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MULTI Mass Effect 3

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Glod schrieb:
Kann nur für mich sprechen, aber wenn GoW auch nur ansatzweise die Präsentation, Story und Charaktere von Mass Effect hätte, würde ich nur noch GoW spielen. :D

Das ist ja das Problem, als Shooter betrachtet ists ne Bombe, aber als Rollenspiel enttäuscht es. :D
 
Glod schrieb:
DaMeep schrieb:
Mass Effect2 war schon mehr Gears of War als KotoR und das hier sscheint noch mehr richtung GoW zu gehen .

Das problem ist : Ich mag GoW nicht , ich kann das Gameplay nicht leiden .

Kann nur für mich sprechen, aber wenn GoW auch nur ansatzweise die Präsentation, Story und Charaktere von Mass Effect hätte, würde ich nur noch GoW spielen. :D

Dafür zermalmt Gears ME allerdings, wenn es ums reine Gameplay als Covershooter geht. Jedenfalls bei ME2. Und genau deswegen hätte ME eher im Bereich Rollenspiel bleiben sollen, denn im reinen Actionbereich sind andere einfach besser (mal abgesehen davon, dass ein Rollenspiel aus Prinzip Rollenspiel bleiben sollte).
 
Mann seit ihr anti hier. Selbst wenn das Gameplay noch actionreicher ist ( was imo keinen so riesen Unterschied zu Teil 2werden kann ) bleiben die coole Hintergrundgeschichte, das genial designte Sci-Fi Setting und die coolen Charaktere.
 
tastepolice schrieb:
Mann seit ihr anti hier. Selbst wenn das Gameplay noch actionreicher ist ( was imo keinen so riesen Unterschied zu Teil 2werden kann ) bleiben die coole Hintergrundgeschichte, das genial designte Sci-Fi Setting und die coolen Charaktere.

Das ist ja der Knackpunkt, als Shooter mit tollem Drumherum funktioniert Mass Effect sehr gut (auch wenn, wie MKS schon erwähnt hat, dazu die Shooter Mechaniken noch mehr Feinschliff benötigen), aber vom Rollenspiel hat es sich mit Teil 2 bereits entfernt und vielleicht mit Teil 3 noch ein ganzes Stück weiter.

...ansonsten kann Bioware in Zukunft bitte gerne von CD Projekt RED abschauen, wie man denn heutzutage ein Feuerwerk von Rollenspiel hinbekommt. ;)
 
Vorschau der E3-Demo ->

"Mass Effect trifft Modern Warfare"
http://www.gamestar.de/spiele/mass-effect-3/artikel/mass_effect_3,45851,2323492.html

Fazit ->
Michael Graf: Ich liebe die Mass-Effect-Serie wegen ihres Universums, ihrer Handlung, ihrer Charaktere. Natürlich will ich wissen, wie Shepards Anti-Reaper-Feldzug ausgeht. Selbst wenn Mass Effect 3 ein Moorhuhn-Klon wäre, ich würd‘s durchspielen (wenn auch vielleicht nur einmal). Trotzdem geht die E3-Präsentation für mich an der Seele des Spiels vorbei. An den Dialogen und der Handlung. An den Entscheidungen und Konsequenzen.

Sicher, für die explosionsgierige US-Presse muss Bioware die knalligsten Szenen herauspicken – nirgendwo gehen leise Töne so todsicher unter wie auf der E3. Es ist aber auch klar, dass die Reaper-Verfolgungsjagd – zumindest im präsentierten Abschnitt – den spielerischen Anspruch eines Schnee-Wettschmelzens in der Sahara entfaltet.

Schade, dass Bioware den eigentlichen Stärken der Serie nicht genügend Strahlkraft zutraut, um das Messepublikum zu fesseln. Wenn‘s schon aus Spoilergründen keine Hauptmission sein soll, hätte man ja wenigstens einen Nebenauftrag zeigen können. Mit Gesprächen, Entscheidungen und allem Drumherum.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen linearen Bombast, im Gegenteil: Jüngst hat ja The Witcher 2 gezeigt, dass straff inszenierte Abschnitte das Abenteuergefühl sogar stärken können. Sie dürfen eben nur nicht das komplette Spiel bestimmen. Und das werden sie in Mass Effect 3 auch nicht, dafür kann Bioware viel zu gut Geschichten erzählen.
 
Reaver schrieb:
Sind doch leider schon länger von ihrem Weg abgekommen...

Jap, seit dem die ihre Seele an EA verkauft haben, auf eins kann man sich bei EA nämlich verlassen, früher oder später haben die bisher jede Erfolgreiche Spieleschmiede zerstört.
Aber das der Teil Shootermässiger wird, hatte ich mir schon gedacht, als ich den letzten DLC zu Mass Effect 2 gespielt hatte, hätte mich es gewundert wenn es anders gewesen wäre.
 
