Zhadow schrieb:Ich habe absolut kein Problem mit Linearität. Ist mir zehnmal lieber, als wenn mir bei einem Open-World Spiel irgendwann die Lust vergeht weil ich von den Möglichkeiten die es mir bietet regelrecht erschlagen werde, oder ich vor lauter Laufwegen kaum die positiven Aspekte des Spiels zu Gesicht kriege.
Versteht mich nicht falsch, mich persönlich begeistert auch eine gute Inszenierung mehr als zu viele Freiheiten, die einen irgendwann einmal erschlagen. Aber wenn mir die ganze zeit Freiheit vorgegaukelt wird (riesige Stadt, weite Areale, unzählige Dächer), und ich diese aber nicht auskosten kann, dann nervt mich das mehr als bei einem Shooter, der mir sagt "Das ist der Weg, Alternativen gibt es nicht!". Assasin's Creed war in der Beziehung sehr gut, man konnte sich wirklich seinen Weg so bahnen, wie man das wollte (dafür war halt das Spiel an sich nicht gut, aber hier gehts ja nur um die Freiheit im Level).
Sollten in Mirror's Edge mehrere Wege zum Ende des Levels führen und man wirklich viele Dächer erreicht und genügend Möglichkeiten hat, dann sind meine Bedenken völlig zerstreut. Aber wenn ich überall Dächer und Sprünge und und und sehe und weiß, dass ich nur auf einem Weg, den der rot ge"highlight"eten Objekte, ans Ziel komme, dann finde ich das sehr schade, weil dadurch sehr viel Potential dieser grandiosen Idee verloren gehen würde.
HollowManX schrieb:Frank schrieb:Das einzig negative in der Demo ist die Kantenbildung, die das gewollt glatte und sterile Bild stört. Ist das bei der 360 Fassung genauso?
Ich konnte keine störende Treppchenbildung feststellen.
Ich auch nicht ... habe Übles erwartet, nach den Berichten hier, aber ich fand das Aliasing nicht übertrieben stark oder gar störend.

