Dann will ich mich hier auch mal outen. Wir sind in Woche 28.

Und es verändert einen durchaus.
Ich will auch mal eine andere Seite beleuchten. Im letzten Jahr hatten wir eine fehlgeschlagene Schwangerschaft. Ein sogenanntes Windei, eine befruchtete Eizelle, die sich nicht richtig entwickelt hat. Das war letztes Jahr und hat uns und unsere Familien schon schwer getroffen. Es hat uns auch gelehrt, sein Glück nicht zu früh zu teilen.
Im weiteren Verlauf sind wir auf einige Freunde und Kollegen gestoßen, die ähnliches durchgemacht haben, was uns durchaus geholfen hat. Es passiert häufiger, als man meint.
Schlimm war es dann wieder als gegen Ende des ersten Trimesters bei meiner Frau Blutungen eingesetzt haben und sie schon vermutet hatte das Kind verloren zu haben. Glücklicherweise war dem nicht so und wir freuen uns wahnsinnig.
Wie gesagt, es verändert einen und man beginnt Sachen von einer anderen Perspektive zu betrachten. Manches durchaus gelassener.
Nervös bin ich immer noch und immer wieder, aber es wird besser.