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KT Spieletagebuch - Enchanted Arms

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

07.09.11

1 Stunde gespielt.

Atsuma wurde von Karin vergiftet! Er nahm die Warnung von Raigar auf die leichte Schulter und aß ihr Essen ohne Vorbehalt. Atsuma wurde schwarz vor Augen, er hörte nur noch seine eigene Stimme. Er sah kein Licht, kein Gott… einfach nichts. Er gestand sich ein, dass er gestorben sei. Ausgerechnet durch das Essen von Karin – was für eine Fügung! Doch auf einmal hörte er eine leise Stimme die nicht seine eigene war. Im Rhythmus eines Herzschlages wurde sie lauter, bis er erkannte, dass es Raigars Stimme war. Atsuma war nicht tot, er ist nur Bewusstlos geworden. Raigar gab ihm Medizin und sagte, dass er gut auf sich aufpassen soll. Was für eine geile Szene! So idiotisch, das es wiederrum richtig geil ist. Knallharter Humor :lol: . Nachdem es Atsuma wieder besser ging, erkundigten wir weiter das Rebellenversteck. Ich ging an die Oberfläche. Und ich muss sagen, dass ich kurz total geflasht war. Es war nicht mehr Tag, sondern Nacht und ein klarer Sternenhimmel begegnete uns. Leichter Nebel bewegte sich in der Ferne und umschlang mit seinen dünnen Armen das Sternengebilde. Richtig, richtig hübsch.



Auf der Oberfläche begegneten wir Yuki the Golemhunter. Wie ich damals schon schrieb, hat sie sich jetzt tatsächlich uns angeschlossen. Den Grund habe ich jetzt schon wieder vergessen. Ich glaube der Grund war der Golemarm von Atsuma und dass sie ihm haben möchte. Wir mussten davor wieder gegen sie kämpfen und zeigten ihr wo der Frosch die Locken hat. Wir brauchten nur zwei Runden um zu siegen. Als sie uns sagte, dass sie sich uns anschließen wird, haben wir zwei Spione entdeckt, die im Lager herum schlichen. Das sind die dämlichsten Spione/Scouts die ich je gesehen habe. In prachtvollen Rüstungen gehen sie unser Lager erkundschaften - dämlicher geht es nicht mehr. Wir haben sie geschlagen und sind sofort zu den anderen Rebellen gelaufen, um sie zu warnen. Unser Versteck wurde von den „green Knights“ angegriffen, die eine Einheit des Königs sind und unter der Führung von Ooka stehen. Ooka, den ich unbedingt schon vor ein paar Stunden in den Arsch treten wollte, gewehrte mir diesen Wunsch und kämpfte einen Aussichtlosen Kampf gegen mich.



Es stellte sich heraus, dass Ooka der Bruder von Raigar ist und Raigar in wahrscheinlich auch aus diesem Grund ihn ziehen lassen hat. Die Rebellen bzw. unsere Truppe haben also die Ritter zurückgeschlagen und schwelten in Gedanken, wer der Verräter sein mag, der unseren Aufenthalt verraten hat. Enchanted Arms ist so herrlich oberflächlich. Schon seit wir im Versteck aufgetaucht sind, gab es einen Charakter mit Halbglatze, der neu bei den Rebellen war und extrem „falsch“ wirkte und immer einen dummen Grinser hatte. Unsere Crew wusste sofort dass er der Verräter sein müsste, doch der Anführer von den Rebellen, ließ Raigar gefangen nehmen als er hörte, dass er der Bruder von Ooka war. Unsere Mission besteht jetzt darin, zu beweisen, dass Raigar unschuldig und der zwielichtige Typ der Verräter war. Ich speicherte und beendete das Spiel. Es gab während dem Ganzen Spektakel wieder einen sehr geilen Dialog. Yuki regte sich wegen irgendetwas auf und Raigar versuchte sie mit „relax boy“ zu beruhigen. Sie sah ihn an und sagte nur, dass sie kein Junge sei und auch wie keiner aussah! Raigars antwortet war so was wie „Hmm…“. :lachweg:
 
Nettes Tagebuch. Der Humor ist wirklich klasse, ich fands auch super, dass man mal einen Helden spielt, der einfach nur komplett verblödet ist :D.

Nur eine Bitte bei deinem Schreibstil - du solltest ein wenig auf "ihn" und "ihm" achten ;).
 
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Aye!
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Nettes Tagebuch. Der Humor ist wirklich klasse, ich fands auch super, dass man mal einen Helden spielt, der einfach nur komplett verblödet ist :D.

Nur eine Bitte bei deinem Schreibstil - du solltest ein wenig auf "ihn" und "ihm" achten ;).

Das fand ich auch klasse. Das vorher bemängelte ständige Erklären des A Knopfs, hab ich damals auch als Gag verstanden. "Mit der Leiter kommst du nach oben oder unten..." "Mmhm...." Charakter schaut, als versuche er sich das gerade Gesagte einzuprägen :D.
 
2 ½ Stunden gespielt.

Puh, mich hat gestern die Sucht gepackt. Eigentlich wollte ich Film schauen, aber dann lächelte mich die Orange Box an und ich musste Half Life zocken. Nach fünf Minuten drängte sich Enchanted Arms in meinen Kopf. Nachdem es nicht mehr verschwinden wollte, musste ich Half Life beenden und süchtelte bis in der Früh EA.
Raigar wurde entlastet. Es stellte sich heraus, dass der Anführer der Rebellen und der Glatzkopf mit einem Baron zusammenarbeiteten, der den Magiccore für sich haben wollte und Lügen über den König erzählte. Der Anführer wurde natürlich grün und blau von seinen ehemaligen Leuten verprügelt. Die Aufarbeitung bis es zu diesem Szenario kam, fand ich etwas nervig. Man musste erst jede Person in der Gilde befragen, um mehr Hinweise auf den seltsamen Typen mit der Glatze zu finden, um ihn als wahren Verräter zu identifizieren. Dieses ständige hin und her rennen, ohne ein genaues Ziel zu haben, war einfach nervig.

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Dafür konnte ich bei der Basis den Sternenhimmel im Wasser, das sich um der Basis befindet, bewundern. Ich war von solcher Schönheit etwas überrascht. Überhaupt finde ich solche Kleinigkeiten sehr wichtig für ein Spiel, die in mir ein kleines „wow“ entlocken. Dadurch erkennt man dass sich die Entwickler Mühe gegeben haben, auch wenn die Technik und die Grafik nicht up to date ist.
Karim wurde von Ooka entführt, der unsere Truppe in eine Falle locken wollte, dass ihm aber nicht gelang. Ooka wurde in den Arsch getreten. Mit Hass in der Stimme schrie er seinen Bruder Raigar an, dass er ihn töten solle, was aber Raigar nicht getan hat und er somit wieder fliehen konnte. Diese Bruderduelle sind nicht neu, aber ich finde es jedes Mal interessant, wenn ich es in einem Videospiel oder Film sehe. Nur hätte es ruhig etwas emotionaler sein können, vielleicht auch mehr in Videopräsentation. Solche Geschichten liefern immer guten Stoff und hier hätte man sicherlich gute traurige, melancholische Momente erschaffen können. Atsuma berührte das Magiccore und wurde wie in andere Welt gebeamt. Eine fremde Dimension, wo er den Empire Feuer Golem traf. Auch war es das Aufeinandertreffen der fremden Stimme, die ihm schon zuvor im Spiel begegnet ist. Es kam eine Frage auf. Ist die fremde Stimme Atsuma und ist Atsuma die fremde Stimme? Sind sie eins? Zumindest behauptet dies die Stimme, was aber Atsuma energisch bestreitet und sich selbst als Herr seines Körpers sieht.

