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VOTE Taube gerettet - Verrückte oder gute Tat?

Hättet ihr der Taube auch geholfen?


  • Umfrageteilnehmer
    60

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also das finde ich sehr krass.

Meine Haustiere sind mir erstmal wichtiger als jeder fremde Mensch. Und dafür muss man nicht mal ein Misantroph sein.

Ich hasse unsere Katze und würde keine Träne vergiessen, wenn sie morgen nicht mehr da wäre. Ich kann ihr (und keinem "vollwertigem" Tier) aber nichts antun, da ich Leben schon achte. Schade eigentlich. :D

Wenn du und meine Katze in einem brennenden Haus wäret, und ich könnte nur ein Lebewesen retten, wärest du nicht auch froh, wenn ich mich aus Menschlichkeit für dich entscheiden würde? Würdest du mir zurufen "nein, rette die Katze, nicht mich"? Hättest du, abgesehen davon, dass man weiterleben möchte, wirklich Verständnis dafür, dass ich die dumme Katze rette und dich als Artgenossen verbrennen lasse?

Vielleicht sind wir da unterschiedlich gepolt, aber ich würde dich retten, nicht die Katze, ohne wenn und aber.

@Urgs

Doch, mir würde die Taube schon auch Leid tun. Ich kann es nicht gut haben, wenn es einem Lebewesen vor meinen Augen schlecht geht, so ist es nicht. Aber ich würde sie wahrscheinlich nicht in eine Tüte packen und sie zum Doc bringen.

Aber wenigstens töte ich Spinnen immer ganz und mach mir nicht, wie andere Menschen, einen Spass draus und zieh ihnen erst noch die Beine ab. :D
 
Wir hatten diese Diskussion ja schon mal, ob man eher (s)einen Hund oder einen Menschen aus einem brennenden Haus retten würde.

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Das kommt doch immer darauf an. Wenn mein eigener Hund mit im Haus ist, könnte da der Papst sitzen, ich würde da erst den Hund rausbringen. Sitzt da ein Mensch den ich mag und ein fremder Hund, rette ich den Mensch. Kenn ich beide kaum, rette ich mich selbst :D Nee, ist natürlich jetzt übertrieben. Aber was gibts da zu diskutieren.
 
Wie gesagt, hier gibt es keine Graustufen zwischen Schwarz oder Weiß. Entweder man findet ein verletztes Tier und hilft, oder man geht weiter seines Weges.

Alle Leute sind immer so versessen darauf ihre 8 Millionen Ansichten zu einem Thema zu vertreten und das diese bloß akzeptiert werden. Diese Leute müssen aber auch mal verstehen, dass es bei gewissen Themen nur ein Richtig oder Falsch gibt. Soziale Werte nennt man sowas .


Es gibt sehr wohl Graustufen auch unter Leuten die Tiere mögen. Ich vertrete z.B. die Ansicht das jedes eingreifen von Menschen in die Natur aufgrund der größe unserer Population mehr schaden anrichtet als das es hilft.

Dabei spielt es für mich keine Rolle ob z.B. ein Vogelbaby aus dem Nest gefallen ist oder von einem anderen Lebewesen angeknabbert wurde.

Natürlich ist das mit Fridolin ein von Mensch gemachtes Problem das man beseitigen kann. Die Frage ist jetzt aber ob ich das jetzt jeden Tag 10-20x machen muss weil hier ständig Tauben denen es nicht gut geht rumfliegen.
Es gibt genug Tauben so das ein Eingreifen aus meiner Sicht nicht zwingend Notwendig ist. Tauben sind bewusst im Lebensraum des Menschen um Futter ohne Ende zu haben.

Ich finde z.B. nicht das ich aufgrund dieser Ansichten weniger Tierfreund bin. Und ich bin ebenfalls kein Menschenhasser nur weil ich glaube es gibt zu viele von uns da wir keine natürlichen Feinde ausser uns selber haben.

Aber das ganze wäre eine komplett andere Diskussion.
 
Das kommt doch immer darauf an. Wenn mein eigener Hund mit im Haus ist, könnte da der Papst sitzen, ich würde da erst den Hund rausbringen. Sitzt da ein Mensch den ich mag und ein fremder Hund, rette ich den Mensch. Kenn ich beide kaum, rette ich mich selbst :D Nee, ist natürlich jetzt übertrieben. Aber was gibts da zu diskutieren.

