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Krankenversicherung: Privat oder doch lieber gesetzlich?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Willinator1 schrieb:
Genau auf dem Stand bin ich aktuell auch. Ich bin 24 Jahre alt, alleinstehen und kern gesund :grins: In meiner aktuellen Lebenslage würde ich als privat Versicherter definitiv monatlich weniger zahlen - das ist wohl fakt. Aber was ist in Zukunft? Familie, Kinder, Rente? Alle diese Punkte könnten ein ganz schönes Loch ins Konto fressen wenn ich privat versichert bin. Ich müsste mir dann tatsächlich das Geld welches ich jetzt sparen würde zurück legen ... aber das würde ich eh net machen :ugly: Denke ich belasse es einfach bei der gesetzlichen Versicherung. Wenn man mehr als die Beitragsbemessungsgrenze verdient "friert" der monatliche Beitrag doch ein, oder? Also wenn ich meine nächste Gehaltserhötung bekomme zahle ich immer noch nur 15% von der Grenze, oder?


Ist ja exakt meine Situation.
Ich bleib auch in der gesetzlichen und hau einfach private Zusatzversicherungen drauf.
Dazu noch ne Pflegeversicherung (für den Fall der Fälle und um meine Kinder später mal abzusichern) und gut is.
 
Fanatic schrieb:
Ich meine ich bin Student und da soll ich für keine Leistung 70€ im Monat abdrücken?
Das ist doch abartig...

Du bist wohl einer von diesen fleißigen und ehrlichen Studenten oder? In Spielen auch nie ein Cheat nutzen. :nein:

Es gibt heutzutage ne Versicherungspflicht, du kannst also gar nicht ohne Versicherung:lol: und wenn du nicht 112€ zahlen willst, sei besser mit unter 30, mit dem Studium fertig, such dir einen Job und lass dir den KV Beitrag von deinem Gehalt abziehen. Dann heißt es Willkommen im Leben, deine Kranke-Kasse zieht dann legal dein Geld :klopf:

Gewöhnlich macht man ja eh alles schlecht was man nicht hat bzw. preist alles was man hat, es sei den es ist wirklich schlecht. Fragst du PS3 Besitzer ob man sich selbst eine PS3, XBox oder Wii holen sollte, ist die Antwort meistens ne PS3.

Es gibt ja schon einen Grund warum die Privaten da sind wo sie sind, nun ich verdiene nicht genug, als das ich die Wahl habe. Hier kannst du Vor- und Nachteile darüber in Erfahrung bringen, wie auf viele weiteren Seiten auch.
http://bestepkv.com/24-vor-und-nachteile-der-pkv/

Und noch ein vielleicht nicht ganz "saubere" Trick in Bezug auf meine ersten Sätze...
wenn man mal nicht genügend Zeit hat für ne Hausarbeit, mal wieder das Spiel durchgehockt... dann kannst man theoretisch mittels Krankenschein mehr Zeit einholen, die Cheat Wirkung muss nur gut genug sein, eh ich meine Krankheit. :twisted:
 
not-sure-if-troll.jpg
 
Gibt es eine private Zusatzversicherung zur GKV bei der man durch den arzt zb schneller ein Biogramm bekommt und nicht einfach antibiotika verschrieben bekommt und erst wenn die nicht helfen ein Biogramm gemacht wird?

Ist ne sehr spezielle Leistung aber vllt ist das ja irgendwo drin.
 
Gibt es eine private Zusatzversicherung zur GKV bei der man durch den arzt zb schneller ein Biogramm bekommt und nicht einfach antibiotika verschrieben bekommt und erst wenn die nicht helfen ein Biogramm gemacht wird?

Ist ne sehr spezielle Leistung aber vllt ist das ja irgendwo drin.

Gibt's nicht, weil's Quatsch ist.
 
Bin auch privat wegen Selbständigkeit und denke dass ich das auch noch bereuen werde. Sollte es mal eine Möglichkeit geben im Zuge der Bürgerversicherung, würde ich wohl direkt zurück wechseln.

