Morgen an alle Racer!
Das Wochenende habe ich verhältnismässig viel gespielt. In der Karriere habe ich nach relativ kurzer Zeit Fahrerlevel 15 erreicht, die Versuchung war natürlich gross, mich direkt an das Steuer eines der richtig schnellen Autos zu klemmen. Aber der Reihe nach.
Vom Typ her bin ich ein Racer, der gerne ALLE Rennen gewinnt. Bei NfS Hot Pursuit hat mich das bei einigen Rennen fast zur Verzweiflung gebracht. Auch bei Shift 2 versuche ich alle Rennen in der "richtigen Reihenfolge" zu fahren. Eine Karriere will aufgebaut, und nicht im Schweinsgalopp durchgezogen werden. Schön ist, dass Shift 2 einem die freie Wahl lässt, wie man das Spiel angehen möchte. Will man Rennen oder gar Klassen überspringen, kann man das, muss es aber nicht. Liegen einem die Drift-Rennen nicht, benötigt man die nicht zwingend, um weiter zu kommen (was bei mir der Fall ist. Zumindest mit dem Nissan 200ZX ist Driften wieder eine Qual).
Auch ist mir aufgefallen, dass sich die Steuerung im Vergleich zu Shift 1 im Laufe des Spiels doch (auch ohne Tuning) stark verändert hat. Lamborghini Murcielage, Dodge Viper SRT-10 oder Aston Martin DB9 liessen sich in den Einladungsevents auch komplett ohne Tuning oder Optimierung ziemlich handzahm fahren. Kein Rutschen, kein Schlingern (für mein Empfinden jedenfalls). Einige Autos sind aber auch dabei, die fahren sich wie ein Stück Butter. Der Lexus LF-A gehört dazu. Mit der Karre den Eliminator in Malaysia City zu fahren war eine Qual.
Die Kurse sind schön abwechslungsreich, ich liebe die realen Rennstrecken. Dafür liegen mir die engen Stadtkurse nicht so sehr. Während Miami noch geht, Tokyo teilweise schon grenzwertig ist, kackt Malaysia City richtig ab. Nicht, dass die Kurse nicht gut wären. Aber fährt man in den engen Strassen ein Rennen, und kann die Gegner nicht direkt am Start ausbeschleunigen, wird es haarig. Fast jeder "Feindkontakt" sorgt für einen spektakulären Abflug in die Bande. Danach in den Gegner und dann sieht die Rennstrecke kurze Zeit später aus wie ein Billiardtisch kurz nach dem ersten Stoss.
Auch mit den Perspektiven habe ich am WE gespielt. Shift 2 ist eines der wenigen Rennspiele, wo ich auch mit der Motorhauben-, ja sogar mit Cockpit- und Helm-View klar komme. Und das obwohl ich normalerweise fast ausschliesslich in der 3rd-Person-View fahre.
Lobenswert ist noch eine Sache: probiert einfach die Autos aus, was euch liegt, was garnicht geht. Am besten zuerst auf einer Teststrecke. Gut ist nämlich, dass man ein Auto (inkl. Tuningteile) wieder für den kompletten Einkaufspreis verkaufen kann, falls man nicht klarkommt. Noch besser wären natürlich "Probefahrten" gewesen, bevor man kauft. Aber so ist es auch ok.
Fazit nach weiteren Stunden Shift 2: es wird IMO immer besser. Die KI ist immernoch stramm, die Rennen voller Action und Spannung, die Autos lassen sich grösstenteils sehr gut steuern.
Tolles Spiel!
