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KT Horst über die Sache mit den Indies...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mein Fazit: Dummes Gamedesign/Gameplay kann bei mir das Interesse an einer Geschichte verblassen lassen.

Geht mir genauso, deswegen kriege ich bei "storygetriebenen" Titeln mit "cinematischer Erfahrung" immer Pickel. Man kann eine Geschichte nur begrenzt erzählen, ohne das Gameplay allzusehr einzuschränken. Gescriptete Szenen, QTA, vorgespielte Entscheidungsfreiheit, die eh wieder nur zu dem einen Ziel führt, etc.. ...darauf kann ich verzichten.

Wenn ich eine packende Story haben will, lese ich ein gutes Buch. Wenn man eine gute Story erzählen kann, ohne das Gameplay zu kastrieren, nehme ich das natürlich gerne. Kommt nur sehr selten vor. Wenn ich die Wahl zwischen Story und Gameplay habe, nehme ich dann doch immer Letzteres.

Was btw. kein Plädoyer für Indie-Titel sein soll. Das Gameplay, was Indie-Titel aktuell hauptsächlich anbieten, nehme ich nicht mal geschenkt. Wenn es Pixelgrafik oder 2D-Oldschool-Krempel ist, erst recht nicht. Triple-A und Gameplay schließt sich ja nicht aus, auch nicht mit einer ordentlichen Story - nur sollte man das Gameplay nicht der Story unterordnen.
 
To the Moon zwar gekauft, bisher aber noch nicht zum Spielen gekommen.
Kann mir aber kaum vorstellen, dass ein Spiel Brothers toppen kann.
Ich denke auch nicht, dass ein Triple A jemals so heftig sein darf wie eben z.b. der indie-Titel Brothers.
 
Ich mach's mir ganz einfach und entscheide von Spiel zu Spiel, was mir wichtig (an diesem Spiel) ist und ob es mir gefällt.

Bei TLoU steht die Story im Vordergrund, gefolgt von der Insenierung. Das Gameplay ist solide bis gut, stört niemals den Fluss, macht mir sogar Spass. Ebenso bei allen Uncharted-Teilen.

inFamous dagegen liebe ich wegen des Gameplays. Die Story ist nur nebensächlich. Kriddelich wird es erst, wenn die Story so hahnebüchen wird, dass man nur noch so :fp: vor dem Fernseher sitzt.

Wolfenstein war ein Beispiel dafür, dass gutes Gameplay eine begrenzte Zeit Spass machen kann, aber nach ein paar Stunden war es einfach nur noch das Selbe. Dazu eine echt beknackte Story. Habe ich nicht durchgespielt.

Dann kommt ein Trials, was man nur wegen des Gameplays spielt. Das gilt für viele Indies/Arcades.

Wenn ein Spiel eine Sache richtig gut macht und die anderen Aspekte nicht negativ auffallen, dann reicht mir das oft.
 
Bischen fahren, schießen, durch Welten laufen und ggf. schleichen oder klettern, das alles in hübscher Grafik und ich bin glücklich. Ist die Story belanglos, was soll's, finde ich sie überraschend gut, ist das auch nicht schlecht. Inszenierung oder coole Sprüche sind mir eh viel lieber, meinetwegen "Style over substance". Um bei mir die Illusion oder Immersion zu zerstören, bedarf es einer bislang unbekannten Komponente (was aber nicht heißt, dass auch ich zwischen "ok" bis "sensationell" unterscheide), oder das mir irgendwas eine Spielereihe komplett verhagelt, da muss ich schon allgemein eine Übersättigung des speziellen Spiels entwickelt haben. Noch (?) verspüre ich eine totale Faszination über virtuelle Welten und Evergreen-Mechaniken, die jedes Jahr aufs Neue gestillt wird. Ich hoffe, das bleibt mir noch eine Weile so und transformiere nicht in Artsy Fartsy. :D
 
ich bin bis heute der meinung, dass das spiel noch besser wäre, wenn es eine "spielbare" story hätte. itembeschreibungen lesen und mri dann mithilfe von youtube-videos irgendwas zusammenreimen gibt mir so garnichts. aber das gameplay ist zum glück unschlagbar. :D

Na, sehe ich ehrlich gesagt nicht so :D
Das Game funktioniert genau so, wie es ist.
Sieht man meiner Meinung nach an Dark Souls 2.
 
