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MULTI Resident Evil 6 (+360, PS3)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zerfikka schrieb:
Habs erst vor paar Wochen erneut durchgespielt und die KI ist vorbildlich, vor allem in Vergleich mit Titeln wie Gears 1.

Beim 1. Teil des Bosskampfes hat sie sogar ohne Probleme den Raketenwerfer bedient und auch getroffen. Geheilt hat sie mich nur wenn es nötig war und hat zuerst die billigen Heilungen verwendet (G+G vor G+R und Spray).

+1

Die K.I. von Sheva ist absolut klasse. Nie irgendwo hängengeblieben, mit den richtigen Waffen ein As im Kampf, so dass man fast nur noch zuschauen braucht, ist für einen da, wenn man in der Kacke steckt etc. etc.
Es dürfte schwer werden, einen besseren K.I.-Partner in irgendeinem Spiel zu benennen, der sterblich ist UND nicht über unendlich Munition verfügt. Es gab in dem Spiel einige wenige Passagen, bei denen die Macher offenbar wollten, dass sie vom Spieler erledigt werden und nicht von der K.I. Dort gab's dann auch Probleme, wenn man Sheva losgeschickt hat. Ansonsten war das Mädel top. Alle, die rumjammern, haben ihr entweder keine ordentlichen Waffen gegeben und sie nur wie ein laufendes Inventar behandelt.
 
Sie hat schon ganz gut funktioniert. Aber ihre blosse Existenz hat schlichtweg genervt. Resi war immer ne Solo-Kampagne und das war auch gut so. Durch den Coop ging viel der klassischen Athmosphäre verloren. Denn wenn ein Spiel von vornherein auf Onlinespielen ausgelegt wird, bleibt die Story zwangsläufig auf der Strecke. Die mag in Resi zwar immer hanebüchen gewesen sein, aber der Athmo war sie in 4 sehr dienlich. In 5 ist über sehr weite Strecken gar keine Handlung vorhanden.
 
In RE5 ist die Story imo aber nicht auf der Strecke geblieben, weil Sheva ein fester Teil davon war. Klar, die Geschichte war Trash - so wie das bei RE üblich ist. Aber ich konnte keinen Bruch zwischen Gameplay und Zwischensequenzen erkennen.
Über den Coop...klar kann man sich drüber streiten. Mir ist nix an Atmo verlorengegangen, weil ja ohnehin keine da war. Und ob ich jetzt alleine oder zu zweit gegen Horden von Mutanten antrete, macht bei mir keinen großen Unterschied. Ich hab's nicht online gezockt und kann daher nicht beurteilen, wie sich das Spielerlebnis ändert, wenn man beim Spielen darüber redet, was es heute zum Mittag gab. Im SP hat das für mich aber erstklassig funktioniert, zumal man mit der Braut nun wirklich fast keine Arbeit hatte. Inventarverwaltung - okay. Aber wenn ich daran denke, was ich mit NPC schon auszustehen hatte - da war Sheva die reinste Offenbarung.
 
Aber genau da liegt doch der Hund begraben. Und es nervt mich ehrlich gesagt, wenn manche User nur schnippisch "geht doch weinen" in den Raum werfen.

Mir ist klar, dass Spiele im Laufe der Jahre eine Evolution erfahren (müssen). Mir ist auch klar, dass man dabei evtl. Abstriche machen muss bei den Dingen. Aber wenn eine Serie ihre Seele verkauft, dann weine ich eben. Das Recht nehme ich mir.

Resident Evil hat immer davon gelebt, dass man als Spieler überwiegend alleine auf sich gestellt war. Das beklemmende Gefühl, nicht genügend Munition zu haben, keine Heilkräuter. Resident Evil stand nie für Gegnerhorden, jedenfalls nicht so, wie es in Teil 5 eingeführt wurde. Und in Teil 6 soll es laut Capcom 70.000 Mutanten geben (die man eh nie alle sehen wird...). Das ist auch der grosse Unterschied zu Teil 4, der zwar auch schon in eine andere Richtung schlug, aber lange nicht so extrem. Man hatte immer Angst vor dem einen nächsten Gegner, nicht vor 10 Gegnern, die auf einen zustürmen.

Das hat alles nichts mehr mit Survival Horror zu tun, das ist schlicht zu einer Action-Orgie mit Schreckmomenten mutiert. Und der erzwungene Co op von Teil 5 raubt mir die absolute Kontrolle über das Gameplay, egal wie gut die KI agiert. Ich spiele eben nicht mehr alleine. Und wo waren die Rätsel?

Mag sein, dass vielen Spielern das alles komplett egal ist. Sie sehen in Teil 5 ein gelungenes Action-Spektakel (mit Co op). Ich sehe aber eben nur noch wenig Resident Evil.

