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MOVIE James Cameron's AVATAR

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was mir im Imax auch aufgefallen ist (im Gegensatz zur Weihnachtsgeschichte): wenn man bei Avatar die Brille runtergegeben hat, hätte man den Film normal anschauen können, da war nicht dieser Doppelkonturen Effekt (wie bei allen anderen 3D Filmen)
 
Ganz grosses Kino, noch grössere Technik.

Der Film hat mich überzeugt und die Technik noch mehr.
Teilweise nur noch atemberaubend, muss ich schon sagen :dhoch:
 
Komme von der Vorstellung und ich kann nicht beschreiben was ich da eben gesehen habe. Dieser Film stellt cineastisch alles in den Schatten, das ist jetzt mein persönlicher Film des Jahres 2009. Klar die Handlung war ganz simpel, aber wie man diese Story miterlerbt, in Pandora eintaucht ist einfach ein einzigartiges Erlebnis.

Die 3D Effekte waren genial und ich habe keine Sekunde an CGI gedacht. Man muss wirklich zugeben, dass die Bilder täuschend echt aussehen. Das Bild war sowas von scharf, das habe ich lange nicht mehr gesehen. Für sowas ist Kino gemacht.

Bin jetzt schon traurig dass ich mir den zuhause nicht in dieser Form ansehen kann.
War im Cinemaxx mit den blöden Real3D Brillen und die Leinwand war leider etwas klein, aber ich werde ihn mir im Cinespace(ehemaliges IMAX in Bremen) auf ner großen Leinwand nochmal ansehen und dann auch mit richtigen 3D Brillen.

Leider habe ich gegen Ende Kopfschmerzen bekommen und musste ab und zumal den hier machen: :cool:

In der Gruppe waren 2 Zweifler anfangs dabei, die dann jedoch innerhalb der ersten 10 Minuten vom Film geflasht waren und zugegeben haben, dass sie das Maul wohl lieber nicht hätten aufreißen sollen bevor sie den Film gesehen haben.
 
Stellt euch vor, jedes Kino hätte 3D, also der film hätte Chancen der erfolgreichster Film zu werden denk ich. :D Gibt doch selten Fälle, wo man ein zweites mal sich einen Film im Kino anschauen möchte. Ich hab das auch schon mal gemacht, ich hab tatsächlich True Lies mir 3x im Kino angeschaut. :ugly: Der Cameron hats halt drauf. :P

Finds aber toll wie gut das 3D einschlägt, jetzt hab ich gar kein Bock mir den in 2d anzuschauen, so ein Mist. Für 3D muss ich ja auch noch bezahlen. :heul:

U'nd ich finds ne Frechheit, dass manche Kino einen zwingen eine Brille zu kaufen, auch wenn man eine eigene mitbringt die man vom letzten mal hatte. Und das in Zeiten einer Klimakrise. So assi, ohne Worte. Ich weiß auch, dass es irre Probleme gab überhaupt Brillen zu bekommen, jetzt mussten manche Kinos Behälter aufstellen in die die Brillen geschmissen werden weil die Kinos sonst zu wenig Brillen hatten weil die Produktion nicht hinterher kam. Das ist eine Verschwendung ohne Gleichen.
 
Boris Schneider-Johne hat auf seinem Blog nun auch seine Meinung zum Film kundgetan:

Ich bin ganz frisch aus der Nachmittagsvorstellung von Avatar (zu irgendwas muß der erste Urlaubstag ja nutze sein) und ich halte hiermit fest: Ich war ein großer Fan von James Cameron. Aliens ist einer der besten Actionfilme aller Zeiten. Terminator 2 hat ihn etabliert als jemanden, der neue Technik und nie dagewesene Effekte in einen Plot einbauen kann. Hut ab.

Aber mit Avatar hat er sein magisches Händchen für mich verloren. AvL wird jubeln – alles das, was er mir damals in Köln sagte, als wir aus dem Kino kamen, wo wir 20 Minuten aus dem Film sehen konnten, ist leider wahr. Aus der schönsten Optik, dem besten Setdesign, den irrsten Spezialeffekten holt Cameron in der Story nichts, aber auch gar nichts heraus.

