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MULTI Rise Of The Tomb Raider

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wahrscheinlich waren die Pro-Daten von Anfang an (größtenteils) bei und mussten nur irgendwie freigeschaltet werden, ähnlich DLC..

War auch mein Verdacht. Aber das Spiel ist auf der PS4 im DL nicht grösser als auf der One. Was natürlich nix zu sagen hat.

Aber generell werden wir das ja bald sehen, wenn die nächsten Patches kommen. Vielleicht haben wir Glück, und es sind nicht zusätzliche 10GB an Daten... :ugly:
 
So, hab das Spiel gestern (leider) durch gespielt. Das waren knapp 30 Stunden Spaß ohne große Längen. Der Vorgänger hatte ja meinen Nerv schon total getroffen, aber in Teil 2 wurde das Prinzip nochmal verbessert. Lediglich ganz zum Schluss ist es etwas mehr in Ballerei ausgeartet. Bis dahin war es für mich ein nahezu perfektes Action-Adventure. Grafisch hat mich das Spiel ohnehin sehr schnell geflashd und hat das Niveau auch bis zum Schluss gehalten.

Ich hatte ja Sorge, dass mir das Setting zu eintönig wird, das war dann aber glücklicherweise nicht so, da es immer wieder Auflockerung gab. Bis hin zum geothermen Tal, das mich dann auch irgendwie ein wenig an Skyrim erinnert hat. Die Story hat mir eigentlich auch recht gut gefallen, insbesondere da sie konsequent zu Ende erzählt wurde. Genau deswegen mag ich ja so Indiana Jones und Co Geschichten, wenn auch ein mystischer Touch dabei ist. Womit mich ja schon der Vorgänger direkt hatte, war das RPG ähnliche Fähigkeitensystem, dass in Teil 2 noch weiter ausgebaut wurde. Klar braucht man das nicht unbedingt, mir persönlich hat es die Spieleerfahrung unwahrscheinlich bereichert. Da ich nur auf normalem Schwierigkeitsgrad gespielt habe, war das Spiel eigentlich auch fast zu leicht. Schleichen hätte ich mir sparen können, da man mit der Pumpgun und dem Rambo-Bogen eigentlich eh alles wegblasen kann was kommt. Aber da schleichen und stealth Kills einfach so einen Spaß machen habe ich die viel genutzt. Und umgekehrt waren die eigentlichen Shootouts auch total befriedigend. Insbesondere da man einfach viele Wege gehen konnte durch die verschiedenen Waffen.

Dazu das erforschen von alten Krypten, Ruinen und eben den Gräbern durch die letztlich immer wieder ne gewisse Ruhe fürs Erkunden ins Spiel gekommen ist. War gestern auch total goldig als meine 3 jährige Tochter dann plötzlich angewackelt kam und sich zu mir auf die Couch gesetzt hat. Da ich gerade in nem Grab ohne Ballerei war durfte sie zu schauen. Und sie hat dann gleich mal mitgefiebert. "Wie heißt die?" - Lara Croft! "Ist die nett?" - Ja, sehr nett "Kann die gut klettern?" Ja sehr gut "Warum?" Weil sie die beste und fitteste Archäologin der Welt ist "Vorsicht Lara!!" (als Lara an ne Eiswand springt und es aussieht als würde sie abrutschen. Was aber nicht passiert. Sie fängt sich auf und klettert hoch "Bravo Lara!" "Papa, wir passen gut auf Lara auf" "Wenn ich groß bin, kann ich dann auch mit Lara spielen?" - Ja sicher. :lol: Das hat die gestrige Sitzung herrlich abgerundet.

Kurzum, das Spiel hat mir überraschend viel Spaß gemacht. Spiele wie Rise sind der Grund weswegen ich Videospiele noch immer liebe. Sie ziehen mich in eine andere Welt, lassen mich in dieser abtauchen und machen einfach Spaß bzw. stellen in mir so ein zufriedenes Gefühl ein. Ich hoffe dass wir bald einen dritten Teil erleben dürfen, der alle Stärken von Rise weiterführt. Für mich eines der besten Spiele die ich die letzten 12 Monate gespielt habe. Aber scheinbar bewege ich mich gerade eh hin zum Action-Adventure Typ. Am meisten Spaß haben mir in letzter Zeit tatsächlich Rise, Quantum Break und UC4 gemacht. Jetzt weiß ich nur wirklich nicht was ich als nächstes überhaupt zocken soll. Muss mich gedanklich jetzt erstmal von Lara trennen. Wertung spare ich mir, aber ich glaube ich bin bei dem Spiel so nahe wie nie bei nem Spiel an @Bart Wux Meinung zum Spiel.
 