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Zurück in der Wirklichkeit wird man unmittelbar mit der Eishexe konfrontiert. Mit dabei Toya. Eigentlich waren es wieder dieselben unnötig langen Gespräche. Atsuma kann nichts andere hervorbringen als „Toya“… wobei wenn ich darüber nachdenke, er es auch schon zu einem „T…o…ya“ gebracht hat. Die Eishexe spielte mit uns. Sie unternahm einen kleinen Flug nach London, wobei wir uns beeilen sollten, falls wir die Stadt noch unzerstört sehen wollen. Karim, wie vom Blitz getroffen, befahl uns, sich zu beeilen und sie aufzuhalten. Im Palast des Königs eingetroffen, sahen wir Verwüstung und Verletzte. Das Bild des Grauens, dass Atsuma an seine Heimatstadt erinnerte. Im weiteren Verlauf stellte sich unser alter Erzfeind Ooka in den Weg, um mit Raigar sich den letzten Kampf seines Lebens zu liefern. Raigar gewann. Aber wieder schaffte er es nicht, seinen Bruder zu töten. Er versuchte Ooka an ihre gemeinsame Jugend zu erinnern, wo sie zusammen Schwert und Schild bildeten. Ooka lachte im Wahn und sagte das es zu spät sei. Stattdessen sah er nur eine Möglichkeit das zu bekommen, was er unbedingt erreichen wollte - er griff Karim an. Mit dem Schwerthieb der Verzweiflung verteidigte Raigar Karims Leben und tötete seinen Bruder. Das letzte was sein Ooka sagte war „Endlich konnte ich mir meinen Tot aussuchen. Durch die Hand meines Bruders“. Mit dem Blut seines Bruder besudelt, erkannte Raigar was er getan hat, doch anstatt seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, musste er seinen Pflichten nachkommen, die er immer die Jahre davor erfüllt hatte – der königlichen Familie und dem Land zu Dienen.

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Im Schloss und auch später in einen Dungeon, kam es wieder zu sehr vielen und diesmal auch harten Kämpfen. Ich freute mich auf den Showdown mit der Eisbitch. Die Eishexe brachte vor unseren Augen den König, Karims Vater um und verschwand im Feuertempel, mit dem Hinweis, dass sie auf uns dort warten würde. Die Szene wurde eigentlich sehr unspektakulär präsentiert – schade. Das Spiel bietet Momente an, die wirklich unvergesslich sein könnten, schafft es aber nie so wirklich in Szene zu setzen. Die Eishexe wartete beim Empire Feuergolem, der wie sie, ein Devilgolem ist. Eine praktisch unzerstörbare Gewalt. Der Devilgolem benötigt aber einen magischen Kern um zu funktionieren. Diese wird entweder künstliche hergestellt oder durch ein bestimmte Blutslinie der Menschen erschafften. Als Karim und der Rest der Truppe bei der Eishexe eintrafen, wusste sie, dass sie ihr Leben opfern müsste um die Eishexe aufzuhalten.

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Karim fusionierte mit dem magischen Kern und wurde vom Feuergolem dankbar aufgenommen. Das letzte was Karim zu ihren Freunden sagte war „Goodbye“. Danach kam ein wirklich extrem fettes CGI Video, in dem der Feuergolem gegen die Eisbitch kämpfte und die halbe Stadt ruinierte. Ein echt fettes Video – davon müsste es mehr geben. Überhaupt das Charakterdesign des Empire Golems sieht richtig genial aus. Ich liebe das Charakaterdesign von den Golems! Währenddessen tauchte der blonde mysteriöse Mann auf, der wie Makoto aussah, nur metrosexuell und erzählte uns, dass es noch eine Chance gab Karim zu retten. Natürlich mussten wir gegen den Empire Golem kämpfen und sie aus dem Magiccore befreien, bevor sie vollkommen verschmelzen. Der Kampf war wirklich hart. So hart, dass ich nach ein paar Kämpfen einen etwas älteren Spielstand geladen hatte und ein bisschen leveln ging und meine Kämpfertruppe neu zusammengesetzt habe. Im Endeffekt hat es sich voll gelohnt. Gleich beim ersten Anlauf konnten wir den Empiregolem in seinen Arsch treten, ihn mit dem Arm von Astuma "einsaugen" und Karim befreien. Erschöpft und ohne Wissen was mit der Eishexe passiert ist, speicherten wir in London vor dem Casino ab und beendeten das Spiel.

Geiles Spiel!

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4 Stunden gespielt.

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Die Menschen im zerstörten London brauchen Hilfe. Wir nahmen sich ihrer Probleme an und lösten sie. Eigentlich waren das typische „lauf nach von A nach B, und dann wieder nach A“ Quests. Die ganze Stadt war zwar mehr oder weniger zerstört, aber es war ein Grundgerüst vorhanden, an dem man wieder aufbauen konnte, was sie auch taten. Unsere Reise sollte nach Kyoto führen. Wir mussten erst einen altbekannten Weg nehmen, den wir damals genommen haben, als Atsuma seine zerstörte Heimat wiedersehen wollte. Wie sich vielleicht einige noch erinnern werden, kam ich damals den Weg kurz ab und lief in einen Teleporter, der mich in einen Tempel teleportiert hat, wo am Ende ein Golem auf mich wartete. Schon der erste Zufallskampf hat meiner Truppe mehr als deutlich ihre Grenzen gezeigt, somit ich fliehen musste. Ich schwor auf Odin, dass wir eines Tages zurückkehren würden um Rache zu nehmen. Irgendwie kam ich jetzt auf die Idee, nochmal in diesem Dungeon zu schauen und vielleicht sogar ein bisschen zu leveln, falls die Gegner nicht zu deutlich überlegen sind. Einige (gekaufte) Golems hatten bereits über Level 30 oder sogar über Level 40, aber die meisten hatten wie Atsuma im Durschnitt Level 24.

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Der Dungeon –Fire Shrine Tempel- selbst war je nach Gegner unterschiedlich schwer. Wenn ich die komischen Anime Mädchen als Gegner hatte, hatte ich leichtes Spiel und konnte pro Kampf mindestens 8.000 Exp gewinnen, was um das 8fache mehr verglichen mit den Kämpfen davor war. Wenn ich aber diese Onyx-Typen als Gegner hatte, wusste ich, dass ich fast nicht mehr gewinnen konnte. Es kam auf die Anzahl der Gegner im Feld an. Auf jeden Fall habe ich nach jedem gewonnen Kampf abgespeichert. Im Verlauf der Kämpfe, musste ich dann den ganzen Weg (mit den Zufallskämpfen sicher mindestens 10 Minuten dauerte) bis nach London zurücklaufen, um meine Golems an einer Heilstation zu kurieren. Sehr Zeitaufwendig und dadurch extrem nervig. Ich wünschte mir es gebe in der Nähe des Shrines eine Heilstation. Es hätte mir viele Nerven erspart.

Fire Shrine

Im Internet habe ich gelesen, dass man gegen den Endboss im Shrine um die 2000HP haben sollte. Ich hatte bis dato mit Atsuma 700 HP, mit Garlin 1000 hp und mit dem Rest der Truppe oft weniger als 700 HP. Zwar waren das mit den Heilen, Laden und speichern nach den Kämpfen relativ mühsam(danke Gott für schnellen Ladezeiten!), konnte sich aber im Endeffekt deutlich bezahlbar machen. Atsuma hatte z.B. nach über einer Stunde Level 30. Trotzdem war jeder Kampf eine Herausforderung. Irgendwann hatte ich dann den Utopischen Gedanken, dass ich zum Endboss laufe und ihn herausfordere. Kaum zu glauben… ich habe gewonnen *lach*. Ich habe diesen deppaten Feuergolem besiegt. Er hat kaum Schaden gemacht bzw. war mein Feuergolem(Butterfly irgendwas) mit seinen Level 45 zu überragend. Auch war er immun gegen gewisse Zauberattacken. Odin, dein Sohn konnte in deinem Namen Rache üben und deine Heldentaten verbreiten! Die Ungläubigen wurden besiegt! Jetzt habe ich in meiner Truppe ein episches Vieh, dass ich aber erst mal richtig aufleveln muss. Das Vieh hat am Anfang Level 1 und muss erst behutsam aufgebaut werden. Nach meinem Erfolg bin ich dann sehr gut gelaunt meinen Weg weitergegangen und irgendwann in einem Kaff eingetroffen, in dem früher Yuki lebte. Kurz formuliert: Yuki hatte einen Bruder der ein großer Golemhunter werden wollte. Ihr Bruder starb im Versuch ihr das Leben zu retten. Er hätte gerettet werden können, doch hatte sie kein Geld und konnte somit nur zusehen wie er starb. Sie schwor, nie wieder unter Geldmangel zu leiden und der größte Golemhunter aller Zeiten zu werden. Ist zwar nicht extrem tiefgründig, finde ich aber sehr nett, wie es ihre Persönlichkeit erklärt, die anfänglich nur pure Habgier zeigte. Das Kaff selbst war mehr oder weniger eine Wüstenstadt. Zum Beispiel das Haus von Yuki lag zur Hälfte in Sand vergraben. In der Mitte des Stadtzentrums liegt eine große Statue, an der aktuell gebaut wurde. Und um diese Statue liegt ein Marktplatz. Eigentlich recht nett gemacht, aber hier fühlt es sich mehr denn je wie ein „last Gen“ Spiel an. Es fehlt eine gewisse Lebendigkeit, ein gewisse Erkundigungsfreude, die eine Stadt bieten sollte. Die Menschen stehen nur Öde herum und geben kein Laut von sich. Irgendwie wirkt alles sehr statisch. Rollenspiele sollten heute nicht EA in diesen Dingen als Vorbild nehmen.

