Warum ein Spieletagebuch? Hmm, vielleicht um meine Motivation beim Spielen nicht zu verlieren, die in den letzten Jahre doch etwas abgenommen hat und um wieder etwas mehr aktiver im Forum zu werden. Und ich bin gespannt, was ich eigentlich zu so einem Spiel eigentlich schreiben kann. Es ist ja schließlich nur ein schlichtes JRPG.
26.8.11
Vor Jahren machte sich EA einen Namen auf der Xbox 360 und zwar, als das erste Japano RPG auf dieser Konsole. Ich sah mir damals natürlich genug Videos an und las einige Spielberichte, somit ich zum Endschluss gekommen bin, dass das Spiel für meine wertvolle Zeit zu schade wäre. Naja, Jahre vergingen, meine JRPG Lust wurde größer und ich brauchte wieder ein Spiel das diese Lust befriedigte. Im Wandel der Zeit…
Gebraucht gekauft und heute bereits eine Stunde gespielt.
Was kann ich bis jetzt sagen? Natürlich habe ich es mal ganz entspannt auf meiner Konsole installiert und musste erinnert werden, was für einen Lärm die 360 bei einer Installation eigentlich macht! Hier helfen nur ein paar Stoßgebete an den Videogame-Gott, um die Gedanken unschädlich zu machen, die einen den Ring of death einimpfen. Am Anfang des Spiels sieht man ein nett gemachtes Intro in diesen typischen Anime CGI Sequenzen, dass ich aber nach einer kurzen Zeit weggedrückt habe, weil ich nicht zu viel sehen wollte. Im Menü musste ich erst überrascht feststellen, dass es keine deutschen Texte und Sprachausgabe hat, sondern nur englische Texte und auswählbare japanische und englische Sprachausgabe. Ich spiele Rollenspiele am liebsten mit deutschen Texten. Nach meiner Arbeit möchte ich oft nicht über bestimmte Wörter nachkrübbeln und im Duden danach suchen, sondern einfach entspannt alles erleben und verstehen. Aber naja, das war mein Fehler. Ich hätte mich ja besser informieren können. Natürlich habe ich die japanische Sprachausgabe ausgewählt.
Das Spiel beginnt anscheinend mit einem Endkampf, in dem drei Kumpanen gegen eine böse Eishexe kämpfen. In diesem Kampf darf man auch sofort die Steuerung über das Kampfgeschehen übernehmen und zum ersten Mal sich ein bisschen mit dem Kampfsystem auseinander setzen. Auch wenn es nur ein –ich sage mal- Präsentationskampf ist, in dem man den Kampfverlauf nicht beeinflussen kann(man verliert und spielt anscheinend einige Zeit vor diesem epischen Kampf), trotz dessen sah das rundenbasierte Kampfsystem doch schon interessant aus. In Feldern bewegt man seine Figuren, das mich ein bisschen an Denkspiele wie z.B. Schach erinnert, ohne jetzt dessen Komplexität zu besitzen.
Nach diesem Kampf lernt man dann seinen Hauptcharakter Atsuma kennen, der natürlich im Unterricht gepennt hat und jedes Klischee der guten japanischen Hauptcharaktere trifft. Ein lernfauler, naiver Student, der erst spricht und dann denkt, und der auf Theorie pfeift und lieber sofort in die Praxis übergeht.
Natürlich sprang mir sofort die sehr angestaubte Optik in die Augen, die schon zu Release kein Grafikknaller war. Ich würde es als höheres Ps2-Niveau betiteln, auch wenn ich fairerweise sagen muss, dass die Zeit einen Streich spielt und man die Grafik von früheren Konsolen besser in Erinnerung hat als es tatsächlich war. Atsuma hat zwei Studienkollegen, Toya, der anscheinend der Star der ganzen Universität ist, in den sich jede Frau verguckt, er mehr Skill als Gott besitzt und einfach nur „awesome“ ist. Und Toya hat einen männlichen Begleiter namens Makoto, der aussieht wie ein bunter Kanarienvogel und sich schminkt...
