pcgames.de Wertung: 9 von 10
Ihr Fazit:
„Eine der Überraschungen des Jahres – ein super Action-Adventure!“
Ich mag die Yakuza-Reihe sehr gern und habe deshalb auch bei Judgment bereits mit einem echt guten Spiel gerechnet. Dass mich der Detektiv-Thriller von Sega so umhauen würde, hätte ich aber nicht gedacht. Die Geschichte ist düster und verdammt spannend, die Spielwelt ist gewohnt atmosphärisch und Protagonist Yagami ist einfach eine verdammt coole Socke. Zudem macht das Kampfsystem echt Spaß und entpuppt sich nach einer Weile als vielschichtiger als zunächst gedacht. Die etwas geradlinigere Erzählweise, die Thematik allgemein und das mit Detektiv-Elementen angereicherte Gameplay werden meiner Meinung nach auch Leute ansprechen, die bislang mit Yakuza nichts anfangen konnten. Gerade auch, da es nun englische Sprachausgabe und deutsche Untertitel gibt. Tut euch selbst einen Gefallen und gebt Judgment eine Chance.
gamepro.de Wertung: 89%
Fazit der Redaktion:
Ich bin schwer angetan von Judgment. Der Krimi hat mich gepackt und ich wollte nicht mehr aufhören zu spielen, weil es immer spannender wurde! Das macht die Story zur für mich bisher besten in der ganzen Yakuza-Serie - und das, obwohl sie bei den Vorgängern bereits ein hohes Niveau hatte. Takayuki war mir sowieso ab der ersten Sekunde sympathisch. Es fällt mir leichter, mich mit einem Privatdetektiv zu identifizieren, als mit einem Ex-Yakuza.
Spielerisch bleibt es bei der altbewährten Formel, jedoch mit ein paar sinnvollen Neuerungen. Das macht Spaß wie immer, wobei ich am Anfang skeptisch war: Da es im Prinzip im gleichen Kamurocho wie Yakuza 6 spielt, hatte ich die Befürchtung, es würde sich eher wie ein Mission Pack anfühlen. Entwarnung: Judgment ist ein eigenständiges Spiel. So ein Stadtviertel verändert sich schließlich über die Jahre. Und selbst wenn der Vorgänger nur eine kurze Zeit zurück liegt, gibt es viele neue Areale und Läden zu entdecken. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als zum Beispiel hinter einem unscheinbaren Fisch-Restaurant ein luxuriöses Untergrund-Casino lag. Die Kampagne führt in jede Ecke von Kamurocho, das voller Überraschungen steckt - selbst, wenn man alle vorherigen Serienteile schon gespielt hat.
4players.de Wertung: 77%
Fazit des Testers:
Ich hatte gar nicht vor, Judgment als Teil der Yakuza-Serie zu beschreiben. Immerhin ist es der allererste Ableger, der das Ryu Ga Gotoku nicht im Namen trägt und dem Sega aber eine aufwändige Lokalisierung spendiert. Die Zeichen stehen also ganz klar auf Neuanfang – nur ist es spielerisch gar keiner. Denn so sehr mir die Idee gefällt, einen smarten Detektiv zu spielen, der nicht mit dem Kopf durch die Wand rennt, so sehr ist Takayuki Yagami eben doch ein Abziehbild seines auf Krawall gebürsteten geistigen Vorgängers. Dabei sind das Schlösserknacken, Verkleiden und Suchen nach Beweisen durchaus unterhaltsam – aber auch weitgehend belanglose Mikrospiele, die ausschließlich an dafür vorgesehen Punkten stattfinden. Den eigentlichen Ermittlungen schaut man nur in Filmszenen zu; selbst führt man sie fast nie aus. Gelungen sind immerhin Multiple-Choice-Dialoge, die erzählerisch zwar nicht verzweigen, in denen man für richtige Antworten aber belohnt wird. Gelungen ist auch ein leicht verändertes Kamurocho, das aufgrund technischer Altlasten eine noch immer recht starre Kulisse ist, durch sinnvolle Neuerungen aber ein Stück Glaubwürdigkeit gewinnt. Ebenfalls gelungen ist außerdem die Charakterzeichnung des Protagonisten, die über eine emotionale Geschichte und eine Prise wohl dosierten Humors eine neue “Familie” etabliert. Tatsächlich würde ich gerne mehr davon sehen und hoffe deshalb, dass Sega diesen Ableger zu einer eigenständigen Serie mit einer stärkeren spielerischen Identität ausbaut. Nur eines muss dann unbedingt besser werden: Das grundsätzlich unterhaltsame Kämpfen ist streckenweise absurd einfach, leidet gleichzeitig aber unter mangelhafter Übersicht, einer frustrierend unpräzisen Steuerung und passt noch dazu denkbar schlecht zur Person des frisch etablierten Protagonisten. Neben der fehlenden Eigenständigkeit ist also ausgerechnet das zentrale Spielelement das größte Ärgernis – und damit auch der Grund, aus dem Judgment den Sprung auf eine etwas höhere Wertung verpasst.