Terminator 2 funktioniert, weil der Gegner ein Typ aus flüssigem Metall ist, was uns den ganzen Plot hindurch begleitet und was beim Showdown von essentieller Bedeutung ist. Avatar hat zwar 3 Meter hohe blaue Aliens und ein paar lustige, bunte Tiere, aber macht nichts draus. Und diesmal hat der Bösewicht den Powerloader, der mich, ehrlich gesagt, mit Ripley am Steuer deutlich mehr beeindruckt hat als hier.

Ganz klar, optisch bleibt es bei meinem “Das hast du noch nicht gesehen!”. Der Einsatz von 3D ist fantastisch und es gibt praktisch keine Szene, in der man durch technische Mängel aus der Story rausgeholt wird. Avatar ist in allen technischen Bereichen die neue Referenz. Nie sahen Aliens und ein fremder Planet so echt aus.

Aber der Plot? Ein üble Western-Geschichte mit bösen Cowboys und guten Indianern. Und einigen guten Cowboys, die den Indianern helfen. Keine einzige unerwartete Wende im Plot, alles nach Schema F und, für mich entscheidend, alles problemlos ohne all die Technik erzählbar.

Cameron hat nicht 14 Jahre gewartet, weil er eine tolle Geschichte erzählen wollte, sondern weil er dieses Bild von 3 Meter blauen Menschen (die evolutionär übrigens zu NICHTS auf Pandora passen, das nur so nebenbei) verwirklichen wollte. Weil er 3D-vernarrt ist und weil er der einzige Kerl auf der Erde bleibt, dem Filmstudios glauben, wenn er sagt “Für X Millionen Dollar baue ich euch einen kompletten anderen Planeten”. Selbst Spielberg hätte das Geld selber auftreiben müssen. (Lucas hätte den Film durch Merchandising-Rechte vorfinanziert…)

Was Cameron kann wie kein anderer, ist eine Actionszene so zu erzählen, daß man sie versteht. Warum sind die Flugdrachen alle so bunt? Weil wir in den letzten 20 Minuten niemals Probleme haben zu verstehen, wer gerade wo ist. Sozusagen das genaue Gegenteil zum letzten James Bond, wo ich auch nach wiederholtem Ansehen die Actionszenen einfach in der Chronologie nicht verstehe. Das Finale ist nicht nur schön anzusehen, es ergibt auch innerhalb der Welt von Pandora absolut Sinn. Und deswegen fiebert man im Kinosessel mit und verkrampft sich regelrecht in einigen Momenten. Kamera, Effekte, Schnitt und auch 3D at its best.

Das kann man aber vom ganzen Drumherum nicht behaupten. Wir erfahren niemals, was Jack vor seinem Pandora-Trip wirklich gemacht hat, außer das er wohl bei den Marines in Venezuela ein echt harter Knochen war und daß er querschnittgelähmt ist. Damit die zweite Hälfte des Films emotional funktioniert, müßte Jack irgendeine Hintergrundgeschichte haben, aber er bleibt ein Mann ohne Vergangenheit. Selbst sein Zwillingsbruder hat keinerlei Bedeutung – außer der McGuffin zu sein, der Jack nach Pandora und in den Avatar hinein bringt. Mir kommt Jack deswegen nur wie ein selbstsüchtiges Arschloch vor, das halt jede Chance nutzt, wieder laufen zu können. Die Wandlung vom Saulus zum Paulus kann man ihm nicht abnehmen, es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, außer daß es ihm halt Spaß macht, diesen neuen Körper zu haben.

Der große andere McGuffin des Films ist der, der mich allerdings so richtig richtig sauer macht, weil wegen einem coolen Effekt Cameron seinen ganzen Plot von vorne bis hinten ruiniert. Achtung, ganz leichter Spoiler ahead (aber in dem Film kann man nur die Plotlöcher spoilern, weil der Rest so vorsehbar ist). Also, nicht weiterlesen!

