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Oxblood schrieb:Da Gears ausser einem Gewehr mit Kettensäge nichts neues erfunden hat, find ich das jetzt so tragisch nicht![]()
Anubis schrieb:Ich finde die Gewalt nicht schlimm, nur das man daraus ein Trailer macht, als Vorschau und sich halt darauf beschränkt finde ich traurig. Das ist wie die eigentlich gute Vita Werbung, wo der D-Day als was spaßiges dargestellt wird.
Zuzzissm0 schrieb:80 und 85 ist doch richtig gut aber den ganzen heulsusen ist das wohl egal ^^und es kommt am 24.3.
Resident Evil: Operation Raccoon City in der Vorschau
Horror auf Krawall gebürstet
Auf der dunklen Seite der Macht: Für unsere Vorschau von Resident Evil: Operation Raccoon City haben wir uns unsere USS-Uniform übergestülpt und Überlebende, Zeugen sowie haufenweise Zombies erledigt.
Raccoon City ist hinüber. Der T-Virus hat einen Großteil der Bevölkerung in hirnlose Zombies verwandelt, Regierungstruppen versuchen die weitere Ausbreitung zu stoppen und nebenbei der fiesen Umbrella Corporation nachzuweisen, dass der Konzern für den Ausbruch der Seuche verantwortlich ist. Willkommen in Resident Evil: Operation Raccoon City !
Praktisch, dass die Übeltäter über ihre eigene, kleine Privatarmee, den Umbrella Security Service (USS) verfügen, um den enormen Imageschaden abzuwenden. Und genau hier kommen wir ins Spiel: Team Wolfpack zu ihren Diensten! Wir haben die ersten Missionen von Raccoon City gespielt und verraten euch, was die Jungs von Slant Six Games mit der traditionsreichen Spieleserie vorhaben.
Auf der dunklen Seite der Macht
Während wir in dem in Deutschland indizierten zweiten und dritten Teil der Serie als Leon S. Kennedy und Claire Redfield versuchten aus der verwüsteten Metropole zu fliehen, wechseln wir in Operation Raccoon City auf die »böse« Seite und schlüpfen im Auftrag von Umbrella in unsere schnieke USS-Uniform. Als Anführer der vierköpfigen Spezialeinheit Wolfpack werden wir nach Raccoon City beordert.
Resident Evil: Operation Raccoon City : Finsterer Geselle: In Raccoon City sind sind wir als Bösewicht unterwegs. Finsterer Geselle: In Raccoon City sind sind wir als Bösewicht unterwegs. Unser Auftrag: Beweise vernichten, überlebende Zeugen exekutieren und nix wie raus aus der verseuchten Stadt. Dabei kommen uns allerdings nicht nur haufenweise, blutgierige Zombies, sondern auch Regierungssoldaten und andere Überraschungen in die Quere. Klingt nach einer Menge Arbeit? –Ist es auch.
Wer bei Raccoon City mit einem klassischen Horror-Spiel in alter Serientradition rechnet, sollte umdenken. Der neue Resident Evil-Ableger ist deutlich actionlastiger und erweist sich als fordernder, teambasierter Survival-Shooter in Left 4 Dead -Manier.
Action > Gruseln
In Raccoon City sind wir nie alleine unterwegs. Die Kampagne lässt sich wahlweise mit drei KI-Kumpanen oder im Vierspieler-Koop-Modus bestreiten. Hierfür stehen sechs verschiedene Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Spezialisierungen zur Auswahl, aus denen wir unser Team nach belieben zusammenstellen dürfen.
Wir entscheiden uns für »Lupo« die mit ihrem Sturmgewehr nicht nur gut austeilen, sondern dank freigeschalteter Körperpanzerung auch ordentlich Schaden einstecken kann. Begleitet werden wir von der Sanitäterin Bertha, dem Schleichexperten Vector und Beltway, der am liebsten mit Sprengsätzen hantiert –Der Mann für’s Grobe eben. Es kann also losgehen.
