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Scuzzle goes vegan..

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kurze Statusmeldung:

Hab die letzten Tage ein paar , überwiegend Tofuprodukte, getestet, nachdem ich das vegane Abteil im Großmarkt erspäht hatte. Insgesamt kann ich sagen das mir sämtliche Fleischersatzprodukte überhaupt nicht schmecken, abgesehen von einer Bratwurst die man mit Mühe und Not noch essen kann, Senf oder ähnliches dazu vorausgesetzt. Bei Penny bin ich auf Sojastreifen gestoßen die ich bei entsprechender Würzung für recht bekömmlich halte und die wohl demnächst mal für ein Geschnetzeltes herhalten werden.
Generell hat sich meine Lust auf Fleisch in der vergangenen Woche aber arg in Grenzen gehalten. Werbeeinblendungen diverser Fastfood Läden haben mich eigentlich überhaupt nicht gejuckt und auch in Sachen Süßkram vermisse ich derzeit nichts. Vielleicht kommt mir ja unterbewusst der nachgesagte Extremismus entgegen. Keine Ahnung. Recht abwechslungsreich und auch überraschend gaumenfreudig fand ich hingegen diverse Gemüsesorten, mein Chili von gestern kann man getrost als Offenbarung betrachten. Obst geht mittlerweile tägl. rein, Kaffee mit Vanillemandelmilch ist göttlich und selbst Salat und paar Nüsse landen mittlerweile auf dem Teller.
Ich werde wohl als nächstes diverse Produkte von den Internetseiten die hier gepostet wurden antesten.

Meine Mitmenschen begegnen mir derweil auf schier endlos unterschiedliche Art und Weise auf die frohe Kunde, die sich ohne mein zutun wie ein Lauffeuer verbreitet. Großmuttern wirkte anfangs fast schon beleidigt, hats aber akzeptiert und fragt sogar recht genau nach was denn geht und was nicht damit sie mich weiterhin beköcheln kann.
Der nähere Familienkreis und gute Freunde begegnen der Sache mit Respekt auch wenn mein Vater gern stichelt, vor allem in Anbetracht der bevorstehenden Grillfeste, zu deren größten Verfechtern ich einst zählte und denen ich natürlich auf meine Weise trotzdem beiwohnen werde.
Gibt natürlich auch diverse Dumpfmuffe und geistig eher schlicht gestrickte Wesen die jede Handlung mit der Veganerei begründen. Als Beispiel:
Hatte am Sonntag Abend einer Geburtstagsfeier abgesagt weil ich echt todmüde und geschafft war. Als Antwort kam halt sinngemäß: "vegan blablabla, weichei sabberlaber." Meine Lust war wenig groß die Person darauf hinzuweisen dass das bereits mein 5ter 14 Std. Arbeitstag in Folge war und noch ein paar folgen werden. Was solls, ist halt ein Büromensch, da wird's sowieso schwierig über körperliche Arbeit zu sprechen.:grins:

Wie dem auch sei, mir geht's gut und ich vermisse wenig bis gar nichts im Moment.
 
Kurze Statusmeldung:

Hab die letzten Tage ein paar , überwiegend Tofuprodukte, getestet, nachdem ich das vegane Abteil im Großmarkt erspäht hatte. Insgesamt kann ich sagen das mir sämtliche Fleischersatzprodukte überhaupt nicht schmecken, abgesehen von einer Bratwurst die man mit Mühe und Not noch essen kann, Senf oder ähnliches dazu vorausgesetzt. Bei Penny bin ich auf Sojastreifen gestoßen die ich bei entsprechender Würzung für recht bekömmlich halte und die wohl demnächst mal für ein Geschnetzeltes herhalten werden.
Generell hat sich meine Lust auf Fleisch in der vergangenen Woche aber arg in Grenzen gehalten. Werbeeinblendungen diverser Fastfood Läden haben mich eigentlich überhaupt nicht gejuckt und auch in Sachen Süßkram vermisse ich derzeit nichts. Vielleicht kommt mir ja unterbewusst der nachgesagte Extremismus entgegen. Keine Ahnung. Recht abwechslungsreich und auch überraschend gaumenfreudig fand ich hingegen diverse Gemüsesorten, mein Chili von gestern kann man getrost als Offenbarung betrachten. Obst geht mittlerweile tägl. rein, Kaffee mit Vanillemandelmilch ist göttlich und selbst Salat und paar Nüsse landen mittlerweile auf dem Teller.
Ich werde wohl als nächstes diverse Produkte von den Internetseiten die hier gepostet wurden antesten.

