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MOVIE Star Trek Voyager

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wer von euch sieht sich eigentlich noch gerne Star Trek Voyager an?

Ich war schon als Kind fasziniert von der Serie. Damals eigentlich wegen meiner Vorliebe für Kate Mulgrew. :D

Nun, ich bin mittlerweile stolze 20, habe ich wieder damit begonnen, die Serie zu sehen. Ich kaufte mir dazu allerdings die DVD-Ausgaben und bin nun schon bei der fünften Staffel angelangt.

Ich muss sagen: Seven of Nine tut der Serie wirklich gut und es war vollkommen richtig, die unnütze Kes zu entfernen. Zumal sie nicht wirklich attraktiv war.:drunter: (Was für wahre Star Trek-Fans freilich kein Grund ist, eine Serie abzuwerten.:))

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Vor allem die Episode "Liebe inmitten der Sterne", in der der Doktor Seven of Nine Sozialunterricht lehrt und sich dann letztendlich selbst in Seven verliebt, ist grandios. Einfach mal keine Action, keine übertriebenen außerirdischen Tentakel oder sonstwas - einfach einmal ne gute Romanze und eine exzellent aussehnde Jeri Ryan! Vor allem die Borgimplantate sind irgendwie erotisch. :grins:
Ist bis jetzt eigentlich meine Lieblingsepisode.
Speziell als Seven und der Doktor dann "You are my sunshine" singen. Einfach göttlich. :heul:

Ansonsten fasziniert mich heute wie damals die schauspielerische Leistung von Kate Mulgrew als Captain. Selbstbewusstes Auftreten, fürsorglich, intelligent und stets für einen Scherz zu haben - nicht zu vergesehen die Ernsthaftigkeit, die Kate Mulgrew in die Rolle steckt - man möchte glauben, die Voyager und ihre Crew gäbe es wirklich. :popcorn:

Neelix hätte man meiner Meinung nach ein wenig gutaussehnder gestalten können. Ein witziger Kerl - eigentlich auch ohne ernstzunehmende Tätigkeit aber trotzdem eine humorvolle Bereicherung für die Serie. Nur aussehen tut der Kerl schon abstrakt. ABer gut: Im Delta Quadranten geht's halt anders zu - evolutionsteschnisch. :D

Welche Folge gefällt euch am besten? Was haltet ihr von den einzelnen Darstellern? Könnt ihr meine Begeisterung für Jeri Ryan teilen? Oder sieht sie für euch einfach nur gut aus? :lol:
 
Ich habs zwar immer gesehen, empfand Voyager aber immer als schlechteste Star Trek Serie - mit Abstand. Das liegt vor allem daran, dass ich Janeway und ihre Aufrichtigkeit und ständig politisch korrektes Verhalten zum Kotzen finde.

Die miese neue Enterpirse Serie erwähne ich mal gar nicht, die ist für mich kein Star Trek :D.
 
Hmmm... Aber Picard ist doch auch nicht wirklich besser. Im Gegenteil: Der wills ja noch richtiger und anständiger machen...

Ist schon irgendwie paradox: Einerseits möchte Janeway so schnell als möglich nachhause kommen und andererseits lässt fast jeden Stern im Deltaquadranten untersuchen...
Was aber sehr sehr komisch war, als sie in der Episode "Das ungewisse Dunkel" ins Borgterritorium flug, nur um Seven of Nine zu retten!
Was soll das? Hätte Sie den Transwarpantrieb stattdessen benützt, um schneller zur Erde zu gelange, hätte erstens keine Gefahr bestanden und zweitens wäre sie ihrem Primärziel deutlich näher.
Die "Endlösung" der Autoren, beim Rückflug vom Borgterritorium einfach noch ein (warum nur eines???) Borgschiff der Voyager hinterherzujagen und es dann explodieren zu lassen, sodass die Voyager doch noch zu ner Transwarpvertärkung kommt, ist unglaubwürdig.

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass der Captain das meiste richtig macht. Nur wenn's um die Kernproblematik der Serie geht, also um die Heimreise in den Alphaquadranten, liegt sie mit ihren Entscheidungen meistens total daneben - mich wundert es ja, dass das Crew nichts ausmacht und diese ihr quasi blind gehorcht. Auch hier sei zu erwähnen, dass Seven of Nine ihr endlich Paroli bietet - sich aber auch nicht wirklich durchsetzen kann...


