Molyneux spricht offen über Milos Pädo-Problem
Peter Molyneux befindet sich gerade auf Interviewtour durch alle möglichen Magazine und Medien. Der USA Today hat er dabei verraten, er sei sich des Problems mehr als bewusst, dass die Öffentlichkeit mit Milo in erster Linie die düsteren Seiten, welche man sich unter der Beziehung zwischen einem Erwachsenen und einem kleinen Jungen so vorstellen könnte, verbindet. Außerdem bezeichnet er den aktuellen Entwicklungsstand des Projekts nach wie vor als den einer Techdemo, auch wenn er Milo & Kate letztendlich mit großer Sicherheit als handfestes Produkt in den Händen der Retail-Kunden sieht.
Molyneux dazu weiter gegenüber USA Today:
◦"Wir müssen noch viele hohe Hürden überwinden, bevor Milo bedenkenlos akzeptiert wird. Es ist sehr umstritten, dass wir tatsächlich ein Spiel, eine Story, ein Erlebnis über einen Jungen machen. Man denkt dabei im ersten Moment augenblicklich an all die düsteren Seiten der Menschlichkeit."
◦"Aber eigentlich liebe ich das auch. Den Gedanken, so umstritten zu sein, dass sich die Leute umdrehen und sagen: 'Ihr könnt keine Story über einen Jungen machen.' - In meinen Augen ist es aber gerade das Richtige, so etwas auf diese Art zu machen."
◦"Einer der besten Filme, welche ich letztes Jahr gesehen habe, handelte letztendlich von einem alten Mann und einem Pfadfinderjungen. Er hieß Up (dt.: Oben) und war von Pixar. Wenn ich euch die Story wie folgt beschreiben würde, wäre euer Kommentar dazu: 'Das kannst du nicht machen. Das ist vollkommen ausgeschlossen.' - 'Es geht um einen alten Mann und einen Pfadfinderjungen. Sie lernen sich als Fremde kennen, leben zusammen und erleben gemeinsam Abenteuer.'
◦"Wonach ihr in Dramas und Geschichten sucht, ist Einzigartigkeit. Und ihr sucht nach Erlebnissen, die man noch nicht zuvor erlebt hat. Es ist denke ich gut, so etwas auf einem umstrittenen Level anzugehen."
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