Blackacidevil138 schrieb:
R.I.P. BioWare. Ich hab da ein ganz ungutes Gefühl.

Hinsichtlich der Geschichte und Inszenierung nein. Hinsichtlich des Gameplays muss ich dir leider recht geben. Das sieht einfach scheiße aus. Why is this shit? srsly? Ich habe noch kein Video gesehen in dem nicht stupide rumgeballert wurde.

Eine Klasse oder was? Mein Biotiker kann jetzt nur noch ballern. wheeeeeee you.
 
Ach egal was da jetzt im Vorfeld für schlechte Gefühle bei Manchem entstehen - ich freu mich immer noch riesig auf das Ende der Reaper Geschichte.

Hab soweit auch schon alles vorbereitet. Spiel vorbestellt *check*, nachsehen welches Wochenende auf den Veröffentlichungstermin fällt - aha, 09.-11. März 2012 *check*, Freundin heute morgen mitgeteilt, dass sie am 09.-11.03.2012 möglichst nen Kurzurlaub machen soll *check*, In nächster Zeit stehen dann vermehrte Pizzabestellungen beim Lieblingspizzaservice an, damit sicher gestellt ist, dass es ihn auch am 09.-11.03.2012 noch gibt *check* :cool:

Alles klar, kann dann los gehen..... :bier:
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Blackacidevil138 schrieb:
R.I.P. BioWare. Ich hab da ein ganz ungutes Gefühl.
Ich habe noch kein Video gesehen in dem nicht stupide rumgeballert wurde.
wir haben aber auch erst eine Klasse gesehen. ich will nicht alles verteidigen, was BioWare so macht, denn mir gefällt es auch nicht unbedingt, aber bevor ich allzu pessimistisch werde im Hinblick auf ME3, möchte ich doch zuerst den Biotik sehen. vllt spielt sich der ja ganz anders?! ich bin in ME2 fast nie im Nahkampf, "dirigiere" das Schlachtfeld aus sicherer Entfernung. Wenn ich das weiterhin so machen kann, stören mich z.B. die Fatality Moves kein bisschen!
 
nick goat schrieb:
wir haben aber auch erst eine Klasse gesehen. ich will nicht alles verteidigen, was BioWare so macht, denn mir gefällt es auch nicht unbedingt, aber bevor ich allzu pessimistisch werde im Hinblick auf ME3, möchte ich doch zuerst den Biotik sehen. vllt spielt sich der ja ganz anders?! ich bin in ME2 fast nie im Nahkampf, "dirigiere" das Schlachtfeld aus sicherer Entfernung. Wenn ich das weiterhin so machen kann, stören mich z.B. die Fatality Moves kein bisschen!

So spiele ich ME auch. Ich hoffe du behälst Recht und die haben ihr Footage einfach zu 100% auf die Leute ausgelegt, die Mass Effect bisher nicht gespielt haben, um sie von der Action zu überzeugen.

Aber auch insgesamt turnen mich einige Sachen ab. Es heißt Entscheidungsfreiheit, aber BioWare hat einen ganz linearen Weg hinsichtlich der Charakterentwicklung vorgegeben, auf den du keinen Einfluss nehmen kannst. In Teil 1 war ich der badass Ratsagent und die Menschheit ging mir sonstwo vorbei. In ME 2 muss ich für die Menschen spielen. Shepherd bei mir war zwar nicht freundlich gegenüber dem Auftraggeber, aber er hat alles geschluckt. Ich hätte halt gesagt "joa, mir egal, ich mach nicht mit."
Jetzt in Teil 3 stellt sich Shepherd auch nicht mehr als Spectre vor, sondern als Soldat der menschlichen Allianz. -> :sleep: Ich will meine SpaceOpera spielen. Big Upset was sie aus der Idee gemacht haben.

Wird sicher episch werden und bestimmt auch Spaß machen, aber für mich wird da in so vieler Hinsicht Potential für Verkaufszahlen verschenkt.
 
E3-Eindruck: Die große Entscheidung

Die Entscheidung rückt näher: Wird die Menschheit den intergalaktischen Krieg gegen die Reaper gewinnen oder gemeinsam mit allen anderen organischen Zivilisationen von der aggressiven Maschinen-Rasse endgültig ausgelöscht? Der Anfang vom Ende hat begonnen und es sieht nicht gut aus für Shepard und seine treuen Gefolgsleute...