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Es gab auch eine kleine Geschichte, in denen wir Sherlock Homes spielen mussten. Von einem unsympathischen Typen, der so was wie der Herrscher in diesem Kaff ist, wurde eine Flötte gestohlen, mit der man einen Golem herbeirufen kann. Yuki wurde festgenommen und wir mussten Leute befragen, um ihre Unschuld zu beweisen. Für mich eigentlich weitgehend unnötig das Ganze, aber andererseits soll sich durch solche Geschichten die Charaktere stärker an einen Binden. Ich finde es halt manchmal schade, dass man statt Sequenzen, nur zwei Charaktere sieht, die sich statisch unterhalten. Wir konnten nur beweisen, dass Yuki die Flöte tatsächlich gestohlen hatte, konnten aber auch beweisen, dass der Herrscher sie ebenfalls früher gestohlen hatte. Im Endeffekt haben wir Yuki befreit, den Typen vermöbelt und wollten die Flöte den Rechtsmäßigen Besitzer zurückgeben, der sie uns aber schenkte. Der Golem wurde im Verlauf dieser Geschichte beschwört und mit Erfolg in den Arsch getreten.

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Unsere Reise führte wieder durch ein Stück Wüste, in dem wir bald in einen Sumpf gelangten, wo ein weiblicher Samurai gegen andere Krieger(vlt. sogar Ninjas) ums Überleben kämpfte. Unsere Crew mischte sich natürlich ein und besiegte die Angreifer. Der weibliche Samurai bedankte sich herzlich bei uns, und es stellte sich heraus, dass sie die Verlobte von Raigar war. Alles waren natürlich geschockt, besonders Atsuma. Die lustigen Dialoge sind wirklich Klasse. Selbst Shadow Hearts habe ich nicht so lustig in Erinnerung. Nach diesem postapokalyptischen Vorfall speicherte ich das Spiel und beendete es. Bis auf den phänomenalen Sieg und das dadurch endstandene Glücksgefühl, war es eigentlich eher ein bisschen öde. Ich hoffe, es zieht jetzt wieder ein bisschen mehr an.

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Ist das Spiel also empfehlenswert summa sumarum?

Weiß einer wo man das günstig bekommen kann, z. B. irgendwo im I-Net ? Oder gehe ich am besten zum nächsten Gamesstop und hol es mir gebraucht?
 
- Magst du japanische Rollenspiele?
- Kannst du mit veralteter Grafik leben?
- Durchschnittliche Stories stören dich nicht?

Dann ja, dann kann ich es dir zumindest empfehlen. Ich bin kein großer JRPG Fan, aber das Spiel macht durch seinen Witz, Kampfsystem und Golemdesign richtig Spaß.

Ich habe es gebraucht beim Pilko gebraucht. Wobei ich glaube, das Pilko nicht in Deutschland gibt.
 
Zwei Stunden gespielt.

Nach dem Kampf gegen die Ninjas, brachte uns Sayaka, ehemals Verlobte von Raigar und anscheinend hauptberuflich Samurai, vor die Toren Kyotos. Wie gesagt, nur bis zu den Toren. Aus Sicherheitsgründen durfte die Stadt bis Morgen niemand betreten, also kehrten wir den ganzen Weg um, und besuchten das idyllische Dorf von Sayaka.

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Aber bevor wir ins Dorf gegangen sind, nahmen wir einen kurzen Abzweig wo ein Teleporter auf uns wartete, der uns in den „Wind Tempel“ führte. Naja, wie schon im „Fire Shrine“ musste ich mitansehen, dass die Gegner zu übermächtig waren. Ich schwörte diesmal auf Zeus, dass ich eines Tages zurückkehren werde und die Barbaren für ihren Irrsinn bestrafen werde. Sayakas Dorf fehlt ähnlich wie der Wüstenstadt eine gewisse „Lebendigkeit“. Menschen gehen ein paar Schritte hin und her, ein paar Blätter wehen im Wind und das war es auch schon. Nichts sonst Visuelles oder akustisches das die Sinne bezirzt. Wenn man aber davon absieht, ist das Dorf doch recht nett anzusehen. Erinnert mich aber durch seinen Detailgrad und Farbarmut an gewisse Nintendo 64 Spiele. Wir fanden heraus, dass Raigar im Krieg für London gegen Kyoto in diesem Dorf kämpfte, viele Menschen abschlachtete, und seit dem von vielen Leuten mit Verachtung betrachtet wird – besonders von Sayakas Vater. Raigar nahm dies cool wie immer hin. Ich mag diesen Charakter. Er zeigt eine Disziplin so wie ich sie mir selbst wünsche. Auch konnte Atsuma in der Nacht heimlich spionieren, wie Sayaka sich vor einem Fluss mit Raigar unterhielt. Sie hoffte, dass er der Armee wegen seiner Liebe zu ihr austrat, doch musste sie enttäuscht hinnehmen, dass sie nicht der Grund seines Ausstiegs war, sondern Prinzessin Karin.

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Irgendwann am nächsten Tag gelangten wir nach Kyoto. Das Design der Stadt ist wieder ganz anders als es z.B. in London war. Kyoto hat diesen typisch japanisch/chinesischen Baustil, den ich sehr nett finde und erinnerte mich teilweise an Jade Empire. Im Palast des Shoguns, der teilweise nur aus Gold bestand, was Yuki natürlich oberaffengeil fand, trafen wir den Shogun höchst persönlich. Nicht wie anders zu erwarten, war er ein fetter, eingebildeter Kerl, der nur JA-Sager um sich haben möchte und kein Respekt vor anderen Menschen zeigte. Unsere Truppe lag schnell im Zwist mit ihm, konnte aber durch die Erlaubnis einen bestimmten Schrein betreten zu dürfen, wo Atsuma angeblich eine neue Technik lernen sollte, um seinen Golem besser zu kontrollieren, versöhnt werden. Der Shogun wurde darauf aufmerksam gemacht, dass diese Gruppe dabei den Weg benutzt, der zu ihrem Erdgolem führt, der führ den Shogun die letzte Verteidigungslinie gegen die Eisbitch darstellte. Der Shogun ließ eine Gruppe Ninjas auf unsere Truppe los, um diesen Fehler ungeschehen zu machen. Karin wurde wieder entführt… typisch Frau halt.


Selbst fotografiert

Wir machten uns auf den Weg in die geheime Ninjabasis – die eigentlich gar nicht so geheim war- und mussten wirklich viele Zufallskämpfe absolvieren, bevor wir Karin und ihren Entführer erreichten. So viele Kämpfe, dass ich fast alle 9 Golems gebrauchen musste, weil es keine Heilstation gab. Ich muss dabei nochmal das Kampfsystem loben. Echt, ich bin kein JRPG-Fan, zumindest keiner, der 5 Rollenspiele dieser Art im Jahr spielt. Rundenbasiertes Kampfsystem wird mir mit der Zeit zu monoton und frisst unglaublich viel Zeit. Dadurch dass man mit Y vorspülen kann, werden die Aktionen der Charaktere auf Sekunden schnell vorgespült und ein Kampf endet unter einer Minute. Ich wünsche mir in Zukunft, dass dieses Feature jedes Rollenspiel haben sollte. Am besten wäre ein „Sofortbeenden“ Knopf, wo man am Ende nur das Ergebnis sieht und nicht den ganzen Prozess mitansehen muss. Ähnlich wie in Fussball Manager Spielen. Dort kann man auch auf „Sofort Ergebnis“ klicken, ohne sich das ganze Spiel antun zu müssen. Natürlich würde ich dies, wie ich es bereits beim Vorspülen mache, nur bei unwichtigen Kämpfen tätigen. Beim Erkunden der geheimen Basis sind mir drei Gedanken in den Kopf geschossen. 1. Man(!) hat Atsuma lange Beine! 2. Die Basis sieht vom Ganzen betrachtet(Design) wie der Rest des Spiels ziemlich nett aus, doch fehlen viele Details. 3. Das Golemdesign ist richtig toll  Aber um den zweiten Punkt nochmal aufzugreifen… z.B. Innenräume sind meistens komplett leer und dadurch sehr unglaubwürdig.


