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Haben Studenten wirklich so wenig Zeit und Geld?

Haben Studenten wirklich so wenig Zeit und Geld?


  • Umfrageteilnehmer
    81

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mattze1988 schrieb:
eiti schrieb:
Zeit hatte ich, mal abgesehen von den Prüfungs- und Seminarphasen reichlich, Geld nicht. Zumindet am Anfang. Habe vier Semester Bafög bezogen und danach dann einen einigermaßen gut bezahlten Nebenjob. Bei der Diskussion ums Geld, kann man imo nicht von den vollgesponsorten Studenten ausgehen, auch wenn Anteil recht hoch sein mag.

Was hattest für einen Nebenjob, wenn ich fragen darf? :)

Erst bei UPS, für glaube 11 EUR, und später dann in einer Unternehmensberatung.
 
Zeitlich kommt es denke ich schon drauf an ob man ungefähr die Regelstudienzeit einhalten möchte oder nicht. Auch was das Lehramtsstudium angeht ist da auch der Ehrgeiz von entscheidender Rolle. Meine Ex hat z.B. 3 Hauptfächer und war 1 Jahr in Frankreich und hinkt dem normalen Studienverlauf glaube ich auch nur ein Semester hinterher... Was aber dann auch ne Aussage zulässt ob das normale Lehramtsstudium zeitlich auslastend ist.

Da ich im Bachelor immer 3 Stunden pro Tag pendeln musste und während der Vorlesungsfreien Zeit, welche auch die Klausurphase ist, 20 Wochen Praktikum absolvieren musste und zusätzlich dann noch eine Werkstudententätigkeit hatte, war es zeitlich schon eher auslastend. Auch wenn ich die Vorlesungen meistens (eig. immer) ausfallen ließ. Hat dann auch alles in 6 Semestern geklappt.

Jetzt im Master ist es zeitlich auch ziemlich knapp bei mir, liegt aber daran, dass ich doch eher auf Konzerte gehe, als lerne. :D Es steht aber im 4. Mastersemester nur noch ein Modul aus + Masterarbeit, welche ich aber wegen einem freiwilligen Praktikum + etwaiger Masterarbeit im Anschluss, wohl in ein 5. Semester legen werde...
 
hab noch nen nebenjob, muss ein auto finanzieren und krankenkasse (was extrem teuer ist) bezahlen....das geld langt gerade so aus

zeit hab ich durch den job auch recht wenig

studium gehört zu maschinenbau ist also sehr übungsaufwendig, vor allem da wir noch fächer wie prog 1 und 2, rw 1 und 2, wima 1 und 2 dabei haben

dadurch hab ich wenig zeit und wenig geld...allerdings kann man mit geschickt platzierten ferienjobs den nebenjob auch streichen

edit: ich schaff das studium niemals in regelstudienzeit und kenne an der ganzen fh niemanden der das schafft...gibt aber bestimmt 3,4 :ugly:
 
videothek....traumhafte 6 die stunde

dafür darf ich mir filme und spiele mitnehmen :D

edit: und man muss fairerweise sagen, da ich nachtschicht hab is auch wenig los...da kann man ab und zu mal nen film einlegen oder lernen
 
Ich glaube das hat sich mittlerweile ziemlich geändert. In der Zeit der Diplomstudiengänge hatten die Studenten - wenn ihnen Geld fehlte - zumindest noch die Flexibilität, nebenher arbeiten zu gehen. Das fällt seit Umstellung auf Bachelor scheinbar bei vielen flach, habe ich jetzt zumindest bei meinem Bruder gesehen.
Der hätte bei dem überfüllten Zeitplan gar keine Zeit gehabt, richtig nebenher zu arbeiten.
 
Hab jetzt ne 4 Tage Woche, von daher schon relativ viel Freizeit wenn nicht gerade Prüfungen sind. An Kohle hab ich nur mein Bafög und das reicht mir normalerweise auch im Monat, wohne daheim, hab kein Auto und grössere Anschaffungen gibts bei mir auch sehr selten. So gesehen hab ich ausser beim Feiern am Wochenende nicht wirklich viele Ausgaben.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Ich glaube das hat sich mittlerweile ziemlich geändert. In der Zeit der Diplomstudiengänge hatten die Studenten - wenn ihnen Geld fehlte - zumindest noch die Flexibilität, nebenher arbeiten zu gehen. Das fällt seit Umstellung auf Bachelor scheinbar bei vielen flach, habe ich jetzt zumindest bei meinem Bruder gesehen.
Der hätte bei dem überfüllten Zeitplan gar keine Zeit gehabt, richtig nebenher zu arbeiten.

