Ich spiele fast alle Spiele durch, die ich beginne. Da gibt es nur wenige Ausnahmen, oft sind es Indie/Arcade Titel, die ich abbreche (Super Meat Boy, Plants vs. Zombies, Cave Story+, Magicka).
Die landen dann in meiner Steam Bibliothek im Krempel Ordner, so bekomme ich die Fehlkäufe nie wieder zu Gesicht.

Bei AAA Titeln vergreife ich mich selten, dieses Jahr hab ich nur Risen und C&C4 frühzeitig weg gelegt.
Was die Spielzeit angeht, kommt es natürlich auf den Titel an. Shooter renne ich nur einmal durch, ein Rollenspiel beschäftigt mich um ein vielfaches an Stunden. Bei Open World Spielen kommt es immer auf die Qualität der Nebenbeschäftigungen und Missionen an. Bei Sleeping Dogs hatte ich so viel Spaß, daß ich alle Rennen, Schreine, Razzias usw. absolviert habe.
Bei Ubisoft OW Spielen hingegen versuche ich meist nur der Hauptstory zu folgen. Gelingt mir nicht immer wie z.b. bei AC2, da hab ich dann doch mehr Schatzkisten gesucht und Türme erklommen als nötig waren und meine Heimatstadt komplett ausgebaut. Nur von Federn sammeln und den einfallslosen Kurier, Attentats und Prügelmissionen halte ich nach wie vor nix.
Ausschlaggebend ist hier die Atmosphäre des Spiels, bei einem Titel wie Assassins Creed ist die gut gelungen und man driftet gerne in der Spielwelt ab, vor allem wenn man es gerade gemütlich mag.
Die Spielzeit einiger Games, die ich dieses Jahr durchgezockt habe:
Sleeping Dogs - 28 Stunden
Assassins Creed 2 - 31 Stunden
Max Payne 3 - 9 Stunden
Ys Origin - 22 Stunden
Diablo 3 - >100 Stunden
Spec Ops - 7 Stunden
Stalker kpl. - 65 Stunden
M&M:Clash of Heroes - 27 Stunden
Fallout New Vegas - 124 Stunden
Binary Domain - 9 Stunden
Wie man sieht, bunt gemischt was die Spielzeit angeht.

Meist berücksichtige ich die Spielzeit auch bei der Wahl meines nächsten Spiels, wenn ich gerade keine Lust habe, mich in etwas zu vertiefen, wird ein Shooter gezockt, will ich etwas Anspruch, beginne ich ein RPG. Mein nächster Titel wird Dark Souls, ich hab jetzt schon Angst, daß es mich verschlingen wird.
Was für mich ganz wichtig ist, nie mehr als ein Spiel anfangen. Ausnahme bildet das Zocken am 3DS, das mache ich meist auf der Arbeit. Aber zuhause beschäftige ich mich immer nur mit einem Titel.