War gestern auch total goldig als meine 3 jährige Tochter dann plötzlich angewackelt kam und sich zu mir auf die Couch gesetzt hat. Da ich gerade in nem Grab ohne Ballerei war durfte sie zu schauen. Und sie hat dann gleich mal mitgefiebert. "Wie heißt die?" - Lara Croft! "Ist die nett?" - Ja, sehr nett "Kann die gut klettern?" Ja sehr gut "Warum?" Weil sie die beste und fitteste Archäologin der Welt ist "Vorsicht Lara!!" (als Lara an ne Eiswand springt und es aussieht als würde sie abrutschen. Was aber nicht passiert. Sie fängt sich auf und klettert hoch "Bravo Lara!" "Papa, wir passen gut auf Lara auf" "Wenn ich groß bin, kann ich dann auch mit Lara spielen?" - Ja sicher. :lol: Das hat die gestrige Sitzung herrlich abgerundet.
Sehr süß. :ruby: Das hätte @Dow Jones sicherlich gefallen. :D
 
Da ich das Spiel ja schon auf der One durchgezockt habe warte ich hier erstmal auf nen Sale. Geholt wird es aber natürlich schon noch. Denn auch wenn ich den Vorgänger in seinem Ganzen etwas besser und gelungener fand ist der Titel immer noch ein grossartiges Action-Adventure.
 
Bis hierhin (ca. 30% Gesamtfortschritt laut Spiel) finde ich es tatsächlich auch ein Stück weit schwächer als den Vorgänger. Liegt sicher u. a. an der unerreichbaren Messlatte mit dem Namen UC4 und an der "Frische", die ein Erstling nun mal mit sich bringt - aber auch für sich genommen ist das Spiel für mich bisher in Teilen eher eine Verschlechterung, denn eine Steigerung.

Statt Schwächen des ersten Teils auszumerzen, führt man diese im Nachfolger bisher leider konsequent fort: Platte Story, nichtssagende Charaktere und unfassbar viel nerviger Sammelkram. Wenn man die dramaturgischen und erzählerischen Stärken eines Uncharted gewohnt ist, grenzen die hirnrissig in der Welt verteilten Audio-Logs mit Groschenroman-Monologen sowie die bisher präsentierten 0815-Charaktere wie eine Beleidigung. Wenigstens jammert Lara nicht mehr jede Sekunde vor sich hin, mehr Positives kann ich erzählerisch zu diesem Zeitpunkt nicht finden.

Und dann diese lange Sammel-Liste in jedem Hub, die dir direkt beim ersten Lagefeuer auf den Bildschirm geklatscht wird...man fühlt sich so, als bekäme man eine nervige ToDo-Liste aufgedrückt. Die Map erinnert dann bisweilen, so vollgeklatscht sie mit Symbolen ist, frappierend an ubisoft'sche Orgasmen. Und ist damit noch weit schlimmer als der Vorgänger - schlimm vor allem deshalb, weil es nicht nur "mehr" zu sammeln gilt, sondern leider noch mehr "Belangloses". Einzig die Gräber reißen es etwas raus, gehen inmitten der immergleichen Kisten, Schneehäufchen mit immergleicher Ausgraben-Animation und der Belohnung einer Münze, und inflationär eingesetzten Schriftrollen aber beinahe unter.

Dafür sieht es klasse aus im 4K-Modus. Optisch ein Hingucker, wenngleich auch hier im direkten Vergleich mit UC4 klar unterlegen. Die Charaktermodelle haben immer noch puppenhaften Charakter, manch Areal wirkt etwas lieblos und optisch mau. In der Pro-Variante gibt's trotzdem ein knackscharfes Bild - und bessere Haare für Lara. Ich hoffe nur, dass in die Location noch etwas mehr Abwechslung kommt und man nach dem Beginn mit Syrien jetzt nicht nur noch von einem Schneehügel zum nächsten läuft.
 
Durchgezockt. Imo sehr gutes Spiel, mit vielen tollen Szenen.

Aber, anders als beim Reboot schaffte es dieser Teil nicht mich komplett zu überraschen. Und ich werde es auch nicht sofort noch mal durchspielen. Von daher ist es ganz klar nicht GOTG bei mir, und GOTY wird auch knapp. Da haben momentan XCOM2 und F12016 die Nase noch mal vorne, weil sie mich echt noch mal umgehauen haben. Das selbe wie bei Dark Souls, tolles Spiel, aber auch alles schon gesehen.

Für TR3 bitte wieder frische Ideen, bessere Charaktere und eine oldschooligere Lara. Dann begeistern die mich auch wieder.
 
