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GEN7 Größter Kritikpunkt bisher?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So, nach knapp 50h erlaube ich mir mal ein kleines Fazit:

Mittlerweile stellt sich ein wenig Ernüchterung ein.
Ja, die Welt ist absolut fantastisch gestaltet.
Ja, die Dungeons sind endlich mehr als nur 2 Versatzstücke.
Ja, es macht augenscheinlich alles besser als Oblivion.

Aber hier liegt mein Hauptproblem, denn es macht vieles nur augenscheinlich besser.
Denn während man bei der Charakterentwicklung den Spagat zwischen Morrowind und Massenmarkt noch halbwegs geschafft hat und mit dem Perk-System sogar eine echte Bereicherung eingeführt hat versagt man bei der Entwicklung der Spielwelt rund um den Spieler.

Denn schon wie bei Oblivion muss sich nicht der Spieler an die Welt anpassen, sondern so ziemlich alles entwickelt sich mit dem Spieler weiter. Zumindest hat Bethesda dazu gelernt und baut nicht mehr so offensichtlich scheiße. Statt "Banditen", die plötzlich mit Glasrüstung umher laufen, begegnet man auf einmal verstärkt "anderen Banditen", die einfach anders heißen. Nach "Drache" kommt halt dann "Frostdrache" oder "Elderdrache". Nichts anderes als mitlevelnde Gegner, wie man es aus Oblivion gewohnt war. Nicht nur, dass das System spielerischer Müll ist, es sorgt in der Form auch noch für immense Sprünge im Schwierigkeitsgrad.

Was leider in Morrowind zum letzten mal verwendet wurde, sind "lebensfeindliche Zonen" für Anfängercharaktere. Scheinbar kann man den Massenmarkt nur dann erreichen, wenn man jeden Quadratmeter Landschaft, jeden Dungeon, jede Ruine jederzeit zugänglich macht. Daraus resultiert, zumindest bei mir, ein herber Motivationsverlust. Denn warum soll ich mich durch kilometerlange Dungeons kämpfen, wenn ich ohnehin nur an mein Level angepasstes Equipment finde? Selbst die Quest-Belohnungen sind teilweise ans Spielerlevel angepasst. Erschwerend kommt diesmal hinzu, dass ich mir mit recht geringem Aufwand meine Waffen und Rüstungen selber herstellen kann.

Dabei wäre es SO einfach.
Erstmal muss man die Welt, in für den Spieler als unterschiedlich wahrnehmbare Bereiche, unterteilen. Somit kann man ganz eindeutig festlegen ab wann der Spieler gefahrlos dort rein kann. Wenn man jedoch mit diversen Heil- und Schutztränken als Lv.10 in den Lv.30-Bereich reingeht und irgendwelche Kisten ausräumt ist die Belohnung, ebenso wie das Risiko und der Aufwand, umso größer. Um den Spieler eine gewisse Spielwiese zu geben, würden sich dann die Quests in den Städten sowie der Gilden anbieten. Dadurch würde man ein langfristiges, motivierendes Spielerlebnis sicherstellen.

Jetzt bin ich Lv.32 und mache mit einem Schlag über 1100 Punke Schaden. Selbst die stärksten Gegner sind meistens nach dem zweiten Schlag auf den Knien.
"Endgame" in dem Sinne gibt es nicht weil ich ohnehin weiß dass die besten Rüstung jene ist, die man sich selber schmiedet und verzaubert.
Der Wahnsinn geht ja sogar soweit, dass das Spielerlevel bestimmt, welche Waffen in den Schaukästen der Schlösser liegen. Es gibt sozusagen defacto keine einzige Glas- oder Daedrawaffe in ganz Skyrim, solange der Spieler nicht ein gewisses Level erreicht hat. Sowas kann, darf und muss nicht sein.
 
Das Übliche halt wieder. Keine wirkliche Welt sondern ein Spielplatz für den User. Muss man dieses Mal wenigstens zaubern können, um Chef der Magiergilde zu werden? :gerri:
 
Ganz genau. Es nervt in einen x-beliebigen Dungeon/Gebiet zu gehen und zu wissen, dass die Gegner nicht übermächtig sind. Wobei eben auch die Motivation dafür nicht gegeben ist. 08/15 Sell-Loot, weil ich eh nichts aus der Truhe am Ende gebrauchen kann.

Wenn man wohin geht, wo man (noch) nichts verloren hat, soll man eins auf die Mütze bekommen. Punkt aus fertig.

