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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann will ich mich hier auch mal outen. Wir sind in Woche 28. :)
Und es verändert einen durchaus.

Ich will auch mal eine andere Seite beleuchten. Im letzten Jahr hatten wir eine fehlgeschlagene Schwangerschaft. Ein sogenanntes Windei, eine befruchtete Eizelle, die sich nicht richtig entwickelt hat. Das war letztes Jahr und hat uns und unsere Familien schon schwer getroffen. Es hat uns auch gelehrt, sein Glück nicht zu früh zu teilen.
Im weiteren Verlauf sind wir auf einige Freunde und Kollegen gestoßen, die ähnliches durchgemacht haben, was uns durchaus geholfen hat. Es passiert häufiger, als man meint.

Schlimm war es dann wieder als gegen Ende des ersten Trimesters bei meiner Frau Blutungen eingesetzt haben und sie schon vermutet hatte das Kind verloren zu haben. Glücklicherweise war dem nicht so und wir freuen uns wahnsinnig.

Wie gesagt, es verändert einen und man beginnt Sachen von einer anderen Perspektive zu betrachten. Manches durchaus gelassener. :cool:

Nervös bin ich immer noch und immer wieder, aber es wird besser.
 
Ja, das mit Fehlgeburten passiert wirklich häufiger, als man denkt.

Dann beleuchte ich mal mit: Wir hatten letztes Jahr auch eine Fehlgeburt mit Ausschabung. In Woche 12. Das war unfassbar niederschmetternd, sag ich euch. Schon das Herzchen im US flackern gesehen und Bewegungen und dann geht man zu einem Routinetermin und das kleine Ding bewegt sich nicht mehr.
Das war mit Abstand das Schlimmste, was ich je erleben musste, die Momente, als die Ärztin nach Herzaktivitäten gesucht hat, das Kleine mit dem Ultraschallkopf angestoßen hat - ohne Ergebnis - hat sich in mein Hirn eingebrannt. Und für meine Frau/damals noch Freundin war das noch schlimmer. Ich war wirklich verzweifelt und innerlich leer wie sonst noch nie.

Selbst beim Schreiben jetzt zittern mir die Hände und hab ich nen Kloß im Hals, wenn ich nur daran denke.
Man weiß, dass das Risiko im ersten Trimester gegeben und sehr real ist, aber man denkt natürlich trotzdem nicht, dass es einen treffen könnte.

Da waren wir dann um so froher, als es dann nur zwei Zyklen nach der Ausschabung (noch so ein Tag, den ich am liebsten vergessen würde) wieder geklappt hat und wir jetzt in Woche 35 sind. :)
Endspurt.
Er sitzt zwar noch bequem im Uterus und macht keine Anstalten in die Schädellage zu gehen, aber dann gibts halt ne Sectio.

Und bevor einer fragt: Geburt in Beckenendlage kommt nicht in Frage, da viele Kriterien (u.a. großes Kind, häufig hinter dem Kopf gelegte Arme, liegt häufig "im Schneidersitz" etc.) dagegen sprechen.
Montag ist Termin im KH für das Gespräch über die Sectio mit der Oberärztin. Dann mal weiterschauen.
Und vllt. dreht er sich ja noch. Ich war wohl auch erst eine Woche vor Geburt richtigrum, meine Frau hat sich am letzten Tag gedreht.
 
Ja, das mit Fehlgeburten passiert wirklich häufiger, als man denkt.

Dann beleuchte ich mal mit: Wir hatten letztes Jahr auch eine Fehlgeburt mit Ausschabung. In Woche 12. Das war unfassbar niederschmetternd, sag ich euch. Schon das Herzchen im US flackern gesehen und Bewegungen und dann geht man zu einem Routinetermin und das kleine Ding bewegt sich nicht mehr.
Das war mit Abstand das Schlimmste, was ich je erleben musste, die Momente, als die Ärztin nach Herzaktivitäten gesucht hat, das Kleine mit dem Ultraschallkopf angestoßen hat - ohne Ergebnis - hat sich in mein Hirn eingebrannt. Und für meine Frau/damals noch Freundin war das noch schlimmer. Ich war wirklich verzweifelt und innerlich leer wie sonst noch nie.