Bis hierhin (ca. 30% Gesamtfortschritt laut Spiel) finde ich es tatsächlich auch ein Stück weit schwächer als den Vorgänger. Liegt sicher u. a. an der unerreichbaren Messlatte mit dem Namen UC4 und an der "Frische", die ein Erstling nun mal mit sich bringt - aber auch für sich genommen ist das Spiel für mich bisher in Teilen eher eine Verschlechterung, denn eine Steigerung.

Statt Schwächen des ersten Teils auszumerzen, führt man diese im Nachfolger bisher leider konsequent fort: Platte Story, nichtssagende Charaktere und unfassbar viel nerviger Sammelkram. Wenn man die dramaturgischen und erzählerischen Stärken eines Uncharted gewohnt ist, grenzen die hirnrissig in der Welt verteilten Audio-Logs mit Groschenroman-Monologen sowie die bisher präsentierten 0815-Charaktere wie eine Beleidigung. Wenigstens jammert Lara nicht mehr jede Sekunde vor sich hin, mehr Positives kann ich erzählerisch zu diesem Zeitpunkt nicht finden.

Und dann diese lange Sammel-Liste in jedem Hub, die dir direkt beim ersten Lagefeuer auf den Bildschirm geklatscht wird...man fühlt sich so, als bekäme man eine nervige ToDo-Liste aufgedrückt. Die Map erinnert dann bisweilen, so vollgeklatscht sie mit Symbolen ist, frappierend an ubisoft'sche Orgasmen. Und ist damit noch weit schlimmer als der Vorgänger - schlimm vor allem deshalb, weil es nicht nur "mehr" zu sammeln gilt, sondern leider noch mehr "Belangloses". Einzig die Gräber reißen es etwas raus, gehen inmitten der immergleichen Kisten, Schneehäufchen mit immergleicher Ausgraben-Animation und der Belohnung einer Münze, und inflationär eingesetzten Schriftrollen aber beinahe unter.

Dafür sieht es klasse aus im 4K-Modus. Optisch ein Hingucker, wenngleich auch hier im direkten Vergleich mit UC4 klar unterlegen. Die Charaktermodelle haben immer noch puppenhaften Charakter, manch Areal wirkt etwas lieblos und optisch mau. In der Pro-Variante gibt's trotzdem ein knackscharfes Bild - und bessere Haare für Lara. Ich hoffe nur, dass in die Location noch etwas mehr Abwechslung kommt und man nach dem Beginn mit Syrien jetzt nicht nur noch von einem Schneehügel zum nächsten läuft.

Mein anfänglicher Eindruck hat sich, nachdem ich jetzt durch bin, bis zum Ende gefestigt. RoTR ist eine konsequente Fortführung des ersten Teils, sowohl positiv, vor allem aber auch negativ. Will heißen: Platte Story, platte Charaktere, nichtssagende Musik, peinliche und völlig deplatzierte Sammelobjekte. All das sind Punkte, die ich schon im Vorgänger kritisiert hatte ( http://www.konsolentreff.de/themen/...e-edition-360-ps3.7941/seite-111#post-2273602 ) und an denen sich leider nichts verbessert hat.

Und ja, man vergleicht den Titel, ob nun unfreiwillig oder nicht, mit Uncharted 4 - und die Qualität vieler essenzieller Schwerpunkte wie Story, Charaktere, Musik und Grafik sind bei Nathan Drake einfach ein ganz anderes Niveau. Auch wenn sich Crystal Dynamics sichtlich bemüht, aber ihnen fehlt die erzählerische Stärke, das dramaturgische Geschick und die Ressourcen, auch nur annähernd die technische Klasse von Naughty Dog zu erreichen. Es erscheint mir aberwitzig, behaupten zu wollen, RotR reiche in diesen Belangen auch nur ansatzweise an das neueste Uncharted heran

Punkten kann das Spiel wiederum, ebenfalls wie der Vorgänger, mit einwandfreiem Gameplay und der Idee der offeneren Hubs. Nur: Dann müllt mir die Hubs doch bitte nicht in Ubisoft-Manier mit 214323 Sammel-Symbolen zu, sondern konzentriert euch auf Point of Interests, Gräber und intensivere Jagd/Wildtier-Szenarien. So viel verschenktes Potenzial. Warum finde ich in einer uralten Krypta in einem Jahrhunderte verschlossenen Grab auch in RoTR eine Waffenvorlage für 'ne Schrotflinte?

