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Haben Studenten wirklich so wenig Zeit und Geld?

Haben Studenten wirklich so wenig Zeit und Geld?


  • Umfrageteilnehmer
    81

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ache schrieb:
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Ich sage nicht das es einfach ist, aber verglichen mit technischen Studiengängen ein Witz was den Arbeitsaufwand angeht. Das bestätigen mir auch immer Leute, die danach noch etwas anderes studieren.

Du grenzt aber doch explizit das Lehramt aus und nicht allgemein die nich technischen Studiengänge und das ist imho unfug. Ob du englisch im master, magister oder eben auf Lehramt studierst macht genau gar keinen Unterschied.

Naja...

Bei englisch weiß ich das nicht. Aber z.B. in allen Naturwissenschaften ist das Lehramtsstudium im Vergleich zur Fachwissenschaft ein Witz. Klar, Gymnasiallehrer müssen da auch fachlich fitter sein als Hauptschullehrer, aber beide kacken im Vergleich zu einem richtigen Fachstudium so richtig ab, was Anspruch angeht.
Und da hab ich nen sehr guten Überblich über mein eigenes (abgebrochenes) Chemie-Studium und durch meine Freundin, die im Moment in Bio promoviert.
 
tim_buktu schrieb:
Mattze1988 schrieb:
tim_buktu schrieb:
Mattze1988 schrieb:
Masterman schrieb:
Kam bisher mit Job, BaföG, Kindergeld und Halbwaisenrente auf Netto 1200 im Monat.
Ab kommendem Monat arbeite ich neben dem Studium Vollzeit, BaföG, Kindergeld und Halbwaisenrente fallen weg. Zeit werde ich dann aber keine mehr haben :P

Die Frage ist blöd.
Kommt halt drauf an, wie sehr man sich reinhängt, wie sehr einem das Thema liegt, etc.

Mehr als ich jetzt als kaufmännischer Angestellter bekomme :D

WTF?? Welche Branche? Tätigkeit?

Berufsbegleitendes Studium... :dhoch:

Hatte im Juni letzten Jahres meine Ausbildung als Großhandelskaufmann abgeschlossen und arbeite seit dem in der selben Firma als kaufmännischer Angestellter. Ist ein Baugroßhandel. 1500 Euro brutto bekomme ich nur :traurig: Wohne zwar noch zu Hause, aber fahre auch 85 km hin und abend wieder zurück.

Ich bin auch gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann... hab damals mit 2.3 Brutto angefangen... :staun:

:staun::nein:

Wo und welche Branche?
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Macht ja auch noch nen Unterschied ob ich Mathe auf Diplom studiere oder Mathe für Grundschuldlehramt.

Grundschule ist nochmal nen eigenes Thema und zu Mathe kann ich nichts sagen. Versteh mich nicht falsch ich bin der meinung Lehrer sollte ein ausbildungsberuf sein, aber stand jetzt ist das lehramtsstudium für gymnasien in den fächern englisch udn geschichte ziemlich deckungsgleich mit den vergleichbaren bachelor und master studiengängen.

@barto : wie gesagt die naturwissenschaften sind nochmal was anderes. Ich habe bereits einen englisch bachelor und studiere es derzeit auf lehramt und es ist eher anspruchsvoller geworden als leichter. Die schwankungen zwischen einzelnen unis scheint mir größer zu sein als zwischen den studiengängen. Das Studium ist trotzdem immernoch eine Farce aber darum ging es mir auch nicht
 
Mattze1988 schrieb:
tim_buktu schrieb:
Mattze1988 schrieb:
tim_buktu schrieb:
Mattze1988 schrieb:
Masterman schrieb:
Kam bisher mit Job, BaföG, Kindergeld und Halbwaisenrente auf Netto 1200 im Monat.
Ab kommendem Monat arbeite ich neben dem Studium Vollzeit, BaföG, Kindergeld und Halbwaisenrente fallen weg. Zeit werde ich dann aber keine mehr haben :P

Die Frage ist blöd.
Kommt halt drauf an, wie sehr man sich reinhängt, wie sehr einem das Thema liegt, etc.

Mehr als ich jetzt als kaufmännischer Angestellter bekomme :D

WTF?? Welche Branche? Tätigkeit?

Berufsbegleitendes Studium... :dhoch:

Hatte im Juni letzten Jahres meine Ausbildung als Großhandelskaufmann abgeschlossen und arbeite seit dem in der selben Firma als kaufmännischer Angestellter. Ist ein Baugroßhandel. 1500 Euro brutto bekomme ich nur :traurig: Wohne zwar noch zu Hause, aber fahre auch 85 km hin und abend wieder zurück.

Ich bin auch gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann... hab damals mit 2.3 Brutto angefangen... :staun:

:staun::nein:

Wo und welche Branche?

Ich arbeite bei einem großen Stahlkonzern. Hab von da aus dann nach 3 Jahren meinen Stahlhandelskaufmann abgeschlossen und im Oktober habe ich meine 1. Prüfung zum Betriebswirt.
 
