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PC Masters of the World - Geopolitical Simulator 3

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Masters of the World - Geopolitical Simulator 3

Homepage: http://www.masters-of-the-world.com/news.php
Genre: Politik-Simulation
Entwickler: Eversim
Release: 2013
Preis: ca 50 € (Steam)
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"Masters of the World - Geopolitical Simulator 3" (MoW) ist ein Mix aus Politik-Simulation und globalem Echtzeitstrategiespiel. Dabei übernimmt der Spieler die Rolle des Präsidenten/Premierministers/Kanzlers/etc. eines Landes und verfolgt als oberstes Ziel, solange wie möglich an der Macht zu bleiben!

Dieses Ziel lässt sich durch eine Vielzahl an innen- und außenpolitischen sowie wirtschaftlichen oder militärischen Maßnahmen erreichen und kann durch viele Ereignisse positiv wie negativ begleitet werden (nachfolgend ein kurzer Auszug von Möglichkeiten):

  • Übernehmt die Herrschaft über eine (oder wahlweise mehrere) von 175 Nationen dieser Erde
  • Wirtschaftsverträge mit anderen Nationen
  • Festlegen der Steuern bzw. Steuerpolitik
  • Bestimmung der Haushaltspolitik unterschiedlicher Ministerien mit jeweiliger Schwerpunktsetzung
  • Verstaatlichung oder Privatisierung von Wirtschaftssektoren (Industrie, Dienstleistungssektor, Agrarsektor, Energiesektor und Umweltsektor)
  • Mitgliedschaften in diversen Internationalen Organisationen wie UNO oder EU.
  • Ist man zB Mitglied in der UNO kann man die Einberufung des Sicherheitsrates verlangen oder Übeltaten eines Schurkenstaates anzeigen
  • Militärische Interventionen, Beistandspakte, Kriegserklärungen
  • Innenpolitische Unruhen, Demonstrationen oder Gehorsamsverweigerung der Armee
  • Diplomatie: Botschaften schließen/öffnen, Wirtschaftshilfe, Katastrophenhilfe, Entwicklungshilfe festlegen
  • In einer Demokratie: Bestehen von Wahlen, Durchbringen eigener Gesetze oder ganzer Reformen durch das Parlament
  • Bestimmung des Ministerkabinetts, Minister entlassen und anheuern
  • TV-Ansprachen zu nationalen und internationalen Vorkommnissen
  • Regelmäßige Treffen mit Staatschefs anderer Nationen
  • Gesundheitspolitik: Bspw. kann man Rentenantrittsalter bzw. Rentenhöhe festlegen
  • Bauen neuer Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen, Sportstätten usw. um den Lebensstandard der eigenen Bevölkerung zu erhöhen oder um die Wirtschaft zu stärken, etwa mittels Öltürme
  • und vieles, vieles mehr!
Kurz gesagt: "Masters of the World" ist die vollständigste und soweit ich das bis jetzt beurteilen kann auch realistischste Politik-Simulation die es derzeit auf dem Markt gibt. Denn es gibt ja fast nichts als Alternative außer vielleicht Tropico oder Democracy. Tropico ist ebenfalls gut, da hier auch wert auf Grafik gelegt wird ist aber wohl von der möglichen Spieltiefe her weit hinter MoW anzusiedeln. Democracy ist vergleichbar aber im Umfang meiner nach ebenfalls klar unterlegen (Democracy 2).

Wer bereits ein Civilization liebt, auf gute Grafik verzichten kann, der dürfte bei MoW ebenfalls sehr gut aufgehoben sein. MoW ist ein Nischenprodukt eines relativ kleinen Entwicklerstudios und erfordert Einarbeitungszeit, Geduld, Hingabe und Interesse für Politik.

Ich freue mich, wenn ich den ein oder anderen bereits jetzt von dem Game begeistern konnte! Seht es euch an, geht auf die Homepage, lest durch, was möglich ist (und ja, es ist vieles möglich in diesem Spiel!), schaut euch auch ein paar Reviews im Netz an. Ich jedenfalls bin von dem Spiel bisher begeistert (und nein, Eversim hat mich nicht gekauft :O_o:)!

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Spiel trifft genau meinen Geschmack. Grafik ist zwar Müll aber es macht Laune. :dhoch:


Bin mit Österreich gestartet. Um den hohen Schuldenstand des Landes zu bekämpfen wollte ich gleich mal die Mehrwertsteuer um 5 % erhöhen. Kam nicht so gut an, ich verlor ca. die Hälfte meiner Popularität.
Neue Partie gestartet, wieder mit Österreich: Diesmal erhöhte ich die Rente, was zwar zu noch mehr Schulden führt aber mir derzeit eine Popularität von 100 % einbringt. :deal:
 
