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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

direkt danach bin ich arbeiten gegangen :D
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Da ticke ich komplett anders, ich weiß das ich nie in meinem Leben heiraten werde. Die Reaktionen von meinen Freundinnen ist auch jedes mal zum Schießen. "Wie du willst nicht heiraten? Aber dann kannst du ja nie ein Brautkleid tragen!" Ja klar, darum geht es euch bei der ganzen Sache also. Nein danke :O_o:

Protipp: Du kannst ein Brautkleid tragen, wann du willst.
 
Naja, so schlimm sehe ich es ehrlich gesagt nicht. Für mich persönlich macht es keinen Unterschied und es hat sich seit der Ehe auch gar nix verändert zwischen uns. Es war eher ein persönliches Commitment und das sogenannte Mascherl auf unserer Beziehung. Und ich wollte keinen Bastard bzw. dass mein Kind meinen Namen trägt. :D

Aber ich befürchte, aus der Nummer kommst Du nicht mehr raus. ^^

Solange alles tutti läuft, ist es ja auch egal, ob man verheiratet ist oder nicht. Es sollte sich ja auch nichts verändern (auch ein Punkt, der, sollte er stimmen, eigentlich gegen das Heiraten spricht). Aber wenn es schief läuft, und statistisch wird jede 2. Ehe geschieden, haste halt die Arschkarte. Haus weg, Kind weg, Vermögen weg - alles weg. Und du hast es ja nicht allein in der Hand, ob eine Beziehung hält. Sind also per se schon mal, vor allem als Vater, schlechte Aussichten.

Klar, nun kannst du sagen, dass du nur heiratest, wenn es wirklich "die richtige" ist. Aber, ich bin gespannt, wie viele von den 50% der geschiedenen Ehen das auch vorher behauptet haben.

Ich will damit die Beziehungen nicht schlecht machen, ich sag nur, dass eine Ehe, objektiv betrachtet, ein Schuss ins Bein ist.

@Dr Shakal
Wer nur wegen des Brautkleides heiraten will, kommt direkt ne Abfuhr. Mit welchen Leuten treibt ihr euch rum?
 
Klar, nun kannst du sagen, dass du nur heiratest, wenn es wirklich "die richtige" ist. Aber, ich bin gespannt, wie viele von den 50% der geschiedenen Ehen das auch vorher behauptet haben.

Ich will damit die Beziehungen nicht schlecht machen, ich sag nur, dass eine Ehe, objektiv betrachtet, ein Schuss ins Bein ist.
Aber nur zu 50%, also Streifschuss. ^^
 
Warum genau?
Gerne auch per PM, da mich die Gedanken und Gefühle dahinter interessieren und ich nicht auseinanderpflücken oder zur Schau stellen will.

Also, als ich noch ein Kind/Teenager war, dachte ich "natürlich" tatsächlich darüber wir @Dr Shakal schreibt. Allerdings hab ich mir da um vieles nicht weiter Gedanken gemacht als 10 Meter Feldweg :roll: Und wenn man ehrlich ist, bin ich für sowas auch noch nie der Typ gewesen. Ein voller Tag, an dem sich alles mit viel zu vielen Menschen fast nur um mich dreht, würde mich wahrscheinlich total überfordern. Meine Cousine heiratet im Juni mit knapp 1000 Gästen, als ich das gehört habe, dachte ich, mich trifft der Schlag xD Für mich käme nur eine Hochzeit in sehr kleinem Rahmen in Frage und, wenn ich nicht wüsste wie sehr es meine Eltern verletzen würde, würde ich das auch nur zu zweit im Ausland durchziehen.

Ich bin einfach aktuell der Meinung den Richtigen getroffen zu haben und ich könnte mir ein gemeinsames Leben mit einer Familie mit ihm vorstellen. Wir sind allerdings erst seit knapp drei Jahren zusammen, deswegen kann da natürlich noch viel passieren und wer weiß, ob ich das jetzt schon gut beurteilen könnte.

Gerade im Hinblick auf Kinder ist es mir allerdings einfach wichtig, dass wir alle denselben Nachnamen tragen - sowohl symbolisch, als auch praktisch. Ich will keine Zettelwirtschaft im Sinne von Vateranerkennung etc. Mag sein, dass es gar nicht so viele "Umstände" mit sich bringt, aber das hab ich mit einfach in den Kopf gesetzt. Und da schlägt bei mir natürlich auch eindeutig die Symbolik zu, denn ich bin so einfach aufgewachsen. Die Statistik ist mir herzlich egal, weil mein Umfeld von Kindesbeinen an noch nie viele geschiedene Elternteile aufwies und das ist bis heute noch so. Mag also sein, dass ich dann eines Tages mit auf dem Wisch mache der das belegen soll, aber dann ist es eben so. Abgesehen kann man zumindest die Vermögenswerte vorher einigermaßen regeln. Und ganz ehrlich: Gemeinsame Kinder sind doch sowieso ein Leben lang bindender als eine Ehe.
 