Die Menschheit steht am Abgrund: Eine gewaltige Reaper-Flotte ist bis zur Erde vorgedrungen und es sieht so aus, als könne sie dieser technologischen Übermacht nichts entgegensetzen. Was wir im Rahmen der E3-Präsentation gesehen haben, hat eine frappierende Ähnlichkeit mit Spielbergs Kinofilm "Krieg der Welten", denn auch hier legen dreibeinige Killer-Maschinen ganze Städte in Schutt und Asche. In den Gesichtern der Menschen spiegeln sich Panik und Verzweiflung wider, während sie mitansehen müssen, wie ihre Heimat Stück für Stück zerstört und Leben vernichtet wird.

Selbst Shepard sieht angesichts der aussichtslosen Lage zunächst keinen anderen Ausweg als mit seinem ehemaligen Vorgesetzten (und je nach Entscheidung im ersten Teil auch Ratsmitglied) Anderson die Flucht anzutreten. Dabei trifft er auf einen kleinen Jungen, der sich in den Abwasserkanälen versteckt hält und sich nach einem kurzen Dialog alleine zu den Evakuierungstransportern durchschlagen will. Warum diese kurze Szene durchaus bedeutend ist, werde ich später noch verraten...

Zunächst steht neben Leben oder Untergang der Zivilisation aber noch eine ganz andere wichtige Entscheidung im Mittelpunkt: Macht BioWare aus Mass Effect 3 nach dem verlagerten Fokus im Vorgänger jetzt endgültig ein Actionspiel oder bringt man wie versprochen Rollenspiel-Elemente in die Serie zurück, die man zuvor kastriert hat? Die Präsentationen auf den Pressekonferenzen stimmten zunächst skeptisch, denn dort fielen im Zusammenhang mit dem Titel meist die Worte "Kick Ass-Action" - keine guten Vorzeichen. Auch in den bisher gezeigten Szenen erinnert Mass Effect 3 eher an einen reinrassigen Shooter: Der Wechsel von einer Deckung zur nächsten geht scheinbar genau so leicht von der Hand wie die das Herumballern. Verdammt, selbst einen Nahkampfangriff in bester Gears of War-Manier beherrscht Shepard mittlerweile problemlos - mit dem Unterschied, dass hier die blutige Kettensäge durch eine Art Laserschwert ersetzt wird. Und auch Railsequenzen mit Dauerfeuer am Geschütz zählt jetzt offensichtlich zu den Pflichten des designierten Weltenretters. Mein erster Gedanke angesichts dieser Szenen war: "Ja, das sieht ganz gut aus, aber haben die bei BioWare jetzt endgültig den Verstand verloren? Das hat doch nichts mehr mit einem Rollenspiel zu tun!".

Später sollten Rollenspieler etwas milder gestimmt werden, denn bei einer Präsentation hinter verschlossenen Türen beleuchtete Produzent Casey Hudson auch endlich die "RPG-Elemente", die mit acht Fähigkeiten zwar nicht an die Komplexität des Erstlings heran reichen, aber einen kleinen Fortschritt gegenüber dem Vorgänger darstellen, zumal sich die einzelnen Fähigkeiten in weiteren Unterpunkten verzweigen.

Bei den Waffen sind ebenfalls wieder mehr individuelle Anpassungen wie z.B. Zielfernrohre, Munitionskapazitäten oder Gewehrkolben möglich. Genau wie bei den Fähigkeiten wird aber auch hier die Auswahl des ersten Teils nicht erreicht, weil die Entwickler sie nicht unnötig überfrachten wollen.

Mass Effect 3 wird also auf der einen Seite durch die verfeinerten Mechaniken mehr zu einem Shooter, aber gleichzeitig will man mit Anpassungen en detail ein wenig auf Rollenspieler zugehen - ob das reicht? Durch ein Skript vorbestimmten Schienen-Ballereien wird man zwar kaum aus dem Weg gehen können, doch soll man als Spieler meist die Wahl haben, ob man sich taktisch, in reiner Run'n'Gun-Manier oder mit einem Stealth-Ansatz durch die Welt bewegt. Bleibt zu hoffen, dass das nicht nur leere Worte sind.

Mit dem Abschluss der Trilogie bewegt sich BioWare noch einen Schritt weiter in die Richtung der filmreifen Inszenierung: Gezielte Schnitte und rasante Kamerafahrten sorgen neben den detaillierten Charaktermodellen für einen Hauch von Kino-Feeling. Dass es dabei auch gerne mal bombastisch zugehen darf, beweist u.a. die aufregende Flucht vor einem der gigantischen "Dreibeiner".