Meine Mitmenschen begegnen mir derweil auf schier endlos unterschiedliche Art und Weise auf die frohe Kunde, die sich ohne mein zutun wie ein Lauffeuer verbreitet. Großmuttern wirkte anfangs fast schon beleidigt, hats aber akzeptiert und fragt sogar recht genau nach was denn geht und was nicht damit sie mich weiterhin beköcheln kann.
Der nähere Familienkreis und gute Freunde begegnen der Sache mit Respekt auch wenn mein Vater gern stichelt, vor allem in Anbetracht der bevorstehenden Grillfeste, zu deren größten Verfechtern ich einst zählte und denen ich natürlich auf meine Weise trotzdem beiwohnen werde.
Gibt natürlich auch diverse Dumpfmuffe und geistig eher schlicht gestrickte Wesen die jede Handlung mit der Veganerei begründen. Als Beispiel:
Hatte am Sonntag Abend einer Geburtstagsfeier abgesagt weil ich echt todmüde und geschafft war. Als Antwort kam halt sinngemäß: "vegan blablabla, weichei sabberlaber." Meine Lust war wenig groß die Person darauf hinzuweisen dass das bereits mein 5ter 14 Std. Arbeitstag in Folge war und noch ein paar folgen werden. Was solls, ist halt ein Büromensch, da wird's sowieso schwierig über körperliche Arbeit zu sprechen.:grins:

Wie dem auch sei, mir geht's gut und ich vermisse wenig bis gar nichts im Moment.


Der vegane Supermarkt ist also dicht?

Schade, dass viele Ersatzprodukte lediglich vegetarisch, aber nicht vegan sind. Ich mag die Sachen von Quorn und Valess sehr gerne; letztgenannte werden aber ja leider aus Milch hergestellt. :/
 
Das mit dem Supermarkt hab ich noch nicht getestet, weil schon wieder vergessen.:gerri:

Ansonsten, hm ja, leider überall Milchzeugs drin was mir halt auch so einige Wurstalternativen verwährt.
 
Ach herrje.

Was hier auf den letzten Seiten zusammengeschwurbelt wurde, geht ja auf keine Kuhhaut. (pun intended)
Die Höhepunkte waren ja die Videos von Arschloch Yourofski.
Auch die Holocaustrelativierungen waren nicht ohne, damit ist sogar Peta schonmal auf den Arsch gefallen.
Dabei habe ich die meisten hier eigentlich immer für reflektierte Zeitgenossen gehalten.

Ihr geht euch jetzt mal schämen und danach googelt ihr, wie Kupfer hergestellt wird (einer der Hauptbestandteile eurer technischen Spielereien). Das Wort, was euch dann einfällt, heißt Unvermeidbarkeit, braucht ihr nicht suchen, sag ich euch so.
Aber eine Xbox ist sehrwohl vermeidbar, auch ein PC und auch das dritte Smartphone dieses Jahr.

Fazit: Veganer gibt es nicht.

Eigentlich könnt ihr den Normalessern dankbar sein, dass sie die ganzen Schweinchen verputzen, damit auch genug Abfall für den Knochenleim übrigbleibt, der für eure nächste Playstation gebraucht wird.
 
Ach herrje.

Was hier auf den letzten Seiten zusammengeschwurbelt wurde, geht ja auf keine Kuhhaut. (pun intended)
Die Höhepunkte waren ja die Videos von Arschloch Yourofski.
Auch die Holocaustrelativierungen waren nicht ohne, damit ist sogar Peta schonmal auf den Arsch gefallen.
Dabei habe ich die meisten hier eigentlich immer für reflektierte Zeitgenossen gehalten.

Ihr geht euch jetzt mal schämen und danach googelt ihr, wie Kupfer hergestellt wird (einer der Hauptbestandteile eurer technischen Spielereien). Das Wort, was euch dann einfällt, heißt Unvermeidbarkeit, braucht ihr nicht suchen, sag ich euch so.
Aber eine Xbox ist sehrwohl vermeidbar, auch ein PC und auch das dritte Smartphone dieses Jahr.

