Das mag alles stimmen. Aber irgendwie versteh ich die ganze Grundsatz-Diskussion darum nicht ganz, ob man das heute noch spielen kann, oder nicht. Natürlich kann man das. Man muss halt nur drauf Lust haben.
Wir stellen doch auch nicht permanent die gesamte Ps-One-Bibliothek in Frage, die man sich im Psn herunterladen kann. Diese Games benötigen auch keinen Warnhinweis a la:
"Achtung! Dieses Videospiel weißt ein altmodisches Gameplay auf, dass weit entfernt ist von dem, was moderne Spiele heute leisten. Der Spielgenuss könnte für Sie anstrengend und ärgerlich werden, wenn sie nach 1990 geboren wurden. Möglicherweise werden Sie es nie beenden. Also überlegen Sie sich gut, ob Sie es wirklich kaufen möchten!"
Der Areagames-Voigt, der nun wohl zum Video-Blogger mutiert ist, behauptet sogar, die Rätsel in dem Game wären so unfassbar schwer und aus heutiger Sicht nicht nachzuvollziehen, dass das ganze Spiel zur Qual wird und ohne Rätselhilfe aus dem Internet nicht spielbar wäre!
Sorry, aber solche Sachen kann man vielleicht mal in 50-100 Jahren behaupten, aber doch nicht heute.
Einerseits werden stets diese glattgelutschten Rail-Gameplay-AAA-Spielerlebnisse kritisiert, auf der anderen Seite werden tiefer gehende Games sofort mit Warnhinweisen zugetackert.
Ich würde das jungen Gamern ganz besonders empfehlen. Klar kann man sagen, pass uff, das ist alles ein bisschen unkomfortabler als heute, aber gerade durch die Beschränkungen entsteht in den entscheidenden Momenten eine besondere Athmosphäre.
Heute wird gemotzt, dass es nicht mehr zeitgemäß wäre, wenn einem die Speicherbänder ausgehen und man nicht mehr abspeichern kann. Das war aber damals auch schon hart gewesen und wurde kritisiert. Das Game ist aber nun mal ein Spiel, bei dem man mit seinen Ressourcen haushalten muss und es hat sich auch damals schon scheisse angeühlt, sein letztes Speicherband zu nutzen, ohne zu wissen wo man das nächste findet. Genau das ist halt Resident Evil.