Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Michael Jackson Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Urgs schrieb:
Für immer Kind

Schöner Text über sein Können im Verhältnis zu anderen Legenden und zum Schaffen heutiger Pop-Künstler.

Guter Artikel, der ins Schwarze trifft.

Ich frage mich seit einer Woche, wer in Jackson's Fußstapfen treten könnte, was sein Engagement in Verbindung mit seiner Musik angeht. Mir fällt kein Name ein.
Die letzten Großen Überbleibsel sind Madonna, U2 und eventuell Kylie Minogue, die MJ jedoch nicht annähernd das Wasser reichen können (auch wenn MJ die letzten Jahre "ruhig" war, reicht sein Einsatz doch bis ins Heute hinein).
Skandale und Marotten hin oder her (teils berechtigt vorgeworfen, teils nicht), er hat bewegt und berührt. Er ließ kaum jemanden kalt. Er hatte vielleicht naive Visionen von einer besseren Welt, aber er hatte zumindest welche.

Und musikalisch ? Hör uff. Da ist im Pop-Bereich schon lange Schicht im Schacht. Mit den 80ern geht auch die Seele der Musik verloren. Was heute die Charts dominiert, ist so kalt, so seelenlos, so unmelodiös. Gut, ich bin aus dieser 80er-Generation und daher wohl nicht objektiv genug.....

Die 80er sind schon länger "tot", aber MJ's Weggang ist quasi der letzte Beweis dafür (er war halt immer irgendwie da).
Erwachsen werden ist hart, ja. Und ich denke, sein Tod hat mich dem ein bischen näher gebracht, leider (ich weiß übrigens nicht exakt, was "erwachsen werden" bedeutet).

Ich denke, es wird in nächster Zukunft noch näher "einschlagen", was unsere "80er-Begleiter" betrifft (jeder hat ja so seine Favoriten, die ihm besonders am Herzen liegen). Dass es quasi mit dem Größten begonnen hat, ist natürlich ein Hammer, ein satter Schlag in die Magengrube.
 
BAZONG schrieb:
Ich frage mich seit einer Woche, wer in Jackson's Fußstapfen treten könnte, was sein Engagement in Verbindung mit seiner Musik angeht. Mir fällt kein Name ein.
Die letzten Großen Überbleibsel sind Madonna, U2 und eventuell Kylie Minogue, die MJ jedoch nicht annähernd das Wasser reichen können

Also in seine Fußstapfen wird nie einer treten können, da ist er weit allein im Olymp der Popmusik, allgemein gesehen kann er sich jetzt endgültig den Thron mit Elvis teilen.

Madonna ist bei den Frauen sicherlich die klare Nr. 1, sie hat sich im Gegensatz zu Jacko mehr verändert in musikalischer Hinsicht, allerdings muss man sagen, sie hat auch viele Schrottalben abgeliefert. Vor allen die letzten waren doch allesamt für die Tonne, höchstens 1-2 gute Songs konnte man drauf finden.
 
@ freezi
Eine ähnliche Stimmung hatte ich auch bei Freddy Mercury, wobei ich da nicht so sehr mitgelitten habe, da für mich Queen eher ein 70er-Relikt waren und ich daher nicht so einen Draht dazu hatte. Aber auch da war es sehr schade. Alleine, wenn ich an seine Künste denke, das Publikum mit einzubeziehen :huldig:
Und da war dann auch noch diese "caritative" Seite. Auch da haben gewisse Gruppen ihre Gallionsfigur, ihren Fürsprecher verloren.
Dasselbe mit Diana (die hat halt keine Musik gemacht ;) ). Es braucht eben solche Leute, die jeder kennt. Manche sind prädestiniert für sowas, andere nicht.

Und ich finde, solche Leute fehlen heuer.
 
Homer schrieb:
Madonna ist Live die reinste Katastrophe. Studiostimme =/= Konzertstimme. Ich verstehe nicht, wieso sie sooo begehrt ist.

Weil sie ein Star ist? Madonna hat sich halt ständig neu erfunden, und speziell in den 80ern auch richtig gute Musik gemacht. Queen of Pop trifft da schon zu, auch wenn es kein offizieller Titel ist.
 
Wie das in dem Artikel geschildert wird, daß Madonna sich durch billigen Sex in den 90ern retten konnte, was Michael nicht möglich gewesen ist, das halte ich für Quatsch. Einerseits hatte Michael ja in den 90ern noch riesige Erfolge. Anderseits erinnere ich mich auch daran, daß die Justify my Love-Geschichte auch negative Auswirkungen auf sie hatte. Sie wurde in der Presse dafür verrissen und meine mich zu erinnern, daß auch ihre Konzerte dadurch sehr schlecht besucht wurden. Zumindest in Europa.
 