RotR fühlt sich für mich ein wenig an wie der Versuch, die Ubisoft-Formel (Sandbox, Sammelwahn, Schnellreise, repetitive Mechaniken, Story am Siedepunkt halten) mit Uncharted kreuzen zu wollen. Deshalb überrascht es mich auch nicht, wenn viele Leute das Spiel toll finden und hoch bewerten - ich denke, einige dieser Spieler mögen auch die Ubisoft Spiele, wie sie sind. Für mich als jemanden, der das nicht (mehr) mag, dem neben dem reinen Gameplay glaubwürdige Charaktere, eine dramaturgisch stringent erzählte Geschichte und inszenatorische Stärken wichtig sind, sind die in RotR zum Schlechten intensivierten Spielmechaniken daher eher ein Dorn im Auge. Und deshalb ist es für mich unterm Strich auch ein klein wenig schwächer als der Vorgänger, den ich seinerzeit mit einer guten 8/10 resümiert habe. In Zahlen demnach eine 7.5/10.
 
Finde zwar nicht, dass Crystal Dynamics 'sichtlich bemüht' ist das erzählerische Niveau von Uncharted zu erreichen. Da lagen die Schwerpunkte schon immer woanders, aber sonst stimme ich dir zu. Und nachdem paar Wochen vergangen sind, muss ich sagen, dass das Spiel keinen bleibenden positiven Eindruck bei mir hinterlassen hat. War alles so belanglos.
Der erste Teil hat da auf mich ganz anders gewirkt.
 
Durchgezockt. Imo sehr gutes Spiel, mit vielen tollen Szenen.

Aber, anders als beim Reboot schaffte es dieser Teil nicht mich komplett zu überraschen. Und ich werde es auch nicht sofort noch mal durchspielen. Von daher ist es ganz klar nicht GOTG bei mir, und GOTY wird auch knapp. Da haben momentan XCOM2 und F12016 die Nase noch mal vorne, weil sie mich echt noch mal umgehauen haben. Das selbe wie bei Dark Souls, tolles Spiel, aber auch alles schon gesehen.

Für TR3 bitte wieder frische Ideen, bessere Charaktere und eine oldschooligere Lara. Dann begeistern die mich auch wieder.

Das klingt aus deinem Munde schon wie ne 4+

:lol:
 
Spiele es auch aktuell auf der Pro in 4k und bin nach wie vor angetan. Spiele es direkt im Anschluss an UC4, wo die Vergleiche hier schon treffend gemacht wurden.
Mir gefällt gut, dass es abseits der Story die Möglichkeit gibt "Zeit totzuschlagen" und Zeit in der Welt zu verbringen, auch wenn das zu Lasten der Story geht. Bei UC bin ich immer irgend wann des Ballerns müde (auch wenn in 4 schon dosierter und besser gemacht), bei Tomb Raider gefällt mir das Feeling des Bogens einfach total gut und soweit es geht, ist das auch die einzige Waffe, die ich benutze.

Bin erst 3 Stunden drin ca. daher die Frage..spielt ein Großteil des Spiels im winterlichen Szenario? Optisch gefiel mir der Anfang in Syrien deutlich besser...
 
Das klingt aus deinem Munde schon wie ne 4+

:lol:

Ja, könnte man annehmen. Aber ich hatte auch extrem hohe Erwartungen an den Titel. Dann hatte ich mich ja gezwungen ein Jahr zu warten, wegen dieser Entscheidung von Square Enix, das war schon ein herber Dämpfer. Ich war schon weniger gehyped, als ich den Titel eingelegt hatte. Ansonsten würde ich ja nach wie vor behaupten, dass der Titel vieles richtig macht, aber MICH, als jemanden der da alles im ersten Teil schon 3-4 mal gespielt hat, haut das einfach nicht so um. Auch in Kombination mit Spielen und Genres, die das durchaus geschafft haben. Von daher kann ich da momentan einfach kein Hype-Review rausballern.
 
Bei mir ist momentan ein wenig die ganz große Luft raus ( 70% ). Ich spiele es mit der Hauptintention weiter, bald durch zu sein und das 10. Grab noch zu finden. Wenn die anfängliche Euphorie ob der tollen Umgebungen und der zusätzlichen Aufgaben verfliegt, kommen leider die bedeutungslose Story und die blassen Charaktere stark zum Tragen. Was mich aber mindestens genau so nervt: das Spiel ist an Humorlosigkeit nicht zu toppen. Klar, die TR-Reihe war noch nie gespickt mit Gags - aber das hier hat NULL Humor! Kein einziger witziger Dialog, keine Pointe, kein Easter-Egg, was die alten Teile aufs Korn nimmt. ROTTR ist einfach nur trostlos, kalt und depressiv.
 
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