Alles schwachsinn. Wenn du die Chance hast rettest du natürlich beide. Und wenn du siehst das alles in Flammen ist dann rettest du zuerst das was du als erstes siehst. Ich denke nicht das man einen Menschen sieht und den dann ignoriert weil man den Hund im zweiten Stock suchen möchte und durch Flammenwände gehen muss. Kann mir keiner erzählen, umgekehrt genauso wenn der Mensch im zweiten Stock wäre.
 
Alles schwachsinn. Wenn du die Chance hast rettest du natürlich beide. Und wenn du siehst das alles in Flammen ist dann rettest du zuerst das was du als erstes siehst. Ich denke nicht das man einen Menschen sieht und den dann ignoriert weil man den Hund im zweiten Stock suchen möchte und durch Flammenwände gehen muss. Kann mir keiner erzählen, umgekehrt genauso wenn der Mensch im zweiten Stock wäre.
Was für ein Bullshit, wenn oben deine Mutter wäre, würdest du doch nicht den Hund unten rausbringen...
 
Was für ein Bullshit, wenn oben deine Mutter wäre, würdest du doch nicht den Hund unten rausbringen...

Ich würde natürlich versuchen beide zu retten. Im Notfall mit dem Hund im Arm. Wie lang dauert es einen Hund zu retten? Im Notfall schlägt man ein Fenster ein mit einem Gegenstand und versucht den Hund nach draußen zu legen oder werfen (Erdgeschoss). Das dauert wenn man sich beeilt paar Sekunden. Die Frage ist sowieso schwachsinn weil in der Zeit in der man sich überlegt wen man zuerst retten sollte könnte man bereits einen davon retten.
 
Ich würde natürlich versuchen beide zu retten. Im Notfall mit dem Hund im Arm. Wie lang dauert es einen Hund zu retten? Im Notfall schlägt man ein Fenster ein mit einem Gegenstand und versucht den Hund nach draußen zu legen oder werfen (Erdgeschoss). Das dauert wenn man sich beeilt paar Sekunden. Die Frage ist sowieso schwachsinn weil in der Zeit in der man sich überlegt wen man zuerst retten sollte könnte man bereits einen davon retten.

Nein. Wenn man wirklich in einem brennenden Haus herumläuft, ist man meist auf der Suche nach bestimmten Personen. Triffst du da ein fremdes Tier, kostet das vielleicht genau die Zeit, überhaupt noch hochzukommen.

Wenn überhaupt, geht man hoch und klemmt sich auf dem Rückweg den Hund unter den Arm. Andersherum würd ich für ein fremdes Tier wahrscheinlich gar nicht in eine zweite Etage gehen, die mich möglicherweise selbst killt.

Andersherum würde man für den eigenen Hund noch schnell hochlaufen, um den vielleicht aus einem der Zimmer oder so rauszulassen. Man kann doch nicht verallgemeinern, dass du jetzt erst den Wellensittich Nr.5 rettest, bevor du hochgehst um Freundin/Schwester/ Mutter zu holen :D
 
Geht die ganze Diskussion mittlerweile nicht am eigentlichen Thema vorbei?

Ganz schön viele Shitposts hier :D
 
Jetzt muss ich wieder an das Gedankenexperiment denken.

Das Trolley Problem

Phase 1
5 Menschen auf einen Gleis die du retten kannst wenn du den Zug umlenken würdest. Allerdings würde dann ein anderer sterben der auf dem anderen Gleis liegt.

Phase 2
Du kannst die 5 Menschen retten indem du einen dicken Mann vor den Zug schubst.

Bedenke: Ist das Mord?
Info: Nach deutschem recht wirst du dafür nicht zwangsläufig zur Rechenschaft gezogen.

Phase 3:
Unendliche Variationen bei den beteiligten Personen.

Es ist nicht alles so einfach und logisch wie es scheint. Das trifft auf so viele Situation im Leben zu. Man kann solche Sachen sowohl als gut als auch als schlecht beurteilen je nachdem wie das eigene Wertekonzept im Leben aufgebaut wurde.
 
Jetzt muss ich wieder an das Gedankenexperiment denken.

Das Trolley Problem

Phase 1
5 Menschen auf einen Gleis die du retten kannst wenn du den Zug umlenken würdest. Allerdings würde dann ein anderer sterben der auf dem anderen Gleis liegt.

Phase 2
Du kannst die 5 Menschen retten indem du einen dicken Mann vor den Zug schubst.

Bedenke: Ist das Mord?
Info: Nach deutschem recht wirst du dafür nicht zwangsläufig zur Rechenschaft gezogen.