Selbst fotografiert

Angeblich sollen Menschen in diesen Räumen leben, aber fast nichts gibt Hinweise darauf. Bei Dead Space 2 war dies komplett anders. Ja, ich vergleiche Äpfel mit Birnen, aber ich fand und finde es unheimlich interessant alles zu begutachten und mir vielleicht vorzustellen, wie und ob hier jemand lebte. Das ging z.B. bei Oblivion auch ziemlich gut. Zwar waren viele Häuser sehr ähnlich eingerichtet, aber doch in sich sehr glaubhaft, dass dort jemand lebte. Karin wurde in einem Kraftfeld festgehalten. Aber Raigar schlug mit einem Stoß seines Schwerts das Feld in tausend Stücke und befreite seine Herrin.


Selbst fotografiert

Auf einmal tauchte ein mysteriöser Ninja auf, den Raigar vom früheren Schlachtfeld kannte und kämpfte gegen uns. Ich muss sagen, mittlerweile habe ich meine Truppe gefunden. Ich habe mit Atsuma einen guten Nahkämpfer, sonst einen Heiler mit viel Leben, einen Supporter der für den Comboschaden verantwortlich ist und einen Kämpfer, der auch auf Fernkampf kämpfen kann. Der Ninjaboss hatte also nicht die Hauch einer Chance gegen mich zu gewinnen, somit er als Feigling fliehen musste und uns zurück ließ. Ich speicherte das Spiel vor der Basis und beendete das Spiel.
 
Eine Stunde gespielt.

Ninjas entführten Prinzessin Karim, wir retteten sie und machten uns wieder auf den Weg nach Kyoto, um mit dem Shogun zu sprechen, weil der Ninjaanführer behauptete, er handle nach dem Willen des Shogun. Beim Shogun angekommen, wartete vor seinem Thron Sayaka. Wir erzählten ihr von diesem Vorfall, wobei sie ganz betroffen wirkte, aber auch deutlich mitteilte, dass der Shogun mit solchen Dingen sicher nichts zu tun hatte.



Der Shogun ist kein bescheidener Mann. Er ist kein empathischer, kein einfühlsamer Mensch. Wahrscheinlich kann man sogar sagen, dass er so was wie soziales Leben gar nicht kennt und nur auf sein Ego aus ist. Und wenn so eine Persönlichkeit mit typisch japanischen (Familien/freundschaut orientiert) Charakteren zusammen kommt, dann gibt es Streit.



Abgesehen von Raigar konnte sich keiner von uns zurückhalten und machten den Shogun sofort Vorwürfe, dass er an der Entführung von Karim schuld ist und das wir ihm dafür in den Popo treten werden. Die Charaktere kennen nur so etwas wie „gut und Böse“, wie „schwarz und weiß“ und handeln nach ihrem Herzen, anstatt ihren Verstand zu benutzen… aber, wie dreist kann man sein und einen Shogun herauszufordern? Hallo?! Der ist Anführer über einer Nation. Der kann uns fertig machen und der kann mit den Ländern Krieg führen, die wir repräsentieren! Aber gut, er hat uns schließlich nur aus seinem Saal verbannt und weil Sayaka seinen Befehl uns zu töten nicht Folgen leisten konnte, wurde sie vom Shogun zurück in ihr Dorf geschickt und steht dort unter Beobachtung. Zuvor sprach der Shogun ein Verbot für das Betreten des Shrines(Umgebung wo ein Mönch lebte, der uns eine Technik beibringen konnte) aus, für das wir letztendlich nach Kyoto gekommen sind. Der Shrine lag glücklicherweise im Dorf von Sayaka. Alle bis auf Raigar waren empört über das Verhalten des Shoguns, wobei dies eigentlich schwachsinnig ist, weil sie ihn verbal attackiert haben und froh sein mussten noch zu Leben. Sayaka die so etwas wie sein Bodyguard war, lud uns trotzdem in ihr Dorf ein, drohte uns aber mit dem Schwert falls wir es doch versuchen sollten in den Shrine zu gelangen – weil Befehl ist Befehl. Raigar blieb ruhig und akzeptiere diese Haltung von Sayaka, die er als erfahrener Soldat selbst erlernen und akzeptieren musste. Die anderen aus unserer Crew war dies unverständlich und ein Kampf gegen Sayaka wollten sie unbedingt verhindern. Wir machten uns auf den Weg in Sayakas Dorf. Wie eigentlich schon so oft in diesem Spiel, fällt mir die teilweise wirklich schöne Umgebung auf. Bäume, Wasser und Gestein bilden ein harmonisches Gesamtbild, wo man sich am liebsten dazu setzen möchte und die Zeit aus den Augen verlieren will. Doch merkt man auch die altbackene Technik in diesem Spiel. Alles ist räumlich sehr begrenzt, recht detailarm und verfügt über eine geringe Weitsicht.



Im Dorf angekommen, suchten wir Sayaka und waren doch froh, sie nicht gefunden zu haben. Wir hofften, dass wir somit ungehindert in den Shrine eindringen könnten. Als wir das Tor zu diesem Shrine betreten wollten, tauchte Sayaka auf. Sie stellte uns ein Ultimatum, entweder sofort umzudrehen und als Gäste in ihrem Haus zu wohnen, oder sich mit ihrem Schwert einen Tanz zu liefern. Raigar versuchte sie zwar zu Vernunft zu bringen, verstand aber auch zugleich ihren Weg als Krieger. Wir kämpften gegen sie. Überraschenderweise war es ein recht heftiger Kampf. Sie machte öfters Konterattackten mit einem sehr hohen Schaden. Zwei Golems von uns fielen bereits in den ersten Runden, doch konnte ich durch Kombos sie letztendlich besiegen. Immerhin bekam ich für diesen Sieg sogar 13.000 Exp!



Sayaka erklärte, dass sie in dieses „System“ geboren wurde und dem Shogun bis in ihren Tod gehorchen muss. Auch das der Shogun nie die Heirat zwischen einer Leibwächterin aus Kyoto und einem Soldaten aus London je erlaubt hätte. Sie wahrscheinlich verfolgt hätten, sollten sie dies je tun. Das vielleicht sogar der Frieden auf den Spiel stehen würde. Raigar meinte im Endeffekt dass jeder sich seiner Fesseln befreien musste und selbst für sich verantwortlich ist. Dass seine Begleitung für Prinzessin Karim nichts mit seinen Gefühlen für Sayaka je zu tun hatte. Raigar ging trotz Sayakas Warnung weiter und ignorierte sie. Sayaka ließ sie gewähren und schwellte in tiefer Traurigkeit in Gedanken. Wir sind in dem Bereich angekommen, wo angeblich ein Mönch lebte, der Atsuma eine Technik beibringen konnte, um seinen Golem besser zu beherrschen. Wie schon die Wege nach Kyoto, ist hier viel Natur. Waldabschnitte, wo Lichtstrahlen sich ihren Weg bahnen, kleine Wasserfällte mit Gestein liebkost und Blüten im Wasser vor sich hintreiben.



Wie gesagt, EA hat zwar technisch seinen Macken, aber vom Design ist es teilweise richtig stark. Besonders die Golems ragen hierbei heraus. Dadurch dass wir jetzt mehr japanischen Setting ausgeliefert sind, treffen wir mehr auf Ninja-, Samurai- und andere Typen dieser Art von Golems. Auf einen Hügel wartend, machten wir Bekanntschaft mit dem legendären Mönch. Die Dialoge, die ich zu anfangs zwar lustig aber auch anstrengend fand, finde ich mittlerweile richtig gut. Es kommt alles aus einem Guss und ist leicht verständlich. Der Mönch weißte erst Atsuma bitte ab, uns diese Technik zu lehren, aber durch den Hinweis, dass Raigar Sayaka fast geheiratet hätte, machte der Mönch zwar ärgerliche Bemerkungen, dass keiner seine Erlaubnis dafür eingeholt hatte, aber stimmte Atsuma zu ihm diese Technik doch beizubringen. Zwar komisch dass der Mönch so reagierte, aber naja, Hauptsache Ziel erreicht.