Gedränge auf dem Gottesacker
Um die Zahl der Überlebenden weiter zu dezimieren, sollen wir den Strom im städtischen Kraftwerk ausschalten. Blöd nur, dass der Hubschrauber, der uns mit den dafür vorgesehenen EMP-Ladungen versorgen sollte, mitten in der Stadt auf einem alten Friedhof abgestürzt ist. Im vermeintlichen Schutz der Dunkelheit versuchen wir die wertvolle Fracht zu bergen, um unseren Auftrag ausführen zu können.
Dichter Nebel liegt über den Gräbern, lediglich ein blasser Mondschein erhellt die Nacht. Es ist ruhig. Deutlich zu ruhig. Wir stoßen durch das Friedhofstor bis zu dem zerstörten Wrack des Helikopters vor und finden einen der gesuchten EMP-Zünder. Plötzlich ist in der Ferne ein klägliches Stöhnen zu vernehmen: Wir sind nicht mehr alleine. Schüsse fallen. Der Nebel behindert unsere Sicht, aber Moment! Da drüben bewegt sich etwas, und dort vorne auch. Von allen Seiten nähern sich mordlustige Untote und wir sind schnell eingekesselt. Feuer frei aus allen Rohren! Nicht kleckern sondern klotzen.
Raccoon City setzt auf Masse. Hier begnügt man sich nicht mit einer handvoll Hirnfressern, sondern hetzt uns wahre Heerscharen der Biester auf die Pelle, sodass uns die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Wenn die Regierungstruppen dann noch überraschend vorbeischauen, wird es schnell brenzlig für unser Team.
Treten, Schießen, Meucheln
Wo sich früher bei einzelnen Monstern unsere Nackenhaare aufstellten, sorgt jetzt die schiere Masse an Feinden für Gänsehaut. Gut, dass uns die Entwickler von Slant Six Games ein gescheites Waffenarsenal an die Hand geben. Neben Blend- und Sprenggranaten darf jedes Teammitglied einen von neun verschiedenen Schießprügeln, nebst Sekundärwaffe, mit in den Kampf nehmen. Zur Auswahl stehen Sturmgewehre, MPs, und diverse Handfeuerwaffen.
Gehen die Zombies auf Tuchfühlung, oder unsere Munition neigt sich dem Ende, setzen wir uns mit gezielten Messerstichen und Tritten im Nahkampf zur Wehr. Sollten uns die Biester dennoch erwischen, werden wir mit dem gefährlichen Virus infiziert. Dann gilt es möglichst schnell ein Anti-Virus-Spray zu finden, bevor uns die Seuche dahinrafft. Die Gegenmittel sind fair in den Spielabschnitten verteilt, sodass wir nur selten in wirkliche Schwierigkeiten geraten und die Krankheit umgehend stoppen können.
Wer sein vierköpfiges Team gut aufeinander abstimmt hat im Kampf mit den Untoten bessere Chancen. Auch die Spezialfähigkeiten unserer Teammitglieder erweisen sich im Gefecht als äußerst nützlich. Während Lupo annähernde Gegner kurzzeitig mit Brandgeschossen in Flammen aufgehen lässt, darf die Wissenschaftlerin Four Eyes die Infizierten direkt manipulieren. Mit einem gezielten Pfeilschuss kann sie einzelne Untote für einen begrenzten Zeitraum steuern.
Wer lieber im Verborgenen agiert, findet in Vector einen Charakter mit Aktivtarnfeld zum unbemerkten Herumschleichen und Auskundschaften. All diese Fähigkeiten und Waffen lassen sich im Spielverlauf freischalten. Abgeschlossene Missionen werden mit Erfahrungspunkten und Levelaufstiegen belohnt, die wir vor dem Beginn des nächsten Auftrags gegen entsprechendes Zubehör eintauschen dürfen.
Egal für welche Waffe wir uns entscheiden: Operation Raccoon City schraubt den Gewaltgrad ordentlich in die Höhe. Unsere untoten Widersacher lassen sich schnell von ihren Gliedmaßen befreien, Blut spritzt gegen Wände, Decken und behindert kurzzeitig unsere Sicht. Ob Raccoon City hierzulande in dieser Form erscheinen wird, bleibt abzuwarten.