Jup, das gilt im übrigen auch für Lehramt. Ich mach noch Staatsexamen und muss zu den wenigstens Veranstaltungen hingehen, ein paar Scheine bei reinen Vorlesungen krieg ich auch so, ohne das ich je da war. Die Bachelor-Leute müssen jedes mal Anwesendheit quittieren und, je nach Dozent, ein Essay oder Klausur schreiben. Außerdem dürfen die viele Kurse nur 3 mal wiederholen und sind dann raus, den Stress hab ich auch nicht.
 
Wenig Geld: Jo und irgendwie scheinen bei uns in Österreich sogar jene Studenten die arbeiten zu wenig Geld zu haben. :ulgy:
Wenig Zeit: Teils teils, je nachdem ob Klausurphase, Projektarbeiten oder Semester mit vielen SWS etc.
 
Mutzi schrieb:
Ich habe großen Respekt vor akademischen Ausbildungen

Brauchst du im Großen und Ganzen nicht zu haben. Es gibt da nur ganz wenige (also akademische Ausbildungen an sich meine ich), die diesen Respekt tatsächlich verdienen. Viele studieren nur, um zu studieren und es gibt mehr als genug brotlose Künste, die das Auffangbecken für diese Leute darstellen.
Dann gibt es Studiengänge, wo man einen übelsten Haufen Blabla aufgestischt kriegt, den man im Berufsleben nie wieder braucht (meine Richtung z.B.). Da käme eine normale Ausbildung genauso gut und es wäre viel zeiteffizienter.
Und wenn du mal in irgendeine Mensa spazierst, dann wirst du feststellen, dass die Tische da jede Woche mit Flyern tapeziert sind, auf denen zu allen möglichen Partys eingeladen wird. Für sowas ist also Zeit da. Für alles andere siehe folgenden Text:

Studentenalltag

Beim Geld ist es 'ne Frage, wieviel Bafög man kriegt und was man nebenher jobbt. Ich habe mich mit Ferienjobs sehr gut über Wasser gehalten und immer genug Kohle für aktuelle Spiele gehabt. Die Zeit dafür hätte ich natürlich besser dem Selbststudium gewidmet, aber pfft... :ugly:
 
also student einer dualen hochschule in baden württemberg habe ich eher wenig geld (ausbildungsvergütung halt) davon muss dann aber auch eine eigene wohnung, benzin zum arbeitgeber (80KM am Tag), etc. bezahlt werden und auch wenig zeit, da von uns in den firmen ziemlich viel erwartet wird und das vorlesungsverzeichnis ziemlich vollgepackt ist, weil wir ja nur 3 monate zeit haben pro theoriesemester. macht aber trotz allem sehr viel spaß! :)
 
Es schadet in meinen Augen nicht, als Student zu arbeiten. Die Sache mit der Zeit is recht gemischt. Viele haben viel Zeit, die kommen damit aber nicht durchs Studium. Inzwischen muss man sagen, dass in den meisten Studiengängen entweder hart gearbeitet werden muss, oder man riskiert, dass alles den Bach runtergeht. Ich arbeite selbstverständlich wesentlich mehr als andere und hab ungefähr 60 bis 70 Stunden (zur Zeit eher mehr) pro Woche. Ich bin aber auch n Vollidiot, der sich regelmäßig überschätzt und studentisch überengagiert is :dhoch:
 
Hängt von den Eltern ab. Hier im KT zum Beispiel ist die "Reiche Eltern-Fraktion, die den Sprößling stopft, wo es geht" eindeutig in der Überzahl bzw. fast ausschliesslich vertreten. Man muß nur den Gekauft und geprahlt-Thread durchforsten oder andere, ähnlich geartete Rubriken.

Vielleicht aber gibt es "arme Studenten" überhaupt nimmer.

Wobei subjektiv der Student sich eh immer arm sieht, aber das hat ja mit der Realität nur bedingt zu tun ;)
 
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