Lustig wo ich mich da gerade so von vor 6 Jahren lese. In den letzten Jahren habe ich da wirklich ein auf und ab der Gedanken zu der Sache gehabt. Ende 2012 geheiratet - au Backe, müsste ich die Frau ja mitversichern. Also entgeltlich im Büro angestellt, da sie hier ja sowieso mitarbeitet. Dann Ende 2013 Tochter bekommen - au Backe, die muss über mich versichert sein. In dem Zug für mich gerade die Versicherung von eher Basistarif auf einen besseren Tarif umgestellt.

Damit bin ich dann immer noch unter dem was ich in der gesetzlichen KV+PV zahlen würde und habe doch in den letzten Jahren erfahren "müssen" dass man als Privater dann schon diverse Vorteile in der Behandlung bekommt wie als gesetzlicher. Das sind so Kleinigkeiten wie vor kurzem im Krankenhaus, als unsere Tochter Ohrschmerzen hatte. "Ach die ist ja privat versichert, da kann ich ihr ein besseres Medikament aufschreiben". Dieses Bewusstsein hatte ich vorher überhaupt nicht, als ich noch gesetzlich versicher war, zu Fragen ob es eventuell etwas besseres gibt, was ich dann eben aus der eigenen Tasche gezahlt hätte. Meistens kostet das nicht die Welt, hilft aber.

Letzte Woche habe ich dann auch einen für mich sehr interessanten Beitrag zum Vergleich gesetzliche vs private KV gefunden, der mich nun wieder vollständig auf die PKV Seite gezogen hat. Darin wurde das Beispiel eines Steuerberaters, der heiraten geht und dessen Frau Angestellte ist und die dann auch noch 2 Kinder bekommen aufgeführt. Eben sehr speziell, für mich aber sehr interessant und treffend. Habe ja eigentlich auch immer "Angst" vor Beitragserhöhungen und den Beiträgen im Alter. Ein Versicherungsmakler hatte mir auch mal gesagt, dass man die Ersparnis in jungen Jahren am Besten gleich in eine Altersvorsorge steckt, die einem dann später eben etwaige Beitragserhöhungen auffängt. Bei dem Beitrag wurde ein Vergleich über mehrere Jahrzehnte gezogen (neben verbalen Aussagen zu dem Thema bezüglich Vor-und Nachteile der jeweiligen Versicherungsart). Der Beitrag kam dann sogar zum Ergebnis, dass die PKV insgesamt günstiger war - im hohen fünfstelligen Bereich. Warum war das so? Anders wie ein Angestellter, erhält man als Selbständiger ja keinen Zuschuss zur KV und PV irgendwo her. D.h. man zahlt die Beiträge voll aus der eigenen Tasche. Auch noch im Alter. Da man davon ausgeht, dass ein vernünftig wirtschaftender Freiberufler (Steuerberater, Arzt, Rechtsanwalt etc.) im Alter Einkünfte von jährlich mehr als 53K Euro (Beitragsbemessungsgrenze für KV und PV Beiträge) haben wird, würde dieser eben auch im Alter den Höchstbeitrag für die gesetzliche KV+PV zahlen, was jährlich auch rund 10K sind. War mir so ehrlich gesagt nicht bewusst. Und damit relativieren sich wieder etwaige Sorgen um eine abartig hohe Summe an PKV Beiträgen im Alter. 10K ist doch schon mal ne Ansage und habe ich so bei keinem Mandanten im PKV Bereich bisher gesehen.

Fazit: Aktuell bin ich sehr zufrieden damit privat krankenversichert zu sein. Ich habe aber auch keine Wahl wenn ich es anders wollte. Ein zurück ist für mich nahezu unmöglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann halt Antibiogramm.

Weil sie Sonntag bei nem Notdienst war, der das falsche Antibiotikum gegeben hat, montags direkt an nen HNO überwiesen wurde, der ein unwirksames Antibiotikum verschrieben hat und sie heute das 3. bekommen hat und erst heute ein Abtibiogramm veranlasst wurde.... da merkt man halt wenn man bei ner GKV ist....
 
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