Die Menschen wollen “Unobtanium” (ja, das heißt wirklich so! Augenreib! Was für ein bescheidenes Wortspiel!) abbauen. In zwei Szenen zeigt Cameron die wesentliche Eigenschaft dieses Zeugs: Es kann schweben. Und in beiden Szenen zeigt Cameron das nur, weil es cool ist. Es ist nur ein Effekt, sonst nix. Er stößt uns zweimal mit der Nase drauf: Unobtanium kann fliegen!

Auf dem Planeten Pandora gibt es fliegende Berge. Die sind nahezu unbewohnt, auf einem solchen fliegenden Berg gibt es zwar ein paar Drachen, aber jede Menge schwebt einfach so rum. Rund um die Berge gibt es übrigens ganz fiese Kraftfelder, die angeblich sämtliche Bordelektronik stören (obwohl trotzdem alle Cockpitinstrumente so wie das System, das diese Hubschrauber im Gleichgewicht hält, einwandfrei funktionieren. Auch das zeigt uns Cameron mit aufwendigen Effekten).

Wo suchen die Menschen das Unobtanium? Klar: IM BODEN. Unter dem Dorf der Aliens. Und deswegen müssen Sie alles abreißen und die Aliens bekriegen.

Ne, die Nummer mit “14 Jahre gewartet, damit ich diese Story erzählen kann” kauf ich dem Mann nicht ab.


:skep: Wo hat er bitte gesehen, dass Unobtanium fliegen kann?
 
MiXeR schrieb:
:skep: Wo hat er bitte gesehen, dass Unobtanium fliegen kann?

Er hat das Stück Erz gesehen das im Büro des Managers auf dieser kleine Platte schwebt. Er checkt nicht das die Platte es zum schweben bringt. Deswegen denkt er das Erz würde von sich aus schweben und die schwebenden Berge würden daraus bestehen bzw. etwas davon enthalten. Deshalb findet er es unlogisch das die Menschen unter der Erde ( also unter den Naavi Gebieten ) nach dem Erz suchen anstatt einfach diese fliegenen Berge abzubauen. Und die Kraftfelder um die Berge herum, und die sie zum schwerben bringen, würden ja die Instrumente gar nicht stören, denn man sieht ja im Cockpit das alles ganz toll funktioniert.

BSJ halt.
Er soll weiter Peggle spielen gehen.
 
MiXeR schrieb:
Boris Schneider-Johne hat auf seinem Blog nun auch seine Meinung zum Film kundgetan:



:skep: Wo hat er bitte gesehen, dass Unobtanium fliegen kann?
Denkt er das wegen diesen kleinen Geräten, auf denen man ein paar Mal so ein kleines Stück von dem Metall herumschweben sieht? Ich hatte das so verstanden, dass diese eben aufgrund von der Technik innerhalb dieses Gerätes (ka, vielleicht ein Magnetfeld :? ), einfach dort so herumschweben. Imo wurde in dem Film einfach nicht erklärt, weshalb dieses Material so teuer sein soll.
Vor allem würde ein schwebendes Material nun wirklich überhaupt keinen Sinn machen! Wie soll das denn bitte gehen? :lachweg:
 
Endijian schrieb:
MiXeR schrieb:
:skep: Wo hat er bitte gesehen, dass Unobtanium fliegen kann?

Er hat das Stück Erz gesehen das im Büro des Managers auf dieser kleine Platte schwebt. Er checkt nicht das die Platte es zum schweben bringt. Deswegen denkt er das Erz würde von sich aus schweben und die schwebenden Berge würden daraus bestehen bzw. etwas davon enthalten. Deshalb findet er es unlogisch das die Menschen unter der Erde ( also unter den Naavi Gebieten ) nach dem Erz suchen anstatt einfach diese fliegenen Berge abzubauen. Und die Kraftfelder um die Berge herum, und die sie zum schwerben bringen, würden ja die Instrumente gar nicht stören, denn man sieht ja im Cockpit das alles ganz toll funktioniert.

BSJ halt.
Er soll weiter Peggle spielen gehen.

:lachweg:
Aber echt, macht einen auf dicke Hose und gibt vor seinen Kopf zu benutzen und dann erkennt er die einfachsten Zusammenhänge nicht. :nein:
Mir war sofort klar, dass nicht das Erz schwebt sondern die Bodenplatte dafür verantwortlich ist. Sieht ja auch wesentlich schicker aus.