Ah jo und zu dieser Serie "Enterprise": Totaler Mist. Hab da nur die erste Folge gesehen und ich wusste schon beim total abgefuckten Intro, dass da nix is mit Zuneigung. :klopf:
 
dpzsb schrieb:
Hmmm... Aber Picard ist doch auch nicht wirklich besser. Im Gegenteil: Der wills ja noch richtiger und anständiger machen...

Nee, der kann auch schonmal auf die Kacke hauen. Natürlich ist die Political Correctness fester Bestandteil von Star Trek, aber Janeway toppt das alles nochmal. Außerdem fand ich die mit ihrem Oma-Dutt schon von der ersten Sekunde an unsympathisch.
 
Kann ich bei Picard nicht so genau sagen: Hab' eigentlich nur ein paar Folgen und ein paar Filme gesehen.
Fand da aber nie wirklich einen logischen Fehler oder so. (Vielleicht im Film "Der erste Kontakt" als er die Enterprise um jeden Preis verteidigen wollte)

Janeway und Oma-Touch. Ach. Find sie schon eher attraktiv. Wenn, dann ist sie dominant. Ich würde sie höchstens noch als Teilzeitmutter durchgehen lassen. :deal:
 
Voyager war ganz nett. Aber wie schlumpf schon sagte, dieses politisch korrekte kotzt irgendwann an. Auch nervten manche Charaktere einfach. Da ist DS9 doch einfach Welten besser gemacht!
 
dpzsb schrieb:
Ich muss sagen: Seven of Nine tut der Serie wirklich gut und es war vollkommen richtig, die unnütze Kes zu entfernen. Zumal sie nicht wirklich attraktiv war.:drunter: (Was für wahre Star Trek-Fans freilich kein Grund ist, eine Serie abzuwerten.:))

He nichts gegen Kes. :traurig:
 
Mit Voyager bin ich nie richtig warm geworden - trotz Borgstoryline. Wenn ich mal ne Folge gesehen hab dann meistens auch nur weil ich Seven mega sexy fand in ihrem leckeren Dress und bestimmendem Auftreten..
 
Ich finde der wirkliche Ersatz für Kes ist ohnehin Naomi Wildman. :D Und das Mädel macht ihren Job wesentlich sympathischer und realistischer (für ein Kind - was Kes ja auch war) als die olle Telepathin und Raumschifffee...

Ne ne. Sexbombe Jeri Ryan passt mir da besser auf meinen 42 - Zoll-Screen. Das andauernde Schluchzen/Jauchzen (oder wie man das nennt) ist auch irgendwie - stimulierend. :headbang: Nein, Spaß beiseite. :D
 
Jeri Ryan scheint eher bescheidene Fan-Webpages zu haben. Hab mich da mal durchgeforstet und fast keine Webseite hat ein Forum, welches tatsächlich benutzt wird...

...aber sie war und ist eben bodenständig, Jeri Ryan. ;)
 
In einem anderen Forum wurde es mal so ähnlich formuliert und irgendwie denke ich mir das schon sehr lange, gerade jetzt, wo ich die Serie erneut von vorne schaue:

Es kommt mir so vor, als ob in Voyager vom Drehbuch her alles getan wird, um dem Zuschauer möglichst viele alltagsähnliche Situationen näher zu bringen.
Die Brücke als Büro mit Janeway als emanzipierte Chefin, wie sie im Buche steht als Beispiel.

Und über diesen Stil versucht Voyager seine Sci-Fi-Herkunft behutsam zu verstecken, um auch Nicht-Sci-Fi-Fans anzuziehen.

Eine schmale Gratwanderung und ich verstehe, dass dies einige Hardcore-Trekkies verunsichert oder gar verärgert. :D

Edit: Und noch einen Aspekt möchte ich ergänzen:

Insbesondere der Doktor streckt die Hand sehr weit dem genre-untypischen Publikum entgegen. :deal:


OMG ich komme zu einer grauenvollen Schlussfolgerung:

Voyager scheint tatsächlich auch Botschaften an soziale Außenseiter auszusenden um diese in die Welt der Normalsterblichen zu integrieren.

Ist das die eigentliche Voyager-Konspiration oder heimliche Intention eines jeden Sci-Fi-Werks? :lol:
 
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