Ich muss sagen, obwohl alle drei Charaktere so sehr eindimensional sind, dass alles vorhersehbar ist, bringen die Dialoge mich doch öfters zum Schmunzeln. Atsuma will die Welt retten, denkt aber nicht über die nächste Aktion nach. Toya weiß alles, riecht alles und jeder, wirklich jeder findet ihn super. Und Makoto ist sein Groupie der ihm hinter her hächelt und sich immer mit Atsuma im Clinch liegt. Wie schon gesagt, sehr Klischeehaft das Ganze aber dennoch unterhaltsam. Aber was ist mit den Japanern und ihren Charakterdesign los? Warum müssen die meisten Hauptprotagonisten alle samt… sagen wir… Scheiße aussehen? Atsuma würde eigentlich noch in Ordnung sein, weil er nicht wie viele andere Charaktere in anderen JRPGs Bauchfrei rumrennt(was ich ganz groß anerkenne), aber das Gesicht von ihm doch überhaupt nicht zu diesen typischen Animeaussehen passt. Es sieht mir einfach viel zu Chinesisch aus. Toya ist eigentlich in Ordnung, aber fällt durch seinen langweiligen Look(den ich nicht mal mehr beschreiben könnte, selbst wenn mein Leben davon abhinge) in Vergessenheit und Makoto ist die Tunte in Person.
Nach dem mir das Kampfsystem ein bisschen näher gelegt wurde(der Professor hat uns aufgeweckt und befohlen, uns unsere Kampfkunst gegen einen Golem vorzuführen), ging ich zu meinem nächsten Ziel die Cafeteria. Hier fällt einen sofort die Laufanimation auf bzw. dass alle Charaktere viel zu lange Beine haben! Ich musste erst in mich hinein Grinsen, weil wie kann so was passieren? Ich weiß ja nicht, wie viele Leute an der Entwicklung beteiligt waren, aber selbst Menschen mit grauem Star hätten erkennen müssen, dass da was nicht in Ordnung ist. Mich erinnert es ein bisschen an die Godzilla Krabben, die ich im youtube mal bewundern durfte.
Nach ein paar Minuten belangloser Quatscherei(die anscheinend sehr viel im Spiel ausmacht), durfte ich dann endlich meine ersten Kämpfe absolvieren. Die Gründe der Kämpfe waren eigentlich immer idiotischer Natur – eine Gruppe die sich A3(irgendwas mit Anti-Atsuma bla bla) nennt, stellt sich in den Weg um zu verhindern, dass Atsuma wieder mal Scheiße baut. Oder auch Gruppen, die gegen uns kämpfen, nur um Toya zu beeindrucken, damit er sich ihrer Gruppe anschließt. Das Kampfsystem macht echt Laune. Am besten finde ich überhaupt den Y Knopf im Kampf. Mit diesem kann man ganz bequem die Attacken jedes Einzelnen vorspülen und schnell zu Ende bringen.
Am Ende meine ersten Stunde war ich auf einem Festival außerhalb der Universität und musste Aufgaben erfüllen, um bei einem Kampf-Tunier mit machen zu dürfen. Die Aufgaben bestanden eigentlich nur aus Leute anquatschen, die dann Fragen stellten(z.B. was ist der Anlass zu diesem Festival), die wir aber nicht richtig beantworten konnten(um einfach zu untermauern, wie wenig Wissen Atsmua besitzt) und erst durch einschreiten von Toya, richtig beantwortet werden konnte. Dies führte dann natürlich wieder zu kleinen Reiberein zwischen Atsuma und Makoto, in denen Makoto Atsmua beleidigt und Toya auf ein höheres Podest stellt und Toya schlussendlich die Schweiz spielt und immer Neutral bleibt.
Bis jetzt kann ich natürlich nicht so viel sagen. Nur dass ich das Kampfsystem wirklich sehr nett finde, dass die Charaktere zwar sehr gewöhnungsbedürftig Aussehen, keine Tiefe besitzen aber nette spaßige Dialoge führen und dass ich mit der Grafik besser leben kann, als erst vermutet.
26.8.11
Vor Jahren machte sich EA einen Namen auf der Xbox 360 und zwar, als das erste Japano RPG auf dieser Konsole. Ich sah mir damals natürlich genug Videos an und las einige Spielberichte, somit ich zum Endschluss gekommen bin, dass das Spiel für meine wertvolle Zeit zu schade wäre. Naja, Jahre vergingen, meine JRPG Lust wurde größer und ich brauchte wieder ein Spiel das diese Lust befriedigte. Im Wandel der Zeit…
Gebraucht gekauft und heute bereits eine Stunde gespielt.