Urgs schrieb:
Wie das in dem Artikel geschildert wird, daß Madonna sich durch billigen Sex in den 90ern retten konnte, was Michael nicht möglich gewesen ist, das halte ich für Quatsch. Einerseits hatte Michael ja in den 90ern noch riesige Erfolge. Anderseits erinnere ich mich auch daran, daß die Justify my Love-Geschichte auch negative Auswirkungen auf sie hatte. Sie wurde in der Presse dafür verrissen und meine mich zu erinnern, daß auch ihre Konzerte dadurch sehr schlecht besucht wurden. Zumindest in Europa.

Aber sie hat schon extrem provoziert, und das mit völliger Absicht. Ist ein Teil von ihr, und irgendwie wäre die Musikgeschichte ohne sie nicht dieselbe. Vor allem Like a Prayer ist einer meiner Lieblings Popsongs. Papa Don't Preach ist auch klasse.

Natürlich kann sie aber Jacko nicht das Wasser reichen. Trotzdem muss man Madonna anerkennen dass sie mit ihrer Karriere (trotz Skandalen) sehr viel klüger umgegangen ist, daher hatte sie eigentlich auch stets anhaltenden Erfolg. Zwar nie so gewaltig wie der von Jacko, aber er stagnierte auch nicht.
 
Ich mag sie ja auch, die war halt auch stets mit nem Sommerhit am Start. Und das Erotica Album ist sogar das einzige, das ich mir je von ihr gekauft habe. Dennoch war das eben nicht immer nur positiv für sie.
 
Urgs schrieb:
Ich mag sie ja auch, die war halt auch stets mit nem Sommerhit am Start. Und das Erotica Album ist sogar das einzige, das ich mir je von ihr gekauft habe. Dennoch war das eben nicht immer nur positiv für sie.

Stimmt, ich muss gestehen.. ich habe nur das Album Music. :staun:

Muss mir mal unbedingt das Like a Prayer Album von 1989 kaufen, eins der besten Popalben der Geschichte.

Hach, würde mir auch gern ein Jacko Ava einrichten, aber ich kann Hogan nicht wegmachen, Freezi ohne Jacko Ava geht nicht. :D

Übrigens, Prince ist für mich nach Jacko das Genie schlechthin im Popbereich... nur hat der mehr Alben gemacht als man kaufen kann. :D
 
Urgs schrieb:
Doch, mach dir mal nen Jacko-Ava. Bis zur Beerdigung tragen wir noch Trauer! ;)

Dann erkennt mich keine Sau mehr. :D

Oh man, wenn Hogan stirbt lös ich mich sicherlich auf.

Jetzt soll es kommenden Dienstag im Staple Center eine große Tribut Show für Jacko geben, aber ich glaube nicht dass er dort dann beerdigt wird. :ugly:

Seltsam dass da keine Klarheit herrscht. Und nun ist er schon eine Woche tot. :I
 
Freezi schrieb:
Jetzt soll es kommenden Dienstag im Staple Center eine große Tribut Show für Jacko geben, aber ich glaube nicht dass er dort dann beerdigt wird. :ugly:

Ich sag dir, zum Höhepunkt der Show schieben sie im Nebel nen Sarg auf die Bühne und da springt plötzlich ein quitschfideler Jacko raus und kreischt

AAAAAAUUUUUUU!

:D
 
Urgs schrieb:
Freezi schrieb:
Jetzt soll es kommenden Dienstag im Staple Center eine große Tribut Show für Jacko geben, aber ich glaube nicht dass er dort dann beerdigt wird. :ugly:

Ich sag dir, zum Höhepunkt der Show schieben sie im Nebel nen Sarg auf die Bühne und da springt plötzlich ein quitschfideler Jacko raus und kreischt

AAAAAAUUUUUUU!

:D

:hurra: :D

Auch wenns drumm klingt, aber wenn er nach einem erfolgreich absolvierten Comeback Konzert verstorben wäre, wäre es noch besser gewesen. Nicht falsch verstehen (und ich denke mal du weisst auch wie ich das meine), aber so hätte er es allen noch mal beweisen können. Ok, dann hätte man gesagt er wäre gestorben wegen dem Konzert, aber ich muss ehrlich sagen.. ich hätts sau gern gesehen was der da abgeliefert hätte.

Und eine Jacko ohne Superlativen hätte es eh nicht gegeben, dass wäre ja kein Pur Konzert geworden.
 
In den Tagesthemen haben sie vorhin Videoaufnahmen von den This Is It-Proben angeblich drei Tage vor dem Tod gezeigt (zu They don't care about us / She drives me wild).

Gerade wegen Jacksons Drang nach Perfektion bin ich mir sicher, da wär schon was Ordentliches auf die Beine gestellt worden.
 