Doch auch die Emotionen kommen nicht zu kurz: So endete die Präsentation mit Shepard und Anderson, die aufgrund bestimmter politischer Umstände den aussichtslosen Kampf gegen die gnadenlosen Feinde getrennt weiter führen müssen. In der Ferne erkennt Shepard, wie der kleine Junge aus den Kanälen eines der Evakuierungsschiffe erreicht - gibt es in diesen traurigen Zeiten also doch noch so etwas wie ein kleines Happy End?

In den Gesichtsausdrücken beider ist die Erleichterung zu erkennen. Doch bevor sich auch Shepard endgültig in Sicherheit bringen kann, durchzucken Lasersalven den Himmel. Auf die markerschütternde Explosion eines der Evakuierungsschiffe folgt die Erkenntnis, dass in diesen traurigen Zeiten auch für die kleinen Happy Ends kein Platz ist. Nach all dem vorherigen Action-Gepolter herrscht plötzlich eine bedrückende, fast schon gespenstische Ruhe in dem prall gefüllten Präsentationsraum - nur die leisen Klänge des melancholischen Soundtracks durchbrechen gefühlvoll die Stille, während die Kamera langsam in den Weltraum zoomt und einen blauen Planeten zeigt, der kurz vor seiner Vernichtung steht.

Nach dieser ergreifenden Szene wusste man im Publikum gar nicht so recht, wie man zum Beifall übergehen soll. Erst nach einem kurzen Innehalten bekam Mass Effect 3 dann endlich den Applaus, den es nach dieser Vorstellung verdient hat. Dass man nicht ganz zu den RPG-Wurzeln des ersten Teils zurückkehrt und stattdessen den Actionteil aufpoliert, dürfte manchem Rollenspielfan sauer aufstoßen. Actionspieler könnten sich dagegen an dem leichten Ausbau der RPG-Elemente sowie den Team-Taktiken stören. Ob BioWare mit dieser Mischung beide Fraktionen zufriedenstellen oder es letzten Endes keinem recht machen kann, wird erst die Zukunft zeigen. Nach dem, was ich bisher gesehen habe, bin ich begeistert von Mass Effect 3! Wenn BioWare die Geschichte mit packenden Handlungssträngen sowie interessanten Charakteren zu einem guten Ende bringt und die richtige Balance zwischen Rollen- und Actionspiel findet, könnte der Abschluss der Trilogie gleichzeitig ihr Höhepunkt werden.

E3-Eindruck: sehr gut

4players
 
Zimtzicke schrieb:
E3-Eindruck: Die große Entscheidung
Bei den Waffen sind ebenfalls wieder mehr individuelle Anpassungen wie z.B. Zielfernrohre, Munitionskapazitäten oder Gewehrkolben möglich. Genau wie bei den Fähigkeiten wird aber auch hier die Auswahl des ersten Teils nicht erreicht, weil die Entwickler sie nicht unnötig überfrachten wollen.

Wobei SO groß die Waffenmodifizierbarkei im 1. Teil auch nicht war, es gab nur von allen Munmods 10 Versionen oder so in der Art.
 
Das 4Players Preview liest sich ganz gut, im Grunde aber nichts neues zum Gamestar Preview.
Cineastisch wird Mass Effect 2 sicher wieder toll, aber der Absatz triffts ziemlich genau...

Zimtzicke schrieb:
Dass man nicht ganz zu den RPG-Wurzeln des ersten Teils zurückkehrt und stattdessen den Actionteil aufpoliert, dürfte manchem Rollenspielfan sauer aufstoßen. Actionspieler könnten sich dagegen an dem leichten Ausbau der RPG-Elemente sowie den Team-Taktiken stören. Ob BioWare mit dieser Mischung beide Fraktionen zufriedenstellen oder es letzten Endes keinem recht machen kann, wird erst die Zukunft zeigen. Nach dem, was ich bisher gesehen habe, bin ich begeistert von Mass Effect 3! Wenn BioWare die Geschichte mit packenden Handlungssträngen sowie interessanten Charakteren zu einem guten Ende bringt und die richtige Balance zwischen Rollen- und Actionspiel findet, könnte der Abschluss der Trilogie gleichzeitig ihr Höhepunkt werden.

4players

Im Endeffekt dürfen wir gespannt sein, für welche der beiden Welten sich Bioware entschieden hat, ob am Ende vielleicht überhaupt niemand zufrieden ist oder ob es ihnen tatsächlich gelingt die richtige Balance zu finden.
 
Die schreiben das der Rollenspielanteil zu Teil 2 wieder leicht erhöht wurde. Das ist doch nicht schlecht, die Action spiel sich besser als Teil zwei und Rollenspiel ist es auch wieder etwas mehr :)
 
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