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MULTI Redemption! Eure abschließende Wertung?

Eure Wertung?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich find, die Schießereien funktionieren zu glatt und sind eigentlich zu anspruchslos.

Ja das auch, noch dazu ist die Steuerung halt doch ziemlich schwerfällig und die Gameplay Loop an sich recht abwechslungsärm (Assassins Creed Odyssey ist hier als weiteres Open World Spiel sehr viel stärker unterwegs). Ich bin aber jemand der bei starkem Inhalt und tollem World Building (beides Dinge die RDR2 auf einem außerordentlich hohen Niveau betreibt) über weniger tolles Gameplay leicht hinweg blicken kann, von daher hat mich das jetzt auch nicht so sehr gestört.
 
Ich find, die Schießereien funktionieren zu glatt und sind eigentlich zu anspruchslos.

Das sehe ich genauso und hatte es schon geschrieben. Finde die Steuerung ziemlich eingängig nach einer Weile, aber dadurch ist es auch zu anspruchslos. Liegt auch daran, dass man irgendwie noch nicht einmal Deckung braucht, sondern sich einfach durch die Lager durchsnapt.
 
Liegt auch stark am Auto-Aim, in Verbindung mit Dead Eye. Nur hab ich keine Ambitionen, darauf zu verzichten. Das ist dann vermutlich ne reine Hakelei.
 
Im Endeffekt hat man so auch das Revolverheldgefühl, wenn es eher darum geht, ob man einen Kopfertreffer erzielt und nicht darum, überhaupt zu treffen. Aber es mangelt etwas an Bedrohung bei spannenden Szenen, wenn man sehr viel einstecken kann und alles runterballert.
 
Irgendeiner hat hier mal kritisiert, dass man innerhalb von Missionen nicht Munition kaufen kann. Aber man hängt ja auch sowas von voll mit Munition. Die kann einem gar nicht ausgehen. Die auch echt nix kostet. Kann mir nicht vorstellen, dass Mun im Wilden Westen so billig war! :ugly:
 
Im Endeffekt hat man so auch das Revolverheldgefühl, wenn es eher darum geht, ob man einen Kopfertreffer erzielt und nicht darum, überhaupt zu treffen. Aber es mangelt etwas an Bedrohung bei spannenden Szenen, wenn man sehr viel einstecken kann und alles runterballert.
Ich finde es hier tatsächlich schade, dass durch Rockstars Engine seit GTA4 Systeme wie gegnerische NPC Gesundheit nahezu randomisiert wirken und man dadurch ein realistischeres Gunplay verhindert hat. Man hat es halt ständig, dass wenn man bewusst nicht auf den Kopf schießt, sondern Kugeln in den Oberkörper pumpt, manchmal Gegner nach 2 Treffern schon das Zeitliche segnen, manchmal aber auch erst nach 6 oder 7, wenn sie am Boden liegen und sich wälzen, aber noch nicht komplett doomed sind.

Dadurch und durch die schiere Masse, die R* einem in vielen Missionen teilweise entgegen wirft (grade in Kapitel 6, die Mission um Cornwall z.B. wirkte dadurch fast schon cartoonartig), muss man sich wohl so sehr auf Auto-Aim und vor allem Headshots und Dead Eye verlassen.

Hätte es echt richtig cool gefunden, wenn die Designentscheidungen, was Pacing, Erkundung und Survival angeht auch im Kampf Anwendung gefunden hätten. Es wirkte halt schon immer bizarr, dass man in den meisten Missionen mit maximal 8 Gangmitgliedern aus Dutchs Truppe rausreitet, aber man dann gut 50 O'Driscolls killt, obwohl das ja eigentlich eine rivalisierende Gang ähnlichem Formats sein soll. Mit halt gut 2000 Mitgliedern über ganz New Hanover verteilt oder so.

Wäre doch geil, wenn sie Encounter auch realistischer gemacht hätten, weniger Gegner, viele nur gegen 2 oder 3, sodass wenn ne Gang mit 5 oder 6 Mitgliedern dich einkreist, das schon so ein oh shit Moment wäre. Realistischeres Kugelfeedback bei Gegnern und einem selbst, das ein Treffer tödlich sein kann, wenn man schlecht getroffen wird. Vielleicht generell weniger Zielhilfen, nicht nur vom Auto-Aim, aber auch ein kompletter Verzicht eines Fadenkreuzes um das Gefühl eines Revolverhelden der aus der Hüfte grob schießt zu verdeutlichen und würde damit dann auch ADS mehr Bedeutung kriegen, dass zur Zeit nur im Spiel ist, weil ist halt da und so. Langsamere Nachladezeiten, die realistischer für Revolver sind, sodass der Fokus des Technologie-Wandels noch deutlicher wird und Vorzüge von Semi-Auto Pistolen mit Magazinen noch klarer wird. Sowas halt...
 
Ja, sehe ich auch so. Das Aiming geht klar, aber kleinere Gefechte, bei denen beide Seiten schnell umkippen und man mehr auf Deckung angewiesen ist und flankieren muss, wären besser gewesen.
Wobei ich die Schusswechsel immer noch sehr cool finde.
 
