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MOVIE The Dark Knight Rises

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jo, die deutsche Batman-stimme ist ein wenig lächerlich. Bales tiefe Stimme im O-ton find ich aber klasse.
Der deutsche Synchronsprecher muss sich ja auch mit Effekten auf der Stimme behelfen, Bale kriegt das auch so hin...

Ich fand übrigens Banes Stimme nach 5 Minuten Gewöhnungszeit super und perfekt zum Charakter passend
 
Hab den Film heute auch gesehen und zähle glücklicherweise zu denen, denen der Film gut gefallen hat. Für mich war allerdings der Vorgänger jetzt auch nicht der Überfilm, sonder auch nur ein sehr guter Film.

Gefühlt kam mir Teil 3 noch am Comichaftesten von allen 3 Filmen vor. Das mag an Bane liegen, an Catwoman, an den teils etwas überzeichneten Charakteren oder an der im Prinzip letzlich recht simplen Story. Klar hat man den Kern der Story schon zigfach in irgendeiner andern Fom gesehen. Stört mich aber eigentlich überhaupt nicht.

Was mir extrem gut gefallen hat und was ich nicht erwartet hätte, ist wie schön der Film die Brücke zu den beiden Vorgängern schlägt. So wird eine Trilogie daraus und eben nicht nur 3 Batmanfilme. Von daher kam mir der Film wie eine Mischung aus Teil 1+2 vor. Vielleicht gelingt es ihm nicht immer, das Beste aus beiden Filmen zu vereinen, aber mich hat er äußerst befriedigt aus dem Kino gehen lassen. Stellenweise kam mir der Film fast schon zu voll gepackt vor. Obwohl er ja nun schon recht lang war, hätten eher sogar noch 30 Minuten gefehlt, da manche Dinge extrem kurz abgehandelt wurden. Oder andere Szenen hätten raus geschnitten werden müssen um ihn zu kürzen.

Bei Banes Monolog über Gotham hab ich im Kino zuerst allerdings ehrlich gesagt nicht verstanden was er da jetzt genau meint und will. Fand ich nicht so ganz optimal.

Vor dem Hintergrund des kommenden Reboots hab ich das Ende natürlich auch anders gewertet. Das Happy End für Bruce passt so perfekt und man freut sich für den Charakter der drei Filme lang eigentlich sein eigenes Leben komplett zurück gestellt hat. Wie geschrieben rundet das Ende die drei Filme zu einem Großen ab und könnte damit auch beendet sein. Die letzten Szenen um Robin sind daher eher schädlich - da man so eben doch direkt an einen vierten Teil denkt. Den ich mir ehrlich gesagt noch beim verlassen des Kinos direkt gewünscht hab.

Ähnlich wie bei Spiderman hab ich auf ein Reboot nun überhaupt keine Lust, das Nolan mit seiner Interpretation von Batman eben genau meinen Nerv getroffen hat. Da hat für mich fast alles gestimmt. Ich werde demnächst auch auf jeden Fall nochmal Teil 1 ansehen. Hatte vor ein paar Tagen ja nur nochmal Teil 2 gesehen.
Toller Abschluss einer Trilogie der über keinen der drei Filme irgendwann mal die Luft ausging. Etwas was man bei Spiderman z.B. nicht unbedingt sagen konnte.
 
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War letztes WE auch im Kino.

Mir hat der Film ganz gut gefallen. Bane kommt mir furchteinflössender vor als der Joker. Beim Joker war immer noch dieser Humor dabei. Bane ist einfach nur kühl und verdammt unsympathisch. Aber als Bösewicht finde ich ihn genau so gut wie diejenigen in den letzten beiden Filmen.
Einige Dinge sind natürlich ein wenig hanebüchen, aber man kann ja überall das Haar in der Suppe suchen. Die "Filmfehler" die auch hier im Forum genannt wurden schmälern das Filmerlebnis überhaupt nicht.

Der Schluss fand ich gut, allerdings
...hätte ich es weniger subtil gemacht. Man hätte nur Alfred sehen sollen wie er ins Café geht und dann lächelt. Schluss. So ist es fast ein wenig übertrieben (Fox erfährt, dass er den Autopiloten eingebaut hat, Oldman sieht dass das Batzeichen wieder da ist und am Schluss sieht man noch beide zusammen). War ein wenig übertrieben.
 