Fazit: Veganer gibt es nicht.

Eigentlich könnt ihr den Normalessern dankbar sein, dass sie die ganzen Schweinchen verputzen, damit auch genug Abfall für den Knochenleim übrigbleibt, der für eure nächste Playstation gebraucht wird.

was issen da fürn argument? weil man nicht die ganze welt auf einmal retten kann, fängt man gar nicht erst an? klar kann man immer was raussuchen, was dann verbesserungswürdig ist, aber das sollte einen doch nich von den ersten schritten abhalten. wenn 10 leute am ertrinken sind lässt du jeden rettungsversuch sein, weil du nicht allen helfen kannst? oder meckerst die an, die es versuchen, aber nicht alle retten konnten?
 
Ich denke bei der Kupfer"herstellung" wird auch genug umweltschädliches Zeug anfallen, jedenfalls gehe ich davon aus das er auf soetwas hinaus wollte.
Ok, und das Argument ist dann... welches genau?
Dass man den Tieren durch ihre Tötung erspart, in dieser schrecklichen Welt (in der es u.a. offenbar umweltschädliche Kupfergewinnung gibt, uvm.) weiter leben zu müssen?
@Das Gute M
 
Ok, und das Argument ist dann... welches genau?
Dass man den Tieren durch ihre Tötung erspart, in dieser schrecklichen Welt (in der es u.a. offenbar umweltschädliche Kupfergewinnung gibt, uvm.) weiter leben zu müssen?
@Das Gute M


Ich glaube, das Argument soll sein, dass wir für unsere ganzen technischen Geräte Knochenleim verwenden und dadurch alle Handlungen, in denen man sich für Tiere einsetzt, Heuchelei sind.

Oder so.
 
Ich glaube, das Argument soll sein, dass wir für unsere ganzen technischen Geräte Knochenleim verwenden und dadurch alle Handlungen, in denen man sich für Tiere einsetzt, Heuchelei sind.

Oder so.

Man kann sich für Tiere einsetzen und trotzdem Fleisch essen.
Gäbe es die Normalesser nicht, gäbe es aber auch die allermeisten Tiere nicht und ihr könntet euch für niemanden "einsetzen".

Klar sind einige Haltungsbedingungen diskutabel, die allermeisten sind aber durchaus tiergerecht (ich schreibe bewusst nicht artgerecht, denn was ist artgerecht bei einem Tier, was so in der "Natur" niemals vorkam?), und was in den Tiersnuffvideos von Peta so vorkommt hat eigentlich keinen Bezug zur heutigen Realität in modernen Ställen. Gerade die Intensivtierhaltung bietet den Landwirten die Möglichkeit, sich durch Spezialisierung wirklich um das Wohlergehen der Tiere zu kümmern. Der Kuh ist es schlicht egal, ob neben ihr 5, 10 oder 10.000 weitere Tiere stehen.

Veganismus ist das Aushängeschild von Menschen, die in Zeiten von Überversorgung und der ständigen Verfügbarkeit sämtlicher Lebensmittel, sich die Möglichkeit herausnehmen, auf mehrere Lebensmittelkategorien zu verzichten und so meinen, sich über ihre Mitmenschen stellen zu können.
Dabei meinen sie, dass die Tiere die Leidtragenden der Gesellschaft sind, die wie Sklaven gehalten und dann massenhaft grausam abgeschlachtet werden. Sie erheben dabei das Tier auf eine Stufe mit dem Menschen. Ja sogar darüber hinaus, denn Tiere sind immer unschuldig und gütig, während die fleischessenden Mitmenschen das Übel der Welt darstellen und zumindest bekehrt gehören.
Dabei verkennen sie aber, dass es immernoch ECHTE Sklaven auf der Welt gibt und Massenmord an MENSCHEN wirklich tagtäglich stattfindet.