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Nee, da gibts nichts zu bedenken. Moralisch ist nur, gar nichts zu machen, außer diese Situation erfolgt im Job.
 
Ich hasse unsere Katze und würde keine Träne vergiessen, wenn sie morgen nicht mehr da wäre. Ich kann ihr (und keinem "vollwertigem" Tier) aber nichts antun, da ich Leben schon achte. Schade eigentlich. :D

Wenn du und meine Katze in einem brennenden Haus wäret, und ich könnte nur ein Lebewesen retten, wärest du nicht auch froh, wenn ich mich aus Menschlichkeit für dich entscheiden würde? Würdest du mir zurufen "nein, rette die Katze, nicht mich"? Hättest du, abgesehen davon, dass man weiterleben möchte, wirklich Verständnis dafür, dass ich die dumme Katze rette und dich als Artgenossen verbrennen lasse?

Vielleicht sind wir da unterschiedlich gepolt, aber ich würde dich retten, nicht die Katze, ohne wenn und aber.

Da sind wir komplett unterschiedlich gepolt. Aber allein schon die Aussage dass du deine Katze hasst, erübrigt da schon jede weitere Diskussionsgrundlage. Wieso hast du eine Katze wenn du sie hasst? Was bitte muss die Katze für ein Leben haben, wenn sie bei jemandem lebt, der sie hasst? Was ist wenn sie krank ist, denkst du überhaupt über einen Tierarzt nach? Das klingt nicht so, als würdest du hunderte Euros für die Gesundheit und Behandlung deiner Katze ausgeben wollen.

Ich finde nicht dass du eine Katze besitzen solltest. Versteh den Sinn einfach nicht. Sie tut mit echt leid. Wer ein Tier hat, sollte es auch lieb haben und sich drum kümmern.

Und ich stelle dir ne Gegenfrage. Wieso sollte ich einen dummen Artgenossen retten, und eine arme Katze sterben lassen? Ich bin weder ein Misantroph noch ein Philantroph, ich würde den Menschen aber nie über ein Tier stellen, dafür sind Menschen mir dann doch insgesamt zu schlecht.

Aber mal eine andere Frage, ein Polizeihund, oder ein Rettungshund, der schon viele Menschenleben gerettet hat, würdest du den auch im Feuer zurücklassen, um irgendeinen fremden Typen zu retten?

Und meine Katzen sind mir mit das wichtigste auf der Welt neben meiner kranken Mutter, die rette ich immer zuerst.

Dass diese Diskussion aber nun auch in diesem Thread losgeht, ist echt kurios. Eigentlich ging es nur um die Rettung der Taube Fridolin.
 
Es ist nicht alles so einfach und logisch wie es scheint. Das trifft auf so viele Situation im Leben zu. Man kann solche Sachen sowohl als gut als auch als schlecht beurteilen je nachdem wie das eigene Wertekonzept im Leben aufgebaut wurde.
Grade das muss nochmal bekräftigt werden, bevor jetzt gleich wieder die ersten Unterstellungen kommen, dass das eine Verhalten menschlich wäre und das andere unmenschlich.
Es ist grade das eine der besonderen Eigenschaften des Menschen, sich durch vollkommen subjektive und eigenständige Erfahrungen ein eigenes Moralverständnis aufzubauen, dass empirisch gesehen weder richtig noch falsch ist, sondern eben durch diese subjektiven Erfahrungen begründet werden kann.

Finde es wird grade bei solchen Themen immer viel zu schnell unterstellt, dass jeder anders Denkende automatisch etwas völlig Unvorstellbares oder Unmenschliches tut und es nur eine richtige Art zu handeln gäbe...
 
Grade das muss nochmal bekräftigt werden, bevor jetzt gleich wieder die ersten Unterstellungen kommen, dass das eine Verhalten menschlich wäre und das andere unmenschlich.
Es ist grade das eine der besonderen Eigenschaften des Menschen, sich durch vollkommen subjektive und eigenständige Erfahrungen ein eigenes Moralverständnis aufzubauen, dass empirisch gesehen weder richtig noch falsch ist, sondern eben durch diese subjektiven Erfahrungen begründet werden kann.

Finde es wird grade bei solchen Themen immer viel zu schnell unterstellt, dass jeder anders Denkende automatisch etwas völlig Unvorstellbares oder Unmenschliches tut und es nur eine richtige Art zu handeln gäbe...

Es ist eben schwer da viele hier nichts mit Psychologie / Pädagogik / Soziologie oder ähnliches am Hut haben. Das erweitert das eigene Spektrum ungemein.
 
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