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Ipad - quer oder hochkant?

Wie haltet ihr euer tablet?


  • Umfrageteilnehmer
    63

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Thitor schrieb:
Schon alleine KT geht gar nicht im "Portrait" Modus (Hochkant). Frag mich jetzt ehrlich, Om3ga, wo zur Hölle der Portrait-Modus besser kommen sollte ausser Bücher, da nehm ich auch lieber hochkant.

Bei allem, was Scrolling/Listen-basiert ist. Also quasi jede Website (die wenigsten Seiten sind für Landscape designed) und Bücher, Magazine, RSS-Reader, etc. sowieso.

Aber jeder wie er mag, für mich ist das iPad hauptsächlich ein Lesegerät und da finde ich persönlich das Querformat mit der kleinen vertikalen Fläche extrem störend.
 
Wirklich? Bin jetzt kein Webdesigner, aber die meisten Seiten, die ich als User ansurfe sind auf Scrollen ausgelegt, also der "nächste" Content ist unter dem vorherigen angeordnet. Ergo bekomme ich mehr Content angezeigt, wenn ich den Portrait-Modus nutze, im Landscape-Modus ist der Content nur größer.

Ist jetzt zumindest meine Empfindung.

ZWISCHNPOSTR!!!!
 
tim_buktu schrieb:
n385055 schrieb:
Verhält sich wie beim Autofahren.

"Nur quer bist wer!" :D

Das was du meinst schreibt sich aber "queer" :deal:

Nope. "Da quer" stehen meint man - zumindest in AT - wenn man diagonal/quer steht, also man gscheit driftet und man(n) quasi durchs Seitenfenster in die Kurve nach vorne schaut. :D

In diesem Fall spricht man also wortwörtlich von "quer" stehen und nicht queer, also anders sein bzw. von der Norm abweichen. :)
 
om3ga schrieb:
Wirklich? Bin jetzt kein Webdesigner, aber die meisten Seiten, die ich als User ansurfe sind auf Scrollen ausgelegt, also der "nächste" Content ist unter dem vorherigen angeordnet. Ergo bekomme ich mehr Content angezeigt, wenn ich den Portrait-Modus nutze, im Landscape-Modus ist der Content nur größer.
Die meisten Seiten, die ich als User ansurfe, besitzen in der Regel aber auch eine feste Breite und eine variable Höhe. Nur weil eine Seite scrollbar ist, bedeutet das ja nicht, das diese Seite für den Portrait-Modus ausgelegt ist. Diese Annahme ist insofern auch völlig falsch, weil 99,9 Prozent aller Internetuser mit einem herkömmlichen Landscape Monitor das Word Wide Web entdecken. Das ist auch der Grund, warum jede Webseite auf einem herkömmliche Monitor für Landscape entwickelt wird. Ausnahmen ausgeschlossen.

Beim iPad bekommst du im Portrait-Modus z.B. hier im Forum tatsächlich mehr Content, dafür wird eben dieser aber auch gleich stark verkleinert.

Die Umfrage hier kann ja auch kaum deutlicher ausfallen.
 
Die meisten Seiten, die ich als User ansurfe, besitzen in der Regel aber auch eine feste Breite und eine variable Höhe. Nur weil eine Seite scrollbar ist, bedeutet das ja nicht, das diese Seite für den Portrait-Modus ausgelegt ist.

"Ausgelegt" ist vielleicht grundsätzlich das falsche Wort.
Wenn ich auf eine Seite gehe, dann möchte ich möglichst viel Content auf einmal lesbar(!) präsentiert bekommen. Da bei den meisten Seiten gescrollt werden muss und der Portrait-Mode mehr vertikalen Platz bietet, bietet er auch potentiell mehr Platz für Content. Natürlich wird die Seitenbreite dann an den iPad-Screen angepasst, was dazu führt, dass der eigentliche Content zusammengestaucht/kleiner wird. Dank Retina-Screen ist das aber in den meisten Fällen kein Problem, weil auch der verkleinerte Content noch lesbar ist. Aus diesem Grund verwende ich (!) auch beim Internetsurfen in 99% der Fälle den Portrait-Mode.

Diese Annahme ist insofern auch völlig falsch, weil 99,9 Prozent aller Internetuser mit einem herkömmlichen Landscape Monitor das Word Wide Web entdecken. Das ist auch der Grund, warum jede Webseite auf einem herkömmliche Monitor für Landscape entwickelt wird.