BAZONG schrieb:
Urgs schrieb:
Für immer Kind

Schöner Text über sein Können im Verhältnis zu anderen Legenden und zum Schaffen heutiger Pop-Künstler.

Guter Artikel, der ins Schwarze trifft.

Ich frage mich seit einer Woche, wer in Jackson's Fußstapfen treten könnte, was sein Engagement in Verbindung mit seiner Musik angeht. Mir fällt kein Name ein.
Die letzten Großen Überbleibsel sind Madonna, U2 und eventuell Kylie Minogue, die MJ jedoch nicht annähernd das Wasser reichen können (auch wenn MJ die letzten Jahre "ruhig" war, reicht sein Einsatz doch bis ins Heute hinein).
Skandale und Marotten hin oder her (teils berechtigt vorgeworfen, teils nicht), er hat bewegt und berührt. Er ließ kaum jemanden kalt. Er hatte vielleicht naive Visionen von einer besseren Welt, aber er hatte zumindest welche.

Und musikalisch ? Hör uff. Da ist im Pop-Bereich schon lange Schicht im Schacht. Mit den 80ern geht auch die Seele der Musik verloren. Was heute die Charts dominiert, ist so kalt, so seelenlos, so unmelodiös. Gut, ich bin aus dieser 80er-Generation und daher wohl nicht objektiv genug.....

Ich find den Artikel auch ganz gut, aber der Seitenhieb auf die Black Eyed Peas ist doch Unsinn, da pickt er sich gerade eine der wenigen populären Bands raus, die noch wirklich talentiert und charismatisch sind.

Ansonsten hat er aber Recht, was Lady Gaga und so betrifft. Da steckt einfach keine Liebe drin, die Musik ist teilweise nur noch zum Geldscheffeln gemacht.

Man kann aber auch schwer die 80er (oder gar noch frühere Epochen) mit der Gegenwart vergleichen. Damals gab es auch noch nicht so viele Bands, da musste man schon talentiert sein, um bei MTV gespielt zu werden. Heute ist das bei vielen nur noch Geschäft, man denke nur an die ganzen Casting Shows, das hat mit Liebe zur Musik nichts mehr zu tun.

Deswegen sind aber längst nicht alle Künstler schlecht, sie sind nur schwerer zu finden in diesem Riesendschungel.
 
Find den Artikel nicht schlecht – auch wenn er am Anfang einen objektiven Artikel ankündigt um später dann nur aus eigenen Erfahrungen zu erzählen. Etwas ungeschickt. Außerdem denke ich ist es noch zu früh, die Zeitlosigkeit der Titel von MJ bereits zu erkennen oder nicht. Das wird sich dann – mit der Zeit – zeigen.

Gestern kam in den Nachrichten noch die Meldung, dass Jacksons Villa wohl für 33 Euro besucht werden kann und man daraus eine Art Tour machen will.

Christian Audigier (kennt vllt der eine oder andere…) passte das aber nicht, und hat nun einfach kurzerhand das Anwesend gemietet und verlegt sein Geschäft darin. Angeblich hatte er zusammen mit MJ an einer Kollektion gearbeitet, die eigentlich bald hätte erscheinen sollen. Die beiden warn wohl Freunde.
 
Frag mich aber auch ob es jemals wieder so einen Superstar der wirklich die Massen mit mehr als einem Album verzaubert und der die Musik dermaßen beeinflusst hat geben wird. So ähnlich geht es mir z.B. auch mit Queen. Das war für mich so ne geniale Band mit Hymnen für die Ewigkeit. Kann mir momentan nicht vorstellen dass die derzeitige Musikszene nochmal so jemanden hervor bringt. Im Kleinen auf jeden Fall - wie für mich zur Zeit z.B. Muse. Aber so ein Larger than Life mässige Multihitwonder kann ich mir in unserer heutigen Musikwelt kaum noch vorstellen. Zu nem Teil eben auch durch die illegalen Internetdownloads.

Deshalb ist man wohl auch so betroffen - selbst wenn man kein Fan war. Man spürt und weiß dass mit MJs Tod ne Epoche zu Ende geht.
 
http://www.blick.ch/people/international/michael-jackson-bei-seiner-vorletzten-probe-122789

Verflucht der hatte es immer noch drauf! :(
 
Schlimme Gänsehaut!

Bei dem Video hab ich tatsächlich das Gefühl dass er - wohl leider mit Schmerzmitteln vollgepumpt - wirklich nochmal großartige Konzerte gegeben hätte. Hab als letzten Liveauftritt ja nur den gruseligen Auftritt bei den MTV Awards (die warens glaub ich) in Erinnerung wo er überhaupt keine Stimme mehr hatte.
 
Zurück
Oben