Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Waren mit unserem 3,5 Monate alten Sohn das ganze Wochenende beim Campen. Sind mit dem VW Bus ca. 3 Stunden gefahren, was eigentlich auch gut geklappt hat. Beim hinfahren hatten wir leider etwas Stau und weil es dann auch noch sehr heiss geworden ist, gab es die letzte halbe Stunde noch etwas Theater.

Unterm Strich war die Erfahrung aber positiv. Klar hat man vor Ort kein Urlaub. Aber man kann viel draussen sein, was ja auch mit Baby super schön ist und daheim oft nicht klappt weil wir nur einen Balkon haben und wenn wir draussen sind, dann meist mit dem Kinderwagen.

Ich fand es sehr wichtig, dass trotz etwas Bammel gefahren sind. Man weiss ja nicht wie das wird :) ist es in der Nacht zu kalt im Bus? Tagsüber zu heiss? Alles mögliche kann schief gehen.

Ich kann Euch nur ermutigen Dinge mit Euren Babys zu machen und nicht daheim zu verausern (was sehr einfach ist). Auch wenn es anstrengend ist, es lohnt sich meist schon sehr und man hat eine schöne Zeit zu dritt.

Absolut. Es lässt sich mit den Kleinen bereits sehr viel mehr unternehmen als die meisten sich trauen. Klar Ruhe und Wohlbefinden sind ebenfalls sehr wichtig.
Wir sind mit unserem 2. Sohn als er 3 Monate alt war, 14h mit dem Auto nach Kroatien ans Meer gefahren. Und beide Söhne waren vor ihrem ersten Geburtstag bereits in Florida in den Ferien, was jeweils etwas mehr als 10h mit dem Flugzeug war.
 
Mal wieder hochholen.

Wir waren heute wieder bei der Frauenärztin und alles ist gut. :hurra:
Sind jetzt in Woche 31, meine Frau muss noch 3 Wochen arbeiten bis der Mutterschutz beginnt, so langsam wird es halt ernster. Es war jetzt das dritte Mal am Wehenschreiber, das erste Mal war ziemlich nervernzerfetzend, da war auch der Lautsprecher tierisch laut und ich auf die akustische Umsetzung nicht ganz gefasst. Besonders, wenn die Kleine mal aufs Mikro haut. Das war heute schon lockerer, weil wir ja schon besser wussten, was uns erwartet.

Seit letzter Woche haben wir auch eine Spieluhr, die meine Frau abends vor dem Einschlafen sich auf den Bauch legt. Wenn ich den beiden dann zusehe und dem "Guten Abend, gute Nacht" lausche, bin ich sehr oft ziemlich emotional. Glücklich, aber auch sehr, sehr rührig. :traurig:

Ich freue mich sehr.
 
Mal wieder hochholen.

Wir waren heute wieder bei der Frauenärztin und alles ist gut. :hurra:
Sind jetzt in Woche 31, meine Frau muss noch 3 Wochen arbeiten bis der Mutterschutz beginnt, so langsam wird es halt ernster. Es war jetzt das dritte Mal am Wehenschreiber, das erste Mal war ziemlich nervernzerfetzend, da war auch der Lautsprecher tierisch laut und ich auf die akustische Umsetzung nicht ganz gefasst. Besonders, wenn die Kleine mal aufs Mikro haut. Das war heute schon lockerer, weil wir ja schon besser wussten, was uns erwartet.

Seit letzter Woche haben wir auch eine Spieluhr, die meine Frau abends vor dem Einschlafen sich auf den Bauch legt. Wenn ich den beiden dann zusehe und dem "Guten Abend, gute Nacht" lausche, bin ich sehr oft ziemlich emotional. Glücklich, aber auch sehr, sehr rührig. :traurig:

Ich freue mich sehr.

Keine Sorge... Das findet sich alles.
Spreche aus zweifacher Erfahrung. Das Leben wird so unglaublich positiv ausgefüllt :)
 
Das denke ich ja auch und hoffe es sehr.

Es lässt mich auch grade vieles überdenken (auch ein paar andere Probleme), aber ich merke halt wie wichtig mir/uns die Kleine jetzt schon ist. Und wie sehr andere "Probleme" in den Hintergrund treten.

Meine Frau findet es immer ganz niedlich, wenn ich so "rührig" bin (und freut sich auch).
 
Da nicht für, den Tipp haben wir schonmal in irgendeinem Ratgeber gelesen und Freunde haben uns dann eine geschenkt, als sie erfahren haben, daß wir das (noch) nicht praktizieren.