Die Frage ist halt, wenn er da ist, warum nicht?
Ja aber warum denn? Was hab ich denn davon? Klar du hast ein paar Steuervorteile, aber im Prinzip ändert so ein Stück Papier doch nichts. Wenn man Kinder möchte sieht die Sache vielleicht noch etwas anders aus, aber ansonsten verstehe ich nicht warum ich heiraten sollte. Und kann man sich immer sicher sein? Am Ende passt es doch nicht und eine Scheidung ist mir einfach zu teuer. Denke da vielleicht auch einfach zu praktisch, sorry :lol:
 
Ja aber warum denn? Was hab ich denn davon? Klar du hast ein paar Steuervorteile, aber im Prinzip ändert so ein Stück Papier doch nichts. Wenn man Kinder möchte sieht die Sache vielleicht noch etwas anders aus, aber ansonsten verstehe ich nicht warum ich heiraten sollte. Und kann man sich immer sicher sein? Am Ende passt es doch nicht und eine Scheidung ist mir einfach zu teuer. Denke da vielleicht auch einfach zu praktisch, sorry :lol:
erbe, freibeträge bei schenkung, vorteile bei krankenversicherung, witwenrente, bestattungsrecht, ganz andere grundlage wenn es um krankheitsbedingte dinge geht (einer von beiden liegt bspw. im koma. stichwort: keine patientenverfügung)....
da kommt schon ein bisschen was zusammen.
 
Ich weiß nicht wieso viele denken, dass man ein Brautkleid nur in der Kirche tragen kann, man kann doch auch auf dem Standesamt im Brautkleid heiraten, oder am Strand, oder in Las Vegas, oder unter Wasser.....

Wenn man mal den „romantischen“ Aspekt weg lässt ist eine Ehe aus rechtlichen Aspekten betrachtet durchaus sinnvoll, vor allem wenn man z.B. gemeinsames Wohneigentum hat wegen Erbrecht oder auch wenn einer im KH ist...
 
erbe, freibeträge bei schenkung, vorteile bei krankenversicherung, witwenrente, bestattungsrecht, ganz andere grundlage wenn es um krankheitsbedingte dinge geht (einer von beiden liegt bspw. im koma. stichwort: keine patientenverfügung)....
da kommt schon ein bisschen was zusammen.

Deutsche Romantik hin oder her @BitByter hat total recht. Gerade die Sachen im Ernstfall müssten dann zumindest vorher alles dringend geregelt werden, wenn man sich nicht trauen lassen will. Die Mama meines Freundes war schwer an Krebs erkrankt und ihr langjähriger Lebensgefährte hätte nicht mal zu ihr ins Krankenhaus gedurft, als sie fast nicht mehr ansprechbar war. Er hat sich dann immer als ihr Mann ausgegeben.
 
Man kann das schon schriftlich regeln ohne zu heiraten. Ob das aber 1 zu 1 auf gleiche Rechte in allen Bereichen rauskommt, weiß ich nicht. Das ist eben die "deutsche" Art der Reform.
 
Es muss ja nicht gleich alles über Bord geworfen werden, nur weil es nicht in die eigene Lebensphilosophie/Vorstellung passt. Dass da irgendwas neu geregelt werden muss, damit Lebensgefährten eben doch ins KH gehen dürfen, steht dabei ja völlig außer Frage.
 
Als sichernde Basis für die Familiengründung funktioniert die Ehe nach wie vor gut. Man kann da durchaus von einem Erfolgsmodell reden und letztlich ist genau das schon immer der Sinn und Zweck der Ehe gewesen. Aus Sicht des Staates oder der Kirche.

Im übrigen, haben sich die scheidenden Eheleute erstmal selbst zu einigen und Gesetz müsste mittlerweile das geteilte Sorgerecht sein. Wenn ich hier lese, dass Männer befürchten ihre Kinder nur noch alle 14 Tage zu sehen, dann dürften solche Fälle bereits vor dem Familiengericht gelandet sein und eine Entscheidung erzwungen worden sein. Wenn ich als Vater 60 Std. die Woche arbeite oder nachweislich nur wenig Interesse an der alltäglichen Erziehung der Kinder zeige, dann kann sowas zu so einem Urteil führen und man sieht seine Kinder nur noch alle 14 Tage. Aber dann hat man sich halt für seine Arbeit und gegen seine Kinder entschieden und muss mit den Konsequenzen leben.

Ich kenne auch einige Fälle, in denen die Ex-Frauen den Männern das leben schwer machen und die am Rande des Existenzminimus leben. Rein statistisch dürften aber die Frauen die große Mehrheit der Scheidungsverlierer bilden. Das nur mal am Rande.
 
Irgendwas muss sich der Staat ja ausdenken, damit den Leuten nicht auffällt wie überflüssig dieser ganze Zinober ist :ugly:
Ein Zinober ist es nur weil die Leute einen draus machen. Mind. 1,5 Jahre wird im Voraus geplant. Location, Essen, DJ, Sänger, Tischdeko, Einladungskarten, Brautkleid, Probefrisur, Make-up, Pferdekutsche....
 
Ein Zinober ist es nur weil die Leute einen draus machen. Mind. 1,5 Jahre wird im Voraus geplant. Location, Essen, DJ, Sänger, Tischdeko, Einladungskarten, Brautkleid, Probefrisur, Make-up, Pferdekutsche....

Das ist ja noch Bonus oben drauf, was jeder selbst draus macht. Ich meinte eigentlich allein die Notwendigkeit um gewisse Vorteile zu erhaschen. Wenn ich auf der Behörde was unterschreiben will, hol ich mir lieber ne Fischereimarke :)
 
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