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Mittwoch Bundeswehr!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, das sagst du, weil du möglicherweise von Natur aus sportlich bist. Aber ich, beispielsweise, war und bin es nicht (für die Musterung hat's aber gereicht :gerri: ) und so war es halt auch mal eine schöne Erfahrung früh morgens laufen zu müssen und dann dafür als "Belohnung" total "erfrischt" zu sein. ;)
 
Es ist relativ sinnlos einen engstirnigen BW-Gegner von der BW überzeugen zu wollen ;) Wozu das ganze? Was ist der Sinn? Der Sinn ist einen gewissen Prozentsatz der Bevölkerung auf den Verteidigungsfall vorzubereiten, ihnen gewisse grundlegende, militärische Fähigkeiten zu vermitteln.
Was es einem selbst bringt? Das ist doch total unterschiedlich. Ich fand es interessant mit Gleichgesinnten, aber zunächst Fremden einer Extremsituation ausgesetzt zu werden. Sich jemanden unterzuordnen, obwohl man das vielleicht nicht will. Wer was auf´m Kasten hat, kann daraus auch was für das Zivilleben lernen. Ich hatte damals mein erstes eigenes Geld verdient. Außerdem wurde ich körperlich nen bisschen abgehärtet und konnte Sachen machen, die man außerhalb der BW defintiv nie erfahren kann. Ob man daran Interesse hat, is ja ne andere Frage. Außerdem ist es nicht zu 100% sinnlos, es gibt auch nen längeren Erste-Hilfe-Kurs :p
 
Das können Sie aber auch mit Freiwilligen und Zeitsoldaten machen und müssen dazu niemanden zwingen der es nicht will.

Gibt genug die es gerne machen und genug die es nicht wollen daher kann man auch genauso gut sagen, es ist zwecklos einen BW befürworter vom Gegenteil zu überzeugen.
 
Es ging hier aber doch auch darum das man nicht hin will. Siehe weiter zurück.

Generell habe ich ja nichts dagegen, wer will den soll man nicht aufhalten und umgekehrt.
 
Ja, er will nicht hin, weil er keinen Sinn drin sieht in dem was er dort tun würde. Wenn er natürlich nicht offen für neues ist und auch keinen Sinn sehen will, macht es natürlich auch keinen Sinn ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Ich habe dann nur ein paar Beispiele gebracht, um den Auswurf "eh alles rotz" "sinnlos" etc. zu widerlegen - zumindest nach meinem dafürhalten. Mal davon abgesehen ist die Diskussion müßig; wer nicht will, findet einen Weg, alle andere sind vermutlich zu doof :p
 
tomixxx schrieb:
Ja, das sagst du, weil du möglicherweise von Natur aus sportlich bist. Aber ich, beispielsweise, war und bin es nicht (für die Musterung hat's aber gereicht :gerri: ) und so war es halt auch mal eine schöne Erfahrung früh morgens laufen zu müssen und dann dafür als "Belohnung" total "erfrischt" zu sein. ;)

gut dann hätte ich bei der BW wohl nix verloren. Ich gehe auch so mehrmals die Woche joggen:bier:
 
xbox360besitzer schrieb:
Morpheus_xXx schrieb:
Samstrike 68 schrieb:
Aber nicht Freiwillig !
Da würde niemand Privat drauf kommen sich für nix und wieder nix nen Arsch auf zu reißen.

Ich weiß, es klingt abwegig, aber es soll dort draußen tatsächlich leistungswillige Menschen geben...

dann geht man aber nicht zum Bund. Dort gibts mehr Kohle als man verdient hat und nen sicheren "Arbeitsplatz"

Stimmt nicht ganz. Das Einstiegsgehalt beim Bund ist extrem hoch, ja. Aber gerade, wenn man guckt, was man als studierter inner Wirtschaft verdienen kann, dann flacht der Bund im Vergleich zur Wirtschaft nach hinten hin immer weiter ab.
Mehr Kohle, als man verdient, stimmt nicht pauschal. Klar gibts Leute, die Minimalprinzip fahren, die gibts überall, aber es gibt auch wirklich viele, die mit einer ziemlichen Motivation dahinterstehen und nicht um 1630 zum Auto gehen und abschalten. Ich hab jedenfalls des Öfteren auch mal ne 70-90 Std. Woche dabei.
Einsätze, häufige Versetzungen usw. kommen dazu.

Wenn ich mir überlege, dass einer, der ca. 500 Mann unter sich hat, etwa genauso viel verdient, wie ein Lehrer, dann halte ich das auf jeden Fall nicht für übertrieben viel Geld (und nein, das soll jetzt kein Lehrerbashing sein).
Man kann definitiv beim Bund was leisten.

Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich während meiner bisherigen Bundeswehrzeit immer wieder in neue Situationen gesteckt wurde, mit neuen Aufgaben und neuen Leuten, unter denen ich mich dann erst einmal beweisen musste. Sowas hatte ich in der gesamten Schulzeit kaum bis gar nicht. Dort war immer alles sehr gechillt, weil man alles kannte und sich nicht in unbekannten Situationen zurechtfinden musste. Natürlich, ich hatte auch Phasen mit viel Leerlauf, das will ich gar nicht in Frage stellen.

Meine Meinung ist, dass es auf keinen Fall schadet, wenn man sowas mal erlebt hat. Einfach unter anderen, unbekannten Leuten, auch mit deutlich geringerem Bildungsstand klarkommen und auch in einer Hierarchie zurechtkommen. Wenn man nur will, dann kann man da viel mitnehmen. Das weiß ich, weil ich mich bemüht habe, etwas mitzunehmen und definitiv nicht enttäuscht wurde.
 
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