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GEN7 Max Payne 3

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Am genialsten finde ich wirklich, wie sich ständig Maxs Kleidung ändert und total angepasst an den jeweilige Level ist, alleine im ersten Level, erst ist der Anzug total ordentlich und nach dem Bad total verknittert und nass halt. In einer andere Szene wieder total verknittern nach seinem Kater etc.
 
Jehuty79 schrieb:
Wer Sam Lake vermisst, der darf sich mit dem, mMn weniger gelungenen, Alan Wake begnügen.

True Story. :D

Barry the Scary schrieb:
Hätte Remedy exakt das gleiche Spiel als Max Payne 3 gebracht würde hier keiner meckern :roll:

Max Payne 3 rumst ohne Zweifel ganz gewaltig und ist auch sehr ansehnlich inszeniert bzw. sieht gut aus, nur inhaltlich und atmosphärisch bin ich overall gesehen leider überhaupt nicht warm damit geworden. Beim Endgegner hätte ich die Disk auch am liebsten aus dem Fenster geworfen. Da hätte sich auch nichts dran geändert, wenn Remedy dasselbe Spiel entwickelt hätte...vermutlich wäre der Unmut sogar noch größer gewesen, da ich von Remedy, im Gegensatz zu Rockstar, etwas ganz anderes erwartet hätte.
 
So , meine Meinung steht fest:

Steuerung einen Tacken zu steif. Das Setting ist schlecht gewählt. Die Level in denen es noch in New York zur Sache geht haben spürbar mehr Flair als die in Sao Paulo. Film Noir ist eben doch fest zumachen an Schießereien auf einem Schnee bedeckten Friedhof in in New York City.
 
MIIE schrieb:
Film Noir ist eben doch fest zumachen an Schießereien auf einem Schnee bedeckten Friedhof in in New York City.

Nein, ist es nicht. Du solltest du dich doch vielleicht noch einmal informieren was Film Noir wirklich bedeutet bevor du solche Aussagen tätigst. ;) Denn Teil 3 ist nicht mehr oder weniger Film Noir als die Vorgänger es sind. Film Noir ist mehr als ein winterliches New York bei Nacht. Ob man das Sao Paulo Setting nun mag oder nicht hat damit nichts zu tun. Ich mag es und bin froh, dass Rockstar diesen Schritt gewagt hat und auch durchgezogen hat.
 
Kapitel 13 ist, obwohl es in Sao Paulo spielt, mit der beste Max Payne-Abschnitt, den ich in allen 3 Teilen gespielt habe. Wer soweit ist, kann mir womöglich zustimmen. :D

Heute Abend habe ich nun das Ende von Kap 13 und das Finale auf Schwer vor mir. Ich habe Angst. :) :ugly:
 
Zhadow schrieb:
Nein, ist es nicht. Du solltest du dich doch vielleicht noch einmal informieren was Film Noir wirklich bedeutet bevor du solche Aussagen tätigst. ;) Denn Teil 3 ist nicht mehr oder weniger Film Noir als die Vorgänger es sind. Film Noir ist mehr als ein winterliches New York bei Nacht.

Ein wesentlicher Bestandteil von Film Noir ist der ästhetische Look, der sich insbesondere durch ein Low-Key-Lichtsetting auszeichnet (deshalb ist nächtliches, regnerisches oder allgemein ein düsteres Szenario im Film Noir weit verbreitet, ebenso wie S/W-Stilisierung, da es dieses Lichtsetting einfach stark begünstigt), so wie teils bizarre, nicht ganz alltägliche Kameraperspektiven, wie etwa Schrägansichten, sehr niedrige Perspektiven oder Weitwinkel statt Normalperspektive.

Inhaltlich wars auch eher darauf getrimmt ordentlich auf Kacke zu hauen, statt zumindest den Anschein von etwas Tiefgang zu erwecken. Klassisches Gut-Böse-Szenario, ist auch sehr unüblich für Film Noir, welches sich sehr gerne mit der Verschiebung von moralischen Grenzen befasst und die übliche Schwarz-Weiß-Malerei eher in Grautöne packt.
Diese pessismistische, düstere Atmosphäre, welche eben das Genre neben seiner ästhetischen Stilisierung stark auszeichnet, war mir hier viel zu wenig ausgeprägt. Es fühlte sich mehr wie ein Action-Blockbuster im Crime Genre an, denn ein tatsächlicher Film Noir Streifen. Man erkennt zwar, dass Rockstar zumindest versuchte einige Film Noir Elemente/Akzente zu setzen, aber insgesamt überwiegt die andere Seite zu stark, als dass man wirklich von einem auf Film Noir ausgelegten Konzept sprechen könnte.