Yzerman schrieb:
...hätte ich es weniger subtil gemacht. Man hätte nur Alfred sehen sollen wie er ins Café geht und dann lächelt. Schluss. So ist es fast ein wenig übertrieben (Fox erfährt, dass er den Autopiloten eingebaut hat, Oldman sieht dass das Batzeichen wieder da ist und am Schluss sieht man noch beide zusammen). War ein wenig übertrieben.

Das Subtile ist Nolans Stärke nicht. Noch schlimm als hier fand ich es nur beim Ende von Prestige - das hat mir persönlich den ganzen Film versaut.
 
komm gerade aus dem kino... määäh, langatmig, kaum bis gar keine höhepunkte, lächerliche szenen... nene, der reboot kann kommen.
 
Glod schrieb:
döschensam schrieb:
om3ga schrieb:
Das Subtile ist Nolans Stärke nicht.

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Ändert nix. Der Kreisel hat quasi keine Grundlage im Film selbst und ist imo nur Verarschung des Zuschauers, um den Film cleverer erscheinen zu lassen, als er tatsächlich ist.

Sehe ich auch so. Subtil ist da gar nichts. Das ist einfach nur ein netter Schlussgag, mehr nicht.



Am Montag habe ich "The Dark Knight Rises" zum zweiten Mal gesehen und er hat mir sogar noch besser gefallen als bei der ersten Sichtung. Ok, der Schnitt zu Beginn des Films ist echt ne Katastrophe und wirkt sehr sprunghaft. Das lässt den Film in den Szenen etwas unrund wirken. Und die Todesszenen
von Bane und Talia sind leider ziemlich schwach. Vor allem die Art und Weise wie Marion Cotillard ihr Dahinscheiden spielt ist einer Schauspielerin ihres Kalibers echt unwürdig und wirkt eher unfreiwillig komisch.
Dafür haben sich mehrere Szenen die ich nach dem ersten Mal schauen noch als Logikloch empfunden habe als gar nicht so falsch erwiesen. Das ist der Vorteil einer zweiten Sichtung. Man achtet ein bisschen mehr auf die Details. Natürlich gibt es immer noch genug Logiklöcher und über einige Dinge wie z.B. die wohl längsten
11 Minuten
der Filmgeschichte und die zum Teil unfreiwillig komisch wirkenden Monologe von Bane muss man immer noch hinwegschauen können. Das schmälert aber das Vergnügen nur marginal.

Denn die Inszenierung ist zum grossen Teil einfach nur atemberaubend, der Score von Hans Zimmer ist einfach eine brachiale Wucht (gebt dem Mann endlich seinen mehr als nur verdienten zweiten Oscar) und das Ende gefällt mir, auch wenn es etwas subtiler hätte sein können, sehr gut. Dafür dass der Film eine Laufzeit von fast 3 Stunden hat under Beginn eher ruhig verläuft, vergeht die Zeit echt im Fluge. Und das kann ja nur ein gutes Zeichen sein. Zudem sind die Schauspieler durch die Bank hervorragend. Christian Bale war nie besser als Batman als hier, Anne Hathaway ist ein verflucht gute Selina Kyle und Tom Hardy ist einfach nur beeindruckend als Bane trotz oder gerade wegen seiner Maske. Denn sein Spiel mit den Augen ist einfach grossartig. Joseph Gordon-Levitt als Blake hat mir auch sehr gut gefallen. Wobei seiner Rolle imo eine zu starke Gewichtung zugefallen ist. Und die Nebendasteller waren wie immer sehr überzeugend… auf Michael Caine und Morgan Freeman ist halt einfach verlass.

Es mag nicht der beste Film der Reihe sein (das bleibt für mich „Batman Begins“) und es ist sicher auch nicht mehr wirklich ein Batmanfilm (dafür hat die Fledermaus zu wenig Screentime). Aber als Abschluss der Nolan-Trilogie ist er grossartig und gefällt mir klar besser als „The Dark Knight“. „The Dark Knight Rises“ spinnt gekonnt die Fäden zu den Vorgängerfilmen und bringt die ganze Saga so zu einem stimmigen Ende. Das ist weit mehr als man von Abschlussfilmen anderer Trilogien behaupten kann.