Der Mönch fragte Raigar, ob er Atsuma töten würde falls er sich nicht unter Kontrolle hätte. Mittlerweile sind Atsuma und Raigar so was wie Freunde und hier erkennt man auch diese Entwicklung. Früher hätte Raigar wahrscheinlich ohne zu zögern ja gesagt, aber jetzt fragte er Atsuma ob es für ihn in Ordnung wäre, dies bejahte Atsuma natürlich. Der Mönch wies daraufhin, dass diese Technik es erlaube, den Golem zu kontrollieren, zu „versiegeln“, aber der Besitzer durch falsche Anwendung oder was auch immer, auch vom Golem „aufgefressen“ werden könnte. Atsuma ist sich dies bewusst und ist bereit sich dieses Risiko auszusetzen. Ich speicherte das Spiel und beendete es.



Sorry für die schlechten Fotos. Ich hab eine unruhige Hand und ein altes Handy.
 
Eine Stunde gespielt.

Der Mönch verlangte von uns, in den Tempel des „Earth Golems“ zu gehen und einen bestimmten Kern zu holen. Warum wir dies genau tun sollten, wurde nicht erklärt, nur das es unser Training ist für das Erlernen der neuen Technik. Bevor wir durch ein großes Tor gingen, wo dahinter der „Earth“ Tempel auf uns wartete, machte ich mal ein Bild von der Heilstation und dem Itemshop, damit ihr sieht, wie die eigentlich aussehen.



Hinter dem Tor lag wieder ein relativ großes Waldgebiet vor uns. Der einzige Unterschied der mir auffiel, war, dass die Bäume hoch wuchsen wie Säulen, die nur die Götter erschaffen haben konnten. Kombiniert mit den Sonnenstrahlen, die sich durch die Baumwipfel drängten, ergab es wie so oft schon ein sehr harmonisches Bild. Wieder durchteilte ein kleiner Bach bestimmte Abschnitte und beruhigte das Gemüt meiner Kämpfer mit seinem wunderschönen Anblick. Im Gebiet gab es wieder viele Zufallskämpfe, die zwar die Ruhe störten aber viel EXP brachten. Besonders einige Golems die bei mir nur auf der „Reservebank“ sitzen, profitierten davon.




Im weiteren Verlauf sahen wir in der Ferne einen riesigen Tempel, der Umschlungen, vielleicht sogar verschmolzen mit Wurzeln eines riesigen Baums war, wie es nur im Märchen möglich gewesen wäre. Doch das Märchen wurde Realität, und wie so oft in solchen Geschichten, lauerte im Abseits des Lichts ein Drache auf uns, der nicht den Kampf suchte, sondern nur den Befehl folgte seinen Kopf zu erheben und seine Gäste über sich willkommen zu heißen. Auf Deutsch: Wir mussten drei Energien suchen, die auf ein bestimmtes Pult zusammenfügen und die Brücke, die aussah wie ein Drache, aktivieren ;).




Im Tempel des „Earth Golems“ lauerte ihr Beschützer. Ein Vieh, das schon der Große Herakles erschlagen hatte und ihn zum Ruhme führte – eine Hydra. Die Hydra attackierte uns ohne Vorwarnung und besiegte einen Bruder von uns. Die drei mutigen, aber von Angst getriebenen Krieger, konnten in einem harten Kampf um Leben und Tod die Oberhand gewinnen und rächten ihren verlorenen Bruder.

Atsuma und Raiger gingen eine Treppe hinauf, wo der „Earth Golem“ gefesselt durch Wurzeln und Pein, auf uns wartete. Atsuma sollte ihm den „Kern“ abnehmen und Raigar, Atsuma töten, falls er sich verwandeln sollte und Amok läuft. Atsuma hörte wieder die Befehlserhabene Stimme, und als hätte man einen Schalter umgelegt, befand er sich wieder in einer fremden Dimension. Die Stimme befahl ihm wie schon in der Vergangenheit „Accept the fate that lies before you“, was Atsuma mit einem Schreien beantworte, dass mehr Verneinung nicht mehr gebraucht hätte. In dieser Dimension traf er auch ganz überrascht den Earth Golem, der die fremde Stimme als Meister akzeptierte. Wer diese Stimme ist, und warum schon der zweite unsterbliche Golem ihr gehorcht, werden wir wahrscheinlich erst am Ende des Spiels herausfinden.



Zurück in der Wirklichkeit, gewann Atsuma wieder die Kontrolle seines Arms und nahm den Kern vom Earth Golem zu sich. Was ich etwas komisch fand, man sah nicht was und ob Atsuma tatsächlich etwas entnommen hatte. Nur das ein Items in unser Inventar hinzugefügt worden ist. So etwas finde ich wirklich schade. Es hätte doch nicht zu viel verlangt, wenn man zumindest eine Animation gesehen hätte, wie Atsuma etwas genommen hätte. Aber naja, irgendwo muss ja ein Entwickler sparen…

Zurück beim Mönch, der auf einer episch aussehenden Klippe auf uns wartete, zeigten wir zu seiner Überraschung, dass wir lebendig und erfolgreich zurückgekehrt sind. Der Mönch erklärte uns, dass Atsuma die Technik bereits gelernt hat und wir unser Ziel erreicht haben. Verständlicherweise kapierte die Gruppe dies zuerst nicht, weil, wie und wann hat er was gelernt? Er sieht noch genau so aus, wie vor dem Zusammentreffen des Earth Golems und auch Atsuma selbst, spürte keine Veränderung. Der Mönch erklärte uns, dass wir es optisch nicht sehen könnten, aber innerlich hat sich etwas geändert. Wie vom Blitz getroffen, erschien am oberen Bildschirm Rand, dass Atsuma eine neue Kampftechnik gelernt hat. Atsuma bedankte sich beim Mönch und verließ wieder den Ort Richtung Dorf. Irgendwie fand ich das Ganze seltsam und sehr banal. Ok, es ist Geschmackssache, ob man es gut findet, dass mehr oder weniger der Weg plus die Begegnung mit dem Earth Golem uns die Technik beigebracht hat, aber es wie es dann beim Mönch präsentiert wurde, war sehr blump. Es hätte wenigstens ein Video kommen können, oder irgendein Hinweis des Mönchs, dass sich Atsuma entspannen muss, um die Veränderung in sich wahrzunehmen, stattdessen erschien einfach „Neue Technik hinzugefügt“. Ohne irgendwelche genaue Erklärung, ohne irgendwas. In dieser Hinsicht ist das Spiel ganz schwach.

Wir sahen als nächstes wie der Shogun ein Gespräch mit diesem mysteriösen Ninja führte, der zuvor Prinzessin Karim entführte. Der Ninja teilte dem Shogun mit, dass die Fremden in den Earth Tempel gelangt sind und Sayaka seinen Befehl missachtet hatte und sie gewähren ließ. Der Zorn des Shoguns ähnlich wie seiner Arroganz, kannte keine Grenzen mehr und befahl das Dorf für ihre Sünden büßen zu lassen. Als unsere Truppe im Dorf ankam, fand es nur Feuer, Hilfeschreie und Zerstörung wieder.



Ich speicherte und beendete das Spiel.
 
Knappe zwei Stunden gespielt.

Boah, bin ich müde. Ich bin schon seit Wochen sehr müde. Kaum komme ich nach Hause, setze mich kurz hin, nicke ich sofort ein. Aber heute kann, nein darf ich nicht einnicken! Die Zeit rennt mir davon, abgesehen von Arbeit, Studium und Sport, gibt es auch noch ein restliches Leben, das gepflegt werden muss. Und am 11.11.11 wird meine Bekanntschaft durch die Veröffentlichung von TES Skyrim mehr als genug „Stiefmütterlich“ behandelt werden. Heute ist die Zeit, in dem EA weitergezockt werden wird, nein muss.