Die erste Parlamentswahl konnte ich gewinnen. Die Partei kletterte von 32 % auf 58 % und schaffte die absolute Mehrheit. Somit wurde ich auch ohne Probleme zum Kanzler gewählt. Soweit so gut, doch dann ging es bergab:
Nachdem ich einige Maßnahmen zur Konsolidierung des Budgets getroffen habe (Defizit konnte von über 5 % auf 2,5 % gesenkt werden unter anderem mit verringerten Haushaltsausgaben der einzelnen Ministerien in Bereichen, die mir nicht so wichtig erschienen sind), kam es zu Demonstrationen und Unruhen. Schließlich hat mich die Armee entmachtet. Und das in Österreich - eigentlich undenkbar! oO :popcorn:

So denn, gleich eine neue Partie gestartet - wieder mit Österreich! :popcorn:
 
Diesmal ein ähnliches Szenario: Erste Wahl gewonnen und unmittelbar danach wollte ich Reformen zur Konsolidierung des Budgets einleiten. Eine Steuer- und eine Sozialreform. Jeweils minimale Steuererhöhungen (Mehrwertsteuer, Arbeitnehmersozialleistungen, Arbeitgebersozialleistungen und Körperschaftssteuer) bzw. Erhöhung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit (von 39 auf 39.5 Stunden) sowie Angleichung des Frauenpensionsantrittsalter (von 60 auf 60.3. Männer liegen schon bei 65 Jahren). Habe die Reformen sogar teils mit einigen Gewerkschaften ausverhandelt, um Streiks vorzubeugen aber leider eben nicht mit allen und so streikten einige Teilgewerkschaften und außerdem streikten dann noch über 100.000 Menschen ganz ohne Insitution dahinter.

Mir war natürlich bewusst, dass ich damit genau die heißen Themen angehe aber hilft ja alles nichts, so dachte ich zumindest... Meines Erachtens nach waren die Maßnahmen wirklich moderat und ich konnte das Defizit lt. Vorausplanung bereits auf knapp 3,2 % senken, also fast schon Maastrichtkriterium erreichen. Durch die ganzen Streiks und Demos schnellte dann natürlich auch noch das Defizit wieder hoch auf über 6 %. :ugly:

Am Ende wurde ich leider mittels Parlamentsbeschlusses abgesetzt. Undankbares Packt. :motz:
 
Absolut! Das Game ist wirklich sehr facettenreich!

Jedoch sei angemerkt, dass die Politik wirklich kein einfaches Geschäft ist. Im Gegensatz zu anderen Strategiespielen, kann die eigene ausgeklügelte Strategie vielfach zum Sofortigen Scheitern führen. Man sollte also nicht sofort wilden Aktionismus betreiben, nach dem man sich für ein Land entschieden hat.
Es gibt kaum Änderungen, die nicht irgendeine Gesellschaftsschicht, Menschen, Interessensgruppen oder Gewerktschaften auf die Palme (oder wahlweise Straße) bringen.
Muss dazu sagen, dass ich bisher nur mit Österreich gespielt habe. Kann sein, dass das Durchsetzen der eigenen Strategie in Diktaturen viel einfacher geht, weil man dort eventuell nur eine Partie im Parlament hat (nämlich die eigene, hehe), das Parlament überhaupt keine Rechte hat, das Land ohnehin im Notstand oder Kriegsrecht verharrt und und und.
Dort ist dann sicher auch kein all zu großes Problem, ganze Gewerkschaften oder Vereine zu verbieten oder unbequeme Persönlichkeiten zu ermorden, wenn sie zu "vorlaut" werden.
In Österreich jedenfalls ist das alles nicht möglich: Hier gehen die Leute schon auf die Straße, wenn ich Weinbrandsteuer statt um 0.1 um 0.2 erhöhe...
Wenn ich dann mit so Sachen wie Pensionsantrittsalter oder Massensteuern komme, ist der Ofen bis jetzt immer gleich ganz ausgewesen: Entweder Absetzung mittels Parlament oder einmal sogar Absetzung durch die Armee (wie oben beschrieben). (Wobei das Absetzen durch die Armee vlt. für österr. Verhältnisse schon wieder unrealistisch ist aber ok, dass nehm ich mal so hin ;))

Aber ansonsten ist die Simulation schon stimmig. Es ist in Österreich wirklich nicht einfach, Dinge zu ändern geschweige den neue Reformen oder Ideen durchzusetzen.
Und selbst wenn etwas Sinn macht, scheitert es dann meistens am Geld. Ungefähr so spielt sich Österreich auch in dieser Simulation.