Ihr Fazit:
„Eine der Überraschungen des Jahres – ein super Action-Adventure!“
Ich mag die Yakuza-Reihe sehr gern und habe deshalb auch bei Judgment bereits mit einem echt guten Spiel gerechnet. Dass mich der Detektiv-Thriller von Sega so umhauen würde, hätte ich aber nicht gedacht. Die Geschichte ist düster und verdammt spannend, die Spielwelt ist gewohnt atmosphärisch und Protagonist Yagami ist einfach eine verdammt coole Socke. Zudem macht das Kampfsystem echt Spaß und entpuppt sich nach einer Weile als vielschichtiger als zunächst gedacht. Die etwas geradlinigere Erzählweise, die Thematik allgemein und das mit Detektiv-Elementen angereicherte Gameplay werden meiner Meinung nach auch Leute ansprechen, die bislang mit Yakuza nichts anfangen konnten. Gerade auch, da es nun englische Sprachausgabe und deutsche Untertitel gibt. Tut euch selbst einen Gefallen und gebt Judgment eine Chance.
gamepro.de Wertung: 89%
Fazit der Redaktion:
Ich bin schwer angetan von Judgment. Der Krimi hat mich gepackt und ich wollte nicht mehr aufhören zu spielen, weil es immer spannender wurde! Das macht die Story zur für mich bisher besten in der ganzen Yakuza-Serie - und das, obwohl sie bei den Vorgängern bereits ein hohes Niveau hatte. Takayuki war mir sowieso ab der ersten Sekunde sympathisch. Es fällt mir leichter, mich mit einem Privatdetektiv zu identifizieren, als mit einem Ex-Yakuza.
Spielerisch bleibt es bei der altbewährten Formel, jedoch mit ein paar sinnvollen Neuerungen. Das macht Spaß wie immer, wobei ich am Anfang skeptisch war: Da es im Prinzip im gleichen Kamurocho wie Yakuza 6 spielt, hatte ich die Befürchtung, es würde sich eher wie ein Mission Pack anfühlen. Entwarnung: Judgment ist ein eigenständiges Spiel. So ein Stadtviertel verändert sich schließlich über die Jahre. Und selbst wenn der Vorgänger nur eine kurze Zeit zurück liegt, gibt es viele neue Areale und Läden zu entdecken. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als zum Beispiel hinter einem unscheinbaren Fisch-Restaurant ein luxuriöses Untergrund-Casino lag. Die Kampagne führt in jede Ecke von Kamurocho, das voller Überraschungen steckt - selbst, wenn man alle vorherigen Serienteile schon gespielt hat.
4players.de Wertung: 77%
Fazit des Testers:
Ich hatte gar nicht vor, Judgment als Teil der Yakuza-Serie zu beschreiben. Immerhin ist es der allererste Ableger, der das Ryu Ga Gotoku nicht im Namen trägt und dem Sega aber eine aufwändige Lokalisierung spendiert. Die Zeichen stehen also ganz klar auf Neuanfang – nur ist es spielerisch gar keiner. Denn so sehr mir die Idee gefällt, einen smarten Detektiv zu spielen, der nicht mit dem Kopf durch die Wand rennt, so sehr ist Takayuki Yagami eben doch ein Abziehbild seines auf Krawall gebürsteten geistigen Vorgängers. Dabei sind das Schlösserknacken, Verkleiden und Suchen nach Beweisen durchaus unterhaltsam – aber auch weitgehend belanglose Mikrospiele, die ausschließlich an dafür vorgesehen Punkten stattfinden. Den eigentlichen Ermittlungen schaut man nur in Filmszenen zu; selbst führt man sie fast nie aus. Gelungen sind immerhin Multiple-Choice-Dialoge, die erzählerisch zwar nicht verzweigen, in denen man für richtige Antworten aber belohnt wird. Gelungen ist auch ein leicht verändertes Kamurocho, das aufgrund technischer Altlasten eine noch immer recht starre Kulisse ist, durch sinnvolle Neuerungen aber ein Stück Glaubwürdigkeit gewinnt. Ebenfalls gelungen ist außerdem die Charakterzeichnung des Protagonisten, die über eine emotionale Geschichte und eine Prise wohl dosierten Humors eine neue “Familie” etabliert. Tatsächlich würde ich gerne mehr davon sehen und hoffe deshalb, dass Sega diesen Ableger zu einer eigenständigen Serie mit einer stärkeren spielerischen Identität ausbaut. Nur eines muss dann unbedingt besser werden: Das grundsätzlich unterhaltsame Kämpfen ist streckenweise absurd einfach, leidet gleichzeitig aber unter mangelhafter Übersicht, einer frustrierend unpräzisen Steuerung und passt noch dazu denkbar schlecht zur Person des frisch etablierten Protagonisten. Neben der fehlenden Eigenständigkeit ist also ausgerechnet das zentrale Spielelement das größte Ärgernis – und damit auch der Grund, aus dem Judgment den Sprung auf eine etwas höhere Wertung verpasst.
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