Wir sahen in der Entfernung Rauch aus dem Dorf steigen, Hilfeschreie trug uns der Wind ins Gehör und ein paar Männer lagen in ihren eigenem Blut besudelt am Boden. Doch als wir in das Dorf kamen, sah man nur wie Rauch aus den Dächern qualmte, das ähnelte wie Schornsteine die gerade in Betrieb genommen wurden, und man sah Straßen die leer waren. Von der Präsentation zeigt EA Schwächen, die ich nicht verstehe. Man kann doch wirklich Häuser grafisch darstellen, die gerade am Abfackeln sind. Es kann auch nicht so schwer sein, ein paar Menschen auf den Straßen zu zeigen, die gerade um ihr Leben kämpfen bzw. ihres bereits genommen wurde. So etwas löst in mir nur Unverständnis aus. Nichts desto trotz schmälert es den Spielspaß nicht wirklich, sondern zeigt nur das Potential von EA, das es von einem guten Spiel, zu einen sehr guten Spiel hätte machen können.

Am Ende des Dorfes sahen wir eine schwerverletzte Sayaka, wie sie umzingelt von Ninjas, um ihr Leben kämpfte. Begleitet wurde dieser Augenblick mit einem sehr rhythmischen Soundtrack, wo Trommeln geschlagen wurden, die die Kampfeslust in mir „gut“ in die Höhe trieben. Der Ninjaboss, der vor einiger Zeit Karim entführt hatte, versucht erneut sein Glück gegen uns zu bestehen, dass ihm aber wieder einmal völlig misslang. Doch wie bei unserer letzten Auseinandersetzung floh er Ninja-typisch in Rauch davon. Wir brachten die schwerverletzte Sayaka in ihr Haus und machten uns auf den Weg zum Shogun. Nicht in erster Linie um uns zu rächen, sondern wir nahmen die Worte des Ninjabosses ernst, der uns erzählte, das der Shogun den „Earth-Golem“ wiedererwecken möchte. Interessant war auch die Information, wenn auch nicht wirklich neu, das der Ninjaboss den Shogun, sofern die Zeit gekommen sei, töten wird und den Magiccore von ihm stellen wird, der den „Earth-Golem“ wiedererwecken könnte, um ihn für sich zu haben.

Könnt ihr euch noch an den Wassertempel erinnern, in den ich mich kurz hinein begab um zu sehen, was für Kreaturen auf uns lauerten, um nur auf das Ergebnis zu kommen, dass wir fliehen mussten und auf Zeus Namen Rachen schworen? Tja, wie schon beim Feuertempel vor zig Spielstunden, hatte ich wieder die Idee es zu probieren.



Ein blauer Drache wartet am Ende der Gezeiten auf seine Bestimmung, die mehr Sehnsucht nach dem Schwert eines Helden in sich liebkost als der Erdbeermund der früheren Unschuld. Eine Kammer wurde geöffnet, Lichtstrahlen durchdrangen die Finsternis wie Wind die Luft, ein Atem eines Monsters war vernommen, die Gruppe von Helden darin wahr genommen. Waffen und Zauber wurden gezückt, gegen ein Vieh, mehr Gott als Miststück. Blut und Elend waren das Ergebnis, für die meisten praktisch nur noch ein Begräbnis. In dieser Schlacht wurden keine Helden geboren, sondern Unsterbliche die ihr Elendslied jeden Tag singen, bis in den frühen Morgen.
Unglaublich aber wahr, wir besiegten den blauen Drachen und bekamen 20.000exp. Es war kein leichter Kampf, aber annehmbar. Zumindest im zweiten Anlauf hatten wir das Vieh. Lustig und charakteristisch war die Aussage von Atsuma „Hey, a blue Dragon-Golem! Cool! Let’s beat him!“

Danach hatte ich dann 20 Minuten die Hölle auf Erden. Hatte ich schon erwähnt, dass ich denselben Orientierungssinn wie Zorro von One Piece habe? Es gibt ein Gebiet, in dem sich vier Wege schneiden. Einer führt in das Dorf, von dem wir kamen, eine führt in den Wassertempel, der andere in ein kleines Gebiet in dem ein versteckter Golem vor einiger Zeit auf uns wartete und der andere Richtung Kyoto. Ich habe es tatsächlich geschafft, mich so zu verirren, wenn ich auf dem richtigen Weg war, dass ich umkehrte, weil ich dachte, ich wäre falsch gelaufen. Und wenn ich erkannte, dass ich richtig war, kehrte ich um, nur um mir wieder die Zweifel in den Kopf zu hämmern und wieder einen anderen Weg zu nehmen. Ich habe quasi mich 4-mal verlaufen. Verbunden mit den Zufallskämpfen der reinste Horror… aus Frust musste ich einen Apfelstrudel essen.



Endlich in der Stadt Kyoto angekommen, tauchte vor uns der „Mystery Man“ auf, der uns schon in der Vergangenheit ab und zu über den Weg gelaufen ist und uns immer eine Hilfe war. Auch diesmal half er uns in das Schloss zu kommen, ohne sich gleich dutzenden Wachen stellen zu müssen. Als wir den Shogun dann zu rede stellten, hatten wir den nächsten großen Bosskampf. Weil der Shogun heilen konnte und einiges an Leben hatte, war der Kampf etwas aufwändiger als ich erst vermutet hätte, aber im Endeffekt kein Problem. Doch bevor wir den Shogun zeigen konnten, was wir vor ihm hielten, tauchte wieder der Ninja auf und verschwand mit dem Shogun. Die Zwei nahmen einen verstecken Tunnel, der zum „Earth Golem“ Tempel führte. Wir suchten diesen geheimen Tunnel und nahmen den gleichen Weg auf uns. Eigentlich verlief jetzt alles ziemlich schnell. Kurze Dialoge, schnelle aber knackige Kämpfe – gut so!

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Im Tunnel fragte der Ninja seinen Meister, den Shogun, wo der Magiccore den sei. Als der Shogun offenbarte, dass der Magiccore schon als Kind in seinem Körper „gepflanzt“ wurde, nahm der Ninja vor Lust getrieben sein Schwert in die Hand und erschlug das Haupt seines Landes und nahm sich den Magiccore in seinem Besitz. Wie er vor dem Tempel des Erdgolems angekommen war und überlegte, an wen er diesen magischen Kern verkaufen könnte, tauchte die Eisbitch auf und terminierte den Verräter. Wir fanden, völlig schockiert, den leblosen Körper des Shoguns und machten uns auf den Weg in den Tempel. Dort angekommen, sahen wir wie die Eisbitch und Toya den Erdgolem befreiten. Sie sagte eigentlich wieder einmal, wie traurig wir denn sind, lachte viel und verschwand im Nichts. Währenddessen machte der Erdgolem in kleinen Schritten seinen unaufhaltsamen Weg auf uns zu. Es kam zum Kampf. Raigar meinte aber noch, dass der Golem noch nicht völlig befreit wurde und wir somit die Chance hätten ihn zu besiegen.

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Der Kampf ist sau schwer. Echt, der ist bis jetzt mit Abstand der schwerste Kampf. Der Erdgolem hat gerade einmal 1000HP(meine Crew hat im Schnitt 1500-2000 Leben), aber ich mache pro Kämpfer um die 10-20 schaden… Er macht zwar auch nicht den sehr großen Schaden, aber mit der Zeit so viel, dass ich einfach nur zum Sterben bereit bin. Ich verlor drei Mal, speicherte das Spiel und beendete es.
Ich finde es gut, dass langsam wieder mehr Fahrt aufgenommen wird und es schneller vorwärts geht. Auch mein unerwartetes Erfolgserlebnis im Wassertempel war super. An dieser Stelle muss ich auch mal meinem geilen Golem(oder sogar Golems?) „APO“ erwähnen. Kleine Vieher, die zwar schwer gestört aussehen, aber fette Teamspieler sind die für den Komboschaden sehr wichtig sind. APO, mach(ts) weiter so!

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Sonst muss ich nur noch schauen, dass ich wieder mehr Zeit zum Zocken finde. Speziell körperlich muss ich gucken, wie ich es hinbekomme.
 
Vier Stunden gespielt.