Ich ziehe bei der Sache grundsätzlich keine Grenzen, weder zwischen Indie und AAA noch zwischen Story und Gameplay. Wenn mich ein Spiel überzeugen kann, ob nun mit Story, Gameplay, Atmosphäre oder whatever, dann lasse ich andere schlecht umgesetzte Aspekte auch gerne außer Acht. Habe schon einige Spiele durchgespielt, denen ich inhaltlich überhaupt nichts abgewinnen konnte, mich aber vom Gameplay begeistert haben. Andersrum genauso.

Es kommt natürlich darauf an, wo das Spiel seine hauptsächlichen Prioritäten setzt. Ein Vanquish zum Beispiel macht dem Spieler von Anfang an deutlich bewusst, dass das Spiel sich einen feuchten Dreck um seine Story schert und lässt es dafür spielerisch von Anfang bis Ende ordentlich krachen. Das Spiel dann wegen einer schlechten Story zu kritisieren, halte ich für Unsinn, da hat man schlichtweg zum falschen Produkt gegriffen. Genauso spiele ich keinen Visual Novel, wenn ich Lust auf eine ausgeprägte spielerische Komponente habe.

Indies und AAAs (bzw. Spiele von größeren Teams, muss ja nicht immer das Hochglanzzeug sein) von Anfang an nach Gameplay und Story zu Kategorisieren ist auch keine gute Idee, da gibt es auf beiden Seiten mehr als genügend Gegenbeispiele, sodass man schon nicht mehr von Ausnahmen sprechen kann.
 
To the Moon zwar gekauft, bisher aber noch nicht zum Spielen gekommen.
Kann mir aber kaum vorstellen, dass ein Spiel Brothers toppen kann.
Ich denke auch nicht, dass ein Triple A jemals so heftig sein darf wie eben z.b. der indie-Titel Brothers.

Brothers war zwar auch ein super Game (bestimmt noch schöner, wenn man selbst Vater ist), aber To the Moon hat mich noch mehr berührt, bietet aber wirklich kaum Gameplay. Der OST hats dafür wirklich in sich

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=zZDyKMQaqNo[/vid]

Gänsehaut!

Paar Zitate von KTlern:
"Was für eine berührende, romantische Geschichte. Sowas hab ich in einem "Spiel" wirklich noch nicht erlebt." - el_barto
"Wie einem das Spiel die letzten Minuten noch so derbe reißt, von einem Extrem zum nächsten haut, ist einfach unerreicht." - Reaver
"Das Stroytelling war einfach Sahne, hat mich besser unterhalten und gefesselt als 95% aller Filme." - KaffiQ
"To The Moon ist kein Game es ein Kunstwerk! :huldig:" - DonCorleone87
"[...] Es schafft etwas, was kaum ein AAA Blockbuster schafft: Es weckt Emotionen." - Frank
"Das Spiel hat mal kurzerhand mit ~95% der Spiele, die ich in dieser Gen gespielt habe, gnadenlos den Boden aufgewischt." - ES Blackburn7
"Das Spiel basiert auf der RPG Maker Engine und läuft daher auf jeder Gurke [vermutlich auch auf X1 und PS4; Anm.]. Problem solved." - Trayal
 
Seit ich vor 20 Monaten Papa geworden bin, bin ich viel emotionaler geworden.
Und wenn es dann noch um die Themen geht, die in Brothers behandelt werden, ist es natürlich um mich geschehen.
 
Ich kann im Moment keine Single Player Spiele spielen. Geht echt garnicht. Da schlaf ich ein nach kurzer Zeit.

Abgesehen von ein paar fordernden Spielen: Kid Icarus, Dark Souls, Shovel Knight. Alles andere treibt mir die Tränen in die Augen vor langeweile.

Multiplayer hingegen.... All day all night!
 
Ich kann im Moment keine Single Player Spiele spielen. Geht echt garnicht. Da schlaf ich ein nach kurzer Zeit.

Abgesehen von ein paar fordernden Spielen: Kid Icarus, Dark Souls, Shovel Knight. Alles andere treibt mir die Tränen in die Augen vor langeweile.

Multiplayer hingegen.... All day all night!
Noch einen an die dunkle Seite verloren. Warum muss es immer die Guten treffen? :traurig:
 
Ich freue mich zumindest auf Risen 3. Ist ja vielleicht ein gutes Zeichen.

Ich lese im Moment sehr viel. Vielleicht liegt's ja daran. :ulgy:
 
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