Mein Fazit: Dummes Gamedesign/Gameplay kann bei mir das Interesse an einer Geschichte verblassen lassen.
Geht mir genauso, deswegen kriege ich bei "storygetriebenen" Titeln mit "cinematischer Erfahrung" immer Pickel. Man kann eine Geschichte nur begrenzt erzählen, ohne das Gameplay allzusehr einzuschränken. Gescriptete Szenen, QTA, vorgespielte Entscheidungsfreiheit, die eh wieder nur zu dem einen Ziel führt, etc.. ...darauf kann ich verzichten.
Wenn ich eine packende Story haben will, lese ich ein gutes Buch. Wenn man eine gute Story erzählen kann, ohne das Gameplay zu kastrieren, nehme ich das natürlich gerne. Kommt nur sehr selten vor. Wenn ich die Wahl zwischen Story und Gameplay habe, nehme ich dann doch immer Letzteres.
Was btw. kein Plädoyer für Indie-Titel sein soll. Das Gameplay, was Indie-Titel aktuell hauptsächlich anbieten, nehme ich nicht mal geschenkt. Wenn es Pixelgrafik oder 2D-Oldschool-Krempel ist, erst recht nicht. Triple-A und Gameplay schließt sich ja nicht aus, auch nicht mit einer ordentlichen Story - nur sollte man das Gameplay nicht der Story unterordnen.
" - DonCorleone87