Ich möchte gerne meine Geschichte der letzten Monate teilen. War eine harte Zeit für mich und ich hab keine Ahnung ob ich nicht evtl. Hilfe in Anspruch nehmen sollte.
Mein sexualleben ist ja ziemlich exzessiv und wie es irgendwann mal kommen musste, trotz Verhütung ist es passiert. Für mich war klar ihr die Entscheidung zu überlassen, ich war aber dafür es zu versuchen. Über die Monate hinweg hab ich mich echt gefreut, sie zu Terminen begleitet, eine gute Freundschaft zu ihr aufgebaut und mein Leben aufs Vater werden vorbereitet.
In der 22. SSW ist es dann eine Todgeburt gewesen. Um ehrlich zu sein verstehe ich nicht warum es mich so extrem hart trifft, hab das Gefühl noch mehr als die Mutter drunter zu leiden. Mit Kindern zu arbeiten macht die Situation für mich auch nicht einfacher. Bin ständig mit schwangeren Frauen und Babys in Kontakt, kann dem ganzen nicht aus dem Weg gehen und fühle eine innere Leere.
Hab das Gefühl im Freundeskreis versteht mich niemand wirklich.
Habe jetzt zweimal überlegt ob ich dazu noch ne Antwort gebe, weil ich da jetzt nichts hochholen wollte, aber ich wag es mal.
Ich hoffe du hast mittlerweile jemanden gefunden zum reden und es ist schade wenn man niemanden zum reden hat. Vor allem im Freundeskreis denkt man das ja oder hofft auf mehr Verständnis.
Tut mir sehr leid für dich und ich hoffe ebenso das es dir damit mittlerweile besser geht.
Gratulation, Evin!
Ich merke gerade wieder, wie schnell die Zeit vergeht... Kam mir vor wie vorgestern, als ich hier postete, dass meine Frau mit Kind 1 schwanger ist. Und jetzt hab ich die ersten beiden Oktoberwochen frei, um die Kindergarten-Eingewöhnung zu machen und am 20.10. wird er schon drei Jahre alt... Unfassbar.
Am Wochenende hatte ich nen stolzen Gamer-Dad-Moment. Er schaut mir öfter mal beim Zocken zu, wenn ich was kindergerechtes spiele. Er redet immer wieder davon, wie ich mit Spider-Man durch die Stadt geflogen bin (bei Spider-Man PS4; hab ich seiner Anwesenheit auch nix gemacht außer rumschwingen) und jedes Mal, wenn wir irgendwo Spider-Man auf Spielzeug etc. sehen erzählt er mir davon, dass wir das gespielt haben und wie toll das war.
Über die Switch habe ich schon oft Mario 1 und 3 gespielt, während er begeistert zuschaut und ich zeige ihm gerade Super Mario World (er will immer das Level mit den "kleinen Fischen" sehen. Unterwasserlevel in Donut Plains meint er)
Aber am Wochenende haben wir ihm mal Pac Man zeigen wollen, weil man das schnell selbst lernen kann. Also über archive.org eine MAME-Emulation im Browser angeworfen, ihm ein paar Runden gezeigt und dann durfte er selbst mal.
Und er hat erstaunlich schnell verstanden, was er machen muss und einen großen Spaß dabei. War jetzt natürlich nicht so, dass die Runden lange dauerten, aber er peilt durchaus, was die Pfeiltasten machen.
Und ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus, meinen Sohn dabei zu sehen, wie er das erste Mal ein Videospiel steuert![]()
Meiner ist letzten Monat 1 geworden, aber er nimmt immer den Controller von der PS4 irgendwoher und findet ihn immer um den Knopf zu drücken zum anmachen. Hält ihn auch so als wüsste er wofür der ist. Muss da auch immer grinsen und mir denken oh fängt das jetzt schon an oder soll ich stolz sein
Glaube da brauchst dir keine Sorgen machen die teilen das Hobby schon, kenne kaum Kinder die da nicht Lust drauf haben.
So oder so wird auch der größere keine oder kaum Erinnerungen an eine Zeit als Einzelkind haben und für beide war der/die andere schon immer da.
Ist das denn wichtig? Du beschreibst es so als würden die Kinder sonst einen Schaden bekommen

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da fällt mir Metallica ein: Sanatarium.....
Macht ja grundsätzlich Sinn. Aber meine Herren. Bist du einfach weiter zur Arbeit gegangen? Bei mir juckt es, aber Punkte habe ich (bisher) keine.