Mondknallschlumpf schrieb:
Nö, es ist egoistisch. Denn man entflieht den eigenen Problemen und schädigt damit auch noch andere Menschen. In diesem Fall den Zugführer und die eigene Familie.
So macht man es sich aber auch sehr leicht.
Wäre er doch nicht vor seinen Problemen geflohen, hätte er sich doch in Behandlung begeben, hätte er doch mit jemandem darüber gesprochen...
(und was ist wenn er all dies gemacht hat, was ist wenn er es wirklich versucht hat, aber dieser "Zwang" ein Leben führen zu "müssen" ihn immer mehr seelisch zerstört hat?)
Wieso hat er keinen Sinn mehr in seinem Leben gesehen? Das Leben ist doch so wundervoll...
Dieser Egoist. Denkt immer nur an sich. Wählt sogar den Zeitpunkt seines Todes selbst...
Wie gesagt: niemand weiß was in ihm vorgegangen ist, niemand weiß was er alles versucht hat, niemand weiß ob er wirklich alles versucht hat.
Darum halte ich es am Tage seines Todes für unangebracht ihn als "feige" und "egoistisch" zu bezeichnen, auch wenn er vielen Menschen schweren seelischen Schaden zugefügt hat, so hat er sich doch das wichtigste eines Lebens genommen - das Leben.