Schon richtig.
Nur sind die wenigsten Seiten tatsächlich auf den Landscape-Modus ausgelegt, sprich sie skalieren über die gesamte Breite und stellen den Content entsprechend flexibel dar, sondern skalieren meist bis zu einer von dir erwähnten fixen Breite, über die sie nicht hinausgehen. In der Höhe sind die meisten Seiten jedoch wesentlich flexibler und stellen den "nächsten" Content meist vertikal dar.

Wenn man das jetzt weiterdenkt sind die meisten Websites also mehr Bildschirmseiten hoch als breit => daher ähneln die meisten Websites in ihrer Gesamtheit eher dem Portrait-Seitenverhältnis (x<y).

Die Umfrage hier kann ja auch kaum deutlicher ausfallen.

Soweit ich das verstanden habe spiegelt diese Umfrage nur persönliche Präferenz wieder.

Etwas weniger passive Aggressivität wäre übrigens auch ganz nett.
 
om3ga schrieb:
"Ausgelegt" ist vielleicht grundsätzlich das falsche Wort.
Wenn ich auf eine Seite gehe, dann möchte ich möglichst viel Content auf einmal lesbar(!) präsentiert bekommen. Da bei den meisten Seiten gescrollt werden muss und der Portrait-Mode mehr vertikalen Platz bietet, bietet er auch potentiell mehr Platz für Content. Natürlich wird die Seitenbreite dann an den iPad-Screen angepasst, was dazu führt, dass der eigentliche Content zusammengestaucht/kleiner wird. Dank Retina-Screen ist das aber in den meisten Fällen kein Problem, weil auch der verkleinerte Content noch lesbar ist. Aus diesem Grund verwende ich (!) auch beim Internetsurfen in 99% der Fälle den Portrait-Mode.

Ausgelegt ist imo genau das richtige Wort. Denn genau das umschreibt eine der Rahmenbedingungen, an die sich fast jede Webseite richtet. Eine Webseite wird eigentlich immer auf ein Format konzipiert, welches eine variable Höhe und eine feste Breite voraussieht. Das ist insofern auch aus technischer Sicht eine Vereinfachung. Und auch aus inhaltlicher Sicht ergeben sich dadurch viele Vorteile. Desto mehr Breite ich zu Verfügung habe, desto mehr Informationen und Elemente kann ich nebeneinander platzieren und nach unten laufen lassen.

Das Retina-Screen ist übrigens ein gutes Stichwort. Apple selbst setzt zumeist auch auf die horizontale Ausrichtung bei ihren Applikationen. Von den ganzen Spielen und Apps im AppStore ganz zu schweigen.

Bei den eBooks dürfte das Verhältnis in etwa gleich ausfallen. Wobei ich da jetzt schon von vielen Kunden die Frage bekommen habe, ob es sich betriebswirtschaftlich überhaupt rechtfertigt. Oftmals entscheidet man sich dann auf eine der beiden Ausrichtungen. Es gibt nicht wenige, die der Rotation in digitalen Books skeptisch gegenüberstehen.

Im Druck steht prinzipiell immer hochkant vor quer – rein auf das Format bezogen. Das Layout (Tabellen usw.) bauen dann meist auf horizontalen Attributen auf. Wenn ich ein offenes Magazin vor mir liegen habe, dann ist dieses auch im "Querformat" mit geteiltem Inhalt realisiert. Im Druck ist der Inhalt aber auch statisch und daher kaum mit interaktivem Inhalt zu vergleichen.

om3ga schrieb:
Schon richtig.
Nur sind die wenigsten Seiten tatsächlich auf den Landscape-Modus ausgelegt, sprich sie skalieren über die gesamte Breite und stellen den Content entsprechend flexibel dar, sondern skalieren meist bis zu einer von dir erwähnten fixen Breite, über die sie nicht hinausgehen. In der Höhe sind die meisten Seiten jedoch wesentlich flexibler und stellen den "nächsten" Content meist vertikal dar.

Wenn man das jetzt weiterdenkt sind die meisten Websites also mehr Bildschirmseiten hoch als breit => daher ähneln die meisten Websites in ihrer Gesamtheit eher dem Portrait-Seitenverhältnis (x<y).
Jede Seite ist (zumindest bisher…) auf den Landscape-Modus ausgelegt. Noch einmal: 99,9 Prozent aller Monitore sind horizontal ausgerichtet. Und danach richtet man sich auch. Es muss auch keine Breite als feste Pixeleinheit angegeben werden, sondern kann auch über einen bestimmten Prozentsatz gelöst werden. Das ist heutzutage sowieso mehr Regel als Ausnahme. Das hat den Vorteil, dass die Seite im Verhältnis auf jeder Bildschirmauflösung in etwa die gleiche Skalierung besitzt.

