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ONLIVE - Computerspiele ohne Konsole!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

OnLive wird definitiv (also ganz bestimmt) scheitern.

Interessant wird das IMO erst, wenn Sony und MS vergleichbare Services ankurbeln. Oder grosse Publisher wie EA oder Activision.

Wobei ich im Cloudgaming noch lange keinen Ersatz zu Konsolen oder PCs sehe. Nur als Ergänzung.
 
Also ich hoffe, dass es ein Erfolg wird und wenn nicht in der Konfig, dann in einer anderen Form. Kommt schon, allein der Gedanke, überall sein Lieblingsgame zocken zu können, find ich geil.
Kleines Beispiel Starcraft 2 Beta: Statt nur auf dem Heimrechner mal kurz auf dem Arbeitsrechner zocken, oder am Uni-Rechner etc., anstatt das Game überall installieren zu müssen bzw. vom USB-Stick runter zu ziehen.

Bei mir fängts ja schon da an, dass ich es gut finde, wenn Savegames in der Cloud gespeichert werden wie bei manchen Spielen von Steam. Total genial für Leute, die häufig den Rechner wechseln müssen.
 
Ich sehe das grösste Problem immernoch beim Internet selbst.

Ich habe DSL6000 und relativ gute Ping-Werte. Aber wenn ich an einem Samstagabend diverse Streaming-Vids bei youtube gucken möchte, dann kommt es oft vor, dass der Stream stockt oder mehrere Sekunden nicht nachladen kann.

Wie das mal bei wirklich beliebten und/oder grafisch guten Spielen funktionieren soll, weiss ich nicht.
 
Frystil schrieb:
Also ich hoffe, dass es ein Erfolg wird und wenn nicht in der Konfig, dann in einer anderen Form. Kommt schon, allein der Gedanke, überall sein Lieblingsgame zocken zu können, find ich geil.
Kleines Beispiel Starcraft 2 Beta: Statt nur auf dem Heimrechner mal kurz auf dem Arbeitsrechner zocken, oder am Uni-Rechner etc., anstatt das Game überall installieren zu müssen bzw. vom USB-Stick runter zu ziehen.

Bei mir fängts ja schon da an, dass ich es gut finde, wenn Savegames in der Cloud gespeichert werden wie bei manchen Spielen von Steam. Total genial für Leute, die häufig den Rechner wechseln müssen.

Nehm ich meinen Laptop mit Gaming-fähiger Hardware mit. Soll dann wieder gelernt werden schalte ich auf die on-cpu gpu um, um strom zu sparen.
Solch hardwaretechnischer Fortschritt ist mir wesentlich lieber, da ich somit auch wirklich etwas besitze und vollständig von anderen variablen autonom bin.

Stell dir vor die Streaming-server fallen aus, die Internet-Linie zickt mal wieder oder deine Mitbewohner saugen sich grad was... Dann kannst du nicht einmal auf dem Heimrechner zocken :D

Wie Zimtzicke schon sagte, so einen service stelle ich mir höchstens als Ergänzung keineswegs als Ersatz für Konsolen oder Gaming-PCs vor. Und wie andere Vorposter schon meinten, glaube ich dass es ernsthafte schwierigkeiten bei der Realisierung dieser Streamingplatform geben wird, zumindest wenn ich so meine persönlichen Erfahrungen mit dem Internet in Betracht ziehe... Ich mein, Sony schafft es nichtmal dass ein Spiel Lagfrei über Remoteplay auf der PSP läuft und die ist 1-2m entfernt per 11mbit/s W-Lan mit der PS3 verbunden...
 
Das nächste Problem wird das Preismodell sein.

Wenn ich sehe, was die da in den USA alleine als Monatsgebür für den Dienst ansich haben wollen... da hast du noch kein Spiel gespielt...

Gerade für die Masse, die sich vielleicht drei, vier Spiele pro Jahr kauft, rechnet sich sowas nie im Leben.
 
Falls ein Service es mal technisch auf die Reihe bekommen würde, dass die Games dann wirklich flüssig und ohne irrelange Latenzzeiten spielbar sind, könnte ich mir gut vorstellen, dass die die Zukunft des Gamings ist.

Nur habe ich arge Zweifel daran, dass dies sobald der Fall sein wird...
 
Frystil schrieb:
Kommt schon, allein der Gedanke, überall sein Lieblingsgame zocken zu können, wenn es der Anbieter zulässt und so lange die Lizenz gültig ist, find ich geil.
Hab den Satz mal ergänzt. ^^

Ansonsten: Sicherlich eine nette Sache, was technisch möglich ist. Aber da habe ich doch lieber mehr Rechte an der Software, als auf der Arbeit nun Game X spielen zu können. Vom Preis noch gar nicht gesprochen.

Zudem: Möchten wirklich so viele nun solche Games mal so eben in der Mittagspause auf dem Arbeitsrechner spielen? Für das, was da in Massen gespielt wird, gibt es doch schon längst Weblösungen bzw. iPod und CO mit entsprechenden Mobilen-Spielen, die für wenige Minuten geeignet sind.
 