Die Frage, die ich mir während einer Videospiel-Zusammenfassung immer stelle: „ Wie fange ich an? Was ist noch im Gedächtnis geblieben? Was kann ich auslassen?“. Im Studium fällt mir das bei ziemlich vielen Berichten einfach, hier aber allerdings weniger. Schlimm sind auch einige Grammatikfehler, die mir während dem schnellen Tippen passieren und ich erst Wochen später beim wiederholten Lesen bemerke – oder vielleicht auch nicht. Nichts destotrotz schreibe ich relativ gerne. Es nimmt zwar doch etwas Zeit in Anspruch, aber schreiben bedeutet für mich auch immer eine gewisse Herausforderung in Sachen Kreativität. Wir Menschen besitzen unzählige Wörter um Dinge zu beschreiben und es macht Spaß, immer wieder neue Wege zu finden, um einfach ein belangloses Thema, interessant zu „gestalten“. Aber Ich komme wiedermal vom Weg ab, und beginne dort meinen Bericht, der die bis dato ultimative Herausforderungen für meine Kämpfer waren – der Erdgolem.

Gestern wollte ich es unbedingt wissen. Ich versuchte in zwei weiteren Anläufen den Erdgolem niederzustrecken, dass mir aber völlig misslang. Ich wusste, die Zeit war gekommen, in dem ich meine fixe Truppe umstellen und mich wirklich taktisch gut auf den Kampf einstellen muss. Meine Golems APO und Atsuma waren gesetzt. Atsuma ist einfach ein starker Nahkämpfer, der mit manchen Specialattacken einen enormen Schaden erzielen kann. APO ist für meine Komboattacken wichtig, sowie besitzt er eine Attacke die Leben aller Gegner im Feld abzieht und sich selbst damit heilt. Atsuma war aber gegen die Erdangriffe des Erdgolems stark anfällig, also nahm ich mit Karim eine sehr starke Heilerin in mein Team. Meine vierte Wahl traf dann auf Gallrya. Eine violette fette Spinne, der auch jeden Gegner mit seiner Attacke Leben abzieht und sich selbst damit heilt, und Erdattacken gut verträgt. Ich hab mir auch eine gewisse Aufstellung überlegt, in dem Apo den meisten Schaden nimmt, Atsuma und Gallrya etwas weniger und Karim überhaupt nicht. Ich möchte jetzt nicht in weitere Details gehen, weil ich sonst bis morgen schreiben würde, aber nach über 40 Runden(!) haben wir gesiegt. Keine Ahnung wie viel Zeit draufgegangen ist, aber während dem Kampf hat mich ein Freund angerufen und gefragt: „Gears?“. Ich schrie fast schon ins Telefon, weil ich das Vieh unbedingt erledigen wollte: „JETZT NICHT! ICH MUSS DAS VIEH KLOPPEN!“ und legte auf. Gott sei Dank ist er ein sehr guter Freund und wusste, dass gerade etwas sehr wichtiges für mich aufm Spiel war. Er stellte später nicht mal die Frage, wen oder was ich gekloppt habe…

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Das war der zachste aber auch der schwerste Kampf bis jetzt. In einer CGI Sequenz tauchte plötzlich der Mönch auf und forderte von Atsuma die gelernte Technik zu benutzen, um den Erdgolem endgültig zu besiegen. Atsuma durchdrang mit seinem Arm eine Barriere um den Erdgolem und war plötzlich, wenn auch nicht physisch, in einer anderen Dimension. Nicht in der Dimension wo die fremde Stimme zu herrschen schien, sondern ein heller, weiser Ort, wo der Erdgolem zu sehen war, der wie die Ruhe selbst aussah. Im nächsten Augenblick war Atsuma wieder im hier und jetzt, und der Erdgolem verschwunden. Sein Arm hat nach dem Feuergolem, den nächsten Golem in sich absorbiert. Im Erfolgserlebnis kehrte die Truppe ins Dorf zurück, um die fast wiedergenese Sayaka zu besuchen. Währenddessen analysierte der Mönch den zurückgeblieben „Magiccore“ des Erdgolems und nahm erstaunt war, dass er leer war.
Das würde für Toya, der als Magiccore der Hexe fungiert, der Tod bedeuten, wenn Atsuma bei ihm das Gleiche machen würde, den er aber doch um alles auf der Welt retten möchte. Der Mönch teilte dies unseren Helden natürlich mit. Wie aus allen Wolken gefallen, musste sich Atsuma wieder die Frage stellen: „Töte deinen Freund und die Welt ist gerettet, oder versuch ihn zu retten, und die Welt wird möglicherweise brennen“. Unsere Crew wusste, dass jetzt alle Hoffnungen Atsuma Freund zu retten dahin war und er eine unmögliche Aufgabe vor sich hatte – wenn nicht Raigar mit DER Idee kam. Raigar kannte eine Frau namens Sage, die in einem Turm einsam und alleine lebt und wohlmöglich Wissen besitzt, das von Nutzen sein könnte. Die Hoffnung stirbt zu Letzt.
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;)

Dass jetzt so ein Stein in den Weg gelegt wurde, war zu erwarten, aber doch finde ich diese kleinen moralischen Twists sehr gut. Ist es ein Freund Wert die Welt zu opfern? Für Atsuma schon und ich kann diese Entscheidung mehr als gut nachvollziehen. Bevor unsere Gruppe sich durch die Wüste begibt, sah man eine Sequenz mit der Eishexe, Toya und diesmal(!) den mysteriösen Mann, der uns schon in der Vergangenheit einige Male geholfen hat. Der mysteriöse Mann wollte ein Tauschgeschäft vorschlagen. Er hat den alten Magiccore der Eishexe gefunden und wollte es gegen den „neuen“ Magiccore Toya tauschen. Abgesehen dass es nicht möglich wäre, die Verbindung von der Eishexe und Toya zu unterbinden, wollte die Eishexe den alten Kern nicht und war bereit den M. Mann zu töten.

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Auf einmal mischte sich Toya ein und bittet die Eishexe dies nicht zu tun, was sie auch tat. Der M. Mann war so überrascht, weil Toya einen Willen zeigte, der doch nicht von der Eishexe unterdrückt wurde. Toya teilte mit, dass er seine Fesseln der Sterblichkeit ablegen möchte, um mit der Eishexe zu verschmelzen. Weiter erzählte er, dass Atsuma ihm den Buckel runterrutschen kann und nicht mehr wert wäre als ein Wurm. Im Verlauf des Spiels tauchte der M. Mann bei Atsuma auf und teilte ihm das mit. Atsuma wollte es erst nicht glauben, zweifelte an seiner Mission, nur um erneut gestärkt seinen Weg weiter zu gehen. Ich glaube wiederrum, dass Toya vielleicht sogar einen Plan hat, die Eishexe zu besiegen und es nur durch die Verschmelzung möglich ist. Oder er wird trotz aller Skepsis wirklich von ihr beeinflusst. Sollte beides nicht stimmen, kann er uns Kreuzweise am Po lecken und bekommt einen Tritt in die Eier. In der Wüste mussten wir wieder endloslange Zufallskämpfe absolvieren. Ich habe sogar das Gefühl, dass es mehr als z.B. in DQ8 sind. Bevor ich aber den Pfad zu der Frau im Turm wählte, führte ich uns zu einem Teleporter der uns nach London teleportierte.

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Im Casino gab es wieder einige neue Golems zu kaufen, wo einer laut Beschreibung „Legendär“ ist, aber noch viel wichtiger, ein Item mit dem man die Zufallskämpfe ausschalten kann! JAAAAAAAA! Das beste Item dass es je in einem japanischen Rollenspiel gab!!! Wohooo! Es kostete zwar 100.000 Credits, aber drauf geschissen. Nur hatte ich auch den Beigeschmacken, meine Truppe zu sehr zu schonen und für später wohlmöglich zu schwach zu sein. Aber ich denke mir, wenn es wirklich einen Gegner gibt, den ich nicht besiegen kann, dann werde ich trainieren gehen. Wir machten uns wieder durch die Wüste um den Pfad zu erreichen der zur Sage führt.