Der Content verläuft selbstverständlich in der Regel in vertikaler Ausrichtung nach unten. Das hat mit der Auslegung der Webseite in der Regel aber nichts zu tun. Das ist mehr eine Frage von Gewohnheit und Komfort. Nach unten liest und scrollt es sich angenehmer als nach links oder rechts. Nimm einfach deinen Finger und schau, in welche Richtung er sich angenehmer bewegen lässt. ;)

Und merke. Desto kleiner die Breite des Wiedergabemediums ist, desto kleiner wird der Inhalt skaliert und damit auch schwerer zu lesen. Siehe iPhone. Das Forum ist quasi kaum zu lesen in vertikaler Ausrichtung. Ich surfe hier mit dem iPhone immer quer und ich denke, das wird auch die Mehrheit tun.

Etwas mehr aggressive Passivität wäre übrigens ganz nett.
 
Du hast zwar ziemlich viel geschrieben, auf meinen Post bist du aber nicht eingegangen.

Wenn ich meinen Browser auf Fullscreen (24" 16:9) stelle sieht das meist so aus:
iQ8Qbnl6Zwknh.jpeg

ibk1w7GOM1Faxo.png

iXOertxalkFTh.png

iEjyu1j6Vg0W7.png

iDlkHeM6EUcIt.png


Von einer Landscape-Optimierung/Auslegung würde ich da nicht reden.

Und weil man dank Retina-Screen auch gestauchte Seiten gut erkennt und man daher im Portrait-Modus weniger scrollen muss surfe ich auch so im Web.
KT sollte, wenn man keine Sehschwäche hat, selbst am iPhone auch problemlos im Hochformat lesen können.
 
Da hast du dir aber schön ein paar Beispiele mit fester Pixelbreite rausgesucht. :grins:

Gibt ja durchaus auch andere Beispiele, wie ich in meinem Beitrag oben ja ausführlich erläutert habe. Wenn man schon neutral darüber werten soll, müsste man auch diese Seiten mit einbinden. Denn die sind imo wohl auch aus technischer und Anwender bezogenen Sicht die bessere Lösung.

z.B.
Screenshots bei Fullscreen auf 27" mit Safari 6.0.
bildschirmfoto2012-08fsubw.png

bildschirmfoto2012-0867u3j.png

bildschirmfoto2012-08h4u3q.png

bildschirmfoto2012-08pfu9d.png

bildschirmfoto2012-08pduc0.png


Und viele, viele mehr…
Es kommt eben auch einfach auf das Einsatzgebiet an.
 
Konsolentreff und Google Calendar sind beides Beispiele für Seiten, die auf Hochkant-Bildschirmverhältnisse ausgelegt sind, denn der vorhandene Content macht in beiden Fällen von der deutlich größeren Breite keinen wirklich sinnvollen Gebrauch, sondern der verfügbare Platz wird einfach "dumm" gestreckt. Bei KT bildet sich dann in der Mitte ziemlich viel Whitespace, bei Google Calendar innerhalb der Spalten der Tage.

idjyM1Ax2eSwE.png

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ipO7l90syg0aM.png

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Selbstverständlich gibt es auch Seiten, die den zusätzlichen Platz sinnvoll nutzen, vor allem Bild-lastige Beispiele, die du tlw. ja auch angeführt hast. Im Vergleich zu "klassischen" Text-lastigen Seiten stellen die meiner Erfahrung (!) nach noch immer die Minderheit dar.

Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus kann ich auch nur sagen, dass eigentlich alle Webdesigner, mit denen ich bisher zu tun hatte, gedanklich mit einer fixen Pixelbreite gearbeitet haben (sich dabei natürlich Gedanken um den Whitespace links und rechts gemacht haben und den versucht haben ansprechend zu füllen, der eigentliche Content aber nur die üblichen ~1000px in der Mitte ausgefüllt hat).

Und testweise habe ich auch mal die ersten 3 Seiten von http://www.appsites.com/ durchgeklickt - klar, alle arbeiten mit Hintergrundelementen, damit auch bei 1920px Breite alles gut aussieht, der eigentliche Content macht aber meist einen Bruchteil davon aus.

Deinen Eindruck, dass das WWW auf Landscape ausgelegt sei, kann ich aus meinem persönlichen Erfahrungs- und Wissensstand nicht nachvollziehen.
 
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