Ich warte erst mal ab, wie sich die Sache entwickelt. Grundsätzlich finde ich Innovationen toll. Erstmal einführen lassen, dann meckern. Über Restriktionen etc. ist imho noch nichts bekannt geworden. :kaffee:
 
Frystil schrieb:
Ich warte erst mal ab, wie sich die Sache entwickelt. Grundsätzlich finde ich Innovationen toll. Erstmal einführen lassen, dann meckern. Über Restriktionen etc. ist imho noch nichts bekannt geworden. :kaffee:

Naja, man muss kein Wahrsager sein, um voraussehen zu können, dass unwirtschaftlich laufende Spiele, sprich diejenigen mit wenigen Subscribern, über kurz oder lang abgeschaltet werden.
Und wenn Onlive nicht sehr rentabel läuft (wonach es atm aussieht) wird das eher früher als später passieren, da Kosten gespart werden müssen und freigeschaufelte Rechenkapazität und Speicherplatz (neben laufenden Lizenzkosten an die Publisher) in der Situation attraktiver sind als für neue Spiele teure neue Server zu kaufen und Lizenzen für Poor Dogs weiterlaufen zu lassen.
 
OnLive - Start in Europa nicht vor Ende 2011

Der OnLive-Start in Europa gestaltet sich offenbar schwieriger als erwartet

Der Start des Spielestreaming-Dientes OnLive wird sich in Europa weiter verzögern. Während das System in den USA am 17. Juni während der E3 schon in den regulären Betrieb gehen solle, tut sich der Anbeiter in Europa schwer, überhaut einen Partner zu finden, der die nötige Bandbreite bereitstellt.
Laut einem Bericht des Branchenportals gamesindustry.biz hat OnLive für Großbritannien bereits Verhandlungen mit der British Telecom (BT) geführt. Die sieht sich aber nicht im Stande, das System vor Ende des Jahres 2011 an den Start zu bringen.

Ein Sprecher der BT: »Mit der Zeit wird sich das Breitbandnetz erweitern und sowie Spiele komplexer werden, erwarten wir, dass cloud-basierte Distributionsmodelle für Spiele immer attraktiver und etablierter werden. BT ist gut positioniert, um diese Transformation zu unterstützen. Die Erwartung ist, dass viele der heute verfügbaren, beliebten Konsolenspiele auch bei OnLive erhältlich sein werden. Wir werden weitere Pläne später in diesem Jahr veröffentlichen, aber wir würden davon ausgehen, dass wir den Service Ende 2011 verfügbar machen.«

Für Deutschland konnte OnLive noch keinen Koopertionspartner bekannt geben.

http://www.gamestar.de/news/2315493/onlive.html
 
Ich würde auch nicht Kooperationspartner sein wollen. Schließlich wird es einen Lag geben müssen zwischen Eingabe und Bildschirmwiedergabe. Die Kunden werden reklamieren wenn ein Spiel mal hängt und der Leitungsanbieter wird dann seitens OnLive alles abbekommen obwohl er nichts dagegen machen kann. Ein zum Scheitern verurteiltes System wollte ich auch nicht unterstützen.
 
Michael Moore schrieb:
Ende 2011.... ich frage mich wer sich für OnLive dann noch begeistern wird wenn voraussichtlich 2012 schon die neue Konsolen Generation anbricht.

angenommen das system funktioniert bis dahin in den USA gut [ich zweifle]:
alle diejenigen, die die beste (?) Grafik, aber keine 600 Euro auf einmal in die Hand nehmen wollen, sondern lieber monatlich 15 Euro zahlen. das ist ja gerade der Vorteil an onLive: man muss keine neue, teure Hardware kaufen. man hat laufend technischen Fortschritt und keine laute, fehleranfällige XBOX 720 ;)
ein Nachteil ist aber, dass man keine konsolen-exklusive Titel bekommen wird (?!)

(ich persönlich zahle zwar nicht gerne so viel für eine neue Konsole, aber ich möchte die Freude, die ich hatte, als ich zum ersten mal Kameo auf meiner neuen XBOX360 mit dem neuen HDTV gespielt habe, nicht gegen monatl. Gebüren eintauschen. :shock: wie das aussah. ;) )

ich finde die Idee hinter onLive grundsätzlich nicht schlecht. ich bin begeisterter Konsolenspieler, würde mit freunden aber gerne Starcraft 2, Empire Total War und Rennsimulationen spielen. dazu bräuchte ich jetzt einen PC. dieser kostet mich etwa 800 Euro[anständiger PC + guter Bildschirm]. dann möchte ich aber gerade Starcraft 2 auch unterwegs [bzw in meiner Studentenwohnung] spielen -> nochmal 700 Euro für einen Laptop.
und da käme Onlive ins Spiel. ein billiger PC Ersatz, die Grundgebür von 15 (?) Euro wäre es mir wert. wenn ich in einem Jahr gerade wieder keine Lust habe auf PC spiele, kündige ich das abo eben wieder, um es ein Jahr später wieder zu abonnieren...
klingt alles ganz gut, aber neben den technischen Problemen gibt es auch eines bei der Softwareauswahl: kein einziger [für mich] PC-typischer Titel ist zur Zeit verfügbar, und als Konsolen-Ersatz will ich OnLive nicht. da sind mir die Exklusivtitel, und der Geruch einer neuen Playstation zu wichtig :p
 