Diese Elemente erzeugen eine ganz eigene Atmosphäre, wie man sie so nur im waschechten Film Noir (sprich jenem, die sich nicht nur einzelner Elemente bedienen, sondern es tatsächlich auf Spitze treiben) findet und die bringt Rockstar imo im dritten Teil nur stellenweise rüber, im Gegensatz zu Remedys Vorgängern. Diese Atmosphäre ist es aber, die Max Payne für mich, neben der schnellen Bullet-Time Action (hier konnte Rockstar wirklich auf ganzer Linie überzeugen und wischt mit den Vorgängern natürlich ziemlich den Boden auf) auszeichnet und prägend für die Serie war.
 
Zhadow schrieb:
MIIE schrieb:
Film Noir ist eben doch fest zumachen an Schießereien auf einem Schnee bedeckten Friedhof in in New York City.

Nein, ist es nicht. Du solltest du dich doch vielleicht noch einmal informieren was Film Noir wirklich bedeutet bevor du solche Aussagen tätigst. ;) Denn Teil 3 ist nicht mehr oder weniger Film Noir als die Vorgänger es sind. Film Noir ist mehr als ein winterliches New York bei Nacht. Ob man das Sao Paulo Setting nun mag oder nicht hat damit nichts zu tun. Ich mag es und bin froh, dass Rockstar diesen Schritt gewagt hat und auch durchgezogen hat.

Bla bla bla - ich nicht.
 
Gerade im 13. Kapitel angelangt, dürfte das letzte sein, oder?(edit: ok, 14 sinds..)Man weiß irgendwie gar nicht, was man von dem Spiel alles erzählen soll, so gut ist es. Klar ist die Story eher standardmässig und das Spielprinzip erfindet nichts neu. Aber das stört mich nicht im geringsten, wenn ich mit 8 Schuss, minimaler Energie und nicht mehr vorhandener Painkiller hinter einem Pfosten kauer, der unter dem Beschuss dreier ausstehender Gegner langsam zerberstet. Mit einem Hechtsprung einen per Kopfschuss ausschalte und zur nächsten Deckung springe. Über mir fliegen Kugeln, zerpflügen das Holz von PC-Tischen, Objekte pfliegen umher. Die anderen beiden umkreisen mich. Ah, die Shotgun hat noch zwei Schuss. Schnell links um die Ecke einen Blindschuss. Gegner geht in die Knie, noch einen hinterher. Erledigt. Der verbliebene versteckt sich nun hinter einem Pfosten. Langsam mit Bullet-Time nähern, und erst den Arm anschießen und dann mit voller Wucht den Rest durchlöchern. In genialer Einstellung haut es ihn durch die Fenster ein Stockwerk nach unten. Epische Musik setzt ein, während man sich mit neuer Munition und Painkillern für weitere Schritte rüstet und das Zimmer mit Zerstörung und Blut gepflastert ist.
Und das sind nur die Gefechte, die immer aufs neue Spaß machen, trotz rein theoretisch Standard-Gameplay. Da wären dann noch die fantastische Atmosphäre, die ständigen Monologe von Max, Animationen, die aus einem Battlefield 4 stammen könnten. Und das Leveldesign erst. Jedes Kapitel unterscheidet sich so sehr von dem vorherigen und ist so geil designt, dass man unbedingt weiterspielen möchte, und die Story ist im Grunde auch spannend und zudem super präsentiert. Und die Grafik wirkt stellenweise dermaßen echt.
Oft bleibt man einfach stehen und genießt dieses Mittendrin-Gefühl.

-> Im Grunde guckt man einen 12 Stunden Blockbuster und ist in der Lage, den (wahnsinnig coolen und interessanten) Hauptdarsteller zu steuern.

Ich habe auch die beiden ersten Teile gespielt und Max Payne funktioniert auch wunderbar in Sao Paulo. Ein wirklich würdiger Nachfolger.
 
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