9 von 10 Fledermäuse
 
Habe den Film auch gestern Abend mit meiner Freundin im Kino gesehen und fand ihn ganz gut. Er reicht natürlich nicht an "The Dark Knight" heran, aber hier hat auch einiges durch den Joker geglänzt. Ich fand Bane als Gegner von Batman eine gelungene Wahl und er verkörperte seine Rolle sehr gut. Mich hat am Anfang des Filmes die Syncho Stimme von Bane genervt, aber im weiteren Verlauf des Filmes hat diese ganz gut zu ihm gefunden und eigentlich nicht mehr weiterhin gestört. Catwoman gefiel mir neben Batman auch sehr gut und war verdammt Sexy in ihrem hautengen Kostüm.

8/10 Punkte

:dhoch:
 
Ich meinte speziell diese Szene. Sie soll ja andeuten, dass DiCaprio möglicherweise selbst in einer Traumwelt lebt. Das der Kreisel selbst eine Bedeutung hat, stimmt. Aber in dieser einen Szene ist er nur ein "Hähähä" in Richtung des Zuschauers, ohne dass diese Aussage durch den Film imo groß gestützt würde.

Hier wurde einfach darauf spekuliert, dass die Zuschauer nach dieser Szene wild drauflos interpretieren und weiß der Geier was in dem Film sehen. Tatsache ist, dass das Ende aber eben offen ist. Ich habe mir den Film insgesamt 2 Mal angesehen. Beim ersten Mal war ich echt geflashed. Beim zweiten Mal hatte er schon jegliche Wirkung verloren, was auch nicht allzu oft vorkommt. Ich habe ihn mir aber extra unter der Prämisse angeschaut, nach echten Hinweisen für die letzte Szene zu suchen. Hab persönlich keine gefunden. Alles wischiwaschi und ergo ist dieser Schluss imo völlig egal.
 
Glod, vielleicht solltest du den ersten Absatz zumindest teilweise in Spoilertags packen.
Habe selbst Inception schon gesehen, aber könnte ja passieren, dass diesen Thread jemand liest, der den Film noch nicht geschaut hat und sich dann evtl. gespoilert fühlt.
 
@ Glod

Ich hab den Film direkt bei Release einmal gesehen und seitdem nichtmehr. Deswegen lass ich mich auch gerne eines besseren belehren, weil die Details schon lange weg sind. Aber war es nicht so dass es vorher durchaus Anzeichen gab, dass sich DiCaprio in einer Traumwelt befindet? Ich erinnere mich jetzt im speziellen an eine Szene in der er verfolgt wird und zwischen zwei engen Hauswänden hindurch flüchtet, welche immer enger zu werden scheinen. So etwas ist doch zum Beispiel ne typische Traumsituation.(steckenbleiben bzw. immer langsamer werden) Ich glaube von der Sorte gab es noch ein paar Momente, aber wie gesagt, die Details fehlen mir einfach und das schließt auch die Story mit ein.
 
Verstehe die Diskussion nicht ganz: Der Kreisel hat eine Bedeutung im Film und diese letzte Szene ist, im Vergleich zu den Holzhammer-Enden von Prestige oder eben auch TDKR, vergleichsweise subtil und intelligent. Dass Nolan für mehr gehalten wird als er ist stimmt - auch einer meiner größten Kritikpunkte. Hier trifft das aber wirklich nicht zu, wir reden hier immerhin noch von einem tumben Hollywood-Blockbuster und da ist sowas schon eine grandiose Denksportaufgabe.

@Zhadow: Deine Kritik kann ich wirklich überhaupt nicht nachvollziehen, erst recht nicht, wo du den Film bereits 2mal gesehen hast. Gerade die Inszenierung fand ich im Vergleich zum direkten Vorgänger schwach und unspektakulär, Bane als Gegner ähnlich belang- und farblos wie Raz im ersten Teil und war der Soundtrack im zweiten Teil zumindest noch brachial (wenn bereits damals schon nicht mehr innovativ, weswegen ein zweiter Oscar für Hans Zimmer in meinen Augen auch nicht gerechtfertigt wäre) so plätschert der im dritten Teil gerade nur so vor sich hin. Auch die Aussage, dass Bale hier besser den Batman verkörpern würde als sonst, kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Nur weil er einmal ein trauriges Gesicht macht? Die Hälfte der (extrem knappen) Screentime verbringt er mit Maske, die andere findet er sich in nicht besonders charakterbildenden Situationen wieder.

Einzig beim Ende stimme ich dir uneingeschränt zu, wie hier alle Fäden zusammengeführt wurden war wirklich stimmig und befriedigend.
 
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