Und dann kommt wieder das Totschlagargument, dass es sich eben besser verkauft hat als jeder Resi-Teil zuvor, dass es also so schlecht garnicht sein kann...
 
Zimtzicke schrieb:
Aber genau da liegt doch der Hund begraben. Und es nervt mich ehrlich gesagt, wenn manche User nur schnippisch "geht doch weinen" in den Raum werfen.

Mir ist klar, dass Spiele im Laufe der Jahre eine Evolution erfahren (müssen). Mir ist auch klar, dass man dabei evtl. Abstriche machen muss bei den Dingen. Aber wenn eine Serie ihre Seele verkauft, dann weine ich eben. Das Recht nehme ich mir.

Resident Evil hat immer davon gelebt, dass man als Spieler überwiegend alleine auf sich gestellt war. Das beklemmende Gefühl, nicht genügend Munition zu haben, keine Heilkräuter. Resident Evil stand nie für Gegnerhorden, jedenfalls nicht so, wie es in Teil 5 eingeführt wurde. Und in Teil 6 soll es laut Capcom 70.000 Mutanten geben (die man eh nie alle sehen wird...). Das ist auch der grosse Unterschied zu Teil 4, der zwar auch schon in eine andere Richtung schlug, aber lange nicht so extrem. Man hatte immer Angst vor dem einen nächsten Gegner, nicht vor 10 Gegnern, die auf einen zustürmen.

Das hat alles nichts mehr mit Survival Horror zu tun, das ist schlicht zu einer Action-Orgie mit Schreckmomenten mutiert. Und der erzwungene Co op von Teil 5 raubt mir die absolute Kontrolle über das Gameplay, egal wie gut die KI agiert. Ich spiele eben nicht mehr alleine. Und wo waren die Rätsel?

Mag sein, dass vielen Spielern das alles komplett egal ist. Sie sehen in Teil 5 ein gelungenes Action-Spektakel (mit Co op). Ich sehe aber eben nur noch wenig Resident Evil.

Und dann kommt wieder das Totschlagargument, dass es sich eben besser verkauft hat als jeder Resi-Teil zuvor, dass es also so schlecht garnicht sein kann...

Sehr schön auf den Punkt gebracht. :dhoch:
 
@ Zimtzicke

Ich geb dir bei vielen Punkten Recht (abgesehen davon, dass die Rätsel bei RE immer zu Großteilen total breithirniger Scheiß waren und deswegen von mir auch nicht vermisst werden => Finde Feuerzeug und Benzin, um eine SCHNUR(!!!) durchzubrennen, damit du durch ein damit "verschlossenes" Tor gehen kannst :fp: ).

Das Problem ist nur - wenn du deinen ersten Teil zurück willst, dann willst du alles zurück, was dieses Spiel ausgemacht hat. Und dazu zählen u.a. auch die starren Perspektiven der vorgerenderten Hintergründe. Anders wirst du das nicht zurückkriegen. Das neue Gameplay ist schlicht der neuen Perspektive beim Spielen geschuldet. Und RE wird auch niemals auf den Pfaden von Silent Hill wandeln, weil die Protagonisten schon immer irgendwelche Spezialeinheitsfuzzis und ergo Kampfschweine waren. Man wird also Leon oder Chris oder wem auch immer nicht die Knarre wegnehmen und sie gegen eine Holzlatte tauschen. Das passt nicht zum Konzept.
Und nebenbei bemerkt ist das neue Konzept der Tatsache geschuldet, dass die Reihe mit ihrem alten Konzept bereits bei Teil 3 erhebliche Abnutzungserscheinungen zeigte und ohne diesen Wandel mittlerweile so tot wäre wie es das Tomb Raider-Franchise, welches sich auch stur jedwedem Fortschritt verweigerte, einst war. Und schau, wo Lara heute ist. Mittlerweile sind wir bei realistischen Titten und einer blutenden Protagonistin. Geht ja gar nicht. :drunter: ;)

Man muss einfach realistisch bleiben. Ein Spiel im Look von RE5 mit dem Gameplay von Teil 1 wäre kompletter Unfug und würde von den Spielern (auch von dir) glattweg zerrissen werden. Darauf gebe ich dir Brief und Siegel. Deswegen muss man das Geballere nicht gleich gut finden. Aber man sollte halt nicht immer einem über 10 Jahre alten Konzept hinterhertrauern und auf der Basis gleich mal das ganze Spiel schlechtreden. Denn auch, wenn ich z.B. RE4 never für ein GotY gehalten habe, so haben dieses und der 5. Teil auch viele gute Qualitäten, die bei dem Pauschalgemecker der Nostalgikerfraktion aber immer gerne mal unter den Tisch gekehrt werden.
 
