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VOTE Taube gerettet - Verrückte oder gute Tat?

Hättet ihr der Taube auch geholfen?


  • Umfrageteilnehmer
    60

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich halte mich ja grundsätzlich aus solchen Diskussionen raus, aber ganz ehrlich das Geschwafel über Vegetarier und Veganer geht mir einfach nur noch auf die Nerven.
Ich setzte mich z.b auch sehr stark für den Tierschutz ein und esse trotzdem Fleisch. Und ich lasse mir ganz bestimmt nicht von irgendjemandem einreden das es moralisch falsch ist oder sogar lächerlich.
Liest du auch was ich schreibe? Oder reimst du dir irgendwas zusammen?
 
Ich find beides total beknackt. Entweder das extrem auf der einen oder auf der anderen Seite.

Mir ist die Topic deshalb so unangenehm weil du sie schon so begonnen hast das nur diese extreme wirklich abgedeckt werden. Wäre der Startpost lediglich ein Erfahrungsbericht ohne Wertung gewesen würde das hier auch wesentlich vorteilhafter für dich aussehen.

Mich persönlich hat die Wertung so gestört das ich nicht einmal Bock hatte eine Option zu wählen.




Passiert halt wenn man Leute in die Ecke drängt. Da gibt's nur noch nach vorne.

Wie gesagt, hier gibt es keine Graustufen zwischen Schwarz oder Weiß. Entweder man findet ein verletztes Tier und hilft, oder man geht weiter seines Weges.

Alle Leute sind immer so versessen darauf ihre 8 Millionen Ansichten zu einem Thema zu vertreten und das diese bloß akzeptiert werden. Diese Leute müssen aber auch mal verstehen, dass es bei gewissen Themen nur ein Richtig oder Falsch gibt. Soziale Werte nennt man sowas .
 
Das einzig Lächerliche ist die Tatsache, das über das Retten eines Lebewesen überhaupt diskutiert wird. Da gibt es verdammt nochmal keine Diskussion. Können ja auch gerne mal die Flüchtlinge versaufen lassen, gibt's ja schließlich auch genug von. Und jetzt soll mir keiner zwischen Menschen- und Tierleben differenzieren. Schmerz bleibt Schmerz.

Wir hatten diese Diskussion ja schon mal, ob man eher (s)einen Hund oder einen Menschen aus einem brennenden Haus retten würde.

Ganz ehrlich, wenn neben mir ein humpelnder Mensch und eine humpelnde Taube sitzen würde, dann hätte die Taube eben Pech gehabt. Für mich geht einen Menschenleben immer vor. Vielleicht bin ich nur ein Gutmensch?

Ich bin ehrlich, mir hätte die Taube, wenn ich sie gesehen hätte, wahrscheinlich auch Leid getan. Aber ich hätte nicht das gemacht, was @Freezi gemacht hätte. Ich respektiere ihn sehr dafür.

Gut, ich töte im Sommer aber auch hunderte Mücken, Käfer und Spinnen im Haus, was ja dann per se Massenmord an Lebenwesen sein muss.
 
An die Diskussion erinnere ich mich. Die war mir aber sogar zu hoch. Da wurde ja später sogar noch zwischen

"Kenne ich den Menschen im Haus?"

oder

"Gehört der Hund mir?"

unterschieden. :D

Hier geht es ja Gott sei Dank nur um die Rettung eines Lebewesens. Da ist die Sache ja schon wesentlich simpler und sollte sie moralischen Vorstellungen (der meisten) nicht überfordern.
 
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Wobei es mir auch egal wäre, ob ich Tier oder Mensch kenne. Um einen wildfremden Menschen zu retten würde ich auch meinen Hund "opfern".

Ich wäre wahrscheinlich an der Taube vorbeigegangen und hätte mich schlecht gefühlt, für begrenzte Zeit.
 
Er hat dasselbe extrem nur andersrum gebracht.
Wäre da der Spruch gegen die 23 Stimmen nicht gewesen könnte man eher mit leben.

Man muss kein schlechter Mensch sein nur weil man die Situation evtl. Anders angegangen wäre. Genauso sind Vegetarier nicht zwangsläufig besser zu Tieren als andere.


Es ist halt anstrengend wenn man keine Diskussion will sondern einfach nur zwei Fraktionen hat die sich auf die Fresse geben. Hat kein Tier was von ausgenommen der Mensch schafft es dabei seine Population um 80% zu senken.