Achso: Das User-Interface bzw. die Grafik sind ziemlich schlecht. Im User-Interface gibt es schon so manche Anzeigefehler oder fehlerhafte Operationsketten (zB muss man immer zuerst den Steuersatz erhöhen und dann diese Idee einer Reform zuweisen. Erstellt man zuerst eine Reform und will dann eine Steuererhöhung zuweisen, geht das nicht).
Also auf DAS darf man halt bei diesem Game leider wirklich nicht schauen bzw. muss es erstmal so hinnehmen (bis hoffentlich bald wieder ein Patch komm etc), sonst ist man gleich falsch. ;)
 
Endlich konnte ich für Österreich eine populäre Steuer finden: Die Finanztransaktionssteuer natürlich! Das Defizit ging schön runter und das gute ist, dass man dann automatisch bessere Zinssätze bei den Internationalen Darlehensgebern bekommt bzw. bessere Konditionen verhandeln kann. Effekt: Das Defizit sinkt weiter.
Weiters konnte ich alleine durch diese Steuer endlich auch die EU-Strafe (0.5 % des BIPs) wieder loswerden, womit das Budget weiter entlastet werden konnte.
Defizit ist nun von 5,6 % auf 3,5 % gesunken!

Meine Popularität ist ebenfalls gestiegen. Nur die Freiheitlichen haben eine Demonstration (110.000 Demonstranten) veranstaltet die aber friedlich verlaufen ist und sich nach wenigen Tagen wieder aufgelöst hat.

Läuft!
 
Es gab einen militärischen Konflikt zwischen Weißrussland und Polen. Und ich wartete, was die anderen EU-Länder machen. Siehe da, Deutschland eilt Polen zu Hilfe in Folge greife auch ich Weißrussland an, so dachte ich zumindest... Dann griffen immer mehr EU-Länder Weißrussland an und irgendwann erklärte plötzlich Polen MIR den Krieg. Häää? Scheinbar habe ich eine Einheit falsch befehligt und versehentlich einen Angriffsbefehl auf Polen gestartet statt einen Verteidigungsbefehl. :ugly:

In Folge wurde Österreich jetzt aus der EU ausgeschlossen und meine war Popularität sowieso schon wieder unterirdisch. Leider habe ich den "Rücktritts"-Button nirgends gefunden und habe die Partie somit "manuell" beendet.

Auf ein Neues. :ugly:

PS: Die Steuerung der Militäreinheiten ist etwas chaotisch und scheint auch etwas buggy zu sein. Na ja, mal schauen was beim nächsten Konflikt rauskommt.

PSS: Jetzt werde ich mir zur Prime-Time erstmal "White House Down" als Blu-Ray auf der Xbox One geben. Passt thematisch gerade einigermaßen. :gerri:
 
Schön, nach dem neuesten Patch verfügt Österreich gleich von Beginn weg über eine Luftwaffe (in Anlehnung an die 16 Euro-Fighter, die wir haben).

Habe zudem noch einen Abfangjänger, Typ 3 von Deutschland und zwei Abfangjäger, Typ 2 von Schweden gekauft und die Mannstärke von 27.000 auf ca. 30.000 erhöhen lassen.
Es sind schon wieder einige Kriege im Gange und ich bin immerhin schon länger als ein Jahr im Amt: Man muss für alles gewappnet sein!
 
@Nareddin: Es ist auch wirklich kein Hingucker. Das User-Interface muss man erst mal in seinem Zustand akzeptieren, sonst hat man keine Chance, in die Simulation einzutauchen.
Trotzdem gibt es so etwas wie Grafik, etwa in Form von Fernseh-Ansprachen oder militärischen Einheiten, die sich auf der Karte bewegen lassen oder auch Kampfanimationen. Alles recht rudimentär gehalten aber mir reicht das bei dem Game vollkommen.
Die grafischen Dialoge sind so schlecht auch wieder nicht, es gibt schon Highlightings, Vertiefungen, farbliche Abgrenzungen usw. allerdings reagiert das Spiel oftmals recht zäh. So klickt man auf die neueste Ausgabe der Tageszeitung und es dauert einfach mal 3 Sekunden ohne sofortiges (Lade-)Feedback und dann ploppt die Zeitung auf.
In seltenen Fällen muss man einen Button auch zwei mal drücken, bis sich was tut und manchmal freezt das ganze Interface für ein paar Sekunden.

Ich muss dazu sagen, dass ich die Grafik-Einstellungen im Moment sogar nur auf "Mittel" habe, da sonst sogar noch stärkes Ruckeln dazu kommt und das, obwohl mein Notebook nicht gerade schlechte Spezifikationen hat: Intel Core i7-2670QM, 8 Cores mit je 2,2 GHz, 8 GB DDR3 RAM, dedizierte NVIDIA-Grafikkarte GeForce GT 540M mit 2 GB Grafikspeicher.
 
Grandioses Spiel!
Hunderttausende Interaktionsmöglichkeiten, Realismus und hoher Schwierigkeitsgrad! Und die Grafik ist doch ok?

Es müsste aber bei einer schwachen Grafikkarte und bei mind. 2GB RAM laufen, denn ich habe einen alten Laptop und dieser entspricht nicht den Systemanforderungen dennoch läuft das Spiel (zwar nicht ganz flüssig aber ich bin es gewohnt ^^)

EDIT: Übrigens gibt es das Spiel für 19,99 € auf Amazon. Der Preis bei Steam ist völlig überteuert aber für einen 20er-Schein lohnt es sich auf jeden Fall!
 
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