Schön kaputt
Auch wenn einige Areale im Spiel eine gewisse Freiheit suggerieren, spielt sich Operation Raccoon City wie ein gradliniger Shooter. Insbesondere die Außenareale lassen sich stets nur auf einem Weg durchqueren, sind aber in puncto Leveldesign auf der Höhe der Zeit.
In den düsteren, zertrümmerten Straßenzügen prägen ausgebrannte Autowracks, Schutt und Trümmer das Bild während in den unterirdischen und parasitenverseuchten Umbrella-Forschungseinrichtungen ein eher kühler, steriler Ton angeschlagen wird. Die Handlung wird mit stimmungsvoll inszenierten Zwischensequenzen vorangetrieben.
In technischer Hinsicht macht Operation Raccoon City einen insgesamt recht runden Eindruck. Grafisch muss sich der Survival-Shooter nicht vor der Konkurrenz verstecken. Die schicken Licht- und Schattenspiele unterstreichen die düstere Atmosphäre, Objekte sind durchgehend detailliert und Texturmatsch findet man selten. Der gruselige Soundtrack und die direktionalen Stöhn- und Schmatzgeräusche tun ihr Übriges dazu.
Auch wenn einige der Monster wie etwa die kletterbegabten Licker hübsch an Decken und Wänden herumkraxeln, wirken die Charakteranimationen noch etwas hakelig. Dazu kommen gelegentliche KI-Aussetzer. So laufen unsere KI-gesteuerten Teamkollegen hin und wieder gegen Wände und andere Hindernisse oder weigern sich als bekennende Pazifisten Gegner anzugreifen. Hier muss Slant Six Games bis zur Veröffentlichung Ende März noch nachbessern.
Multiplayerspaß
Operation Raccoon City ist in erster Linie auf taktisches und anspruchsvolles Koop-Partien ausgelegt. Mit drei KI-Kumpanen Untote jagen? –spaßig. Gemeinsam mit drei Freunden auf Zombiehatz gehen? –Großer Spaß! Die komplett im Koop-Modus spielbare Kampagne erfordert taktisches Feingefühl. Wer ohne Rückendeckung vorprescht, endet schnell als Zombiehappen
Die verschiedenen Fähigkeiten der Charaktere lassen sich im Koop hervorragend kombinieren. Während die Wissenschaftlerin einen der Hirnfresser kurzzeitig steuert, um für Ablenkung zu sorgen, schleicht Vector dank Tarnmantel unbemerkt vorbei, um den Türschalter zu betätigen.
In unserer Preview-Version des Shooters gibt es nur recht wenige freischaltbare Features. Nach einmaligem Durchspielen der kompletten Kampagne dürfte man bereits genug Erfahrungspunkte gesammelt haben, um die mächtigsten Waffen und Fähigkeiten freischalten zu können.
Zusätzlich zum Koop-Part gibt es vier weitere teambasierte Mehrspieler-Modi. Im Heroes-Modus kämpfen zwei Teams, bestehend aus den prominenten Haupthelden der Resident-Evil-Serie gegeneinander. Serienveteranen dürfen sich über Jill Valentine, Claire Redfield, Leon Kennedy und viele weitere spielbare Charaktere freuen.
In »Biohazard« schlagen sich zwei Spielergruppen derweil um Virus-Proben um das Match für sich zu entscheiden, während in »Überlebende« zwei Teams um den letzten Platz in einem Evakuierungshubschrauber streiten. Für Abwechslung wäre also gesorgt.
Fazit der Redaktion
Was im Einzelspielermodus schon Spaß macht, wird im Mehrspielermodus zur echten Left 4 Dead Alternative. Wenn die Jungs von Slant Six Games die kleineren technischen Macken bis zum Release ausbessern, ist der Koop-Frühling gesichert.
Quelle: www.gamestar.de
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