Also in den allermeisten Lebensmitteln werden ganz natürlich tierische Lebensmittel verwendet, ohne, dass das jeder weiß. L-Cystein (bestehend aus Schweineborsten) macht den Brötchenteig fluffig, Gelatine oder Hausenblase klärt Bier oder Wein.
Tierabfallstoffe sind in vielen alltäglichen Gegenständen, wie im genannten Kupfer. Hier findet praktisch 100%ige Wertschöpfung statt, indem sogar die letzten Reste verwendet werden, das ist wirklicher Respekt vor der Ware "Fleisch" und dem dazugehörigen Tier. Ich hab dagegen noch keinen Veganer gesehen, der sich auch leckere Maissilage schmecken ließ.
Hierbei ist es wirklich so, dass die Tiere für den Menschen vermeindlich ungenießbare Pflanzenreste, die auch Veganer zuhauf produzieren -niemand isst die ganze Bohnenpflanze- durch Fütterung veredeln und in köstlichen Schinken verwandeln.
Ca. 1 Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland ist ausschließlich als Weideland zu gebrauchen. Ließe man das ungenutzt, könnte man die 80 Millionen Menschen in D nicht ernähren.

Für die Herstellung und Lagerung ganz normaler "veganer" Lebensmittel ist es unerlässlich, Heerscharen von Schädlingen zu bekämpfen und letztendlich zu töten. Und hier findet WIRKLICHER "Massenmord" statt. Das blendet aber Veganerlein aus und fühlt sich trotzdem als besserer Mensch.

Jeder kann von mir aus essen, was und wieviel er will. Aber man sollte darüber einfach die Klappe halten. Wenn du erzählen willst, dass du gestern einen superleckeren Salat gegessen hast, dann kannst du mir das gern erzählen, denn auch FLEISCHFRESSER essen alle möglichen Arten von Lebensmitteln, die restliche Botschaft will ich aber nicht hören. Wenn ich der Meinung bin, dass ich diesbezüglich Informationen brauche, dann suche ich mir die selber. Allerdings frage ich dazu nicht Gary "Asshole" Yourofsky.
 
Man kann sich für Tiere einsetzen und trotzdem Fleisch essen.
Gäbe es die Normalesser nicht, gäbe es aber auch die allermeisten Tiere nicht und ihr könntet euch für niemanden "einsetzen".

Klar sind einige Haltungsbedingungen diskutabel, die allermeisten sind aber durchaus tiergerecht (ich schreibe bewusst nicht artgerecht, denn was ist artgerecht bei einem Tier, was so in der "Natur" niemals vorkam?), und was in den Tiersnuffvideos von Peta so vorkommt hat eigentlich keinen Bezug zur heutigen Realität in modernen Ställen. Gerade die Intensivtierhaltung bietet den Landwirten die Möglichkeit, sich durch Spezialisierung wirklich um das Wohlergehen der Tiere zu kümmern. Der Kuh ist es schlicht egal, ob neben ihr 5, 10 oder 10.000 weitere Tiere stehen.

Veganismus ist das Aushängeschild von Menschen, die in Zeiten von Überversorgung und der ständigen Verfügbarkeit sämtlicher Lebensmittel, sich die Möglichkeit herausnehmen, auf mehrere Lebensmittelkategorien zu verzichten und so meinen, sich über ihre Mitmenschen stellen zu können.
Dabei meinen sie, dass die Tiere die Leidtragenden der Gesellschaft sind, die wie Sklaven gehalten und dann massenhaft grausam abgeschlachtet werden. Sie erheben dabei das Tier auf eine Stufe mit dem Menschen. Ja sogar darüber hinaus, denn Tiere sind immer unschuldig und gütig, während die fleischessenden Mitmenschen das Übel der Welt darstellen und zumindest bekehrt gehören.
Dabei verkennen sie aber, dass es immernoch ECHTE Sklaven auf der Welt gibt und Massenmord an MENSCHEN wirklich tagtäglich stattfindet.