MouseMan schrieb:
Ein zum Scheitern verurteiltes System wollte ich auch nicht unterstützen.
Wenn man trotzdem Gewinn macht, dann kann das einem doch egal sein. Wenn jetzt die Publisher groß investieren müssten, dann würden die es sich auch gut überlegen. Aber eine kleine Änderung, die vielleicht sogar von Onlive bezahlt oder selbst am Spiel vorgenommen wird, ist ein geringes Risiko, aber man kann durchaus recht leicht zusätzliches Geld verdienen.

Es gibt bestimmt auch Anbieter, die gewillt sind Onlive Bandbreiten zu geben. Auch denen wird es egal sein, ob der Service 1 oder 2 Jahre später wieder eingestampft wird, so lange der Preis stimmt und Onlive entsprechend gut zahlt.

Hätte ja was, wenn Online den Breitbandausbau finanzieren würde *g*
 
OnLive: Aufwändige Spiele ohne teure Hardware

Am morgigen Freitag wird in den USA ein neuer Dienst namens OnLive starten. Die Anbieter versprechen, dass man aufwändige Videospiele über das Internet ohne Installation und vor allem ohne leistungsfähige Hardware spielen kann.

Bereits auf der Game Developers Conference hatte das Team rund um den Firmengründer Steve Perlman das Spiele-Streaming angekündigt. Damals wollte ihm aber noch keiner so recht glauben, dass das Projekt auch wirklich umgesetzt wird. Morgen soll es nun so weit sein - die Erwartungen sind hoch.

OnLive-1276782080.jpg


Gaming-PCs und Konsolen sollen in Zukunft überflüssig sein. Man setzt sich lediglich an einen Standard-PC mit breitbandiger Internetverbindung und schon soll es losgehen. Die Spiele laufen in mehreren Rechenzentren in den USA. Die Server kommen von Dell und sind mit Prozessoren aus dem Hause AMD ausgestattet.

Ob die Leistung ausreicht, wird sich morgen zeigen. 11 Titel stehen zum Start bereit, darunter "Colin McRae: DiRT 2", "Just Cause 2", "Mass Effect 2", "Assassin's Creed 2", "Prince of Persia" sowie "Splinter Cell: Conviction". Dank schneller Internetanbindungen soll der Lag, also die Verzögerung zwischen Eingabe und Videoausgabe, nicht stören.

Im ersten Jahr wird das Angebot kostenlos sein, danach wird eine monatliche Gebühr verlangt, die sich vermutlich auf rund 15 US-Dollar belaufen wird. Zudem will man später einen Settop-Adapter für Fernseher anbieten, zu dem auch ein Controller gehört. Dann kann man direkt am Fernseher ohne zusätzlichen PC aufwändige Videospiele genießen. Zumindest ist das die Vorstellung der Entwickler von OnLive.

http://winfuture.de/news,56229.html
 
THQs Brian Farrell: "Cloud Gaming ist die Zukunft"

THQs CEO Brian Farrell äußerte sich in der aktuellen Episode von Game Industry TV zur Zukunft des Computer- und Videospielens. Er stellt den Bedarf an Konsolen und Rechnern in Frage und glaubt an eine große Zukunft für Cloud Gaming.

Cloud Gaming bezeichnet das Streamen von Audio- und Videomaterial von Games über Server, die das Berechnen und Rendern übernehmen. Spieler benötigen lediglich einen internetfähigen Empfänger und entsprechende Cloud Gaming-Peripherie um jene Technik nutzen zu können. THQs Geschäftsführer Brian Farrell, glaubt, in dieser Technik stecke die Zukunft des Computer- und Videospielens. Farrell in der aktuellen Folge von Game Industry TV: „Ich glaube sehr stark an das Konzept von Cloud Computing. Dieses Konzept setzt die Hemmschwelle für potenzielle Spieler niedriger an, weil jene Menschen keine Unmengen von Mitteln für die Hardware aufbringen müssen.“

Er fährt fort: „Warum brauchen wir Kisten für 1000 US-Dollar (Computer und Konsolen, Anm. d. Red.)? Warum brauchen wir diese Rechenkraft?“ Neben THQs CEO Brian Farrell äußern sich auch Chris Taylor von Gas Powered Games, Digital Chocolate-CEO Trip Hawkins, PSN-Director Susan Panico und Gaikais CEO Dave Perry in der TV-Sendung. Deren Meinung bezüglich Cloud Gaming und einer Entwicklung zum Service-Business ist ähnlich.

http://www.pcgames.de/Cloud-Gaming-Thema-233460/News/THQs-Brian-Farrell-Cloud-Gaming-ist-die-Zukunft-769449/
 
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