Nagut, großer Stahlkonzern, da kann man glaub ich schon mehr verdienen. :D Die Firma, in der ich arbeite, hat immerhin 150 Mitarbeiter. Ein Kollege, der auch bei uns die Ausbildung gemacht hat und einige Jahre gearbeitet hat und vor kurzem gekündigt hat, der hatte jetz erst 2300. Er hatte aber gut Umsatz gemacht. Ich bin leider in einer Abteilung, die momentan mehr kostet als Umsatz macht und daher bin ich auch leider nicht in der Position, mehr zu verlangen.
 
Laesst es sich mit Bafoeg ueberhaupt gut leben, also wenn man den Hoechstsatz bekommt (€670)? Ich stelle mir das mit Kranken- und Pfelgeversicherung + Miete, Essen etc. schwer vor.

Cool ist es natuerlich, wenn die Eltern helfen oder wenn man keine Miete oder so bezahlen muss. Ich hatte als Student eigentlich auch immer genug Geld.
 
Masterman schrieb:
Kranken- und Pflegeversicherung? Gibts nicht für Studenten. Ich bin zumindestens gesetzlich krankenversichert.

Schreibst du irgendwann nochmal einen ernst gemeinten Beitrag in diesem Forum? :ugly:
 
Die Pflegeversicherung dürfte bei Studenten (bei diesem Standardtarif für 80€ oder so?) mit knapp 9€ in der gesetzlichen Krankenversicherung zu Buche schlagen.
 
Dr Shakal schrieb:
Nehmen wir mal Mingo als beispiel, Mingo
-sieht gut aus
-hat Geld wie heu
-pimmelt total in Paderborn ab
-muss nicht lernen, UNI gehört ihm
-gewinnt nicht beim KT-Pokertunier


Das Mingo viel Geld hat erklärt sich dadurch das er ein totaler Pfennigfuchser ist.
Er wäscht mit Spee, verwendet Geld 2mal, kriegt 20% Rabatt bei Praktiker und darf beim Chinabuffet soviel essen, wie er will.

:lachweg:
 
Zeit hatte ich immer massig (WiWi) und Geld lief auch. Kommt aber natürlich darauf an, wie einen die Eltern unterstützen. Trotzdem wird man zumindest beim Punkt Zeit nie mehr so ein gutes Leben haben, abgesehen von der Klausurenphase
 
Also ich hatte während meines Studiums (jedenfalls in der Zeit in der ich dann ab dem 4. Semester ernsthaft gearbeitet habe) überhaupt keine Zeit mehr. Ich arbeite nie wieder soviel gearbeitet wie in meiner Studienzeit. Weder davor noch danach.

Ache: Bloß nicht. Lehrer müssen schon ne vernünftige Ausbildung haben und das bekommt man auf dem nötigen Niveau nur an einer Hochschule. Die tragen zu viel Verantwortung um das anders zu machen. Ich will dem ganzen auch nicht die Komplexität en Detail absprechen, aber man kann das Studium - verglichen mit vielen anderen Studiengängen - ohne großen Aufwand mit sehr gut abschließen. Macht ja im Prinzip auch so ziemlich jeder.
 
Zeit hatte ich, mal abgesehen von den Prüfungs- und Seminarphasen reichlich, Geld nicht. Zumindet am Anfang. Habe vier Semester Bafög bezogen und danach dann einen einigermaßen gut bezahlten Nebenjob. Bei der Diskussion ums Geld, kann man imo nicht von den vollgesponsorten Studenten ausgehen, auch wenn Anteil recht hoch sein mag.
 
eiti schrieb:
Zeit hatte ich, mal abgesehen von den Prüfungs- und Seminarphasen reichlich, Geld nicht. Zumindet am Anfang. Habe vier Semester Bafög bezogen und danach dann einen einigermaßen gut bezahlten Nebenjob. Bei der Diskussion ums Geld, kann man imo nicht von den vollgesponsorten Studenten ausgehen, auch wenn Anteil recht hoch sein mag.

Was hattest für einen Nebenjob, wenn ich fragen darf? :)
 
Ich studiere Lehramt Englisch/Geschichte und Deutsch für Haupt,Real und Gesamtschulen. Ich finde mein Lernniveau angemessen, auch wenn ich die Studieninhalte für zweifelhaft halte, aber darum gehts hier nicht.
Ich werde von meinen Eltern unterstützt und krieg noch ein bisschen bafög, das reicht dafür, dass ich mit meiner Freundin in einer Wohnung wohnen kann und mir hin und wieder auch mal ein Spiel gönnen kann. Ich kann nicht behaupten, dass ich daher schlecht lebe :deal:
Zeit hab ich nicht besonders viel, aber das liegt daran, dass ich 2,5 h in eine Richtung zur Uni muss, aber den Luxus gönn ich mir, ich wohn lieber in Münster, als in Paderborn...
 
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