Ich hab vor kurzem nochma Code Veronica auf der PS2 gespielt. Das ganze System ist schon sehr betagt.
 
Zimtzicke schrieb:
Aber genau da liegt doch der Hund begraben. Und es nervt mich ehrlich gesagt, wenn manche User nur schnippisch "geht doch weinen" in den Raum werfen.

Mir ist klar, dass Spiele im Laufe der Jahre eine Evolution erfahren (müssen). Mir ist auch klar, dass man dabei evtl. Abstriche machen muss bei den Dingen. Aber wenn eine Serie ihre Seele verkauft, dann weine ich eben. Das Recht nehme ich mir.

Resident Evil hat immer davon gelebt, dass man als Spieler überwiegend alleine auf sich gestellt war. Das beklemmende Gefühl, nicht genügend Munition zu haben, keine Heilkräuter. Resident Evil stand nie für Gegnerhorden, jedenfalls nicht so, wie es in Teil 5 eingeführt wurde. Und in Teil 6 soll es laut Capcom 70.000 Mutanten geben (die man eh nie alle sehen wird...). Das ist auch der grosse Unterschied zu Teil 4, der zwar auch schon in eine andere Richtung schlug, aber lange nicht so extrem. Man hatte immer Angst vor dem einen nächsten Gegner, nicht vor 10 Gegnern, die auf einen zustürmen.

Das hat alles nichts mehr mit Survival Horror zu tun, das ist schlicht zu einer Action-Orgie mit Schreckmomenten mutiert. Und der erzwungene Co op von Teil 5 raubt mir die absolute Kontrolle über das Gameplay, egal wie gut die KI agiert. Ich spiele eben nicht mehr alleine. Und wo waren die Rätsel?

Mag sein, dass vielen Spielern das alles komplett egal ist. Sie sehen in Teil 5 ein gelungenes Action-Spektakel (mit Co op). Ich sehe aber eben nur noch wenig Resident Evil.

Und dann kommt wieder das Totschlagargument, dass es sich eben besser verkauft hat als jeder Resi-Teil zuvor, dass es also so schlecht garnicht sein kann...

Einerseits ist der 3DS Titel genau das was du verlangst. Man kämpft alleine mit knapper Munition in beklemmender atmo. Capcom kann es wohl also immernoch. Andererseits ist das alles pure Spekulation. Woher willst du wissen das der Raccoon City ähnliche Part von RE6 nicht genau das ist was du erwartest?
 
Selbst wenn, es ist dann nur ein Part von dreien.

Und die Message des Trailers ist ziemlich eindeutig. Action, Kämpfe, Action, Schusswechsel gegen Horden von Mutanten, Action...
 
Aber ist es nicht auch einen Hauch zu spät sich darüber aufzuregen? Ich meine RE4 ist nicht mehr das jüngste Spiel und war schon ein völlig Horrorbefreites Actionspektakel mit großartiger Atmo. Auch RE5 hatte Atmotechnisch viel zu bieten und mit Horror wiederrum nichts am Hut. Mit Raccon City und RE6 haben wir bald mehr action als survivallastige Teile der Serie. Wäre es da nicht an der Zeit das große Q_Q zu beenden und sich erhobenen Hauptes Deadly Premonition, Silent Hill, Dead Space oder was einen sonst so kickt zuzuwenden? Wer bei RE seinen Horror nicht mehr findet sollte das doch inzwischen eingesehen haben oder nicht :?
 
Blackacidevil138 schrieb:
Ich hab vor kurzem nochma Code Veronica auf der PS2 gespielt. Das ganze System ist schon sehr betagt.

Same here. Für mich ist das leider nicht spannender weil ich star im Raum stehe und wenig Munni habe. Damals war Resi halt grpße klasse aber bei den selben Konzept zu bleiben macht in meinen Augen keinen Sinn.

Im großen und ganzen schließe ich mich Glod an.
 
Gameswelt enthüllt WELTEXKLUSIV auf Facebook:
Das Logo von Resident Evil 6 erinnert bei genauerer Betrachtung an eine Frau, die einen Mann im Giraffen-Kostüm...ihr wisst schon.

http://www.facebook.com/pages/Gameswelt/112314990180

RESIDENT-EVIL-6_title_logo_EU.jpg



:grins::grins::grins:
 
Das Uralt-Gameplay wünsch ich mir auch nicht zurück. Trotzdem stell ich es mir ganz cool vor, so ein Game mit der heutigen Technik. Denke, da kônnte man ne Menge Athmo rausholen. Wäre dann aber eher etwas furn Spin-Off.
 
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