Immer wieder sitzen Zombies in meinem Nacken und fressen mir die Schlagader weg, nur weil das Spiel seine eigene hochkomplexe Knöpfchensprache nicht schnell genug versteht.

Es gibt ein inhaltliches Vorbild, nur wird das nie erreicht. Cormac McCarthy bekam für seinen Roman "The Road" von 2006 den Pulitzer-Preis. Darin ziehen Vater und Sohn durch das leere Land. Warum die Zivilisation in Trümmern liegt ist egal - es geht um Einsamkeit, und um den surrealen Schauer, alles könnte plötzlich ganz anders sein. Diese Art von Psychologie fehlt dem Spiel ganz.

Wer hätte gedacht, dass man hinter die Errungenschaften des großartigen "Dishonored" von 2012 noch zurückgehen kann? Dort war es zum Beispiel möglich, schleichend alles zu meistern, ohne Gewalt. Hier nicht. Andere Optionen als Erwürgen, Erschlagen oder Erstechen hat man im Nahkampf nicht. Selbst das nicht zimperliche "Metro Last Light" gab dem Spieler die Wahl, seine Opfer nur K.o. zu schlagen.
Eine Enttäuschung, weil es so gut hätte werden können

An sich ist es eine schöne Idee, dass es die Begleiterin gibt. In "Bioshock Infinite" war das sogar Spielprinzip. Hier ist sie ein nerviger Klotz am Bein. Das Spiel bemüht sich nicht einmal um die Illusion, man sei nicht allein. Wenn ich mit jemandem ringe und ihn dann töte, meist sehr blutig und hässlich, dann vergehen zwei Sekunden. Und dann ruft sie plötzlich doch noch "Oh Mann, Scheiße, Joel", so wie ein zickiger Teenager eben etwas voll Scheiße findet.

Sony ist der einzige der großen Konzerne, der konsequent kunstvolle Spiele fördert. Doch dass er dieses Spiel kulturell wertvoll nannte, war ein Irrtum. Ein paar Gamer-Medien der USA haben es "Meisterwerk" genannt und der geschätzte Kollege Carsten Görig liebt es (siehe oben).
Sie alle irren diesmal. "The Last of Us" ist ein uninspiriertes Machwerk. Dabei ist die erste Viertelstunde, in der ein Vater seine Tochter verzweifelt beschützen will, packend und dramaturgisch dicht. Später gibt es auch noch Kannibalen (Idee gestohlen bei "The Walking Dead"), später gibt es auch noch schöne Momente - Giraffen grasen in Salt Lake City - später werden auch die Bezüge zu Joels dunkler Vergangenheit stärker. Alles aber zu spät. Da hat man das schwache Spiel im Zweifel schon weggelegt.

"The Last of Us" ist eine Enttäuschung, weil es so gut hätte werden können.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games/the-last-of-us-fuer-playstation-3-pro-und-contra-a-905729.html
 
Naja voll am Spiel vorbeigeschrieben aber was soll man dazu sagen, es gibt zu jedem Spiel solche und solche Stimmen, die Mehrheit hat es ja richtig gesehen und wenn es selbst der olle Luibl lobt muß ja was dran sein :D
 
Laruzo schrieb:
@Nick geht mir auch so, bin immer froh wenn ich solche Abschnitte hinter mir habe, da geht man durch die Hölle! In anderen Spielen suche ich alles ab aber hier Augen zu und durch :D

Kannst du bisschen noch was zum MP sagen? Gibts sachen zum freischalten?

Der Rahmen:
zunächst entscheidest du dich für eine von 2 Fraktionen. Fireflys oder Hunter (?). In den Matches kämpfst du dann jeweils gegen die andere Fraktion in 2 Modi, wovon ich nur einen angespielt habe: 4vs4 Deathmatch ohne Respawn. wer zuerst 4 Runden gewonnen hat, gewinnt.
Für jede Partie bekommst du Nahrung für deine Gruppe. Hast du genug Nahrung gesammeln, wächst deine Gruppe. Das bringt im Kampf nichts, die Gruppe existiert nur als Statistik und zum Freischalten von Gegenständen. Im MP Modus spielst du offenbar 12 Wochen (84Tage), wobei eine Partie einem Tag entspricht. Ab und an gibt es eine Mission "Leute sind gekidnapped worden. erfülle die Mission, um die Leute zurückzuholen". Das missionsziel wählst du selber "töte X Leute" "rette X leute" u.v.m. Erreichst du in den normalen Matches dieses zusätzliche Ziel, gibt es zusätzliche Gruppenmitglieder. Ziemlich interessanter Rahmen.

Freischaltbares:
Du wählst vor jeder Partie eine "klasse" (schleicher, supporter etc). Die Klassen haben unterschiedliche Waffen und Spezialfertigkeiten (schneller basteln, mehr Ausdauer etc)
Du kannst auch selber deine eigene Klasse zusammenstellen, aber da musst du zuerst alles freischalten. Am Anfang wird man also sicherlich eine vorgefertigte Klasse nehmen. Später kannst du nach belieben frei auswählen. Ich glaube für jede Spezialfertigkeit gibt es 3 Stufen.
(du kannst nicht komplett frei kombinieren. Jede Waffe und Fertigkeit hat einen "Wert". Deine Ausrüstung darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Essentiell für das Balancing!

Neben den Waffen und Ausrüstungsgegenständen schaltest du auch Klamotten frei für deinen Charakter. (Mützen, Rucksack, Emblem etc)

Die Matches selber:
wie gesagt 4gg4 in dem Modus, den ich probiert habe. im Prinzip musst du nur das Gegnerische Team töten. auf der Map sind an den immer gleichen Stellen Kisten versteckt. Darin sind zufällige Gegenstände zum Basteln (wie im Singleplayer) und "Geld". mit dem Geld kannst du Waffen während der Partie verbessern oder mehr Munition und Rüstung kaufen. Mit den Gegenständen kannst du natürlich Medi-Kits und all die anderen Dinge aus dem SP basteln.

Es ist also empfehlenswert, diese Kisten aufzusuchen um sich einen Vorteil im Kampf zu verschaffen.

Im kampf stirbt man normalerweise nicht direkt, sondern man wird kampfunfähig. Wenn man es schafft, zu einem Mitspieler in Sicherheit zu robben, kann der dich "wiederbeleben".

Im Team zu spielen ist also definitiv empfehlenswert.
 
So, Abspann läuft, es ist vorbei und ich hab gegen Ende wieder echt dick getränt. Weiss nicht, ob es am Impact liegt, aber für mich ist es näher an der Perfektion, als es je ein anderes Spiel war und könnte am Ende mein Spiel der Generation sein. Naughty fucking brilliance, ich wünschte, das Spiel wäre nicht exklusiv und alle könnten in den bittersüssen Genuss dieser Reise kommen.
 
Siebesiech schrieb:
Also ich finds echt auch grad ziemlich heftig wie viel hier im Thread gespoilert wird :nein:
Werd mich wohl mal ne Weile hier raushalten und für die Spoiler danken...

Jo, ich bin auch mal weg. Dabei ist die Spoiler Funktion so einfach zu nutzen. Einfach die Prozentzahl bei der man sich befindet vor den Spoiler und
alles andere darin....
 
Zurück
Oben