U
Urgs
Gast
Ich find, die Schießereien funktionieren zu glatt und sind eigentlich zu anspruchslos.
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Ich find, die Schießereien funktionieren zu glatt und sind eigentlich zu anspruchslos.
Ich find, die Schießereien funktionieren zu glatt und sind eigentlich zu anspruchslos.

Ich finde es hier tatsächlich schade, dass durch Rockstars Engine seit GTA4 Systeme wie gegnerische NPC Gesundheit nahezu randomisiert wirken und man dadurch ein realistischeres Gunplay verhindert hat. Man hat es halt ständig, dass wenn man bewusst nicht auf den Kopf schießt, sondern Kugeln in den Oberkörper pumpt, manchmal Gegner nach 2 Treffern schon das Zeitliche segnen, manchmal aber auch erst nach 6 oder 7, wenn sie am Boden liegen und sich wälzen, aber noch nicht komplett doomed sind.Im Endeffekt hat man so auch das Revolverheldgefühl, wenn es eher darum geht, ob man einen Kopfertreffer erzielt und nicht darum, überhaupt zu treffen. Aber es mangelt etwas an Bedrohung bei spannenden Szenen, wenn man sehr viel einstecken kann und alles runterballert.

Tja, der letzte Beitrag hier ist ja schon ein bischen her...
Aber ich bin frisch angemeldet, und nutze hier und jetzt mal die Gelegenheit.
Also RDR2 hat mich als "Gamer" wirklich verändert.
Klar es hat ein paar Macken in der Steuerung...
Aber insgesamt finde ich "episch" als Beschreibung noch zu schlicht.
Da haben wir Arthur Morgen, der in einen Tests als "zu blass" bezeichnet wurde. Und tatsächlich wirkt er am Anfang etwas blass. Aber der Spieler bekommt die Chance "seinen" Arthur Morgan" zu erschaffen. Ist das vollzogen, dreht Rockstar an der Charakterschraube, und aus Deinem Arthur wird ein sehr, sehr tiefer Charakter, ein gebrochener, mit dem Du dich freuen kannst, mit dem Du leiden kannst, und der mir am Ende Tränen über die Wangen laufen ließ.
Ja, kein Videospiel hat mich so berührt wie dieses.
Dann diese vielen Anpielungen an große Western Filme.
Und endlich mal eine Open-World, die der Star des Games ist, ich bin Stunden nur durch die Gegend geritten, nur um selbige zu erkunden, habe in der Wildnis mein Lager aufgeschlagen, und zurück im Camp war fast wie nach Haue kommen.
Und diese Nebenmissionen, die nicht nur dazu da waren, Spielzeit zu strecken.
Am Ende bleibt der Eindruck wirklich etwas erlebt zu haben, ganz tief in eine Geschichte eingetaucht zu sein, ein Teil der Story geworden zu sein.
Es klingt immer noch in mir nach.
Allein dieses Gefühl unbändiger Rachegelüste am Schluß des Epilogs.
Und am Ende ist es das für mich, ein Meilenstein der Videospielgeschichte, über den ich glaube ich in vielen Jahren noch denken werde.
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