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Zimtzicke schrieb:[vid]http://www.youtube.com/watch?v=0-Imb_hTVmw[/vid]



Zimtzicke schrieb:Wurde noch nichts gezeigt oder gesagt.
Wobei sowohl Undercover, Hot Pursuit und The Run kein Tuning hatten.
Need for Speed: Most Wanted - Wir setzten uns für die ersten Rennen hinters Steuer
Revolutionär Neues wird uns Need for Speed: Most Wanted sicher nicht bieten, doch das Gezeigte verspricht zumindest wieder spannende Verfolgungsjagden mit der Polizei und aufregende Multiplayer-Rennen. Wir setzten uns auf der E3 hinters Steuer und spielten es an.
Zugegeben, bei der Namensgebung hat sich Electronic Arts nicht viel Mühe gegeben, auf den ersten Blick auch steckt im Spiel exakt wieder dasselbe wie im Vorgänger, trotzdem gehen wir wieder von einem motivierenden Arcade-Racer aus der einen begeistern kann, insofern man auf schnelle Luxuskarossen, hektische Verfolgungsjagden und nicht zuletzt herausfordernde Online-Rennen steht. Wir setzten uns auf der E3 2012 ans Steuer des Titels um ein Gefühl für die erste gezeigte Demo-Version zu bekommen.
Der Singleplayer
Zuerst checkten wir ein Checkpoint-Rennen im Einzelspieler-Mode. Sehr schön dabei, dass man theoretisch dank der offenen Spielwelt verschiedene Routen und Abkürzungen nehmen kann, leider aber war die Demo diesbezüglich noch recht eingeschränkt, so dass wir das nicht wirklich ausprobieren konnten. Ansonsten gibt sich das Gameplay wie bekannt, während der illegalen Straßenrennen verfolgt uns die Polizei, welche recht rabiat versucht uns zu rammen oder mit Straßensperren aufzuhalten. Was wir leider nicht sahen waren die "Pursuit Breaker", also die Möglichkeit diverse Gebäude zum Einsturz zu bringen um so die Verfolger abzuschütteln, wobei aber nicht klar ist, ob es die in der fertigen Version dann nicht doch gibt. Nach dem Rennen gilt es dann vor der Polizei zu flüchten, bevor wir den Erfolg feiern können.
Der Geschwindigkeitseindruck hingegen ist wieder einmal fantastisch, besonders beim Einsatz des Nitroboosters. Dieser lädt sich auch angenehm schnell wieder auf, so dass wir leidlich davon Gebrauch machen können. Bei der Gegner-KI hingegen haben wir es wieder mit der bekannten Gummiband-KI zu tun, was durchgehend für herausfordernde Positionskämpfe sorgt. Auch den Zähler für die angerichtete Zerstörung am Stadtmobiliar gibt es wieder, der uns auf der Most-Wanted-Liste der meist gesuchten Racer nach oben steigen lässt. So kommen wir auch wieder an die Belohnungen, welche das Spiel ausschüttet.
Der Multiplayer
Der Online-Mehrspieler-Mode ist wieder für acht Spieler ausgelegt, was nun wirklich nicht mehr besonders prickelnd ist, aber für spannende Rennen online ausreicht. Auf der Messe konnten wir eine Spielvariante ausprobieren bei der es darum ging vier verschiedene Herausforderungen nacheinander zu absolvieren. In diesem Fall ging es darum den höchsten Sprung und die höchste Geschwindigkeit zu erreichen, ein Team-Race und ein Checkpoint-Rennen zu gewinnen. Dabei versammeln sich die Fahrer vor dem Start an einer bestimmten Stelle, woraufhin die Challenge gestartet wird und die Fahrer nacheinander versuchen so hoch als möglich zu springen, so schnell als möglich am Radar vorbeizufahren und die Rennen zu gewinnen. Für die extra Portion Fun dabei sorgt natürlich der Umstand, dass man die Mitstreiter bei ihren Versuchen stören kann und bei den Rennen zu rammen versucht. Für zusätzliche Konkurrenz sorgt das Autolog-Feature, welches die eigene Leistung mit denen seiner Freunde vergleicht, was natürlich dafür sorgt, dass man manche Herausforderung öfter als nötig annimmt, um in der Freundesliste die Top-Platzierung einzunehmen. Dazu gibt es während der Challenges eine eigene Most-Wanted-Liste, wer hier anführt wird als Sieger gekürt. Bereits in der Demo gefiel uns sehr gut, dass man bis zuletzt noch die Chance hatte das Ruder herumzureißen, was für das ausgewogene Gameplay des Titels spricht.
Das zugrundeliegende Level-System ist wieder ganz ähnlich aufgebaut wie wir es schon kennen. Nach dem Ende der Herausforderungen werden Speedpoints ausgeschüttet, die sich summieren, und zusätzlich gibt es für Tickets für geschaffte Meilensteine. Dabei werden nicht nur neue Wagen freigeschaltet, es gibt auch neue Nummernschilder, Upgrades, bis hin zu Mods für die Autos und leichtere Chassis. Etwas genervt haben uns aber die eingeblendeten Crash-Sequenzen, welche den Spielfluss unnötig lang unterbrechen, doch das war auch beim Vorgänger schon so, weswegen wir wohl damit leben müssen.
Grafisch zeigte sich der Titel von der Schokoladenseite. Die Wagen sind hoch detailliert, die Spiegelungen darauf sehen fantastisch aus und das Schadensmodell sieht schick aus, auch wenn es natürlich begrenzt ausfiel, schließlich soll man mit allen vier Reifen ins Ziel kommen. Auf der PC-Version die wir anspielen konnten gab sich Most Wanted auch bezüglich der Framerate keine Blöße, das Spielgeschehen wurde durchweg flüssig und ohne Ruckler dargestellt.
Gesamt gesehen erwarten wir von Need for Speed: Most Wanted exakt das was man erwarten kann, schnelle und leicht zugängliche Arcade-Rennaction die dank des Autolog-Features auch für einige Zeit motivieren wird können, revolutionär Neues aber wird uns der Titel nicht bieten. Man könnte es auch mit dem abgedroschenen Spruch zusammenfassen, dass Freunde des Vorgängers auch mit dem kommenden Titel sicher zufrieden sein werden.
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