Ich verstehe es immer noch nicht.
Wenn kein Geld auf deinem KK-Konto sein sollte, wird der Bezahlvorgang direkt abgelehnt. Da wird sofort geprüft, ob der Betrag verfügbar ist und überwiesen werden kann, oder nicht. Es _kann_ keine Überziehung stattfinden, eben weil es keinen Überziehungsrahmen gibt. Genauso weiß die Bank, bei der du die KK hast, nicht einmal die Kontonummer deines "richtigen" Kontos, noch hat sie eine Einziehungsberechtigung, von der sie bei einer etwaigen Überziehung Gebrauch machen könnte.
Wie Nasredding schon sagt, wenn du bei Abodiensten wegen fehlender Deckung nicht zahlen kannst, wird nichts abgebucht und du bekommst böse Post vom Anbieter mit dem du einen Vertrag hast, eben weil keinerlei Geld an ihn fließt.
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Vielleicht lag das auch an der Haspa, ich weiß es nicht. Ich habe jedenfalls eine "Preidpaid"-Kreditkarte erhalten, aber nach Studium der Unterlagen hat die sich nur in dem bunten Bildchen und dem Verfügungsrahmen von der normalen unterschieden.
Keine Ahnung, was du da für seltsame Konditionen hattest, aber grundsätzlich ist eine Prepaid-KK exakt das, was landläufig darunter verstanden wird: Ein völlig abgeschotteter Geldsack, aus dem nur so viel rausgenommen werden kann, wie vorher drin war. Kein Überziehungsrahmen, keine Einziehungsberechtigungen oder sonstige Verbindungen zu deinen übrigen Geldwerten. In die Schuldenfalle tappt man damit garantiert nicht und sollte es unberechtigte Zugriffe auf das Konto geben ist auch immer nur der Betrag in Gefahr, der sich aktuell auf diesem Konto befindet (wobei das gar nicht so stimmt, weil KKs ja grundsätzlich dafür da sind, überwiesenes Geld bei Missbrauch problemlos zurücküberweisen zu können).