Was kann ich bis jetzt sagen? Natürlich habe ich es mal ganz entspannt auf meiner Konsole installiert und musste erinnert werden, was für einen Lärm die 360 bei einer Installation eigentlich macht! Hier helfen nur ein paar Stoßgebete an den Videogame-Gott, um die Gedanken unschädlich zu machen, die einen den Ring of death einimpfen. Am Anfang des Spiels sieht man ein nett gemachtes Intro in diesen typischen Anime CGI Sequenzen, dass ich aber nach einer kurzen Zeit weggedrückt habe, weil ich nicht zu viel sehen wollte. Im Menü musste ich erst überrascht feststellen, dass es keine deutschen Texte und Sprachausgabe hat, sondern nur englische Texte und auswählbare japanische und englische Sprachausgabe. Ich spiele Rollenspiele am liebsten mit deutschen Texten. Nach meiner Arbeit möchte ich oft nicht über bestimmte Wörter nachkrübbeln und im Duden danach suchen, sondern einfach entspannt alles erleben und verstehen. Aber naja, das war mein Fehler. Ich hätte mich ja besser informieren können. Natürlich habe ich die japanische Sprachausgabe ausgewählt.
Das Spiel beginnt anscheinend mit einem Endkampf, in dem drei Kumpanen gegen eine böse Eishexe kämpfen. In diesem Kampf darf man auch sofort die Steuerung über das Kampfgeschehen übernehmen und zum ersten Mal sich ein bisschen mit dem Kampfsystem auseinander setzen. Auch wenn es nur ein –ich sage mal- Präsentationskampf ist, in dem man den Kampfverlauf nicht beeinflussen kann(man verliert und spielt anscheinend einige Zeit vor diesem epischen Kampf), trotz dessen sah das rundenbasierte Kampfsystem doch schon interessant aus. In Feldern bewegt man seine Figuren, das mich ein bisschen an Denkspiele wie z.B. Schach erinnert, ohne jetzt dessen Komplexität zu besitzen.
Nach diesem Kampf lernt man dann seinen Hauptcharakter Atsuma kennen, der natürlich im Unterricht gepennt hat und jedes Klischee der guten japanischen Hauptcharaktere trifft. Ein lernfauler, naiver Student, der erst spricht und dann denkt, und der auf Theorie pfeift und lieber sofort in die Praxis übergeht.
Natürlich sprang mir sofort die sehr angestaubte Optik in die Augen, die schon zu Release kein Grafikknaller war. Ich würde es als höheres Ps2-Niveau betiteln, auch wenn ich fairerweise sagen muss, dass die Zeit einen Streich spielt und man die Grafik von früheren Konsolen besser in Erinnerung hat als es tatsächlich war. Atsuma hat zwei Studienkollegen, Toya, der anscheinend der Star der ganzen Universität ist, in den sich jede Frau verguckt, er mehr Skill als Gott besitzt und einfach nur „awesome“ ist. Und Toya hat einen männlichen Begleiter namens Makoto, der aussieht wie ein bunter Kanarienvogel und sich schminkt...
Ich muss sagen, obwohl alle drei Charaktere so sehr eindimensional sind, dass alles vorhersehbar ist, bringen die Dialoge mich doch öfters zum Schmunzeln. Atsuma will die Welt retten, denkt aber nicht über die nächste Aktion nach. Toya weiß alles, riecht alles und jeder, wirklich jeder findet ihn super. Und Makoto ist sein Groupie der ihm hinter her hächelt und sich immer mit Atsuma im Clinch liegt. Wie schon gesagt, sehr Klischeehaft das Ganze aber dennoch unterhaltsam. Aber was ist mit den Japanern und ihren Charakterdesign los? Warum müssen die meisten Hauptprotagonisten alle samt… sagen wir… Scheiße aussehen? Atsuma würde eigentlich noch in Ordnung sein, weil er nicht wie viele andere Charaktere in anderen JRPGs Bauchfrei rumrennt(was ich ganz groß anerkenne), aber das Gesicht von ihm doch überhaupt nicht zu diesen typischen Animeaussehen passt. Es sieht mir einfach viel zu Chinesisch aus. Toya ist eigentlich in Ordnung, aber fällt durch seinen langweiligen Look(den ich nicht mal mehr beschreiben könnte, selbst wenn mein Leben davon abhinge) in Vergessenheit und Makoto ist die Tunte in Person.
Nach dem mir das Kampfsystem ein bisschen näher gelegt wurde(der Professor hat uns aufgeweckt und befohlen, uns unsere Kampfkunst gegen einen Golem vorzuführen), ging ich zu meinem nächsten Ziel die Cafeteria. Hier fällt einen sofort die Laufanimation auf bzw. dass alle Charaktere viel zu lange Beine haben! Ich musste erst in mich hinein Grinsen, weil wie kann so was passieren? Ich weiß ja nicht, wie viele Leute an der Entwicklung beteiligt waren, aber selbst Menschen mit grauem Star hätten erkennen müssen, dass da was nicht in Ordnung ist. Mich erinnert es ein bisschen an die Godzilla Krabben, die ich im youtube mal bewundern durfte.