Zugegeben: Mich hat immer gestört, wenn Crafting Skills mehr oder weniger nutzlos waren, weil die Sachen sich mit anderen Fundstücken aus der Welt nicht messen konnten. Aber dieses Extrem ist auch die falsche Richtung.
Schmieden ist sehr einfach und man bekommt sehr früh High-End-Ausrüstung.
Man soll schon gute und brauchbare Sachen herstellen können, aber es soll schon noch "einzigartige" Ausrüstung geben, welche die Crafting-Sachen bei weitem übertrumpfen (und welche auch entsprechend schwer erst auf höherem Level erreichbar sind)

Also kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen.
Hoffentlich macht es TES 6 in diesen Punkten besser.
 
Die sollen einfach über dlc diese kleinen Drachenviecher aus Oblivion nachliefern, die einen immer tierisch vermöbelt haben:D
 
Ich ignoriere das Schmieden und Verbessern der Waffen, insofern freue ich mich dann trotzdem sehr, wenn am Ende eines Dungeons eine gute Waffe in ner Kiste liegt.
 
Kann Evin da auch nur zustimmen. Und ich war eh schon die ganze Zeit über skeptisch was das mitleveln betrifft. Aber ich hab mich damit ein wenig arrangiert.

Gerade auch die Unique Sachen die sich dem Level anpassen, ist für mich immer noch ein Witz. Und die ganzen Möglichkeiten der Alchemie, Enchanting und Smithing sind genauso grotesk. Es gibt in ganz Skyrim kein Schmied der eine Waffe verbessern kann? Ernsthaft? Und ich als angehender Schmiedelehrling kann in 5 Stunden die legendärste Drachenrüstung ganz Skyrim herstellen, Tränke brauen, die quasi 10mal so gut sind als das was die besten Alchemisten so brauen? Wirklich?

Deshalb zocke ich auch nur als reiner Mage, keine Waffe, keine Rüstung, kein Enchanting, keine Tränke. So bleibt das Spiel für mich zumindest noch glaubhaft und bietet genug Abwechslung und bleibt ne Herausforderung.
 
Hana-Bi schrieb:
Deshalb zocke ich auch nur als reiner Mage, keine Waffe, keine Rüstung, kein Enchanting, keine Tränke. So bleibt das Spiel für mich zumindest noch glaubhaft und bietet genug Abwechslung und bleibt ne Herausforderung.

So spiele ich auch. :dhoch:
Eine Waffe als Seelenfänger habe ich allerdings immer dabei.
 
Die Waffe zauber ich mir ja selbst und im Conjuration Perk-Tree könnte man ja auch einen Perk für Seelenfalle auf verzauberte Waffen opfern. Sehe da allerdings keinen Bedarf.
 
Mache ich auch so (Vollmagier, keine Waffen, keine Rüstung, keine Alchemie, nur ein wenig Verzaubern), und da bleiben auch genug Herausforderungen bei Level 35 übrig. Im Nahkampf wäre ich z.B. ohne meine Begleitung verloren. Trotzdem werde ich nach 70h so langsam mal gen Ende tendieren, bevor ich kurz vorm Schluß doch noch die Lust verliere.
 
dweezzu schrieb:
da würde ich glaube ich lieber den SG hoch stellen, anstatt Teile des Spiels auszublenden....aber have fun

Ach was heißt Teile des Spiels auszublenden. Glaube mit Evin's 1100 Damage, ist selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad nicht wirklich irgendjemand noch ne Bedrohung.

Würde es ein Cap bei den Enchanting, Smithing und Alchemie Sachen geben, würde ich das auch wohl machen, aber da man das bis ins unendliche mehr oder weniger beabsichtigt verstärken kann, habe ich da überhaupt keinen Anreiz überhaupt etwas an Perks oder gar Zeit zu investieren.

So muss ich eben in One-Handed, Alteration, Destruction, Restoration, Illusion, Conjuration und Sneak meine Punkte investieren, was ich eben auch ganz gerne mache. :D
 
KaffiQ schrieb:
Enchanting ist doch nach begrenzt, du verzauberst 1x und dann wars das, 2 Verzauberungen wenn man den Tree ganz hochgeht. Oder hab ich da was übersehen?

Du kannst durch Alchemie deine Enchanting Ergebnisse verbessern und dadurch z.B. deine Alchemie-Ergebnisse verbessern, welche wiederrum zu bessere Enchanting Ergebnissen führen würde, was wieder...
 
Wenn Du im Verzaubern aufsteigst, steigert sich auch die Stärke der Verzauberung. Doppelt verzaubern geht aber nur bei 100% und Perks nach ganz oben, das st richtig.
 
Mir gefällt das Crafting und genauso muss das auch für mich sein, Crafting MUSS besser sein als alles, was ich finden kann, sonst brauchts ja kein Mensch. Gerade, daß man sich so viele nützliche Tränke zimmern kann, find ich super.
 
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