In einem kurzen Tunnel, kamen neue Golems als Gegner. Diesmal war wieder der eine bzw. diesmal viele Balrog-Golem(s) dabei, der ganz am Anfang des Spiel ein Endboss war. Der sieht einfach genial aus. Aber verglichen mit früher, waren selbst drei solcher Monster kein Problem für meine Truppe. Wir machten eine Kiste auf, wo zur Überraschung zum ersten Mal statt Geld zu bekommen, ein Kampf ausgelöst wurde. Diesmal war es wieder dieser Balrog aussehende Golem, nur mit mehr Leben. Weil Yuka eine Specialattacke besitzt, die zwar sehr viel „Mana“ abzieht, aber so stark ist, dass sie fast 2/3 Energie der Gegner abzieht, dauerte auch dieser Kampf keine Minute. Zu meiner Überraschung konnte ich den Balrog diesmal sogar im Shop kaufen – Yeah! Er hat zwar nicht wirklich einen Nutzen für mich, weil er nicht ganz in mein System passt und am Feld sehr viel Platz einnimmt, aber alleine wegen seinem coolen Aussehen nahm ich ihn meine Truppe mit.

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Wir mussten ein paar cool aussehende Schluchten überqueren, einen paar Kämpfe absolvieren aber wir haben es geschafft und sind im Turm von Sage. Immer wenn kurz das Thema um diese Frau auftauchte, war Raigar merklich nervös. Warum er so reagierte, erfuhren wir später.



Der Turm hat 5 Stockwerke und so fette Säulen, als hätten die Zwerge von Herr der Ringe hier Hand angelegt. Im Obersten soll sich Sage befinden. Hier aktivierte ich zum ersten Mal das Item, wo wir keine Zufallskämpfe kämpfen müssen und es hat sich total ausgezahlt. Ich trau mich wetten, dass ich dadurch, alleine aufgrund der riesen Laufwege in diesem Gebäude, sicher eine Stunde gespart habe. Natürlich gab es nicht einfach einen Aufzug der uns nach ganz oben führte, sondern mussten durch Umwege unseren Weg bahnen. Ganz oben fanden wir wieder einen Pult in dem drei Ether eingesetzt werden müssen. Die drei Ether waren natürlich auf jeder Ebene verteilt und zwei davon waren von Golems beschützt, die nach unserem Sieg teilweise über 30.000exp brachten – was zur Hölle! Der dritte war durch ein Schieberätsel versteckt, dass aber recht einfach war. Wenn ich daran denke, wenn ich alle zwei Meter einen Kampf tätigen hätte müssen, dann wären es locker über 100 Kämpfe gewesen.
Im obersten Stockwerk blockierte ein Golem namens Odin eine Tür.

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Raigar war sich sicher, dass er ihn durchlassen würde, doch griff dieser Gottähnliche Golem die Eindringlinge zur Überraschung aller an. Wenn ich Yuki mit ihrem „Snipershot“ nicht dabei gehabt hätte, hätte ich sicher leveln gehen müssen. Ein sehr starker Golem, der alle bis auf einen Charakter von mir zerlegt hatte. Aber durch den Kampf war er im Shop zum Kaufen verfügbar. Ein kleiner Kritikpunkte den ich erwähnen muss, die richtig guten Golems wie der Odin, die Vieher vom Wasser-und Feuertempel und andere, bekommt man immer mit Level1 und muss sie erst mühsam aufleveln. Mir wäre es lieber, wenn die Golems z.B. den aktuellen Level von Atsuma als Standart nehmen würden. Alleine den legendären Tempel-Feuergolem den ich schon länger besitze, ist nach wie vor 4 Levels hinter Atsuma. Nicht wirklich schlimm, weil er so oder so sehr stark ist, aber es zeigt wie lange es dauert bis so ein Golem ein Level erreicht, in dem er aktiv mitkämpfen kann.



Im weiteren Verlaufen trafen wir endlich auf Sage. Raigar nahm mit einer sehr zurückhaltenden, fast schon beschämenden Haltung und Stimme Kontakt zur ihr auf. Sie begann lautstark zu schreien(Das Bild wackelte) und warf ihn aus dem Raum. Die anderen waren sehr perplex, bis sie selbst von Sage rausgeworfen wurde. Das alles geschah aber in dieser sehr humorvollen EA typischen Art und Weise.
Beim zweiten Versuch klappte es diesmal und Sage hörte sich unter einem vier Augen Gespräch Raigar an. Es stellte sich heraus, dass sie früher sein Meister war und sie noch immer angefressen auf ihn war, weil er sie verlassen hatte und den Rittern beitrat. Er erzählte später seine Truppe, dass er zwar von ihr viel gelernt hat, aber es auch der reinste Horror war. Jedes Mal wenn einer irgendetwas sagte, was ihr missfiel begann sie wie im Film „Exorzist“ zu schreien und bereitete speziell Atsuma einen tödlichen Schrecken. Ich musste ganze Zeit grinsen. Auch bezeichnete sie Yuki jedes Mal als Jungen *lach*. Sie sagte zwar, dass sie kein Junge sei, aber Sage meinte nur, dass der Junge ruhig sein soll. Der Humor ist wirklich Klasse. Unser Weg zur Sage war nicht umsonst, durch die Geschichte mit Karim und ihre Fusion mit dem unsterblichen Feuergolem, hatte sie die These, dass Toya durch einen zweiten Magiccore von der Eishexe möglicherweise kurz von ihr befreit werden könnte und Atsuma die Eishexe in den Arm einsaugen soll.

Unsere Crew war von der neuen, besseren Aussicht, vollstens zufrieden und schöpfte neue Energie für ihren weiteren Weg. Als sich die Truppe Gedanken machte, wo sie den Magiccore finden soll, tauchte der M. Mann auf und sagte Atsuma, dass er den Magiccore besitzt und nicht weiß, nach dem was Toya gesagt hatte, ob er ihm Atsuma geben soll. Er schlug vor, sich um Mitternacht in einem Dorf zu treffen und das zu besprechen. In einem Gespräch zwischen Raigar und Sage stellte sich raus, woher Atsuma diesen Arm hat. Atsuma wurde als Baby Todkrank vor ihrer Tür gelegt, mit der Hoffnung, dass sie ihm irgendwie retten könnte. Sie hatte irgendeine Golemtechnik bei sich und riskierte es, damit Atsuma zu helfen. Das Wunder geschah, Atsuma wurde schnell wieder gesund und konnte sein Leben weiterleben. Es wurde auch erklärt, dass dieser Arm vor zig Jahrhunderten entwickelt wurde, um die unsterblichen Devilgolems zu beherrschen bzw. in sich einzusaugen. Sage hat den Jungen eine Last auferlegt, die sie jetzt ewig mit Gewissensbissen verfolgte und verfolgen wird. Es war schön zu sehen, dass eine so „harte“ Frau, so viel Herz hat. Mit den Schreien erinnert sie mich ein bisschen an den Vater von Happy von Fairy Tail.

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Bevor wir durch ein Teleporter im Turm gingen, der uns in das Dorf teleportiet wo M. Mann auf uns wartete, schickte Sage Atsuma in sein Unterbewusstsein bzw. in die fremde Dimension in der die fremde Stimme, die Atsuma kontrollieren möchte, herrschte. Atsuma hatte diesmal mit einem unbekannten Golem einen Kampf. Ich starb zwar einmal, aber ansonsten war es ein leichter Kampf. Als Belohnung bekamen wir einen golden Orb. Sage machte uns den Vorschlag damit eine legendäre Waffe zu schmieden, die uns nützlich sein könnte. Als sie fertig war, forderte ich einen goldenen Engelaussehenden Golem im Turm heraus, der uns zuvor ignorierte, weil wir nicht die göttliche Waffe besaßen. Der Kampf war ähnlich schwer wie der gegen Odin. Als Lohn bekam ich diesen Golem in den Shop transferiert. Laut Internet gehört diese Art der Golems zu den „Pillar-Golems“, die zu den stärksten im Spiel zählen. Nur die Tempel-Golems(von denen ich zwei besitze) sollen stärker sein. Aber es gibt einen Golem, der alle anderen in den Schatten stellt – der Omega. Man muss alle Tempelgolems besitzen, die wiederum Schlüssel besitzen, die für ein Tempel wichtig sind, wo der Omega wartet. Als wir durch den Teleporter gingen und in einem verschneiten, leicht melancholisch wirkenden Dorf auftauchten, sah ich ein paar Teleporter, die anscheinend in verschiedene Regionen führten. Vor dem Dorf war eine riesige Tür zu sehen, hinter der, der Palast von der Eisbitch sein soll. Ich speicherte und beendete das Spiel.

 
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