Ich bin mir auch nicht sicher, wie Snorkfräulein es aufnimmt. Entweder ist sie total begeistert von der Musik oder sie versucht sich die Ohren zuzuhalten. :D

Generell denke ich, daß aber eine Vertrautheit schon entsteht. So wie das Kind auf die Stimme der Mutter reagiert, weil es das Bekannteste ist, was die Kleine kennt. Deswegen (unter anderem) lese ich auch meiner Frau momentan einiges vor, damit es sich auch mit meiner Stimme vertrauter machen kann.
 
Wir haben auch seit ca. der 20. Woche ne Spieluhr, die er täglich vorgespielt bekommt. Anfangs wurde er davon immer aufgedrehter und war aktiv ohne Ende, inzwischen wird er merklich ruhiger, wenn die Spieluhr auf dem Bauch liegt.
Daher hoffen wir, dass ihn das auch nach der Geburt noch beruhigt. Geht ja bei dieser Taktik um Vertrautheit. Daher soll man ja auch als Vater regelmäßig mit dem Kind reden, wenn es noch im Bauch ist. So kann es die bekannte Stimme dann schneller zuordnen und verbindet den Vater mit etwas Bekanntem.

Sind jetzt in der 38. Woche und alles steht bereit. Kann von uns aus jederzeit losgehen :)
Aber die Ärztin denkt, dass er nicht vor dem berechneten Termin kommt. Am CTG noch keinerlei Wehentätigkeit und auch sonst macht er keine Anstalten, das Nest verlassen zu wollen.
 
Ich hab das in der Form nie gemacht, aber spricht natürlich überhaupt nichts gegen. Im Gegenteil. Nur dieses direkte "mit dem Bauch reden", könnte ich nicht. :D

Da ich nach der Geburt wirklich hands-on direkt vorne mit dabei war und viel übernommen habe, war von Anfang eine sehr starke Bindung zwischen meinem Sohn und mir. Hat sich bis jetzt nichts daran geändert.
 
Reicht es nicht, wenn man mit der Mutter redet? Oder fühlt sich das Kind dann nicht angesprochen?
Ich glaub, es ist einfach intensiver wenn man das Kind a) direkt anspricht und b) in den Bauch spricht (also direkt davor).

Nicht zu vergessen, das Kind nimmt die Klänge des Magens bzw. Darms der Mutter mit bis zu 85 Dezibel wahr. Das kann man sich gar nicht vorstellen.

Im Haus der Musik in Wien gibt es übrigens einen eigenen Raum, wo die Klänge simuliert werden, wie es für ein Baby im Bauch der Mutter klingt. Total interessant!
 
Zuletzt bearbeitet:
Man liest ja auch anders vor, als wenn man mit seiner Frau spricht. Man spricht auch anders mit dem Kind. Und damit meine ich dieses dämliche Baby-Talk.
 
@Hobiologe Exakt.

Ich richte mich ja an das Kind, nicht an die Mutter. Und klar, er versteht mich nicht - wie denn auch. Aber das tut ein Baby auch nach der Geburt nicht und trotzdem redet man mit ihm. Einfach weil auch Kommunikation mit dem Kind eine Form der Zuwendung ist (neben der enormen Bedeutung für dessen Entwicklung).

Daher ist für mich jetzt kein all zu großer Unterschied dazwischen, jetzt mit ihm zu reden oder dann in ein paar Wochen, wenn er auf der Welt ist. Ich spüre ja auch jetzt seine Bewegungen, während ich "in den Bauch" spreche und meine Hand drauf liegen hab.
 
In den Bauch rede ich nicht. Da lese ich ihr nur "normal" vor. Auch weil sie dabei einfach gut entspannen und einschlafen kann (also die Mutter).

Babysprech, also dieses Dutzi-Dutzi, sollte man sich sowieso besser garnicht erst angewöhnen. Kinder verstehen viel mehr als wir uns so erinnern können. Da war letzten auf 3Sat noch eine interessante Dokumentation (die eigentlich über aussterbende Dialekte ging). Das ist schon unglaublich, was die Kleinen da verarbeiten.
 
Konnte noch nie verstehen, warum Leute dieses Gebrabbel von sich geben. Ich hab meinem Sohn direkt immer alles erklärt. Völlig egal, ob er es verstanden hat oder nicht. Ganz normal mit ihm gesprochen.
 
Babysprech, also dieses Dutzi-Dutzi, sollte man sich sowieso besser garnicht erst angewöhnen.
Absolut. Das werden wir auch nie machen und jeden drauf hinweisen, der so mit ihm redet.
Wie du schon sagst, Kinder und Babys haben schon genug kognitive Fähigkeiten bzw. entwickeln diese rasant, um normale Sprache verarbeiten zu können.

Im Ernstfall schadet man der kognitiven und sprachlichen Entwicklung durch Babysprech und Umschreibungen wie Wauwau anstatt Hund nur.
 
Zurück
Oben