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Robert Enke verstorben...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Fanatic schrieb:
http://www.zeit.de/2004/23/Sport_2fEnke_23

:heul::traurig:

Da bekommt man beim Lesen Gänsehaut wenn man das Wissen von heute hat.
Ich habe einen ähnlichen Artikel vor einigen Wochen über David Odonkor gelesen, ich glaube im Stern. Der war mit dem selben Ton geschrieben, dass er unglücklich ist, sich im fremden Land nicht zurecht findet und so weiter.
Damals dachte ich mir auch "Ha, der hat es nicht besser verdient. Das hat er nun von seiner Geldgeilheit." Insgeheim hab ich es ihm quasi fast gegönnt, dass er gescheitert ist, auch um meine Vorahnung bestätigt zu sehen.
Heute hoffe ich natürlich - und in diesem Moment mehr denn je - dass Odonkor damit besser umgehen kann als Enke und nicht nur annähernd in diesen Strudel rein gerät und sich vielleicht auch sportlich wieder zurück kämpfen kann.




Das ist der Artikel: David Odonkor - verloren im Paradies
 
Glod schrieb:
Ganz groß. Dinge, die die Nation bewegen. Dafür zahl ich doch gern GEZ.

Ganz offensichtlich bewegt es die Nation, ja.
Fußball ist halt ein geliebtes Kind von uns Deutsche, deswegen ist die Anteilnahme auch so groß. Auch wenn Enke "nur ein Mensch" war wie du und ich.
 
Natürlich ist das immer eine traurige Sache wenn sich jemand selber umbringt...aber nur, weil es sich hier um einen durchschnittlichen Torwart einer zweitklassigen Fussballmannschaft handelt so ein Theater zu machen, finde ich fast lächerlich. Täglich bringen sich ein paar psychisch kranke Menschen um und keine Sau interessiert es. Das der Kerl auch noch vor einen Zug sprang und damit vor allem dem Lockführer, aber auch den Passagieren und den Leuten die diese "Sauerei" wieder beseitigen mussten nicht gerade eine Wohltat erbracht hat, sollte man auch erwähnen. Es gibt sicher diskretere Wege sich selber um die Strecke zu bringen ohne damit das Leben anderer Menschen zu beeinflussen. Dann ihn quasi im Nachhinein als Held zu feiern und auch noch seine Beerdigung im Fernsehen zu übertragen finde ich extrem daneben.
 
Ich denke bei einer Person die zu Lebzeiten im Fokus der Medien und damit der Öffentlichkeit gestanden hat sollte es durchaus erlaubt sein dieser Person auf diese Art und Weise zu gedenken.
 
Man kann aber im Grunde schon kritisieren, dass man den TV nicht anmachen kann, ohne dass dies das Thema auf 5 Sendern gleichzeitig ist. Ich kanns jetzt schon nicht mehr sehen. Wer nicht mitmacht, verliert. Es ist aber sicherlich nicht zum Nachteil, dass Selbstmord mal zum Thema kommt. Der Zugfahrer muss einem auch leid tun, auf Spiegel gibts heute einen Bericht über einen, der auch Zugführer war, das ist schon übel wie dessen Leben im Grunde auch zerstört wird. Die Pastorin in der Trauerrede hatte ihn ja auch erwähnt. Aber genau deswegen ist es nicht schlecht so stark über ein Thema zu reden. Es muss halt erst ein "Promi" machen damit so etwas zum Thema wird. Gut, in 2 Wochen spricht kein Mensch mehr darüber, klar.
 
Depression ist aber auch ne echt üble Krankheit. Insofern schon ganz gut, wenn das mal in die breite Öffentlichkeit darüber getragen wird.
 
ABIB schrieb:
Ich denke bei einer Person die zu Lebzeiten im Fokus der Medien und damit der Öffentlichkeit gestanden hat sollte es durchaus erlaubt sein dieser Person auf diese Art und Weise zu gedenken.

Enke im Fokus der Medien? Welche Medien hast du täglich geschaut, dass Enke im Fokus war :staun:

@TheAnswer :dhoch:
 
TheAnswer schrieb:
... weil es sich hier um einen durchschnittlichen Torwart einer zweitklassigen Fussballmannschaft handelt ...
Bullshit.
TheAnswer schrieb:
Täglich bringen sich ein paar psychisch kranke Menschen um und keine Sau interessiert es.
Es wird die Leute interessieren, die den Verstorbenen kannten. Enke kennen halt ein "paar" Menschen mehr, deshalb ist auch größeres Interesse an dessen Tod vorhanden. Irgendwie logisch.
TheAnswer schrieb:
Das der Kerl auch noch vor einen Zug sprang und damit vor allem dem Lockführer, aber auch den Passagieren und den Leuten die diese "Sauerei" wieder beseitigen mussten nicht gerade eine Wohltat erbracht hat, sollte man auch erwähnen.
Wurde erwähnt.
TheAnswer schrieb:
Es gibt sicher diskretere Wege sich selber um die Strecke zu bringen ohne damit das Leben anderer Menschen zu beeinflussen.
Wurde hier im Thread schon zu Genüge durchgekaut. Würde vielleicht nicht schaden den Thread, in dem man postet, wenigstens vorher quer zu lesen.
TheAnswer schrieb:
Dann ihn quasi im Nachhinein als Held zu feiern und auch noch seine Beerdigung im Fernsehen zu übertragen finde ich extrem daneben.
Wer feiert Enke als Helden? Also so ein Quatsch.

Und Homer klatscht dem dümmsten Beitrag der letzten Seiten noch eifrig Beifall.
 
Wobei ich nicht weiß weshalb nach ihm ein Platz in Hannover benannt werden soll. Ich frag mich was er großes geleistet hat womit man diese Ehre begründen will. Als Zeichen dafür dass es ne gute Sache ist, wenn man mit sich und der Welt nicht mehr klar kommt Selbstmord zu begehen?
 
Wird es das? Dem würde ich wenig Beachtung schenken. Man hat auch die soziale Absicherung in diesem Land nach einem Verbrecher benannt, eigentlich viel schlimmer und da mault gar niemand. Sollten die eh in Hitler 5 umbennen, das hät was markantes aber deutliches. "Und was machst du?" "Hitler 5" "Ach du scheiße!" :D
 
pil schrieb:
Wird es das? Dem würde ich wenig Beachtung schenken.

Der Bürgermeister meinte, man solle jetzt erst mal die Zeit zum Trauern nutzen und dann könne man über alles reden.
Ist ja auch nicht so, dass jetzt der Berliner Alexanderplatz nach ihm benannt werden soll, sondern irgendein öffentlicher Ort in der Nähe des Stadions in Hannover.
Sollte eigentlich nicht mehr interessieren, außer man ist Hannoveraner.
 
Genau das meinte ich mit als Held feiern. Nen Platz nach ihm benennen?? Hallo??
Ausserdem wollen die nun nie mehr einem anderen Torwart bei Hannover die Nummer 1 überlassen...naja....
 
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