Also in den allermeisten Lebensmitteln werden ganz natürlich tierische Lebensmittel verwendet, ohne, dass das jeder weiß. L-Cystein (bestehend aus Schweineborsten) macht den Brötchenteig fluffig, Gelatine oder Hausenblase klärt Bier oder Wein.
Tierabfallstoffe sind in vielen alltäglichen Gegenständen, wie im genannten Kupfer. Hier findet praktisch 100%ige Wertschöpfung statt, indem sogar die letzten Reste verwendet werden, das ist wirklicher Respekt vor der Ware "Fleisch" und dem dazugehörigen Tier. Ich hab dagegen noch keinen Veganer gesehen, der sich auch leckere Maissilage schmecken ließ.
Hierbei ist es wirklich so, dass die Tiere für den Menschen vermeindlich ungenießbare Pflanzenreste, die auch Veganer zuhauf produzieren -niemand isst die ganze Bohnenpflanze- durch Fütterung veredeln und in köstlichen Schinken verwandeln.
Ca. 1 Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland ist ausschließlich als Weideland zu gebrauchen. Ließe man das ungenutzt, könnte man die 80 Millionen Menschen in D nicht ernähren.

Für die Herstellung und Lagerung ganz normaler "veganer" Lebensmittel ist es unerlässlich, Heerscharen von Schädlingen zu bekämpfen und letztendlich zu töten. Und hier findet WIRKLICHER "Massenmord" statt. Das blendet aber Veganerlein aus und fühlt sich trotzdem als besserer Mensch.

Jeder kann von mir aus essen, was und wieviel er will. Aber man sollte darüber einfach die Klappe halten. Wenn du erzählen willst, dass du gestern einen superleckeren Salat gegessen hast, dann kannst du mir das gern erzählen, denn auch FLEISCHFRESSER essen alle möglichen Arten von Lebensmitteln, die restliche Botschaft will ich aber nicht hören. Wenn ich der Meinung bin, dass ich diesbezüglich Informationen brauche, dann suche ich mir die selber. Allerdings frage ich dazu nicht Gary "Asshole" Yourofsky.


Das ist deine Meinung. Ist ja auch in Ordnung.

Aber ich verstehe zum Beispiel nicht, warum ein Mensch, der Fleischkonsum aus ethischen Gründen ablehnt, gleichzeitig "echte" Sklavenarbeit toleriert? Natürlich gibt es mit Sicherheit Menschen, die einfach nur sagen: "Ich esse das Huhn nicht, aber kaufe mir den billigsten Kaffee", weil sie keine Ahnung haben, was auch dort mitunter passiert. Aber es sind ganz sicher nicht alle. Aber, so wir du das schilderst, wertet diese "Inkonsequenz" die ursprüngliche Handlung ab. Auch das verstehe ich nicht. Selbst wenn ich sage, dass mir im Fall A die miserablen Bedingungen missfallen und ich im Falle B einfach uninformiert bin, ist es grundsätzlich besser, als wenn ich sage, dass mir das grundsätzlich wumpe ist. Ich achte auch bei Lebensmitteln so gut es geht darauf, dass ich gute Produkte kaufe. Dass ich meistens Schokolade kaufe, die ohne Sklavenarbeit produziert wurde, dass ich ein T-Shirt trage, das "gut" hergestellt wurde etc.pp. Ich denke, damit mache ich schon jede Menge. Doch selbst wenn es mir mal nicht gelingt, macht das nicht alle anderen Handlungen zunichte. Und der Ansatz, dass es "viele Tiere" ja sonst nicht geben würde, ist eine philosophisch recht brisante Frage. Darf man sich das Recht herausnehmen, Leben zu züchten, um es zu vernichten? Aber das geht mir - bei aller Liebe - jetzt zu weit. Da lasse ich zu viele Nerven bei. Ich für meinen Teil versuche - aus meiner Sicht - viel Gutes zu tun. Dazu gehört, dass ich auf Fleisch verzichte. Natürlich auch auf Gelatine und dergleichen, das muss gar nicht erwähnt werden. Auch trage ich kein Leder usw.usf. Aber der Ansatz: "Ey, hier machst du doch auch noch was Schlechtes" ist für mich nicht nachvollziehbar. Es gibt nicht nur "total schlecht" und "100% gut". Und in 3/5 Fällen auf gute Produktionsbedingungen zu achten ist besser als in 0/5 Fällen darauf zu achten.


Ach ja: Leute, die nach dem Fleischgenuss von anderen, direkt posten "Du blöder Sack. Das ist falsch" habe ich in diesem Forum noch nicht gesehen. Dass man Videos postet und auf manche Sachen im Zuge einer Diskussion hinweist, ist legitim und damit nicht vergleichbar. Wer hat hier wem gesagt, er sei ein Arsch, weil er ne Salami gegessen hat?
 
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