Sein ganzes Review ist fürn Arsch, der kritisiert Kleinigkeiten und wünscht sich eine Vorgeschicht(Jack&Co) wo keine nötig ist. Ich weiss ja net was der für Probleme hatte aber ich konnte mich prima in Jack hineinversetzen und hab ihm auch seine Wandlung zum Naturliebhaber abgenommen.
Und die Kraftfelder sorgen für eine Störung der Sensoren wie z.b. der Zielsteuerung, das bedeutet noch lange nicht, das alle Systeme nicht funktionieren(Stichwort Interferenzen). Ist doch kein EMP Feld. :lol:
Mit dem Review ist er in meiner Gunst um 1000% gesunken. :D
 
Erste Infos zur Blu-ray:
[...]

Im Rahmen eines Interviews gab James Cameron nun persönlich eine erste Vorschau auf die noch in ferner Zukunft liegende Blu-ray Veröffentlichung. So gab der Regisseur beispielsweise bekannt, dass vermutlich zunächst nur die 2D-Fassung auf Blu-ray Disc erscheinen wird, während die 3D-Version erst einige Zeit später auf den Markt kommt. Als Grund für dieses Vorgehen nennt er die bis zum ersten Release noch wenig verbreitete 3D-Hardware. Man plant den Film also erst in 3D zu veröffentlichen, wenn die 3D-Displays und 3D Blu-ray Player weiter verbreitet sind.
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Weiterhin gab Cameron bekannt, dass die Blu-ray Disc mit über 10 Minuten entfallenen Szenen ausgestattet sein wird, die primär zusätzliches Hintergrundwissen über die eingeborenen Na'vi von Pandora offenbaren werden. Darunter wird sich beispielsweise eine Szene befinden, in der Jake Sully im Rahmen des Aufnahmerituals in den Clan eine einheimische Bestie jagen muss, um ein vollwertiges Mitglied des Stammes zu werden.

[...]
Quelle

Sehr schön! Hoffe, dass es viele neue Szenen geben wird. Der Film wurde ja angeblich um 30 Minuten gekürzt. Vielleicht ist diese halbe Stunde dann ja auf der DVD/Blu-ray drauf. :dhoch:

Und ich will eine Special-Limited-Uber-Edition mit einem lebensgroßen Na'vi. :D
 
Ne, den setzt er neben sich auf die Couch. Dann hat MiXeR endlich einen "Freund", der nicht weglaufen kann wenn er wieder einen Film von Boll sehen will!
 
bzgl. story (Ich hab den Film ja noch nicht gesehen)...wie kann man eigentlich darauf rumreiten.
Die Entstehungsgeschicht des Films war doch schon bekannt.
JC hat mit seinen Kindern Pocachontas gesehen und gesagt, die selbe story könnte in einem Science Fiction Film stattfinden. Was anderes als Pocachontas würde ich also niemals erwarten.
(Was mir persönlich aber auch reicht...ein Demoreel der effekte würde mir schon reichen :D)
 
okst666 schrieb:
bzgl. story (Ich hab den Film ja noch nicht gesehen)...wie kann man eigentlich darauf rumreiten.
Die Entstehungsgeschicht des Films war doch schon bekannt.
JC hat mit seinen Kindern Pocachontas gesehen und gesagt, die selbe story könnte in einem Science Fiction Film stattfinden. Was anderes als Pocachontas würde ich also niemals erwarten.
(Was mir persönlich aber auch reicht...ein Demoreel der effekte würde mir schon reichen :D)

Vor allem funktioniert die Story von Pocahontas auch heute noch.
Dadurch, dass Cameron sie neu interpretiert, wird sie ja nicht schlechter.
Finde sie bei Avatar noch genau so schön und mitreißend wie damals im Disney Zeichentrick.
Dazu noch dicke Effekte und Action und fertig ist der perfekte Film. :D


@ straikar:
Ich bin schon seit über 6 Monaten auf Boll-Entzug. :grins:
 
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