Ich weiss nicht ob du schon zu areazeiten im forum dabei warst!? Nun,kann mich daran erinnern das ich mal einen thread mit schockierendes video gepostet habe wo ein hund bei lebendigen leibe gehäutet wurde ....noch schockierenden war das der überwiegende teil der user total gefühlskalt reagiert haben. ..es war ihnen schlicht egal...was weisst meinst du was ich mir alles anhören kontne... ganz ohne umfrage .
Freezi hätte 30 verschiedenen anwortmöglichkeiten geben können und der thread wäre trotzdem ausgeartet. das kann ich dir sagen.
in anderen foren kann man über solch themen vernünftig diskutieren ...nur hier ist sowas nicht möglich...
 
Wie gesagt, hier gibt es keine Graustufen zwischen Schwarz oder Weiß. Entweder man findet ein verletztes Tier und hilft, oder man geht weiter seines Weges.

Alle Leute sind immer so versessen darauf ihre 8 Millionen Ansichten zu einem Thema zu vertreten und das diese bloß akzeptiert werden. Diese Leute müssen aber auch mal verstehen, dass es bei gewissen Themen nur ein Richtig oder Falsch gibt. Soziale Werte nennt man sowas .

Es ist aber ein großer Unterschied zwischen "Nein, ich bin ein Monster und alles Leben ist mir kack egal, ich hasse Tiere!" - "Natürlich wär ich auch der Retter in Not, der Samariter, der beste Mensch der Welt" und "Vermutlich nicht, obwohl mir die Taube leid getan hätte" - "Ja, ich hätte ihr geholfen".

Ich denke darum ging es den Meisten. Aber das Thema ist doch langsam durch, ich hoffe der Taube gehts gut.
 
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Ich wäre wahrscheinlich an der Taube vorbeigegangen und hätte mich schlecht gefühlt, für begrenzte Zeit.

Tatsächlich? :D
Also ganz ehrlich - und man sollte dabei auch immer die regionalen Gegebenheiten beachten - hier in Berlin ist die gemeine Straßentaube ein Massenphänomen, das sich bevorzugt unter dunklen, zugeschissenen Brücken, in ranzigen Bahnhofsgegenden und in Einkaufspassagen abspielt. In Grünanlagen sieht man sie nicht sehr oft, vermutlich weil das die Reviere von stärkeren Vögeln sind. Die Spatzen sind da anders, die findet man in Grünanlagen und auf der Straße. Die sind aber auch aggressiver und schneller. Die können sich das erlauben.
Worauf ich hinaus will, ist, dass die Straßentaube in der Vogelrangordnung ziemlich weit unten angesiedelt ist und in der öffentlichen Wahrnehmung sowas wie ein Schmarotzer ist, der sich von dem ernährt, was auf der Straße liegt. Zudem tauchen sie halt als Schwarm auf und wenn man dann ein verletztes, vielleicht noch irgendwie zerrupftes Tier sieht, das sich dadurch aus der Masse hervorhebt, dann findet man das als gewöhnlicher Berliner eher ekelerregend. Mitleid hat man mit dem Tier maximal so lange bis man den Blick wieder von ihm abwendet und in den nächsten Ubahneingang verschwindet, während man darauf hofft, dass man im nächsten Leben nicht als Straßentaube wiedergeboren wird. Klar, ich verallgemeinere, aber der Masse tut es einfach nicht leid und nur ein winziger Teil der Gesellschaft würde auf die Idee kommen, diesen Tieren zu helfen, sie mit nach Hause zu nehmen und sie gesund zu pflegen. Dazu gibt es einfach zu viele davon und man nimmt sie dafür auch zu sehr als Plage wahr. Man würde halt auch keine verletzte Ratte mit nach Hause nehmen, obwohl man über diese Tiere wahrscheinlich auch allerlei Gutes berichten könnte.

Nixdestotrotz finde ich es respektabel, was Freezi gemacht hat. Das habe ich von Anfang an gesagt. Und ich finde es auch ziemlich cool, wenn es Leute gibt, die sich dem Problem systemmatisch annehmen und die versuchen, die Population im Blick zu haben. Denn sowas verhindert letztlich auch diese eher ekligen Erscheinungsbilder im Stadtbild.
 
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