Ich find die Schusswechsel auch bei weitem nicht so schlimm wie viele andere, grade da ich ja nur First Person gespielt hab und es da außer Call of Juarez ja noch nicht viele Spiele im Wild West Setting gab und dadurch Animationen der Waffen und so relativ frisch waren. Und es spielt sich von der Steuerung sehr viel angenehmer, da die Figur sich direkter bewegt und man strafen kann...
 
Seit gestern durch, Gesamtfortschritt aktuell 87%. Ist mein Goty, mit 9/10. Abzug gibts für die anfänglich schwer zugängliche Steuerung und dass ich
Dutchs selbstherrliche Fratze nicht wegpusten konnte
Ansonsten ein geniales Spiel, schon lange nicht mehr fast 100 Stunden versenkt. Werd jetzt noch ein wenig weiterreiten und mir den Rest der Welt anschauen, allerdings wohl ohne die 100% vollzumachen.

Outlaw forever :headbang:
 
Bestes Spiel aller Zeiten, einfach episch.

Ganz schön krass, wie einem im letzten Kapitel die ganze Scheiße um die Ohren fliegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, der letzte Beitrag hier ist ja schon ein bischen her...
Aber ich bin frisch angemeldet, und nutze hier und jetzt mal die Gelegenheit.


Also RDR2 hat mich als "Gamer" wirklich verändert.
Klar es hat ein paar Macken in der Steuerung...
Aber insgesamt finde ich "episch" als Beschreibung noch zu schlicht.
Da haben wir Arthur Morgen, der in einen Tests als "zu blass" bezeichnet wurde. Und tatsächlich wirkt er am Anfang etwas blass. Aber der Spieler bekommt die Chance "seinen" Arthur Morgan" zu erschaffen. Ist das vollzogen, dreht Rockstar an der Charakterschraube, und aus Deinem Arthur wird ein sehr, sehr tiefer Charakter, ein gebrochener, mit dem Du dich freuen kannst, mit dem Du leiden kannst, und der mir am Ende Tränen über die Wangen laufen ließ.
Ja, kein Videospiel hat mich so berührt wie dieses.
Dann diese vielen Anpielungen an große Western Filme.
Und endlich mal eine Open-World, die der Star des Games ist, ich bin Stunden nur durch die Gegend geritten, nur um selbige zu erkunden, habe in der Wildnis mein Lager aufgeschlagen, und zurück im Camp war fast wie nach Haue kommen.
Und diese Nebenmissionen, die nicht nur dazu da waren, Spielzeit zu strecken.

Am Ende bleibt der Eindruck wirklich etwas erlebt zu haben, ganz tief in eine Geschichte eingetaucht zu sein, ein Teil der Story geworden zu sein.
Es klingt immer noch in mir nach.
Allein dieses Gefühl unbändiger Rachegelüste am Schluß des Epilogs.

Und am Ende ist es das für mich, ein Meilenstein der Videospielgeschichte, über den ich glaube ich in vielen Jahren noch denken werde.
 
Tja, der letzte Beitrag hier ist ja schon ein bischen her...
Aber ich bin frisch angemeldet, und nutze hier und jetzt mal die Gelegenheit.


Also RDR2 hat mich als "Gamer" wirklich verändert.
Klar es hat ein paar Macken in der Steuerung...
Aber insgesamt finde ich "episch" als Beschreibung noch zu schlicht.
Da haben wir Arthur Morgen, der in einen Tests als "zu blass" bezeichnet wurde. Und tatsächlich wirkt er am Anfang etwas blass. Aber der Spieler bekommt die Chance "seinen" Arthur Morgan" zu erschaffen. Ist das vollzogen, dreht Rockstar an der Charakterschraube, und aus Deinem Arthur wird ein sehr, sehr tiefer Charakter, ein gebrochener, mit dem Du dich freuen kannst, mit dem Du leiden kannst, und der mir am Ende Tränen über die Wangen laufen ließ.
Ja, kein Videospiel hat mich so berührt wie dieses.
Dann diese vielen Anpielungen an große Western Filme.
Und endlich mal eine Open-World, die der Star des Games ist, ich bin Stunden nur durch die Gegend geritten, nur um selbige zu erkunden, habe in der Wildnis mein Lager aufgeschlagen, und zurück im Camp war fast wie nach Haue kommen.
Und diese Nebenmissionen, die nicht nur dazu da waren, Spielzeit zu strecken.

Am Ende bleibt der Eindruck wirklich etwas erlebt zu haben, ganz tief in eine Geschichte eingetaucht zu sein, ein Teil der Story geworden zu sein.
Es klingt immer noch in mir nach.
Allein dieses Gefühl unbändiger Rachegelüste am Schluß des Epilogs.

Und am Ende ist es das für mich, ein Meilenstein der Videospielgeschichte, über den ich glaube ich in vielen Jahren noch denken werde.

Bis auf diesen Punkt stimme ich dir voll zu. Die letzten Missionen vor dem Epilog, Stichwort: Indianer, haben sich imo schon sehr gezogen und waren auch nicht sehr abwechslungsreich. Das war mir dann irgendwann zu viel: Reite zu Punkt X, anschließendes Feuergefecht, danach trifft die Verstärkung ein, nächstes Feuergefecht usw.

Zur Steuerung: Den ersten Durchgang habe ich auf der One X mit Pad erledigt, den zweiten dann bei PC-Release mit M+T. Das ging schon wesentlich präziser und weniger träge von der Hand.
 
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