Genau so ist das bei uns letztes Jahr auch abgelaufen. Auch die Gefühle dazu kenne ich nur zu gut. Unglaublich was da in einem vorgeht.
 
Dann will ich mich hier auch mal outen. Wir sind in Woche 28. :)
Und es verändert einen durchaus.

Ich will auch mal eine andere Seite beleuchten. Im letzten Jahr hatten wir eine fehlgeschlagene Schwangerschaft. Ein sogenanntes Windei, eine befruchtete Eizelle, die sich nicht richtig entwickelt hat. Das war letztes Jahr und hat uns und unsere Familien schon schwer getroffen. Es hat uns auch gelehrt, sein Glück nicht zu früh zu teilen.
Im weiteren Verlauf sind wir auf einige Freunde und Kollegen gestoßen, die ähnliches durchgemacht haben, was uns durchaus geholfen hat. Es passiert häufiger, als man meint.

Schlimm war es dann wieder als gegen Ende des ersten Trimesters bei meiner Frau Blutungen eingesetzt haben und sie schon vermutet hatte das Kind verloren zu haben. Glücklicherweise war dem nicht so und wir freuen uns wahnsinnig.

Wie gesagt, es verändert einen und man beginnt Sachen von einer anderen Perspektive zu betrachten. Manches durchaus gelassener. :cool:

Nervös bin ich immer noch und immer wieder, aber es wird besser.
War bei uns ähnlich. Hatten im Januar in der 7. Woche einen Frühabort, allerdings war das Ei befruchtet. Da meine Freundin im Labor arbeitet, musste die Schwangerschaft auch schon gleich bekannt gemacht werden bei ihr eine Woche zuvor. Es war schon alles extrem belastend und vor allem für meine Freundin auch das halbe Jahr danach bis zur nächsten Schwangerschaft sehr schwer. Es sind viele Tränen geflossen. An dem Tag kam damals alles zusammen, ich selbst konnte kaum aus dem Bett aufstehen wegen irgend einer ominösen schweren Erkrankung, von der wir bis heute nicht wissen, was das eigentlich war. Bis ich meine Freundin endlich von der Arbeit abgeholt hatte und wir beim Frauenarzt ankamen... dort wurde mir noch mehrmals schwarz vor Augen und ich kam kaum von deren Toilette runter. Noch dazu meldete sich just an diesem Morgen eine Schwangerschafts-App bei meiner Freundin auf dem Smartphone mit "Hallo Mama, heute hat mein Herz zu schlagen begonnen.". Den Fehler haben wir dann beim zweiten mal jetzt nicht mehr gemacht. Wir haben ein schönes, gut bebildertes Buch, dass die Schwangerschaft begleitet und das wars.
 
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gutes Buch.
 
Ja, das ist ein absolutes Totschweigthema, von dem man normalerweise höchstens von der Familie und den ganz engen Freunden mitbekommt. Hab es ja bisher hier auch nicht thematisiert, weil ich so wenig wie möglich daran denken wollte, gerade in der Zeit bis unser KLeiner im sicheren Bereich der Schwangerschaft ist. Er ist jetzt ja quasi "fertig" :)

Hätte ich aber auch nicht gedacht, dass das so verbreitet ist.
Hat uns damals auch die Ärztin bei der Ausschabung gesagt, dass dort alleine an diesem Tag fünf Ausschabungen nach einer Missed Abortion (also gestorbener Emybro) durchgeführt wurden. Und das war ein recht kleines Krankenhaus von so einigen in Heidelberg. Wenn man das hochrechnet, merkt man, wie oft das passieren muss.

Meine Frau hat es auch schon auf der Arbeit den Kollegen mitgeteilt gehabt (bzw. ihr Idiot von Chef, der das ohne ihr Einverständnis in einem Meeting angesprochen hat. Er wusste schon davon, da wir dachten, den Chefs sagt man so früh wie möglich Bescheid), das machte es natürlich um so schwerer.

@Cloud Strife das mit der App ist natürlich unfassbar bitter. Will gar nicht wissen, welchen Impact das auf meine Frau gehabt hätte...
 