Nach ein paar Minuten belangloser Quatscherei(die anscheinend sehr viel im Spiel ausmacht), durfte ich dann endlich meine ersten Kämpfe absolvieren. Die Gründe der Kämpfe waren eigentlich immer idiotischer Natur – eine Gruppe die sich A3(irgendwas mit Anti-Atsuma bla bla) nennt, stellt sich in den Weg um zu verhindern, dass Atsuma wieder mal Scheiße baut. Oder auch Gruppen, die gegen uns kämpfen, nur um Toya zu beeindrucken, damit er sich ihrer Gruppe anschließt. Das Kampfsystem macht echt Laune. Am besten finde ich überhaupt den Y Knopf im Kampf. Mit diesem kann man ganz bequem die Attacken jedes Einzelnen vorspülen und schnell zu Ende bringen.
Am Ende meine ersten Stunde war ich auf einem Festival außerhalb der Universität und musste Aufgaben erfüllen, um bei einem Kampf-Tunier mit machen zu dürfen. Die Aufgaben bestanden eigentlich nur aus Leute anquatschen, die dann Fragen stellten(z.B. was ist der Anlass zu diesem Festival), die wir aber nicht richtig beantworten konnten(um einfach zu untermauern, wie wenig Wissen Atsmua besitzt) und erst durch einschreiten von Toya, richtig beantwortet werden konnte. Dies führte dann natürlich wieder zu kleinen Reiberein zwischen Atsuma und Makoto, in denen Makoto Atsmua beleidigt und Toya auf ein höheres Podest stellt und Toya schlussendlich die Schweiz spielt und immer Neutral bleibt.
Bis jetzt kann ich natürlich nicht so viel sagen. Nur dass ich das Kampfsystem wirklich sehr nett finde, dass die Charaktere zwar sehr gewöhnungsbedürftig Aussehen, keine Tiefe besitzen aber nette spaßige Dialoge führen und dass ich mit der Grafik besser leben kann, als erst vermutet.
Endlich mal wieder ein Spieletagebuch!
Lässt mich richtig in Erinnerung schwelgen und die Bilder passen toll zu deiner Beschreibung. Hab das Spiel sehr gemocht. Hat mich auch bis zum Ende bei der Stange gehalten. Fand die Dialoge eigentlich immer ziemlich witzig. Und gerade die Kämpfe haben mir bis zum Ende ziemlich viel Spaß gemacht. Schade fand ich eigentlich nur, dass nach den Anfangs CGI Sequenzen nicht mehr viel kam. Aber insgesamt wars ein tolles Spiel dass imho zu Unrecht so untergegangen ist. Hat sich zwar tatsächlich noch stark Last Gen angefühlt, insgesamt aber schon ausreichend gut ausgesehen.
... die war soooo badass .....
.... habs aber auch ohne UTs gespiel und fand die Dialoge ....hmmm .....'Genretypisch-gut-wenn-mann-sich-drauf-eingelassen-hat' .......freue mich drauf mehr zu lesen ......





. Das wurde herrlich witzig im Dialog präsentiert. Überhaupt nimmt der Witz an Dialogen die letzten Minuten stetig zu und bringt häufig zum Schmunzeln, später mehr dazu.
. Ich musste mich echt abhauen. Yuki war natürlich beleidigt, aber dadurch wurde sie wieder in die Freiheit entlassen und rannte weg. Im Endeffekt konnte ich noch eine Versammlung miterleben, wo der Anführer nochmal herumposaunt hat, dass der König aufgehalten werden müsse. Karin stimmte den zu, aber fragte auch, was die Menschen in London stattdessen gegen die Eishexe tun können. Irgendwie wusste niemand eine Idee und der Anführer appellierte einfach an die mutigen Herzen der Rebellen und das alles irgendwie schon ginge – natürlich großer naiver Bullshit. Atsumas Magen begann lautstark zu knurren und Karin schlug ihm vor, für ihm etwas zu kochen, was er auch annahm. Raigar, ihr Bodyguard machte auf einmal komische Faxen und sagte zur Atsuma mit angestrengter Miene „Come back alive“…