Ich hatte damals auch so Angst davor , weil meine Frau damals schon 42 war und da die Wahrscheinlichkeit auf einen Abort wesentlcih höher ist und eine neuerliche Befruchtung wahrscheinlich nie wieder geklappt hätte. (War bei 8% oder so)
Aber meine Tochter ist mittlerweile 2,5.
 
Ich fand es durchaus hilfreich, wenn man es an einigen Ecken aufgeschnappt hat, daß es auch andere durchgemacht haben.

Bei meiner Frau war es hart, daß sie nach der Ausschabung auf der Arbeit direkt von einer schwangeren Kollegin konfrontiert wurde. Aber eben diese Kollegin hat das auch einige Zeit vorher auch durchgemacht und konnte meiner Frau auf diese Weise durchaus auch etwas helfen. Trotzdem waren die schwangeren Kolleginen manchmal schwer für sie zu ertragen.

BTW
Morgen gibt's beim LIDL und am Montag beim ALDI (Süd) Babysachen.

Und wir haben uns für einen Teutonia Kinderwagen entschlossen (Cosmo). In Gun Metal, eine schöne Farbbezeichnung für einen Kinderwagen. :O_o:
 
Es kommt sehr sehr häufig vor.
In unserem Freundes-/Bekanntenkreis gab es schon sehr viele. Subjektiv kommt es da einem vor, dass jede zweite Frau schon einmal so etwas durchmachen musste. Umso größer ist natürlich die Freude, wenn so kleine Racker einen täglich aufs neue nerven. :)

Kinder sind das beste auf der Welt, was es nur geben kann.
 
Ich fand es durchaus hilfreich, wenn man es an einigen Ecken aufgeschnappt hat, daß es auch andere durchgemacht haben.

Bei meiner Frau war es hart, daß sie nach der Ausschabung auf der Arbeit direkt von einer schwangeren Kollegin konfrontiert wurde. Aber eben diese Kollegin hat das auch einige Zeit vorher auch durchgemacht und konnte meiner Frau auf diese Weise durchaus auch etwas helfen. Trotzdem waren die schwangeren Kolleginen manchmal schwer für sie zu ertragen.

BTW
Morgen gibt's beim LIDL und am Montag beim ALDI (Süd) Babysachen.

Und wir haben uns für einen Teutonia Kinderwagen entschlossen (Cosmo). In Gun Metal, eine schöne Farbbezeichnung für einen Kinderwagen. :O_o:
Den Teutonia haben wir uns auch gekauft. Mir gefiel der gut aber meine Frau wollte dann unbedingt einen Hartan, weil sie der Meinung war, dass das Kind aus dem Kinderwagen fällt. Naja auf jedenfall grosser Streit und 500€ minus. (Neupreis- de Verkaufspreis der Teutonia. )
 
Kinder sind das beste auf der Welt, was es nur geben kann.

Unser Kleiner schläft im Baby Bay direkt neben mir. Heute früh war ich schnell duschen und habe danach nach ihm geschaut. Da lag er schon mit offenen Augen drin und hat sofort wahnsinnig zu lächeln angefangen, als er mich gesehen hat. Das hat mir heute den ganzen Tag versüßt. So unglaublich toll!
 
Voll schön. Wobei heute Nacht: unser kleiner wollte einfach nicht einschlafen. Dauernd auf einen drauf robben, ansabbern... Nach 1,5h hat meine Frau aufgegeben und dann hab ich die Sache im 2 Uhr nachts geregelt:boese:

Er ist auf meinen Arm eingeschlafen
 
Mal eine andere Frage, wer hat den Tripp Trapp bzw wer hat ihn nicht? Also ~200 Euro für's Original oder ~50 für eine Kopie?

Da habe ich vielleicht einen Tipp. Den Tripp Trapp verwenden wir nicht. Meine Frau haut sich da bei Freunden ständig die Zehen an, deswegen wollte sie den nicht. Stattdessen haben wir diesen hier und unser Sohn liebt das Teil abgöttisch (liegt immer drin und lacht sich schlapp weil so viel um ihn rum passiert und er alles sehen kann). Das Gute daran ist, dass man den schon verwenden kann, obwohl das Kind noch nicht selbst aufrecht sitzen kann weil man die Lehne sehr flach stellen kann. Nichts für stundenlanges sitzen, aber man darf in Ruhe kochen und mit Glück auch noch essen :)
 
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